Sonnenschutzoptionen für die Terrasse: Vergleich von Markisen, Pergolen und Sonnensegeln

Um die eigene Terrasse an heißen Sommertagen genießen zu können, führt kein Weg an einer gezielten Beschattung vorbei. Terrassenplatten aus Beton oder Naturstein können sich an strahlungsreichen Tagen stark aufheizen. Messungen zeigen, dass Oberflächentemperaturen von mehr als 60 °C möglich sind (Messungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik).

Eine sinnvolle Überschattung senkt diese Temperaturen deutlich. Gleichzeitig verbessert sie das Raumklima in angrenzenden Wohnräumen, weil weniger Wärme über verglaste Türen und Fenster eindringt.

Auf dem deutschen Markt haben sich vor allem drei Lösungen etabliert:

  • Markisen
  • Pergolen
  • Sonnensegel

Sie unterscheiden sich deutlich in Bauart, Pflegeaufwand, Baugenehmigungspflicht, Kosten und ihrer Eignung für verschiedene Gebäudeformen und Terrassensituationen.

Sonnenschutzoptionen für die Terrasse - Symbolbild

Kurz zusammengefasst

  • Terrassenbeschattung
    Eine gute Beschattung schützt nicht nur vor greller Sonne, sondern senkt auch die Aufheizung von Terrassenbelägen deutlich. Gleichzeitig verbessert sie das Raumklima angrenzender Wohnräume, weil weniger Wärme über Türen und Fenster eindringt.
  • Markisen
    Markisen sind eine flexible und häufig wirtschaftliche Lösung für Terrassen. Besonders Kassettenmarkisen schützen Tuch und Mechanik besser vor Wetter, UV-Strahlung und Feuchtigkeit als einfache Gelenkarmmarkisen.
  • Windwiderstand
    Bei Markisen ist die Windwiderstandsklasse wichtig. Für viele normale Hausgärten reichen meist Klassen im mittleren Bereich, bei exponierten Lagen, Dachterrassen oder Hanglagen sollte jedoch sorgfältiger geplant werden.
  • Pergolen
    Pergolen sind dauerhafter, massiver und wetterfester als Markisen oder Sonnensegel. Besonders bioklimatische Pergolen mit verstellbaren Aluminium-Lamellen bieten hohen Komfort, sind aber deutlich teurer und baurechtlich genauer zu prüfen.
  • Baurecht
    Wandgebundene Markisen sind häufig unkompliziert, freistehende Pergolen können dagegen je nach Bundesland, Größe und Bebauungsplan genehmigungspflichtig sein. Eine kurze Anfrage beim Baurechtsamt kann spätere Probleme vermeiden.
  • Sonnensegel
    Sonnensegel sind leicht, günstig und optisch oft attraktiv. Sie eignen sich besonders für saisonale Beschattung, bieten aber meist keinen vollwertigen Regenschutz und stellen hohe Anforderungen an tragfähige Befestigungspunkte.
  • Kostenunterschiede
    Die Preisspanne ist groß: Sonnensegel beginnen im niedrigen dreistelligen Bereich, hochwertige Kassettenmarkisen liegen oft bei mehreren tausend Euro, bioklimatische Pergolen starten meist deutlich höher. Zur Anschaffung kommen Montage, Pflege und mögliche Wartung hinzu.
  • Pflegeaufwand
    Holzpergolen benötigen regelmäßige Pflege wie Schleifen, Imprägnieren oder Streichen. Aluminiumkonstruktionen sind wartungsärmer, während Sonnensegel mindestens saisonal gereinigt und auf Materialermüdung geprüft werden sollten.
  • Entscheidung nach Nutzung
    Wer die Terrasse vor allem im Sommer nutzen möchte, fährt oft mit einer Markise gut. Wer langfristig, komfortabel und wetterunabhängiger draußen sitzen will, sollte eine Pergola prüfen; wer flexibel und günstig beschatten möchte, landet eher beim Sonnensegel.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

sonnenschutzarten pergola markise segel tabelle

Markisen: Standards, Ausführungen und technische Kennwerte

Markisen sind ausfahrbare Beschattungselemente, die an der Hauswand oder an Wandkonsolen befestigt werden. Sie gehören zu den verbreitetsten Lösungen für private Terrassen, weil sie relativ flexibel, platzsparend und in vielen Größen erhältlich sind.

