Bodentrampolin

Das perfekte Bodentrampolin: was muss man beachten?

Das perfekte Bodentrampolin für den Sommer bietet Abwechslung vom Alltag, Sprungspaß und jede Menge Bewegung an der frischen Luft. Für die ganz Kleinen sind die Sprünge auf dem Trampolin ein ganz neues Erlebnis, für die etwas größeren Kinder sind Bodentrampoline eine schöne Abwechslung vom Schulalltag.

Bei der Suche nach dem perfekten Bodentrampolin spielen zahlreiche Sicherheitskriterien aber auch der Sprungspaß eine wichtige Rolle. ► Unterschiede zum Standtrampolin ► Vorteile ► Wie tief graben? ► Wo aufstellen?

Punkt 1

1. Bodentrampoline – der Unterschied zum Standtrampolin

Das Bodentrampolin ist in den Gärten Deutschlands noch relativ wenig verbreitet, was in erster Linie auf die große Popularität der Standtrampoline zurückzuführen ist. Kein Wunder, denn auf den ersten Blick versprechen die runden Alleskönner das Beste aus allen Welten: Hohe Sprünge, große Sicherheit durch ein umschließendes Netz und durch die Oberfläche und Federung die Möglichkeit sich von den winzigen Hüpfern zu den ganz großen Sprüngen hochzuarbeiten.

Darüber hinaus sind Standtrampoline auch in der Handhabung sehr flexibel. Sie lassen sich recht einfach auf- und abbauen, was für die Nutzung in den Sommermonaten sehr praktisch sein kann, damit die Geräte keinen Rost ansetzen. Gerade rechteckige Standtrampoline sind recht kompakt und lassen sich auch in kleineren Gärten mühelos aufstellen.

Aber ...

Punkt 2

2. Vorteile eines Bodentrampolins

Der vermeintliche Vorteil Flexibilität kann aber auch ein Nachteil sein. Bodentrampoline erfordern in der Regel eine größere Planung und oftmals mehr Platz, dafür fällt der Aufwand in der Regel nur einmal an. Sie müssen nur einmal aufgebaut und müssen nicht mühsam wieder abgebaut werden. Ab dann steht das Trampolin immer zur Verfügung. Sommers wie Winters. 

Doch Wind und Wetter greifen das Trampolin doch an! Dafür gibt es eine Lösung: Inground Trampoline können mittels Planen vor Wind und Wetter geschützt werden. 

Natürlich bieten Standtrampoline einen leichteren Einstieg in die Welt der Trampoline. Gerade bei runden Trampolinen ist der Fantasie hier jedoch schnell eine Grenze gesetzt, insbesondere wenn es um die ganz großen Sprünge geht oder um intensive Trainingsphasen. Zwar sollten kleinere Kinder auf Bodentrampolinen beaufsichtigt werden, andererseits sind insbesondere rechteckige Bodentrampoline prädestiniert für ganz große Sprünge, die auf der gesamten Sprungfläche möglich sind.

Bodentrampoline lassen sich optisch zudem besser in die Flora integrieren. Während die Standtrampoline den einen oder anderen schönen Strauch oder Baum überragen oder den Blick ins Grüne versperren, sorgen Bodentrampoline für ein einheitliches und harmonisches Bild im Garten.

Punkt 3

3. Bodentrampoline – was man sonst noch bachten muss

Bei allen Vorteilen, die es bei einem Bodentrampolin gibt, erfordert ein Bodentrampolin einiges an Vorbereitung. Dazu gehören in erster Linie die Erdarbeiten und das Loch, das für das Trampolin gegraben werden muss.

Wie tief muss man für ein Bodentrampolin graben? Für ein 200 Zentimeter großes Trampolin sollte das Loch mindestens 70 Zentimeter, besser 80 cm tief sein. Darüber hinaus sollte das Trampolin an einem Ort stehen, das mindestens zwei Meter vom nächsten Gegenstand entfernt ist.

Für mehr Sicherheit lohnt es sich, ein Bodentrampolin mit Sicherheitsnetz zu kaufen. Auch der Rand des Trampolins sollte groß genug abgepolstert sein (mindestens 30 Zentimeter breit), um den einen oder anderen Sprung abzufedern.

Trampolines für den Boden gibt es in vielen unterschiedlichen Formen und Varianten. Zu den vertrauenswürdigen Herstellern zählen Hudora, Berg und Etan. Gute Bodentrampoline werden hauptsächlich in Europa produziert, wobei auch einige solide Einsteigermodelle aus Fernost auf dem Markt erhältlich sind.

Gute Bodentrampoline sind oftmals mit den bekannten Zertifikaten und Prüfsiegeln versehen, sodass zahlreiche Hersteller mittlerweile eine Garantie über die gesetzliche Gewährleistung und Garantie hinaus erteilen.

CE-Zeichen

ce zeichen 300Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“ und „dass er die Verantwortung für die Konformität des Produkts mit allen in den einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft enthaltenen für deren Anbringung geltenden Anforderungen übernimmt.“

Wenn dies geprüft wurde: Wenn die Konformität eines Produkts durch eine Benannte Stelle (TÜV etc.) bewertet und bestätigt wurde, gehört zur vollständigen Kennzeichnung neben dem CE-Zeichen auch die von der notifizierten Stelle vergebene vierstellige Kennnummer. Mehr auf Wikipedia

GS-Zeichen

gs zeichen 300

Mit dem Siegel „Geprüfte Sicherheit“ (GS-Zeichen) wird einem Produkt bescheinigt, dass es den Anforderungen des § 21 des Produktsicherheitsgesetzes (Gewährleistung des Schutzes von Sicherheit und Gesundheit von Personen) entspricht. Das GS-Zeichen ist (noch) das einzig gesetzlich geregelte Prüfzeichen in Europa für Produktsicherheit. Diese Anforderungen sind nach „Maß und Zahl“ vor allem in DIN-Normen und Europäischen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik konkretisiert.

Das GS-Zeichen auf einem Produkt bedeutet, dass eine vom deutschen Staat autorisierte Prüfstelle das Produkt anhand eines Baumusters geprüft hat und eine Fertigungsüberwachung durchführt. Der Käufer hat somit eine Bestätigung durch eine vom Hersteller unabhängige Stelle, dass das Produkt sicher im Sinne des ProdSG ist.

Beachte: Es geht beim GS-Zeichen nur um die Sicherheit, die Qualität über die Lebensdauer eines Produktes wird nicht geprüft. Mehr auf Wikipedia

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