Ofen richtig heizen mit Holz

In der kalten Jahreszeit wird das Heizen mit Holz nicht nur zu einer Notwendigkeit, sondern auch zu einem Genuss. Doch effizientes und umweltschonendes Heizen erfordert mehr als nur das Anzünden von Holzscheiten. Dieser Artikel bietet eine umfassende Anleitung, wie du deinen Holzofen optimal betreiben kannst. Erfahre, wie du Holz richtig auswählst, den Ofen effizient nutzt und dabei die Umwelt schützt. Zudem geben wir wertvolle Tipps zur Sicherheit und zur Wartung deines Ofens, damit du die Wärme deines Heims sorgenfrei genießen kannst. ► maximale Wärme bei minimalem Holzverbrauch ► Drossel- und Lüftungsklappe richtig anwenden ► richtig anzünden ► wie lange lagern ► ...

Brennendes Feuer im Ofen im Wohnzimmer
Ein Deckenventilator über dem Ofen hilft dabei, die nach oben steigende Hitze im Haus zu verteilen

Inhalt: Ofen richtig heizen mit Holz

Kurz zusammengefasst

  • Nur gut getrocknetes und unbehandeltes Holz verwenden.
  • Am Anfang öffne Primärluft und Drosselklappe voll.
  • Zünde das Holz von oben mit Kaminanzündern unter dem obersten (dünnen und leicht brennbaren) Scheit an.
  • Hat das Kaminholz gut Feuer gefangen, wird die Drosselklappe ein wenig geschlossen, um ein langsames Abbrennen zu gewährleisten.
    Erst wenn nur noch Glut im Holzofen vorhanden ist, sollte die Klappe komplett geschlossen werden. Für das Nachlegen muss die Drosselklappe wieder voll geöffnet werden.
  • Die Primärluft so lange voll geöffnet lassen, bis das Brennholz vollkommen in Flammen gehüllt ist. Dauer: einige Minuten. Sekundärluft und Tertiärluft währenddessen geschlossen halten. Dann Primärluft langsam schließen und die anderen Luftströme parallel öffnen. Wenn das Holz dann richtig brennt, die Primärluft komplett schließen und die anderen beiden Luftströme öffnen. Beim Nachlegen werden Sekundär- und Tertiärluft geschlossen und die Primärluft voll geöffnet. Das Spiel beginnt von vorne.
  • Entsorge regelmäßig die Asche.
  • Legen frisches Holz nach, sobald die leuchtend gelben Flammen erloschen sind.
  • Überlade den Ofen nicht.
  • Schließe alle Luftöffnungen, wenn der Ofen kalt ist.
  • Holz immer gut belüftet lagern.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

1. Die Luftzufuhr ideal regeln

1.1. Primärluft, Sekundärluft und Tertiärluft

In der Welt der Kaminöfen werden die Begriffe Primärluft, Sekundärluft und Tertiärluft oft verwendet, um verschiedene Aspekte der Verbrennung zu beschreiben. Aber was bedeuten sie genau? In der Grundessenz handelt es sich hierbei um die verschiedenen Arten der Luftzufuhr, die einen Kaminofen während der Verbrennung von Holz unterstützen.

Wo finde ich die jeweilige Luftzufuhr?

  • Primärluft: Diese Luft wird von unten in die Brennkammer zum brennenden Holz geführt. Bei vielen älteren Öfen ist das die Aschenlade.
  • Sekundärluft: Diese Luft wird von oben durch eine Luftführung in den Ofen geführt, meist durch die Rückwand oberhalb der Scheibe.
  • Tertiärluft: Diese ist optional und wird von der Rückwand des Ofens dem Feuer zugeführt.

