Akku-Staubsauger – worauf achten?

Akku-Staubsauger – worauf achten? Diese Kriterien sind entscheidend

Saugroboter lösen zunehmend Staubsauger in den Haushalten ab, hier ist der Trend eindeutig. Es steht allerdings nirgendwo geschrieben, dass alle diesen Trend mitmachen müssen. Doch auch in Bezug auf traditionelle Staubsauger sind Veränderungen eingetreten. Wer den traditionellen Staubsaugern die Stange hält, der kann sich nun neben den Staubsaugern mit Stecker für einen Akku-Staubsauger entscheiden. Wir erläutern, welche Kriterien beim Kauf wichtig sind, auf welche Punkte zu achten ist.

Punkt 1 

Akku-Staubsauger: was ist wichtig, was beachten?

Der Markt der Akku-Bodensauger ist mittlerweile sehr groß, entsprechend unübersichtlich wird es. Wir nennen gleich alle wichtigen Punkte. Für (fast) alle Sauger gilt: die kabellosen Staubsauger-Varianten kompensieren die immer noch geringere Saugleistung mit einem

  • leichteren Gewicht,
  • einem größeren Aktionsradius und
  • einer komfortableren Bedienbarkeit.

Die Wohnung ist in der Regel schneller gereinigt und man kommt mit den kabellosen Geräten leichter an Ecken und Endstellen heran.

Akku-Staubsauger gibt es auf dem Markt je nach Leistung und Funktionsumfang für rund 80 bis 600 Euro. Nun stellen wir die Kriterien vor, auf die es beim Kauf ankommt. Einen Vergleichstest findest du unter der Quelle: https://tests-staubsauger.de/akku-staubsauger/

Punkt 2

Kennzahlen für die Saugleistung

Akku-Staubsauger: wieviel Watt? Die Saugleistung von Akku-Staubsaugern ist gar nicht so leicht zu quantifizieren. Eine grobe Näherung bieten die Kennzahlen Pascal (pa) und Watt.

Mit Pascal wird die Druckleistung von Staubsaugern für die Ansaugung der Partikel vom Boden angegeben. Hier befinden sich Akku-Staubsauger ungefähr in der Spanne zwischen 9.000 und 18.000 pa.

Die Maßeinheit Watt wiederum bezieht sich auf die Kraft, die ein Akku-Staubsauger für den Kunden bereithält. Insbesondere an dieser Kennzahl wird die geringere Saugkraft von Akku-Staubsaugern im Vergleich zu kabelgebundenen Staubsaugern deutlich. Während letztere nämlich eine Wattleistung im vierstelligen Bereich zustande bringen, sind es bei den handlichen Akku-Staubsaugern eher Leistungen zwischen 15 und 150 Watt

Punkt 3

Welcher Bodentyp muss gereinigt werden?

Staubsauger sind auf Teppiche spezialisiert und erreichen hier ihre höchste Saugleistung. Da Teppiche allerdings die Feinstaubbelastung in Haushalten nach Raumluftmessungen im Vergleich zu Hartböden um das Doppelte erhöhen, werden sie immer weniger nachgefragt. Die Hersteller von Staubsaugern haben auf die Veränderungen reagiert. Auch Akku-Staubsauger verfügen heute über Bürsten, die sie mit Fliesen, Laminat und Parkett fertig werden lassen. Kunden, die nicht nur Teppichböden in ihrer Wohnung haben, sollten also der Beschaffenheit und Anzahl der Bürsten vor dem Kauf eine besondere Beachtung schenken.

Mögliche Highlights sind rotierende Bürsten, die sich durch eine verbesserte Saugleistung auszeichnen und speziell bei Niedrigflorteppichen eine gute Wahl sind.

Aufsetzbare Fugendüsen wiederum bieten eine wesentlich gründliche Reinigung der Ecken und Kanten. Manche Hersteller bieten Spezialbürsten zum Beispiel für eine gesonderte Reinigung von Auto und Möbeln.

