Ente im Pool

Pool kaufen - was braucht man? Von Reinigung bis Kindersicherheit

Was gibt es Schöneres als einen Pool im eigenen Garten? In den heißen Sommermonaten bietet der Pool ausreichend Abkühlung und wird oftmals zum Mittelpunkt aufregender Feste und Partys. Für das ungetrübte Badevergnügen gilt es allerdings ein paar wichtige Faktoren beim Kauf zu beachten. Die Auswahl an unterschiedlichen Pools und passendem Zubehör am Markt ist riesengroß. Da ist es nicht einfach, die Übersicht zu behalten.

Der folgende Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Kauf eines Pools. ► Arten von Pools ► Zubehör für Pflege und Reinigung ► Pool kindersicher machen ► Die Poolsaison mit dem richtigen Zubehör verlängern

Punkt 1

1. Welche Art von Pools gibt es?

Grundsätzlich ist es wichtig, vor dem Kauf die Entscheidung zu treffen, ob es sich bei dem Pool um eine dauerhafte Lösung für viele Jahre oder um eine eher schnelle und günstige Lösung für den sofortigen Badespaß handeln soll. Ob der Pool dauerhaft an einer Stelle verbleiben darf oder ob dieser als abbaubarer Pool, wie diese bei Top Poolstore, nach der Badesaison wieder in der Garage oder im Keller verschwinden soll.

Geht es um die Errichtung eines Pools zur langfristigen Nutzung, bieten sich unterschiedliche Poolarten an:

  • Stahlwandbecken: Je nach Modell werden diese Pools in den Boden eingelassen oder ebenerdig aufgestellt. Der Mantel ist dabei aus festem Stahl, an dem eine wasserdichte PVC-Folie montiert wird. Diese Pools sind im Aufbau einigermaßen unkompliziert und bieten auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Baukastensysteme: Bei dieser Art von Pool werden Blöcke aus Styropor ineinandergesteckt. Dieses einfache System sorgt für Flexibilität bei der Größe. Allerdings müssen die Styroporsteine komplett mit Beton aufgefüllt werden.
  • Polyesterbecken: Diese Becken aus mit Glas verstärktem Kunststoff werden in eine vorher ausgehobene Grube eingelassen und anschließend mit Magerbeton befüllt. Das sorgt für eine hohe Stabilität, dafür ist der Reparaturaufwand bei Beschädigungen entsprechend hoch.
  • Edelstahlbecken: Diese Pools sind optisch sehr ansprechend und darüber hinaus auch sehr langlebig. Die robusten Konstruktionen haben allerdings ihren Preis und die Reinigung zu Saisonbeginn ist hier besonders anstrengend.

Immer mehr Poolkäufer wollen keinen hohen Aufwand betreiben und entscheiden sich stattdessen für einen sogenannten Quick-Up-Pool. Bei den meisten Konstruktionen befindet sich dabei am oberen Rand ein Ring, der aufgepumpt werden muss. Durch die Befüllung mit Wasser richtet sich der Pool von selbst auf. Es sind also keine weiteren Aufbaumaßnahmen erforderlich.

Punkt 2

2. Welche Vorteile bietet ein flexibler Pool?

Ein Quick-Up-Pool hat gegenüber den Pools zur langfristigen Nutzung ein paar entscheidende Vorteile.

Dazu gehört vor allem der Kostenfaktor. Während die Einstiegspreise bei den fixen Varianten bei mindestens 1.000 Euro liegen und für aufwendige Konstruktionen inklusive Installation oftmals sogar ein fünfstelliges Euro-Budget eingeplant werden muss, sind die Quick-Up-Pools bereits ab 50 Euro erhältlich.

Der Aufbau ist innerhalb kürzester Zeit möglich. Den größten Zeitaufwand erfordert meist das Einlassen des Wassers. Doch in der Regel ist der flexible Pool innerhalb weniger Stunden bereit dafür, seine ersten Badegäste zu empfangen. Wer es gar nicht erwarten kann, der kann das Becken auch schon während des Wassereinlasses betreten. Zum Schutz der Folie sollte zur Sicherheit ein Bodenschutzvlies als Unterlage verwendet werden.

Ein Quick-Up-Pool kann auch übersiedelt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er einen Garten für lange Zeit nutzen kann, ist deshalb gut damit beraten, auch keine hohen Investitionen zu tätigen. Diese Art von Schwimmbad kann noch am gleichen Tag an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.

Wo Licht ist, befindet sich in der Regel auch Schatten. Keine Frage: Im Vergleich zu einem Edelstahlbecken ist ein Quick-Up-Pool nicht unbedingt ein optisches Highlight. Er ist auch nicht winterhart und muss deshalb nach der Badesaison sicher verstaut werden. Das sorgt allerdings auch dafür, dass sich während der Wintermonate kein Schmutz ansammeln kann, der eine aufwendige Reinigung im Frühjahr erforderlich machen würde.