Wenn das Holz brennt, sollte die Primärluftzufuhr allmählich reduziert und die Sekundär- und Tertiärluftzufuhr entsprechend erhöht werden. Dies fördert eine vollständige Verbrennung und reduziert die Emissionen. Konkret:

  • Die Primärluft so lange voll geöffnet lassen, bis das Brennholz vollkommen in Flammen gehüllt ist. Dauer: einige Minuten. Sekundärluft und Tertiärluft währenddessen geschlossen halten.
  • Dann Primärluft langsam schließen und die anderen Luftströme parallel öffnen. Wenn das Holz dann richtig brennt, die Primärluft komplett schließen und die anderen beiden Luftströme öffnen.
  • Beim Nachlegen werden Sekundär- und Tertiärluft geschlossen und die Primärluft voll geöffnet. Das Spiel beginnt von vorne.

1.2. Video: Zusammenhang Staubemission und Luftzufuhr

Sehr spannend zu sehen, wie man durch die richtige Luftzufuhr zur sauberen Verbrennung beitragen kann.

Länge: 1 Minute

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1.3. Luftabfuhr: Die Drosselklappe richtig bedienen

Die Drosselklappe am Ofenrohr regelt den Zug im Schornstein und damit die Verbrennungsgeschwindigkeit. Bei zu schneller Verbrennung verbraucht der Ofen mehr Holz, ohne dabei mehr Wärme zu erzeugen.

Die Drosselklappe findet sich meist zwischen Schornstein und Kamin und kann über einen Hebel bedient werden. In der Regel sollte die Drosselklappe nach dem Anzünden des Ofens voll geöffnet sein. Sobald das Holz gut brennt, kann sie teilweise geschlossen werden, um die Verbrennungsgeschwindigkeit zu reduzieren. So wird sie richtig bedient:

  • Zum Anfeuern sollte die Klappe vollständig geöffnet sein, sodass der Rauch beim Anzünden durch den Schornstein entweichen kann.
  • Hat das Kaminholz gut Feuer gefangen, wird die Klappe ein wenig geschlossen, um ein langsames Abbrennen zu gewährleisten.
  • Erst wenn nur noch Glut im Holzofen vorhanden ist, sollte die Klappe komplett geschlossen werden.
  • Für das Nachlegen neuer Holzscheite muss wieder eine vollständige Öffnung der Drosselklappe vorgenommen werden (ansonsten gelangt unter Umständen viel Rauch in das Zimmer beim Öffnen der Ofentür). Der Prozess beginnt von vorne.

2. Das Holz richtig anzünden

Eine gute Methode ist die Verwendung von getrocknetem, gespaltenem Holz und das Anzünden von oben. Das klingt vielleicht gegenintuitiv, da viele Leute das Feuer von unten entfachen, aber die obere Anzündmethode fördert eine vollständigere und sauberere Verbrennung. Es sollen deutlich weniger Schadstoffe entstehen.

So gehst du vor:

  1. Zum Anzünden sehr trockenes, leicht brennendes Holz verwenden.
  2. Zum Anzünden tendenziell kleinere Scheite verwenden.
  3. Scheite gitterartig (immer 2 längs, dann 2 quer) bis zur gewünschten Höhe stapeln.
  4. Nach oben hin werden die Scheite immer kleiner. 
  5. Ganz oben 2 kleine Holzstücke so platzieren, dass darauf ein Anzünder abgelegt werden kann.
  6. Möglichst ökologische Anzündhilfe (Anzünder genannt) verwenden, da die chemischen in der Regel doch viel Abgase erzeugen.
  7. Dann noch 2 kleinere Anzündhölzer neben/über dem Anzünder platzieren.
  8. Anzünder anzünden :-)

Fertig. Jetzt brennt das Holz sauber von oben nach unten durch.

2.1. Video: Holz von oben richtig anzünden

Länge: 3 Minuten

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2.2. Meisterschaften im Anzünden

Wusstest du, dass es in Skandinavien Meisterschaften im Anzünden von Kaminfeuern gibt? In Norwegen zum Beispiel gibt es jährlich den "Norwegian National Wood Splitting and Stacking Championships", bei dem Teilnehmer darum konkurrieren, wer am schnellsten und effizientesten ein Feuer anzünden kann. Ein lustiger und doch ernsthafter Wettbewerb, der das Bewusstsein für effizientes Heizen fördert.