Markisen werden nach der europäischen Norm DIN EN 13561 in Klassen nach ihrer Windwiderstandsfähigkeit eingeteilt. Klasse 1 ist für Windgeschwindigkeiten bis etwa 28 km/h geeignet. Klasse 5 bezeichnet besonders robuste Konstruktionen, die auch deutlich stärkeren Böen standhalten können.

Für die meisten Hausgärten ohne besondere Windexposition genügen in der Regel Markisen der Windwiderstandsklasse 2 oder 3.

Wer eine Markise in Heidelberg kaufen möchte, findet dort Fachgeschäfte, die unter anderem Gelenkarmmarkisen und Kassettenmarkisen führen und eine Beratung zu örtlichen Gegebenheiten anbieten.

Der Unterschied zwischen beiden Bauarten ist für die Lebensdauer entscheidend:

Bei der Gelenkarmmarkise bleibt der Stoff im eingefahrenen Zustand offen. Dadurch ist er weiterhin UV-Strahlung, Feuchtigkeit und anderen Wettereinflüssen ausgesetzt.

Die Kassettenmarkise schützt dagegen sowohl das Tuch als auch den Mechanismus in einer geschlossenen Aluminiumkassette. Das kann die Lebensdauer des Markisenstoffs deutlich verlängern.

Hochwertige Markisenstoffe aus Acrylgarn erreichen einen UPF-Wert von 50 oder mehr. Das bedeutet: Weniger als 2 Prozent der UV-Strahlung dringen durch das Gewebe.

Im mittleren und höheren Preissegment sind heute häufig motorbetriebene Antriebe mit Sonnen- und Windsensoren erhältlich. Sie fahren die Markise automatisch ein, wenn die Windgeschwindigkeit einen eingestellten Schwellenwert überschreitet. Dadurch lassen sich mechanische Schäden durch Sturm besser vermeiden.

Beitrag: Markise – was beachten?

Markise – was beachten?

Rote, halbrunde Markise

Was muss ich bei einer Markise alles beachten? Tipps zu Auswahl, Montage, Nutzung und Pflege einer Markise

Wer kennt das nicht: Die Sonne brennt unerbittlich vom Himmel, der Balkon oder die Terrasse verwandeln sich in einen glühenden Backofen, und man sehnt sich nach einem schattigen Plätzchen. Eine Markise scheint da die perfekte Lösung zu sein – aber Vorsicht! Nicht alles, was auf den ersten Blick wie eine gute Idee erscheint, ist ohne weiteres die beste Wahl. Eine Markise kann ein echter Gewinn sein, doch sie bringt auch so einige Herausforderungen mit sich. Von der richtigen Wahl des Materials bis hin zur passenden Anbringung und Pflege – da gibt es viel zu beachten.

Nicht selten sorgt die Anschaffung für böse Überraschungen, wenn man sich vorher nicht ausreichend informiert hat. Langlebigkeit? Kosten? Windbeständigkeit? Es sind Fragen wie diese, die man vor der Entscheidung unbedingt klären sollte. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Markisen ein und zeigen dir, worauf es wirklich ankommt – und welche Stolperfallen du besser umgehen solltest. Bist du bereit, die Sonne zu bändigen?

Hier weiterlesen: Markise – was beachten?

Pergolen: Bauformen und Baurecht

Eine Pergola ist eine selbständige oder wandgestützte Tragkonstruktion aus Holz, Stahl oder Aluminium. Sie kann offen bleiben oder mit einem festen beziehungsweise beweglichen Dachelement versehen werden.

Eine besonders moderne Variante ist die bioklimatische Pergola. Sie besteht meist aus drehbaren Aluminium-Lamellen, die sich stufenlos an Sonnenstand und Wetter anpassen lassen.

Sind die Lamellen geöffnet, gelangen Luft und Tageslicht auf die Terrasse. Werden sie vollständig geschlossen, bildet die Pergola ein weitgehend regendichtes Dach.

Einige Modelle leiten Regenwasser über integrierte Hohlprofile direkt in die Dachentwässerung ab. Dadurch wird die Terrasse besser nutzbar, auch wenn das Wetter wechselhaft ist.

Besondere Sorgfalt ist bei freistehenden Pergolen im Hinblick auf das Baurecht erforderlich. In Baden-Württemberg regelt beispielsweise § 50 LBO BW die Verfahrensfreiheit bestimmter Nebengebäude und Anlagen.

Wer die dort genannten Grenzen überschreitet, etwa beim umbauten Raum, benötigt unter Umständen eine Baugenehmigung und einen statischen Nachweis.

