Tür mit Schloss

Schnell ist es passiert: Markus denkt, Bille hat den Schlüssel eingesteckt und zieht die Tür hinter sich zu. Doch Bille zieht nur erschrocken die Hand zum Mund: "Wie kommst du denn darauf?" Bevor sich nun ein Ehestreit in all seinen Facetten entfaltet, zähle man zunächst bis zehn und lese danach die folgenden Tipps zum Türenaufbrechen. Manchmal ist das Reinkommen in die Wohnung erschreckend einfach. 

Am Ende finden sich Hinweise, die solch ein Malheur in Zukunft verhindern.

Hilfreiches Werkzeug zum Türknacken

Für die ersten Aufbrechversuche genügen eine Plastikkarte (vielleicht eine EC- oder Kreditkarte, die demnächst abläuft) oder ein schmaler, aber stabiler Draht. Nur als letzte Möglichkeit muss auf das alleszerstörende Brecheisen zurückgegriffen werden.

 
 

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Aufbrechen mit Karte - ohne Schaden

Viele Türen, selbst modernste Sicherheitstüren, die nur zugezogen und dann nicht abgeschlossen werden, lassen sich mit ein wenig Übung mit einer einfachen Karte öffnen. Man führe hierzu die Karte zwischen Tür und Rahmen ein und drücke durch Hoch- oder Runterziehen den Schließzylinder hinein. Das folgende Video demonstriert in aller Kürze den Vorgang:

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Einsatz des Drahtes

Manche Tür lässt sich auch mit einem Draht "aufbrechen". Eine konkrete Anleitung zum Biegen des Drahtes sowie zu dessen Führung während des Aufbruchvorgangs findet sich in folgenden Videos:

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Die letzten Möglichkeiten: Einbrecherwerkzeug oder Brecheisen

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Einfach, ohne Schaden, teuer: der Schlüsseldienst

In jeder größeren Stadt finden Sie einen sogenannten Schlüsseldienst. Dieser "knackt" Ihnen professionell Ihre Eingangstür. In den meisten Fällen entsteht dabei kein Schaden an der Tür bzw. am Türrahmen. Der Dienst ist auch meist schnell zur Stelle. Leider kostet der Service der wohlmeinenden Einbruchsspezialisten richtig Geld. Gute 100,- Euro sind die Regel, zu Nachtzeiten, am Wochenende oder an Feiertagen können es sogar bis über 200,- Euro werden. Auf dieser Seite finden sich hilfreiche Angaben zur erlaubten Höhe der Kosten.

 

Damit dies nicht noch einmal passiert

  1. Deponieren Sie den Schlüssel für den Notfall beim Nachbarn bzw. guten Freunden.
  2. Wählen Sie einen Zylinder - am besten schon beim Türen kaufen -, der sich auch bei innen steckendem Schlüssel öffnen lässt.
  3. Erkundigen Sie sich vor dem Malheur nach Preisen von Schlüsseldiensten in der Umgebung, um im Falle eines Falles günstig davonzukommen.

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