Welcher Topper passt zu mir? Von Materialien, Höhe, Bezug ...
Ein guter Topper ist kein beiläufiges Accessoire, sondern ein stiller Mitgestalter deiner Nächte – manchmal unscheinbar, aber oft entscheidend dafür, wie du morgens aufstehst. Die Wahl des passenden Modells ist allerdings weniger simpel, als sie auf den ersten Blick wirkt: Materialien verhalten sich unterschiedlich, Körper reagieren empfindlicher als man denkt, und das Zusammenspiel mit der Matratze entscheidet häufig über das Ergebnis. Dieser Artikel führt dich durch die wichtigsten Kriterien, sortiert die gängigen Irrtümer aus und zeigt, welche Details den Unterschied zwischen „irgendwie bequem“ und wirklich erholsam ausmachen können.
Das Wichtigste zum Topper kurz zusammengefasst
- Materialwahl
Ein Topper sollte zu deinen körperlichen Bedürfnissen, deiner Schlafposition und deinem Wärmeempfinden passen. Kaltschaum, Visco, Latex, Gelschaum und Komfortschaum unterscheiden sich deutlich bei Stützkraft, Temperaturverhalten und Anpassung. - Raumgewicht & Qualität
Das Raumgewicht (RG) ist ein zentraler Qualitätsindikator. Ein höheres RG sorgt für bessere Haltbarkeit, stabilere Stützwirkung und weniger Kuhlenbildung. - Härtegrad & Körpergewicht
Der Härtegrad beeinflusst, wie tief du einsinkst und wie gut die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form bleibt. Er sollte immer in Bezug zu deinem Körpergewicht und deiner Schlafposition gewählt werden. - Höhe des Toppers
Eine Höhe von 5–7 cm bietet meist ein gutes Verhältnis aus Druckentlastung, Stabilität und Komfort. Zu dünne Topper bewirken wenig, zu dicke fördern unnötiges Einsinken. - Schlaftyp & individuelles Liegeverhalten
Seitenschläfer profitieren von hoher Druckentlastung, Rückenschläfer von ausgeglichener Stabilität, Bauchschläfer von festen Oberflächen. Der Topper sollte körperliche Eigenheiten ausgleichen statt verstärken. - Matratze + Topper als Einheit
Ein Topper kann eine gute Matratze verfeinern, aber keine schlechte reparieren. Die Materialien sollten miteinander harmonieren, sonst entstehen neue Druckpunkte. - Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement
Atmungsaktive Materialien wie Kaltschaum, Latex, Gelschaum oder Mesh verhindern Wärmestau. Visco speichert Wärme – angenehm im Winter, problematisch im Sommer. - Bezug & Hygiene
Ein abnehmbarer, bei 60 Grad waschbarer Bezug ist essenziell für Allergiker und für langanhaltende Hygiene. Engmaschige Stoffe verbessern den Milbenschutz. - Rutschfestigkeit
Anti-Rutsch-Beschichtungen oder Eckgummis verhindern lästiges Verrutschen des Toppers auf der Matratze. - Pflege & Lebensdauer
Regelmäßiges Lüften, Reinigen und gelegentliches Wenden verlängern die Nutzungszeit. Hochwertige Topper halten oft 6–10 Jahre. - Geruch nach dem Auspacken
Leichter Geruch ist normal und verschwindet meist nach 24–72 Stunden. Gute Lüftung beschleunigt das Ausgasen. - Doppelbett & Besucherritze
Ein durchgehender Topper oder eine Topper-Brücke kann die Matratzenlücke wirkungsvoll ausgleichen. - Rückgaberecht & Testzeitraum
Viele Hersteller bieten 30–100 Nächte Testzeit. Das ist sinnvoll, weil man die Unterschiede erst im Alltag wirklich spürt. - Entsorgung
Die Entsorgung hängt von der Kommune ab: häufig über Sperrmüll, manchmal über Restmüll oder Recyclinghof möglich.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Der Topper
Topper – was ist das? Ein Topper ist im Prinzip eine spezielle Auflage für die Matratze mit der Funktion, das Liegegefühl positiv zu verändern. Im Verhältnis zu herkömmlichen Auflagen bzw. Bezügen weist ein Topper regelmäßig eine Dicke von 4 bis 8 cm auf. Damit der Topper seine Funktion erfüllen kann, muss er lediglich auf die Matratzen gelegt werden. Gegebenenfalls kann er mit Gummis an den Matratzenenden befestigt werden.