Schließlich ermöglichen manche Sauger eine Nasssaugung neben der Trockensaugung.

Punkt 4

Kriterien für den Akku

Verbrauchertests haben ergeben, dass ein Großteil der Akku-Sauger nur über einen Akkumulator mit einer Laufzeit von weniger als 20 Minuten verfügt. Dennoch werden heute schon im mittleren Preissegment zunehmend Geräte mit einer Laufzeit von 30 bis 60 Minuten angegeben. Damit es während der Reinigung nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt, bieten viele Modelle einen Zeitanzeiger oder wenigstens eine Warnung für den Fall, dass der Akku allmählich zur Neige geht.

Die Ladezeit beträgt in der Regel zwischen drei und sechs Stunden.

Die Kapazität des Akkus

Die Speicherfähigkeit bzw. Kapazität eines Akkus wird in Amperestunden (Ah) gemessen. Multipliziert mit der Betriebsspannung (Volt) ergibt sich die im Akku gespeicherte Energie. Folgendes gilt:

  • Je mehr Energie im Akku gespeichert ist, umso länger hält er.
  • Hohe Kapazität und hohe Spannung = lange Betriebszeit mit einer Akkuladung.

Mit den Werten von Betriebsspannung und Kapazität wird häufig geworben.

Lieber schneller laden oder mehr Akkukapazität?

Soll ich lieber einen Akku-Staubsauger mit zwei Akkus, die jeweils eine Kapazität von 2 Ah sowie Schnellladung (in 20 Minuten voll) aufweisen, oder stattdessen einen Akkuschrauber mit einem 4 Ah-Akku kaufen? Ich würde stets zum Modell mit zwei Akkus und Schnellladung greifen. Das hat sich für mich bei der Arbeit bestens bewährt, denn ich kann stets ohne Unterbrechung arbeiten. Anders würde die Entscheidung eventuell ausfallen, wenn ich viel an Orten saugen müsste, wo keine Auflademöglichkeit gegeben ist, z. B. in einem Ferienhaus ohne Stromanschluss.

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Punkt 5

Welche Aspekte noch wichtig sind

Kunden mögen handliche Staubsauger, zumal die Handlichkeit bei Akku-Saugern zu den Vorteilen gehört, die sie gegenüber den kabelgebundenen Bodensaugern auszeichnen. Neben dem Gewicht lohnt ein Augenmerk auf das Vorhandensein eines Gelenks, das im Idealfall einen Schwenkbereich von 180° besitzt.

Allergiker profitieren zudem von einem HEPA-Filter, der Allergene zuverlässig aus der Luft filtert. Allerdings kann dieser Hochleistungsfilter, der bei einem kabelgebundenen Staubsauger kaum ins Gewicht fällt, bei Akku-Staubsaugern die Saugleistung spürbar reduzieren.

Die Kapazität beim Staubbehälter liegt ungefähr bei 500 ml. Gute Dichtungen am Tank haben den Vorteil, dass keine Saugkraft verschenkt wird.

Akku-Staubsauger sind relativ laut und weisen oft eine Geräuschkulisse zwischen 70 und 80 Dezibel auf. Der Unterschied wirkt auf den ersten Blick gering. Kunden sollten aber beachten, dass bereits 10 Dezibel die doppelte Lautstärke bedeuten.

Punkt 6

Auch Akku-Staubsauger werden smart

Kunden mit Anspruch können sich schließlich für Akku-Staubsauger mit smarten Funktionen wie ein computerbasiertes Display und Sensoren für die Ermittlung des Verschmutzungsgrads und Anpassung der Saugleistung entscheiden. Sie müssen für diese Geräte aber etwas tiefer in die Tasche greifen, denn diese Funktionen sind momentan eher für die Oberklasse zu haben. Doch Angebote für sensorgesteuerte Geräte, z. B. von Bosch, gibt es für unter 200 €.

Punkt 7

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