Feuchte Kellerwand

Keller feucht – was tun? Bewährte Sanierungstipps bei Feuchtigkeit

Trockene Keller sind ein Traum: Sie bieten Platz für Werkzeug, Einrichtung, Vorräte und Wäsche. Doch bei eindringender Nässe beginnt ein Albtraum. Nach und nach müffelt es immer schlimmer, Schimmel bildet sich und die Nutzung ist eingeschränkt. Abhilfe schafft eine Entfeuchtung im Verbund mit einer Kellersanierung. Doch welche Maßnahmen sind wann und unter welchen Bedingungen sinnvoll?

Eine kurze Frage vorab:

Was hat bei dir nicht funktioniert?

Welche der folgenden Maßnahmen hast du bereits OHNE ERFOLG bei deiner feuchten Wand ausprobiert?

 

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Punkt 1

Wie entsteht ein feuchter Keller?

  • Es gibt verschiedene Ursachen für feuchte Keller. In einigen Fällen ist das Problem selbstverschuldet. Schwitzwasser an der Wand kann die Mauern angreifen und sich so zu einer erst feuchten, dann schimmelbefallenen Mauer entwickeln. Speziell bei großen Temperaturunterschieden im Sommer und Winter ist es ratsam, auch den Keller regelmäßig zu lüften. Außerdem können schlecht isolierte Fenster und Türen eine Ursache sein.
  • Ebenfalls nicht ungewöhnlich sind defekte Leitungen als Quelle für Feuchtigkeitsschäden im Keller. Denn speziell hier kommen häufig verschiedene Rohrsysteme sowie der Wasseranschluss zusammen. Die Wahrscheinlichkeit von Schäden in diesem Teil des Hauses ist einfach größer.
  • In vielen Fällen greift jedoch Wasser von außen an und dringt über Ritzen, Poren und angegriffene Mauern langsam in den Keller ein. In diesen Fällen kommt es auf eine genaue Ursachenforschung an: Sickert das Wasser seitlich in die Mauern? Steigt es von außen hoch? Gibt es einen steigenden Grundwasserspiegel oder eine leichte Hanglage? Diese Fragen und weitere Fragen sind zu klären, die Ursache zu suchen und dann geeignet Maßnahmen erforderlich.

Punkt 2

Video zur Einführung in das Thema

Im folgenden SWR-Beitrag finden sich fachkundige Tipps für die ersten Schritte, um feuchte Keller wieder abzudichten.

Länge: 7 Minuten

Punkt 3

Experten rufen oder selbst machen?

Wer etwas Erfahrung hat, kann Feuchtigkeitsschäden grundsätzlich selbst beseitigen. Allerdings haben solche Beeinträchtigungen im Keller häufig Ursachen, die nicht sofort erkennbar sind. Das Wasser bahnt sich seinen Weg und nur selten ist der sichtbare Bereich auch der, wo das Problem ursächlich entsteht. Eine falsche Maßnahme kann dann günstigstenfalls nutzlos sein, schlimmstenfalls das Problem fördern und Schimmelbildung begünstigen.

In komplizierteren Fällen ist es meist zu empfehlen, einen Spezialisten hinzuzuziehen. Solche Experten erkennen typische Probleme schneller und können die Quellen für Feuchtigkeitsprobleme meistens besser finden. Es müssen keine überregionalen Großfirmen sein. Viele Spezialisten für Bausanierung arbeiten nur regional, einige auch lokal. Diese Unternehmen besuchen zur Kellersanierung Hannover, Hamburg, Kiel, Bremen, Rostock, Braunschweig oder Lübeck sowie viele andere große und kleine Städte. Die meisten Anbieter sind regional tätig und die Hausbesitzer profitieren von kurzen Wegen. Durch die Nähe können die Unternehmen flexibler reagieren und Termine schneller realisieren.

Punkt 4

Außenabdichtung oder Innenabdichtung?

Je nach Ursache kommen verschiedene Methoden zur Kellersanierung infrage. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Außenabdichtung und Innenabdichtung. Sind die Wände des Kellers von außen beispielsweise nicht zugänglich oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand freilegbar, kommt nur eine Innenabdichtung in Betracht.

Zu beiden Varianten gibt es jeweils verschiedene Vorgehensweisen, siehe dazu den nächsten Punkt.

Außenabdichtung

Eine Außenabdichtung ist dann sinnvoll, wenn die Nässe seitlich in die Mauern hochsteigt. In den meisten Fällen sind die folgenden zwei Möglichkeiten sinnvolle Maßnahmen:

  • Entweder sind die Wände abzudichten. Dabei kommt in der Regel eine Wandabdichtung oder ein Spezialputz zum Einsatz. Beides verhindert, dass Wasser überhaupt in das Gemäuer eindringen kann.
  • Oder aber eine Flächeninjektion schneidet der Feuchtigkeit den Weg ab. In diesem Fall gibt der Spezialist eine Injektionslösung in die Wand. Dabei versiegelt er Ritzen und Poren. Das Wasser kann dort nicht mehr langfließen und bleibt außen.

Speziell bei älteren Gebäuden kann auch eine mechanische Horizontalsperre eine sinnvolle Maßnahme sein.

Innenabdichtung

Eine Innenabdichtung kommt dann zum Einsatz, wenn Wasser von unten durch den Boden eindringt oder eine Außenabdichtung nicht möglich ist. In beiden Fällen werden Boden bzw. Wände von innen versiegelt.

Beim Boden kommt undurchlässiger Belag in Betracht, bei Wänden stehen sowohl eine Injektion als auch ein Spezialputz zur Auswahl.

Anders als bei einer Außenabdichtung kann die Maßnahme den Keller zwar trocken halten, aber nicht das Eindringen in das Gemäuer von außen verhindern. Dennoch ist diese Sanierungsmaßnahme in vielen Fällen aus baulichen Gründen die einzig mögliche und damit beste Option.

Punkt 5

Die Maßnahmen im einzelnen vorgestellt

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Feuchte Wand: Bewährte Tipps zum Trocknen von feuchten Wänden

Feuchtigkeit in den Wänden kann ganz schön lästig sein. Es gehört ohne Frage zu den Dingen, die Hausbesitzer am meisten ärgern. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, um gegen dieses Ärgernis vorzugehen und so die Bildung von Salpeter oder gar Schimmel zu vermeiden. Beides kann Folgen für die Gesundheit haben. Ganz zu schweigen von schwerwiegenden Schäden am Mauerwerk.

Im besten Fall wird bereits bei der Planung des Hauses darauf geachtet, dass das Risiko von Feuchtigkeit gering ist. In einigen Fällen ist das jedoch nicht möglich, da beispielsweise ein Niedrigenergiehaus relativ anfällig für Feuchtigkeit ist. Allerdings nur dann, wenn es nicht regelmäßig gelüftet wird. Das eigene Verhalten spielt also weiterhin eine Rolle.

Ist die Feuchtigkeit einmal in das Mauerwerk eingezogen, sollte diese schnellstmöglich wieder vertrieben werden. Schauen wir uns an, wie die Mauerwerkstrocknung gelingen kann.

Punkt 6

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