Welche Topper-Arten gibt es?
Ein Topper aus Komfortschaum besteht aus Polyurethanschaum mit einer eher einfachen Struktur und bietet eine weiche, anpassungsfähige Liegefläche. Kaltschaum ist ebenfalls ein Polyurethanschaum, wird jedoch bei niedrigeren Temperaturen ausgeschäumt und besitzt eine offenporige Struktur. Dadurch ist er elastischer, langlebiger und oft atmungsaktiver.
Welcher Schaum hochwertiger ist, hängt allerdings stark vom Raumgewicht und der Verarbeitung ab, nicht allein von der Schaumart.
Dann hat der Käufer noch die Wahl zwischen Topper aus Viscoschaum, Latex sowie Visco-Latex und Gel als auch Mesh. Die Wahl ist eine Sache der persönlichen Präferenzen.
Komfortschaum
Die günstigste Variante, d h. der Topper aus Komfortschaum, hat den Vorteil, dass sich dieser Topper der jeweils spezifischen Schlafposition anpasst. Dies ist praktisch und bequem.
Kaltschaum
Mit diesem Vorteil kann ein Topper aus Kaltschaum gleichfalls aufwarten. Ein Topper aus Kaltschaum ist wie ein Topper aus Komfortschaum flächenelastisch. Der weitere Vorteil bei einem Topper aus Kaltschaum ist seine Atmungsaktivität, da der verwendete Kaltschaum offenporig ist. Für eine gesunde Schlafhygiene ist dies förderlich.
Viscoschaum
Viskoschaum reagiert temperatur- und druckabhängig. Er wird durch Körperwärme weicher und passt sich dann sehr genau an die Körperform an. Da der Schaum träge ist, dauert das Anpassen nach einem Positionswechsel etwas länger als bei Kaltschaum oder Latex.
Latex
Diesbezüglich ist ein Topper aus Latex vorteilhafter. Latex passt sich gut an die Körperkonturen an und reagiert schneller auf Positionswechsel als viskoelastischer Schaum. Dadurch bleibt der Liegekomfort auch bei häufigem Drehen sehr gleichmäßig.
Visco-Latex
Ein Topper aus Visco-Latex macht sich im Prinzip die Vorzüge von Latex und Viscoschaum zunutze. Ein Topper aus diesen beiden Materialien passt sich ebenfalls dem menschlichen Körper an und ist zudem atmungsaktiv.
Gelkern
Viele sogenannte Gel-Topper bestehen nicht aus echtem Gel, sondern aus Gelschaum. Dabei handelt es sich um einen elastischen Schaumstoff mit gelartigen Eigenschaften. Er passt sich gut an die Körperform an und zeichnet sich durch eine gute Druckentlastung sowie eine bessere Temperaturregulation als klassischer Viskoschaum aus.
Mesh
Mesh wird meist als luftdurchlässiges Bezugsmaterial oder als zusätzliche Schicht zur Belüftung eingesetzt. Es ermöglicht eine gute Luftzirkulation und verbessert das Feuchtigkeitsmanagement. Ein vollständig aus Mesh bestehender Topperkern ist ungewöhnlich und bietet keine punktelastische Stützfunktion wie Schaum- oder Latexmaterialien.
Welches Topper-Material soll ich nun wählen?
Entscheidend für die Wahl des Toppers ist mitunter die persönliche Vorliebe, ob man lieber hart oder weich liegt. Wer lieber hart liegt, der greift eher auf einen Topper aus dem härteren Kaltschaum zurück. Diejenigen, die eine weiche Unterlage bevorzugen, ziehen eher einen weicheren Topper aus Viscoschaum vor.