3. Holz richtig nachlegen

Zum Nachlegen von Holz sollte man warten, bis das Feuer fast vollständig heruntergebrannt ist, aber noch ausreichend Glut vorhanden ist. Die Holzscheite sollten immer quergelegt werden, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen. Zudem sollte man das Feuer nicht ersticken, indem man zu viel Holz auf einmal auflegt.

Dazu die Glut zur Seite schieben, so dass ein Spalt vom Ofenrost frei gelegt ist. Das frische Holz auf diesen Spalt legen. Dann Tür schließen und Luftzufuhr regeln, siehe dazu oben.

3.1. Wie viel Holz nachlegen?

Das hängt vom Ofen, der Scheitgröße und der gewünschten Wärme ab. Wichtig ist, dass der Ofen nicht überladen wird. In der Regel reicht es, 1-2 Scheite nachzulegen.

4. Auswahl und Vorbereitung des Brennholzes

Die Größe und Form des Brennholzes spielen eine entscheidende Rolle für eine effiziente Verbrennung. Kleine und gleichmäßig geschnittene Holzscheite entzünden sich schneller und verbrennen gleichmäßiger als große, unregelmäßige Stücke. Die optimale Größe der Holzscheite hängt vom jeweiligen Ofentyp ab, liegt jedoch meist zwischen 25 und 33 Zentimetern in der Länge und 5 bis 10 Zentimetern im Durchmesser. Diese Dimensionen ermöglichen eine effiziente Sauerstoffzirkulation und eine vollständige Verbrennung, was die Wärmeabgabe maximiert und den Brennstoffverbrauch minimiert.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Idealerweise sollte das Holz eine Restfeuchtigkeit von weniger als 20 Prozent aufweisen, da feuchtes Holz weniger Wärmeenergie liefert und mehr Rauch sowie Schadstoffe produziert. Trockenes Holz lässt sich durch das helle Klanggeräusch beim Zusammenschlagen der Scheite erkennen. Zudem zeigen Risse an den Enden der Scheite an, dass das Holz ausreichend getrocknet ist.

Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter

Festmeter, Schüttmeter und Raummeter von Brennholz erläutert

festmeter schuettmeter raummeter 1000

Der Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter ist für viele, die Brennholz kaufen oder verkaufen, von großer Bedeutung. Diese Maßeinheiten werden verwendet, um das Volumen von Brennholz zu bestimmen und somit den Preis für den Kauf oder Verkauf festzulegen. Hier werden die Unterschiede zwischen den drei Maßeinheiten erläutert:

  1. Festmeter (FM)
    Der Festmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Holz ohne Berücksichtigung von Luft- und Zwischenräumen. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) reiner Holzmasse ohne Rinde. Um den Festmeter zu berechnen, wird das Volumen der einzelnen Holzstücke addiert, ohne die Zwischenräume zu berücksichtigen. Der Festmeter ist die am häufigsten verwendete Maßeinheit in der Forstwirtschaft und wird oft für Rundholz oder unverarbeitetes Holz verwendet.
  2. Schüttmeter (SRM)
    Der Schüttmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das lose geschüttet und nicht aufgeschichtet ist. Ein Schüttmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) geschüttetem Holz, einschließlich Luft- und Zwischenräumen. Im Gegensatz zum Festmeter wird beim Schüttmeter das Volumen des Holzes inklusive der Zwischenräume gemessen. Da das Holz nicht ordentlich gestapelt ist, sind die Zwischenräume größer und somit ist auch das Volumen größer als beim Festmeter. Ein Schüttmeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern.
  3. Raummeter (RM) oder Ster
    Der Raummeter, auch als Ster bezeichnet, ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das ordentlich aufgeschichtet ist. Ein Raummeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) gestapeltem Holz, einschließlich der Luft- und Zwischenräume. Durch das ordentliche Stapeln des Holzes sind die Zwischenräume geringer als beim Schüttmeter, aber immer noch vorhanden.