Viele kritisieren bei den Quick-Up-Pools zudem die Tatsache, dass die darunterliegende Rasenfläche zerstört wird. Doch Hand aufs Herz: Eine Rasenfläche hat es unter keinem Pool einfach. Die Alternative dazu wäre nur, gleich komplett auf das Badevergnügen zu verzichten. Wer genügend Platz auf der Terrasse hat, kann den Quick-Up-Pool außerdem auch dort platzieren.

Punkt 3

3. Welches Zubehör wird für die Pflege und Reinigung benötigt?

Egal auf welche Art von Pool die Wahl beim Kauf fällt: Das private Badeparadies erfordert regelmäßige Pflege. Denn nur wenn das Wasser kristallklar ist, macht das Baden so richtig Spaß.

Das wichtigste Utensil dafür ist der Filter, der das Wasser regelmäßig durchwälzt und dabei Verunreinigungen entfernt, die mitunter auch gesundheitsschädlich sein können. Für kleine Aufstellpools eignen sich vor allem Kartuschenfilter. Diese arbeiten schnell und effizient. Allerdings nur, wenn die Papierkartusche regelmäßig ausgetauscht wird.

Für größere Pools ist hingegen eine Sandfilteranlage in der Regel die bessere Wahl. Hier sorgt Quarzsand für die Reinigung des Wassers. Das Gehäuse wird durch eine Rückspülung gereinigt, die durchschnittlich einmal in der Woche erforderlich ist.

Für die Pflege und Reinigung werden neben dem Filter vor allem die folgenden Utensilien benötigt:

  • Poolwasser Teststreifen, um regelmäßig die Qualität des Wassers überprüfen zu können.
  • Eine Poolplane, die Tiere und Fremdkörper vom Pool fernhält. Vor allem Laub kann das Wasser stark verschmutzen.
  • Chlor, um Bakterien abzutöten und Algenwachstum zu verhindern.
  • Eine Algenbürste und ein manueller Poolsauger, mit dem Algen und andere Verschmutzungen gezielt entfernt werden können. Wer möchte, kann die Arbeit allerdings auch von einem Poolroboter erledigen lassen.
  • Ein Kescher, mit dem Insekten sowie pflanzliche Rückstände und andere Fremdkörper schnell aus dem Pool gefischt werden können.

Punkt 4

4. Was ist für die Sicherheit von Kindern beim Pool erforderlich?

Wer Kinder hat, sollte seinen Pool nie unbeaufsichtigt lassen. Was in der Theorie sehr einfach klingt, stellt sich in der Praxis ohne entsprechende Vorkehrungsmaßnahmen jedoch oftmals als ein Ding der Unmöglichkeit heraus. Denn der Pool zieht die Kleinen fast magisch an.

Den besten Schutz bietet eine entsprechende Umzäunung des Pools. Der Sicherheitszaun kann aus Holz, Metall oder Kunststoff sein und sollte zumindest eine Höhe von 110 Zentimetern aufweisen. Darüber hinaus gibt es spezielle Abdeckplanen, die mit Spanngurten, Haken und Ösen befestigt werden können und deshalb entsprechend kindersicher sind.

Für zusätzliche Sicherheit kann unter anderem auch ein Pool-Alarm sorgen, der alle Bewegungen im Wasser unmittelbar registriert und im Anlassfall sofort Alarm schlägt. Die meisten dieser Produkte arbeiten mit Batterien und können einfach und schnell am Beckenrand befestigt werden.

Die einfachste Möglichkeit, um einen Quick-Up-Pool gegen den schnellen Zugang abzusichern, ist die Entfernung der Außenleiter. Denn so wird es vor allem für Kleinkinder nahezu unmöglich, in den Pool zu gelangen.

Punkt 5

5. Wie lässt sich die Poolsaison verlängern?

Wer ein wenig früher in die Poolsaison starten oder sie bis in den späten September verlängern möchte, kann seinen Pool beheizen. Dazu ist es nicht erforderlich, das teure Heißwasser aus der Wasserleitung zu verwenden.

Eine einfache Möglichkeit dafür bieten beispielsweise Solarpoolheizungen. Diese arbeiten mit Sonnenkollektoren, die die Wärme der Sonne auffangen und in weiterer Folge an das Poolwasser abgeben. Allerdings wird dafür auch entsprechend Platz für die Kollektoren benötigt.

Viele entscheiden sich deshalb gleich für eine Luft-Wärmepumpe. Diese wird einfach auf den Boden gestellt und ist über eine Einlaufdüse mit dem Becken verbunden. Dabei holt sie sich die Wärme aus der Außenluft und gibt diese an den Pool weiter. Die größte Wirkung hat die Pumpe dann, wenn sie in den heißen Stunden des Tages betrieben wird.

Die günstige Möglichkeit, um das Wasser im Pool ein wenig anzuwärmen, ist ein Solarschlauch. Dabei wird das Poolwasser einfach durch einen schwarzen Gartenschlauch geleitet, der sich durch seine dunkle Farbe auf natürliche Weise erwärmt. Die Effizienz dieser Methode ist allerdings deutlich niedriger als bei einer Solarpoolheizung oder einer Wärmepumpe. Dafür sind auch die Anschaffungskosten wesentlich günstiger.

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