Welches Topper-Material bevorzugst du?
Topper – welchen bevorzugen Sie?
Welches Topper-Material gefällt Ihnen am besten?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Kaltschaum | 261 Stimmen |
| Mit Gelkern | 189 Stimmen |
| Visco-Latex | 110 Stimmen |
| Viscoschaum | 88 Stimmen |
| Mesh | 51 Stimmen |
| Latex | 36 Stimmen |
| Komfortschaum bzw. PU-Schaum | 29 Stimmen |
Qualität erkennen – woran eigentlich?
Ein Topper mag auf den ersten Blick ein schlichtes Stück Schaum sein, aber wie so oft steckt der Wert im Verborgenen. Ein verlässliches Qualitätsmerkmal ist das Raumgewicht (RG). Es beschreibt, wie viel Masse ein Kubikmeter Schaumstoff enthält. Ein höheres Raumgewicht bedeutet im Regelfall eine bessere Stützkraft, dauerhaftere Formstabilität und eine längere Lebensdauer. Für Viscoschaum gelten Werte ab etwa RG 50, bei Kaltschaum ab RG 40 als solide – nicht luxuriös, aber klar oberhalb der Einstiegsmodelle.
Auch die Zertifizierungen sind ein stiller, aber wichtiger Begleiter beim Kauf. Ein OEKO-TEX® Standard 100 oder ein CertiPUR-Siegel zeigt, dass der Schaum auf Schadstoffe geprüft wurde. Die Zertifikate ersetzen zwar keine eigene Prüfung, aber sie sorgen zumindest dafür, dass man nachts nicht auf fragwürdigen Materialkombinationen liegt.
So testet man einen Topper richtig
Ein Topper lässt sich nicht im Stehen beurteilen. Man sollte mindestens 10–15 Minuten in der üblichen Schlafposition verbringen und bewusst darauf achten, wie Schulter, Becken und Lendenwirbelsäule aufliegen. Ein guter Topper stützt dort, wo man Halt braucht, und gibt dort nach, wo knöcherne Punkte drücken. Wer aufwacht und sich fragt, ob sich der Topper „wirklich lohnt“, sollte sich nicht schämen, die Rückgabefrist zu nutzen – dafür ist sie da.
Weitere Tipps für den Kauf
Beim Kauf eines Toppers gilt grundsätzlich, dass dieser prinzipiell weder zu hart noch zu weich sein sollte. Die Härtegrade lassen sich in sechs Kategorien einteilen, und zwar von H1 sehr weich bis H5 extrem fest.
- Die Wahl des Härtegrades sollte auch in Bezug auf das Körpergewicht erfolgen. Normalgewichtige werden im Regelfall einen festen Topper mit dem Härtegrad H3 wählen. Ein Topper mittleren Härtegrades, der weder zu weich noch zu hart ist, bietet oftmals die bestmögliche Entlastung für den eigenen Rücken.
Aber: Die Härtegrade von Matratzen und Toppern sind nicht genormt. Viele Hersteller verwenden die Einteilung von H1 (sehr weich) bis H5 (sehr fest), andere orientieren sich an einem kleineren Bereich wie H2 bis H4. Daher können die Härtegrade je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen und sollten immer im Zusammenhang mit dem empfohlenen Körpergewicht betrachtet werden.
- Wer während der Nachtruhe oftmals stark schwitzt, der ist mit einem Topper aus Kaltschaum gut beraten.
- Wer hingegen während der Nachtruhe leicht friert, für den ist eher ein Topper aus Latex bzw. Viskose zu empfehlen.
- Wer sein Hauptaugenmerk darauf richtet, dass sich der Topper schnell der individuellen Körperform anpasst, der wird regelmäßig auf einen Topper aus Viskose oder Latex bzw. Gel zurückgreifen. Im Übrigen sind Topper aus Visco bzw. Gel für unter Rückenschmerzen leidende Menschen oft die erste Wahl.