Das Verhältnis der 3 Maßeinheiten untereinander

Faustformel: Ein Raummeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern und etwa 1,4 Schüttmetern.

EinheitFestmeter (FM)Schüttmeter (SRM) bei 33 cm ScheitlängeRaummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge
Festmeter (FM) ist gleich 1 2 1,43
Schüttmeter (SRM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,5 1 0,7
Raummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,7 1,43 1
 Hinweis: BeimSchüttmeter wurde lose geschüttetes Holz angenommen.
Heizwerte (Brennwerte) verschiedener Hölzer

Tabelle Brennwerte

Alle Angaben sind Durchschnittswerte. Sie schwanken, wie bei einem Naturprodukt üblich.

HolzartBrennwert (KWh/RM)Brennwert (KWh/kg)Heizöl-Äquivalent (Liter/RM)
Ahorn 1900 4,1 180
Birke 1900 4,3 165
Birnbaum 2100 X X
Buche 2100 4 180
Douglasie 1700 4,4 170
Eibe 1400 4,4 x
Eiche 2100 4,2 195
Erle 1500 4,1 130
Esche 2100 4,1 180
Fichte 1500 4,5 130
Kastanie 2000 4,2 200
Kiefer 1700 4,4 170
Kirsche 1800 4,3 170
Lärche 1700 4,4 185
Linde 1500 4,2 130
Nußbaum (Walnuss) 1800 4,2 x
Pappel 1200 4,1 100
Robinie 2100 4 180
Rotbuche 2100 4 180
Tanne 1400 4,4 125
Ulme 1900 4,1 190
Wacholder Hoch, gut zum Anzünden X X
Weide 1400 4,1 140
Hackschnitzel 900 4 90

Erläuterungen: Holz als Naturprodukt unterliegt in Aufbau und seine Zusammensetzung Schwankungen. Das kann sich auch auf den Heizwert pro Masse (zum Beispiel in kWh/kg) oder pro Volumen (zum Beispiel in kWh/rAUMMETER) auswirken. 

Der Heizwert von feuchtem Holz ergibt sich aus dem Heizwert der in ihm enthaltenen Trockenmasse, von welchem die Energie abgezogen werden muss, die zum Verdampfen des Wasseranteils benötigt wird. Darum sollte man Holz immer nur gut getrocknet verbrennen. Beim Brennwert wird auch die durch Kondensation der Abgase gewonnene Energie berücksichtigt. Aber oft wird umgangssprachlich beim Brennholz der Heizwert Brennwert genannt. Darum haben wir hier in der Tabelle den Heizwert auch mit Brennwert beschriftet.

Absolut trockenes Laubholz hat einen Heizwert von etwa 5 kWh/kg. Der Heizwert von Nadelholz liegt mit 5,2 kWh/kg aufgrund der anderen chemischen Zusammensetzung (höherer Harzanteil) des Holzes sogar etwas höher.

Ergänzung: Und wie heizt das Holzhacken? Ordentlich! Der Kalorienverbrauch beim Holzhacken schwankt zwischen 400 und 1.300 kcal in der Stunde.

5. Den Holzofen regelmäßig warten

Die regelmäßige Wartung des Holzofens ist wichtig und gesetzlich vorgeschrieben. Eine jährliche Inspektion durch einen Schornsteinfeger ist in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben und trägt zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Ofens bei. Der Fachmann überprüft dabei Kamin und Schornstein und reinigt diesen für den Fall. Außerdem gibt er nützliche Hinweise zur sachgerechten Verwendung des Kaminholzes. Oft lassen sich hierdurch noch Kosten reduzieren.

5.1. Technische Wartung und Pflege des Ofens

Eine regelmäßige Wartung und Pflege des Ofens und des Schornsteins ist nicht nur aus Sicherheitsgründen wichtig, sondern auch um die Umweltbelastung und den Brennstoffverbrauch zu minimieren.