Die genauen Schwellenwerte unterscheiden sich je nach Bundesland, Kommune und örtlichem Bebauungsplan. Deshalb ist es meist ratsam, vor der Planung beim zuständigen Baurechtsamt eine Voranfrage zu stellen.

Auch der Pflegeaufwand hängt stark vom Material ab:

Holzpergolen müssen regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehören in der Regel alle zwei bis drei Jahre Arbeiten wie Schleifen, Imprägnieren oder Streichen.

Aluminiumkonstruktionen sind deutlich wartungsärmer und korrosionsbeständiger, aber meist teurer in der Anschaffung.

Bioklimatische Pergolen aus Aluminium mit Motorantrieb und Beleuchtung beginnen häufig bei etwa 8.000 Euro. Je nach Größe, Ausstattung und Montage können die Kosten auch deutlich über 20.000 Euro liegen.

Beitrag: Pergola bauen

Pergola bauen

Pergola mit Weintrauben

Pergola bauen – Ideen, Anleitung und Tipps

Eine Pergola kann deinem Garten das gewisse Etwas verleihen, aber es ist mehr als nur eine hübsche Ergänzung. Bevor du dich in dieses Bauprojekt stürzt, lohnt es sich, genau hinzuschauen – denn nicht alles, was glänzt, ist Gold. So charmant Holz auch wirkt, es ist pflegeintensiv und verwittert schneller. Aluminium mag pflegeleicht sein, doch wirkt es oft kühl. Lohnt sich der Aufwand wirklich? Mit handwerklichem Geschick kannst du das Projekt selbst in Angriff nehmen, aber auch hier sind Planung und Materialwahl entscheidend.

Hier findest du wichtige Punkte zur Planung einer Pergola und mehrere Videoanleitungen für den Bau.

Hier weiterlesen: Pergola bauen

grafik windlast sonnensegel 600

Sonnensegel: Material, Befestigung und physikalische Grenzen

Sonnensegel sind gespannte Tuchflächen, die zwischen festen Befestigungspunkten montiert werden. Sie eignen sich besonders für flexible und saisonale Beschattungslösungen.

Das häufig eingesetzte Material ist HDPE – also High-Density-Polyethylen. Dabei handelt es sich um ein witterungsbeständiges Kunststoffgewirk mit definierter Luftdurchlässigkeit.

Genau diese Durchlässigkeit unterscheidet das Sonnensegel grundsätzlich von einer Markise. Ein Sonnensegel lässt Luft und einen Teil des Lichts hindurch. Dafür bietet es jedoch keinen vollwertigen Regenschutz.

Die Beschattungsleistung eines Sonnensegels wird unter anderem über den sogenannten Openness Factor beschrieben. Er gibt den prozentualen Anteil offener Flächen im Gewebe an.

Werte zwischen 1 und 5 Prozent bieten eine hohe Beschattung und reduzieren zugleich den Windwiderstand, weil Luft teilweise durch das Material hindurchströmen kann.

Trotzdem dürfen die Zugkräfte an den Befestigungspunkten nicht unterschätzt werden. Bei einem straff gespannten Sonnensegel von 4 × 4 Metern können unter Vorspannung und Windlast Kräfte von mehreren hundert Kilogramm entstehen.

Deshalb müssen Wandverankerungen, Pfosten und Ösen tragfähig, fachgerecht geplant und sorgfältig montiert werden.

Für eine flexible, saisonale Beschattung ohne feste Konstruktion ist das Sonnensegel eine preisgünstige Lösung. Erste Modelle aus HDPE sind bereits für unter 200 Euro erhältlich.

Für dauerhafte und wetterunabhängige Lösungen sind jedoch Markisen und vor allem Pergolen meist besser geeignet.

Beitrag: Sonnensegel – was beachten?

Sonnensegel – was beachten?

Sonnensegel

Sonnensegel was beachten? Von Stoffen, Eigenschaften, Ausrichtung und Befestigung

Das Sonnensegel bildet eine moderne Alternative zu Sonnenschirmen, Markisen und Co. Es erfüllt seine Funktion jedoch nur dann optimal, wenn es durchdacht installiert wird. Aber was sollte bei der Auswahl eines Sonnensegels alles beachtet werden?

Hier weiterlesen: Sonnensegel – was beachten?

vergleichsmatrix sonnenschutz 600

Entscheidungshilfe: Welche Lösung passt zu welcher Terrasse?