- Speziell für Sportler, die sich intensiven körperlichen Belastungen aussetzen, sind Topper aus Latex eine gute Wahl, weil Latex wegen seiner Elastizität die Muskulatur entlasten hilft.
Topper und Matratze – ein Zusammenspiel wie zwei Musiker
Ein Topper kann viel, aber er ersetzt keine durchgelegene Matratze. Er wirkt wie das Feintuning eines Instruments: hilfreich, aber nur auf einer funktionierenden Grundlage. Eine Matratze mit tiefen Kuhlen bleibt auch mit einem hochwertigen Topper unruhig. Wichtig ist, dass sich Topper und Matratze ergänzen, nicht gegeneinander arbeiten.
Liegt eine Matratze eher fest, kann ein viskoelastischer oder weich abgestimmter Topper den Komfort erhöhen. Ist sie jedoch bereits weich, verstärkt ein zu weicher Topper das Einsinken – und das ist für die Wirbelsäule selten ein Liebesbrief. Auch das Materialverhalten sollte harmonieren: Latex mag beispielsweise punktelastische Matratzen, Kaltschaumtopper passen gut auf flächenelastische Matratzen. Kurzum:
Ein Topper optimiert, aber er repariert nicht.
Welcher Topper für welchen Schlaftyp?
Menschen schlafen so unterschiedlich wie sie leben.
- Seitenschläfer brauchen meist eine besonders gute Druckentlastung im Schulter- und Beckenbereich. Für sie kann ein Visco-Topper ein Segen sein, weil er die Konturen nachgibt und das Gewicht gleichmäßiger verteilt.
- Rückenschläfer profitieren häufig von einem Kaltschaumtopper, der ihnen eine stabile, aber nicht harte Unterlage bietet.
- Bauchschläfer – eine kleine Minderheit mit hartnäckiger Schlafposition – fühlen sich auf festeren Toppern meist wohler, weil zu weiche Materialien das Hohlkreuz betonen.
Diese Empfehlungen sind keine starren Gesetze, aber sie helfen dabei, die ersten Schritte im Topper-Dschungel zu sortieren.
Topper und Allergien – worauf sensiblere Schläfer achten sollten
Für Allergiker ist nicht nur das Kernmaterial entscheidend, sondern vor allem der Bezug und seine Waschbarkeit. Ein Bezug, der sich bei mindestens 60 Grad waschen lässt, reduziert Hausstaubmilben nachweislich. Natur-Latex ist von Natur aus unattraktiv für Milben, während Viscoschaum ohne Allergen-Hülle empfindlicher sein kann. Entscheidend ist ein sauber verarbeiteter Bezug, der möglichst engmaschig gewebt ist – je dichter, desto weniger Raum für unerwünschte Mitbewohner.
Welche Topper-Höhe sollte ich wählen?
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Mindesthöhe des Toppers bei 5 cm liegt. Ab dieser Höhe kommt es regelmäßig zu einer Druckentlastung und einem entsprechend guten Liegekomfort. Auf der anderen Seite sollte die Höhe 12 cm nicht überschreiten. Als ideal werden oft 5 bis 7 Zentimeter empfunden. Achte darauf, dass der Topper hoch genug ist, um wirklich eine Verbesserung zu bieten, aber nicht so hoch, dass du "versinkst".
Topper im Doppelbett – und was ist mit der Besucherritze?
Paare kennen das Phänomen: Zwei Matratzen bedeuten oft eine kleine Schlucht in der Mitte. Ein durchgehender Topper kann diese Lücke zuverlässig schließen – vorausgesetzt, er ist ausreichend stabil und formstark. Wichtig ist, dass der Topper nicht zu dünn gewählt wird, da sich sonst die Matratzen darunter durchdrücken. Wer dennoch die Bewegungsfreiheit zweier einzelner Matratzen behalten will, findet Lösungen wie Topper-Brücken oder „Liebesbrücken“, die den Spalt entschärfen, aber die Randzonen der Matratzen nicht komplett überdecken.
Wie den Topper beziehen?