  • Jährliche Inspektion des Ofens und des Schornsteins
    Die jährliche Inspektion des Ofens und des Schornsteins durch einen Fachmann ist entscheidend, um die Sicherheit und Effizienz des Systems zu gewährleisten. Ein professioneller Schornsteinfeger kann Probleme wie Verschmutzungen, Beschädigungen oder ineffiziente Brennweisen frühzeitig erkennen und beheben. Solche Inspektionen tragen dazu bei, das Risiko von Schornsteinbränden zu reduzieren und die Effizienz des Ofens zu maximieren.
  • Reinigung des Schornsteins
    Die Reinigung des Schornsteins sollte mindestens einmal jährlich durchgeführt werden, um Rußansammlungen und andere Ablagerungen zu entfernen. Diese Maßnahme ist essentiell, um den ordnungsgemäßen Zug des Schornsteins zu erhalten und eine effiziente Verbrennung zu gewährleisten. Eine saubere Abgasanlage reduziert zudem das Risiko von Bränden und erhöht die Lebensdauer des Ofens.
  • Ersetzen von Dichtungen und Isolierungen
    Regelmäßiges Überprüfen und Ersetzen der Dichtungen und Isolierungen am Ofen kann ebenfalls die Effizienz steigern und die Sicherheit erhöhen. Undichte Stellen führen zu unkontrollierten Luftströmen, die die Verbrennungseffizienz beeinträchtigen können. Durch die Wartung dieser Komponenten wird sichergestellt, dass der Ofen optimal arbeitet und der Energieverbrauch minimiert wird.

5.2. Wartung der Ofentür und Glasscheibe

Die regelmäßige Reinigung der Ofentür und der Glasscheibe ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Eine saubere Glasscheibe verbessert die Sicht auf das Feuer und erhöht somit den Genuss des flackernden Feuers. Darüber hinaus trägt eine klare Sicht dazu bei, die Verbrennung besser zu kontrollieren und rechtzeitig anzupassen, was wiederum die Effizienz steigert.

Für die Reinigung der Glasscheibe eignen sich spezielle Ofenglasreiniger oder Hausmittel wie Asche. Ein feuchter Lappen, in kalte Asche getaucht, kann Schmutz und Ruß effektiv entfernen. Diese Methode ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostengünstig. Es ist ratsam, die Reinigung regelmäßig durchzuführen, um eine Ansammlung von Ruß zu vermeiden, die die Wärmestrahlung durch das Glas beeinträchtigen kann.

6. Richtiges Lüften beim Heizen

Durch richtiges Lüften lässt sich nicht nur das Raumklima regulieren und einer Schimmelbildung vorbeugen, sondern auch der Holzverbrauch reduzieren. Deshalb sollte das Ankippen der Fenster am besten unterbleiben und stattdessen regelmäßiges Stoßlüften durch das vollständige Öffnen eines Fensters erfolgen. Fünf bis zehn Minuten sind meist ausreichend für gutes Lüften. Natürlich können auch mehrere Zimmer zur gleichen Zeit geöffnet und so einmal ordentlich quergelüftet werden.

7. Wie lange sollte gutes Brennholz gelagert werden?

Heizen mit Kamin und Kachelofen ist ohne Frage eine Freude für die Seele. Darüber hinaus stellt es eine adäquate Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas dar. Doch nur, wer ofenfertiges Brennholz richtig lagert und verwendet, holt auch das Beste aus ihm heraus. Vor allem jene, die selbst gehacktes Feuerholz für ihren Holzofen nutzen, haben dabei einige Aspekte zu beachten.

Wer sein Kaminholz nicht von einem örtlichen Brennholzhändler oder über das Internet bezieht, sondern auf eigenes Feuerholz zurückgreift, der muss Geduld mitbringen. Denn gutes Brennholz sollte höchstens noch 18 % Restfeuchtigkeit besitzen, um den Ansprüchen an Heizleistung und Sicherheit gerecht zu werden. Der Gesetzgeber schreibt einen Höchstwert von 25 % Wasser im Holz vor, der aus gutem Grund nicht überschritten werden sollte.