Die passende Lösung hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören vor allem:

  • Windexposition
  • Baurecht
  • Budget
  • Pflegeaufwand
  • geplante Nutzungsdauer
  • gewünschter Regenschutz
  • bauliche Voraussetzungen

Diese Punkte lassen sich nicht isoliert betrachten. Sie stehen in Wechselwirkung und sollten gemeinsam bewertet werden.

Wind und Standort

An Standorten mit regelmäßig starkem Wind, in Hanglagen oder auf Dachterrassen sind Kassettenmarkisen mit Windsensor und Pergolen mit festen oder verstellbaren Lamellen meist betriebssicherer als Sonnensegel.

Sonnensegel müssen bei Sturmgefahr häufig manuell abgenommen oder entspannt werden. In stark exponierten Lagen können sie dadurch im Alltag weniger praktisch sein.

Wer dieses Risiko vermeiden möchte, ist mit einer motorisierten Kassettenmarkise mit automatischem Windsensor oft besser beraten. Sie fährt selbsttätig ein, sobald die Windbelastung zu hoch wird.

planungsfehler sonnenschutz

Baurecht und Genehmigung

Baurechtlich sind wandgebundene Markisen in vielen Fällen genehmigungsfrei. Dennoch können Vorgaben aus Mietrecht, Eigentümergemeinschaft, Denkmalschutz oder Gestaltungssatzungen eine Rolle spielen.

Bei freistehenden Pergolen ist die Lage komplexer. Ab bestimmten Maßen können sie in vielen Bundesländern genehmigungspflichtig sein.

Da die Schwellenwerte regional stark variieren, sollte vor dem Kauf oder Bau eine kurze Anfrage beim zuständigen Baurechtsamt erfolgen. So lassen sich spätere Auflagen, Umbauten oder sogar Rückbaupflichten vermeiden.

Kosten und Pflege

Die drei Sonnenschutzarten unterscheiden sich deutlich beim Budget.

  • Sonnensegel sind die günstigste Lösung. Einfache Modelle sind bereits für unter 200 Euro erhältlich.
  • Hochwertige Kassettenmarkisen mit Motorantrieb und Sensorik kosten je nach Breite, Ausladung und Ausstattung meist zwischen 1.500 und 5.000 Euro.
  • Bioklimatische Pergolen beginnen häufig bei rund 8.000 Euro. Mit größerer Fläche, Beleuchtung, Seitenelementen, Sensorik oder Sonderausstattung können die Kosten deutlich steigen.

Auch beim Pflegeaufwand gibt es Unterschiede.

  • Holzkonstruktionen benötigen regelmäßige Pflege. Schleifen, Imprägnieren oder Streichen sind meist alle zwei bis drei Jahre erforderlich.
  • Aluminium-Markisen und Aluminium-Pergolen sind deutlich wartungsärmer.
  • HDPE-Sonnensegel sollten mindestens einmal pro Saison gereinigt und auf Materialermüdung, beschädigte Nähte und belastete Befestigungspunkte kontrolliert werden.

Nutzung über die Saison hinaus

Wer seine Terrasse möglichst viele Monate im Jahr und auch bei wechselhaftem Wetter nutzen möchte, ist mit einer bioklimatischen Pergola mit geschlossenem Lamellenfeld meist besser beraten als mit einer saisonal eingefahrenen Markise.

Für die klassische sommerliche Nutzung ohne dauerhaften baulichen Eingriff bleibt die Markise jedoch oft die wirtschaftlichste und unkomplizierteste Lösung.

Das Sonnensegel eignet sich vor allem für Nutzer, die eine günstige, flexible und optisch leichte Beschattung wünschen, aber auf vollwertigen Regenschutz verzichten können.

Welcher Sonnenschutz ist dein Favorit?

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen, die bisherigen User-Antworten erscheinen unmittelbar hier.

Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Die bisherigen Stimmen:

Vorhänge 10 Stimmen
Sonnenschirm 8 Stimmen
Markise mit Gelenkarm 8 Stimmen
Seilspannmarkise 7 Stimmen
Lamellendach 7 Stimmen
Sonnensegel 6 Stimmen
Pflanzenbeschattung 3 Stimmen
Pergola 1 Stimme
Andere feste Terrassenüberdachung 1 Stimme
Pavillon 0 Stimmen
Glasdach mit Sonnenschutzjalousie 0 Stimmen
Bambusmatten 0 Stimmen
Andere Lösung 0 Stimmen

Fachliche Prüfung vor der Entscheidung

Bevor die Entscheidung endgültig fällt, sollte ein Fachbetrieb den Standort prüfen. Wichtig sind insbesondere:

  • die Tragfähigkeit des Mauerwerks
  • die Windexposition
  • die Ausrichtung der Terrasse
  • die mögliche Befestigung
  • die gewünschte Ausladung
  • die lokalen baurechtlichen Vorgaben

Nur dann ist die dauerhafte Arbeitsfähigkeit der Beschattungsmaßnahme gesichert. Und nur dann erfüllt sie die normativen Anforderungen nach DIN EN 13561.