Wichtig bei der Auswahl des Toppers ist der richtige Bezug. Oftmals wird ein Bezug aus Mikrofaser, Schurwolle oder Baumwolle empfohlen. Diese Fasern unterstützen mit ihren feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften ein harmonisches Schlafklima.
Praktischerweise sollte der Bezug des Toppers abnehmbar sein und über einen Reißverschluss verfügen. Dann kann der Bezug isoliert gewaschen werden.
Im Übrigen sollte ein Topper stets mit dem waschbaren Bezug bezogen werden. Dies verlängert nämlich die Nutzbarkeit eines Toppers erheblich.
Geruch nach dem Auspacken – normal, aber nicht immer angenehm
Neue Schaumtopper verströmen manchmal einen typischen Produktionsgeruch. Er ist in der Regel harmlos, aber selten beliebt. Die meisten Gerüche verfliegen nach 24 bis 72 Stunden, wenn der Topper an einem gut belüfteten Ort liegt.
Ein Tipp, der banal klingt, aber wirkt: Nicht sofort beziehen. Das Material braucht Luft. Hält sich der Geruch länger oder wirkt er stechend, sollte man den Hersteller kontaktieren – ein Qualitätsschaum riecht selten eindringlich.
Video: 9 Fragen zum Topper erläutert
Das folgende Video glänzt mit tiefem Fachwissen zum Topper:
Länge: 8 Minuten
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Wie lange hält ein Topper?
Ein Topper ist kein Möbelstück fürs Leben, aber auch kein Saisonartikel. Die Lebensdauer hängt stark vom Material und vom Raumgewicht ab. Kaltschaum und Latex halten oft 6–10 Jahre, während weicher Viscoschaum etwas schneller nachgeben kann. Ein häufiger Fehler: Der Topper wird nie gelüftet. Wer dem Material regelmäßig ein wenig Frischluft gönnt und den Bezug wäscht, verlängert seine Lebensdauer erheblich. Auch ein gelegentliches Wenden – sofern es die Konstruktion zulässt – kann Mulden vorbeugen.
Die fachgerechte Entsorgung
Wie ein Topper entsorgt werden muss, hängt von den Vorgaben der jeweiligen Kommune ab. In vielen Städten wird er als Sperrmüll angenommen, entweder bei einer Abholung oder am Wertstoffhof. Einige Entsorgungsbetriebe erlauben bei kleineren Toppern auch die Entsorgung über den Restmüll. Am besten ist es, sich bei der örtlichen Abfallwirtschaft nach den genauen Regelungen zu erkundigen.

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Fun Facts zum Thema Topper
- 1. Latex entstand ursprünglich zufällig als Experimentiermaterial
Die ersten Latexschäume wurden in den 1920ern entwickelt, ursprünglich nicht für Matratzen, sondern als Versuchsmaterial für stoßdämpfende Teile. - 2. Die NASA war indirekt „Mit-Erfinder“ von Visco-Schaum
Visco-Materialien wurden in den 1960ern im Auftrag der NASA entwickelt, um Sitzdruck für Astronauten zu reduzieren. - 3. Menschen verlieren pro Nacht im Schnitt 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit
Dadurch spielt die Atmungsaktivität eines Toppers eine größere Rolle, als viele glauben. - 4. Der durchschnittliche Mensch dreht sich 20–30 Mal pro Nacht
Deshalb ist die Rückstellkraft eines Toppers gerade für unruhige Schläfer wichtig. - 5. Gelschaum wurde ursprünglich für medizinische Matratzen entwickelt
Er sollte Druckgeschwüre verhindern – deshalb ist er heute bei Rücken- und Seitenschläfern beliebt. - 6. Milben bevorzugen feucht-warme Bedingungen
In trockenen Schlafzimmern unter 40 % Luftfeuchtigkeit können sie kaum überleben – unabhängig vom Toppermaterial. - 7. Ein hochwertiger Latex-Topper kann bis zu 30 % seines Gewichts aus natürlichem Kautschuk enthalten
Je höher der Naturanteil, desto elastischer und langlebiger das Material.
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