Die Holzfeuchte kann man mit einem Holzfeuchtemessgerät messen. Diese sind für wenige Euro im Handel zu erwerben.

Selbst gehacktes Brennmaterial aus dem eigenen Garten beispielsweise muss mehrere Monate bis hin zu drei Jahren getrocknet werden, ehe es im Holzofen verfeuert werden kann. Die Lagerungs- bzw. Trockenzeiten variieren in Abhängigkeit von der Dicke der Holzscheite, der Art des Holzes und den Trocknungsbedingungen:

  • Die durchschnittlichen Trocknungszeiten variieren zwischen 1 bis 3 Jahren.
  • Laubholz wie Eiche, Buche und Esche will länger getrocknet werden als weicheres Nadelholz.
  • Je kleiner die Scheite, desto schneller die Trocknung.
  • Je trockener die Lagerstätte und je besser belüftet die Scheite liegen, umso schneller sind die Scheite trocken.
  • Je mehr Sonne auf das Holzlager scheint, umso schneller sind die Scheite trocken.
  • Unter optimalen Bedingungen kann Holz schon nach einigen Monaten ausreichend trocken sein.

Zusammengefasst: Wer im Winter Fichte schlägt, diese gleich relativ klein aufspaltet und dann an einem trockenen, winddurchfluteten und sonnenbeschienenen Lagerort trocknen lässt, kann sich in der Regel im darauffolgenden Herbst schon des Heizens mit diesen Scheiten erfreuen. Bei harten Laubhölzern (Eiche, Buche ...) muss man in der Regel mit einer Trocknungszeit von 2 Jahren rechnen.

7.1. Förderung der Verwendung von FSC-zertifiziertem Holz

Eine wichtige Maßnahme für nachhaltiges Heizen ist die Verwendung von FSC-zertifiziertem Holz. Das FSC-Label (Forest Stewardship Council) garantiert, dass das Holz aus Wäldern stammt, die nach strengen ökologischen, sozialen und ökonomischen Standards bewirtschaftet werden. Die Auswahl von FSC-zertifiziertem Holz unterstützt eine nachhaltige Forstwirtschaft, trägt zum Erhalt der Biodiversität bei und fördert faire Arbeitsbedingungen in der Forstwirtschaft. Für Verbraucher bedeutet die Entscheidung für FSC-Holz daher nicht nur eine umweltfreundliche Wahl, sondern auch einen Beitrag zum globalen Umweltschutz.

8. Sicherheitsmaßnahmen beim Heizen mit einem Holzofen

Das Heizen mit Holz ist eine traditionelle und gemütliche Methode, um in den kalten Monaten Wärme in Ihr Zuhause zu bringen. Allerdings birgt jede Art von Feuerung ein gewisses Risiko. Um dieses Risiko zu minimieren, ist es unerlässlich, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. 

8.1. Installation und Wartung von Rauchmeldern

Ein kritischer Schritt in der Sicherheitsvorsorge bei der Nutzung eines Holzofens ist die Installation von Rauchmeldern. Rauchmelder sollten in allen wichtigen Bereichen des Hauses angebracht werden, insbesondere in Schlafräumen, Fluren, die zu Schlafbereichen führen, und auf jeder Ebene des Hauses, einschließlich des Dachbodens und des Kellers. Die regelmäßige Wartung dieser Melder ist ebenso entscheidend, da sie die Frühwarnung bei einem Brand sicherstellen. Teste die Rauchmelder monatlich durch Drücken des Testknopfes und wechsele die Batterien mindestens einmal jährlich oder verwende Langzeitbatterien, die bis zu zehn Jahre halten.