Welche Punkte bereiten dir bei der Planung eines Terrassensonnenschutzes am meisten Kopfzerbrechen?

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen, die bisherigen User-Antworten erscheinen unmittelbar hier.

Gerade bei größeren Markisen, Pergolen oder stark gespannten Sonnensegeln geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Statik, Sicherheit und normgerechte Montage.

Ergänzung oder Frage von dir?

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? Kannst du etwas beisteuern? Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen (die Antwort wird im Hintergrund abgesendet).

trenner blanko

Im Zusammenhang interessant

FunFacts zum Sonnenschutz auf der Terrasse

  • Markisen sind älter als viele vermuten.
    Schon im alten Ägypten und in Syrien wurden geflochtene Matten genutzt, um Marktstände und Wohnbereiche zu beschatten.
  • Das Kolosseum hatte eine Art antike Riesenmarkise.
    Im Römischen Reich wurden große Stoffkonstruktionen eingesetzt, um Sitzbereiche in Amphitheatern zu beschatten. Das berühmte Velarium des Kolosseums gilt als frühes Beispiel einer technisch anspruchsvollen, beweglichen Beschattung.
  • UPF 50 bedeutet nicht „ein bisschen Schutz“, sondern ziemlich viel.
    Ein Stoff mit UPF 50 lässt nur etwa 2 Prozent der UV-Strahlung durch. Anders gesagt: Rund 98 Prozent werden blockiert.
  • Wind ist für Markisen tückischer als Regen.
    Markisen werden nach DIN EN 13561 unter anderem nach Windwiderstand klassifiziert. Plötzliche Böen können dennoch problematisch sein, weil Sensoren nicht jede lokale Windbewegung rechtzeitig erfassen.
  • Eine Pergola war ursprünglich kein Luxusdach, sondern eher ein Übergangsraum.
    Der Begriff geht auf das lateinische pergula zurück und bezeichnete ursprünglich einen Vorbau oder Anbau. Heute wird daraus oft ein technisch aufwendiges Outdoor-Zimmer mit Lamellen, Motor und Beleuchtung.
  • HDPE-Sonnensegel bestehen aus einem Material, das auch in sehr robusten Alltagsprodukten steckt.
    HDPE steht für High-Density Polyethylen. Der Kunststoff wird wegen seiner Widerstandsfähigkeit auch für Rohre, Behälter, Platten und technische Anwendungen genutzt.
  • Sonnensegel sind nicht einfach „Tuch mit Ecken“.
    Moderne Sonnensegel gehören zur Familie der Zug- beziehungsweise Membrankonstruktionen. Ihre Stabilität entsteht nicht durch Masse, sondern durch Spannung, Geometrie und korrekt gesetzte Befestigungspunkte. 
  • Australien hat moderne Sonnensegel stark geprägt.
    Großformatige textile Schattenkonstruktionen wurden dort besonders intensiv weiterentwickelt, auch wegen hoher UV-Belastung und starker Outdoor-Kultur. Die Expo ’88 in Brisbane gilt als wichtiger Popularisierungspunkt moderner Shade Sails.
  • Verfahrensfrei heißt nicht automatisch „egal“.
    Auch wenn bestimmte bauliche Anlagen nach Landesbauordnung verfahrensfrei sein können, müssen öffentlich-rechtliche Vorschriften trotzdem eingehalten werden. Bei größeren Pergolen bleibt daher der Blick in Landesbauordnung, Bebauungsplan und örtliche Vorgaben wichtig.

Weiterlesen

sonnenschutz thema 250

Zu warm im Haus?