Es ist auch eine gute Idee, einen Kohlenmonoxidmelder in der Nähe des Ofens zu installieren, da eine unvollständige Verbrennung zu einer gefährlichen Ansammlung dieses tödlichen Gases führen kann.

8.2. Bereithaltung eines geeigneten Feuerlöschers

Neben Rauchmeldern ist das Vorhandensein eines Feuerlöschers von entscheidender Bedeutung. Platziere mindestens einen Feuerlöscher in greifbarer Nähe des Ofenbereichs und stelle sicher, dass alle Haushaltsmitglieder damit umgehen können. Es empfiehlt sich, einen ABC-Pulverlöscher zu wählen, der für Brände aller Art geeignet ist, einschließlich Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen. Überprüfe regelmäßig das Ablaufdatum und den Druck des Feuerlöschers, um dessen Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

8.3. Überprüfung der Brandschutznormen

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, ist es unerlässlich, dass alle Installationen und Materialien rund um den Ofen den lokalen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Dies beinhaltet die ordnungsgemäße Installation des Ofens durch einen Fachmann und die Verwendung von nicht brennbaren Materialien in der Nähe des Ofens. Zudem sollten alle baulichen Vorschriften und Abstandsempfehlungen zu brennbaren Materialien strikt eingehalten werden.

In Deutschland regelt beispielsweise die DIN-Norm 18891 die Anforderungen an Feuerstätten für feste Brennstoffe, einschließlich der nötigen Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien. Eine regelmäßige Überprüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger, die in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, hilft ebenfalls dabei, die Sicherheit zu gewährleisten und den Ofen effizient und sicher zu betreiben.

Standardempfehlungen zur Vorbeugung eines Feuers

Wichtig ist es, schon im Vorfeld darauf zu achten, dass die Zündquellen nicht oder nur kontrolliert mit den brennbaren Stoffen in Berührung kommen.

  • Dazu gehört beispielsweise, Feuerzeuge und Streichhölzer so aufzubewahren, dass sie für die Kinder unerreichbar sind.
  • Elektrogeräte sollten so aufgestellt werden, dass sie gut belüftet werden.
  • Smartphone und Co. sollten beim Aufladen auf einer feuerfesten Unterlage stehen.
  • Der Kamin sollte mit einer entsprechenden Brandschutzdämmung versehen werden.
  • Beim Kochen sollte die Küche nach Möglichkeit niemals gleichzeitig von allen Personen verlassen werden. Denn Öle und Fette können sich innerhalb von Sekunden entzünden und ganz schnell auch die Küchenmöbel und den Elektroherd in Brand setzen.
  • Vor dem Verlassen der Wohnung sollten alle Elektrogeräte und Feuerstellen noch einmal überprüft werden.
  • Wenn die elektronischen Geräte nicht in Verwendung sind, sollten sie vom Strom getrennt werden, um keinen Kurzschluss zu riskieren. Auch Ladegeräte!
  • Staub kann ebenfalls zur Gefahr werden. Deshalb ist es wichtig, die Lüftungsgitter von Heizungsanlagen, die Rückseite des Kühlschranks oder der Waschmaschine und alle anderen Plätze, wo sich der Staub durch Überhitzung entzünden könnte, regelmäßig zu beseitigen. Das funktioniert in der Regel ganz einfach mit einem entsprechenden Aufsatz für den Staubsauger.