Symbolbild: Zu warm im Haus

Zu warm im Haus? Die 13 besten Tipps gegen sommerlichen Hitzestau

Im Sommer gibt es für viele Menschen kaum etwas Unerträglicheres als stickige, heiße Räume – vor allem unter dem Dach oder auf der Südseite des Hauses. Wenn die Temperaturen draußen unerbittlich steigen, sehnt man sich nach Abkühlung und sucht nach Lösungen, die eigenen vier Wände in ein kühleres Refugium zu verwandeln. Zum Glück gibt es zahlreiche einfache und kreative Möglichkeiten, das Zuhause vor dem sommerlichen Hitzestau zu bewahren. Ob mit cleveren Lüftungstricks, praktischen Tipps zur richtigen Dämmung oder ein paar Handgriffen an Fenstern und Türen – dieser Artikel zeigt, wie man auch die heißesten Tage erträglicher macht. Und das Beste daran: Viele dieser Maßnahmen lassen sich sofort umsetzen!

Hier weiterlesen: Zu warm im Haus?


Dachboden zu heiß | Tipps

Tipps gegen die Sommerhitze unterm Dach

Dachboden zu heiß – diese Tipps schaffen Abhilfe

Im Sommer kann dein Dachboden schnell zur Gluthölle werden – eine brutale Hitze, die alles durchdringt, lässt den Raum nahezu unbewohnbar erscheinen. Doch keine Panik! Zum Glück gibt es eine ganze Palette an cleveren und wirksamen Methoden, um die Temperatur in den Griff zu bekommen. Von pfiffigen DIY-Tipps bis hin zu nachhaltigen, langfristigen Lösungen wie Gründächern oder smarter Lüftungstechnik – mit diesen Maßnahmen machst du Schluss mit der Dachboden-Sauna. Und das Beste daran: Viele dieser Ideen lassen sich leicht umsetzen und passen perfekt zu deinem Heimwerker-Herz. Packen wir’s an und holen uns die kühle Brise ins Haus!

Hier weiterlesen: Dachboden zu heiß | Tipps


Sonnensegel – was beachten?

Sonnensegel

Sonnensegel was beachten? Von Stoffen, Eigenschaften, Ausrichtung und Befestigung

Das Sonnensegel bildet eine moderne Alternative zu Sonnenschirmen, Markisen und Co. Es erfüllt seine Funktion jedoch nur dann optimal, wenn es durchdacht installiert wird. Aber was sollte bei der Auswahl eines Sonnensegels alles beachtet werden?

Hier weiterlesen: Sonnensegel – was beachten?


Plissee – was beachten?

Plissee am Fenster, Schnee

Was Sie beim Plissee beachten sollten – wichtige Fragen beantwortet

Plissees sind eine großartige Möglichkeit sind, um sowohl Licht als auch Privatsphäre in Ihrem Zuhause zu kontrollieren. Sie sind vielseitig, stilvoll und können an fast jedem Fenster angebracht werden. Aber es gibt einige Dinge, die Sie beachten sollten, um sicherzustellen, dass Sie das Beste aus Ihren Plissees herausholen.

Hier weiterlesen: Plissee – was beachten?


Pergola bauen

Pergola mit Weintrauben

Pergola bauen – Ideen, Anleitung und Tipps

Eine Pergola kann deinem Garten das gewisse Etwas verleihen, aber es ist mehr als nur eine hübsche Ergänzung. Bevor du dich in dieses Bauprojekt stürzt, lohnt es sich, genau hinzuschauen – denn nicht alles, was glänzt, ist Gold. So charmant Holz auch wirkt, es ist pflegeintensiv und verwittert schneller. Aluminium mag pflegeleicht sein, doch wirkt es oft kühl. Lohnt sich der Aufwand wirklich? Mit handwerklichem Geschick kannst du das Projekt selbst in Angriff nehmen, aber auch hier sind Planung und Materialwahl entscheidend.

Hier findest du wichtige Punkte zur Planung einer Pergola und mehrere Videoanleitungen für den Bau.

Hier weiterlesen: Pergola bauen


Geschrieben von

Bauen-und-Heimwerken.de
Bauen und Heimwerken

Bauen-und-Heimwerken.de Team

https://www.bauen-und-heimwerken.de

Anbieterlinks / Sternchen

* Was das Sternchen neben einigen Verlinkungen bedeutet:

Die Inhalte auf dieser Website sind kostenlos im Internet verfügbar und das soll auch so bleiben. Unsere redaktionelle Arbeit finanzieren wir über Werbung. Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, können bei Kauf/Abschluss auf der jeweiligen Website hinter dem Link zu einer Provision an uns führen, weil wir für den Link ein sogenanntes Affiliate-Programm nutzen. Dies beeinflusst aber die Redaktionsarbeit nicht, der Hinweis wäre stets auch ohne den Affiliate-Link erfolgt. Für den Kauf/Abschluss über den Link sind wir natürlich dankbar.