9. FAQ zum Heizen mit einem Ofen

Wie viel Holz sollte ich auf einmal in meinen Ofen legen? Es ist am besten, nicht zu viel Holz auf einmal in den Ofen zu legen, da dies die Verbrennungstemperatur senken und die Effizienz verringern kann. Stattdessen solltest du kleinere Mengen regelmäßig nachlegen, um eine konstante und effiziente Verbrennung zu gewährleisten.
Wie erkenne ich, ob das Holz richtig trocken ist? Trockenes Holz erkennst du an Rissen in den Stirnseiten und einem klappernden Geräusch beim Zusammenschlagen zweier Scheite. Zudem sollte das Holz eine Restfeuchtigkeit von unter 20 % haben, was mit einem Holzfeuchtemessgerät überprüft werden kann.
Warum sollte ich das Holz von oben anzünden? Das Anzünden von oben ermöglicht eine sauberere und effizientere Verbrennung. Die Flammen und die Wärme ziehen nach unten und entzünden die unteren Schichten, während Rauch und Gase besser verbrennen, bevor sie den Schornstein erreichen.
Wie oft muss ich den Schornstein fegen lassen? In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, mindestens einmal jährlich einen Schornsteinfeger zu beauftragen. Je nach Nutzungshäufigkeit und Art des Brennmaterials kann eine häufigere Reinigung notwendig sein.
Wie stelle ich die Luftzufuhr richtig ein? Die Primärluftzufuhr sollte während des Anzündens voll geöffnet sein. Sobald das Feuer gut brennt, kannst du die Primärluft reduzieren und die Sekundärluft etwas erhöhen, um eine vollständige Verbrennung zu gewährleisten. Die genaue Einstellung kann je nach Ofenmodell variieren.
Welches Holz eignet sich am besten zum Heizen? Harthölzer wie Buche und Eiche brennen langsamer und erzeugen mehr Wärme als Weichhölzer wie Fichte und Kiefer, die schneller abbrennen. Harthölzer sind daher effizienter und wirtschaftlicher für den Dauerbetrieb eines Ofens.
Wie vermeide ich eine Rauchentwicklung im Zimmer? Um Rauchentwicklung zu vermeiden, stelle sicher, dass das Holz trocken ist und die Luftzufuhr korrekt eingestellt ist. Außerdem sollte die Drosselklappe erst geschlossen werden, wenn das Feuer gut etabliert ist und eine stabile Flamme hat.
Was ist der Unterschied zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärluft? Primärluft wird direkt zum Brennstoff geleitet und unterstützt das Anzünden. Sekundärluft wird oben im Ofen zugeführt, um die Gase zu verbrennen. Tertiärluft wird oft als zusätzliche Luftzufuhr verwendet, um die Verbrennungseffizienz zu erhöhen und Emissionen zu reduzieren.
Darf ich behandeltes Holz oder Abfallholz verbrennen? Nein, behandeltes Holz oder Abfallholz sollte niemals in einem Holzofen verbrannt werden, da dies gesundheitsschädliche Chemikalien und eine hohe Menge an Schadstoffen freisetzen kann.
Wie lagere ich Holz richtig? Holz sollte trocken, belüftet und vor Witterung geschützt gelagert werden. Idealerweise stapelst du das Holz so, dass Luft zwischen den Scheiten zirkulieren kann. Außerdem sollte es einige Monate bis Jahre trocknen, je nach Holzart.
Kann ich meinen Ofen über Nacht brennen lassen? Ja, du kannst deinen Ofen über Nacht brennen lassen, sofern er dafür ausgelegt ist und sicher betrieben wird. Stelle sicher, dass ausreichend Brennmaterial vorhanden ist und der Ofen richtig abgedichtet ist.
Was sind die Vorteile eines Kachelofens gegenüber einem offenen Kamin? Kachelöfen sind effizienter als offene Kamine, da sie die Wärme länger speichern und langsamer abgeben. Sie verbrauchen weniger Brennmaterial und reduzieren damit die Emissionen.
Wie kann ich die Wärme meines Ofens optimal nutzen? Um die Wärme optimal zu nutzen, verbessere die Isolation deines Hauses und verwende Wärmeverteiler oder Ventilatoren, um die warme Luft gleichmäßig zu verteilen. Überprüfe auch regelmäßig die Dichtungen und Isolation deines Ofens.
Warum ist eine gute Isolation wichtig beim Heizen mit einem Ofen? Eine gute Isolation minimiert Wärmeverluste, hält die Wärme länger im Haus und reduziert den Brennstoffverbrauch, was zu niedrigeren Heizkosten und einer verbesserten Umweltbilanz führt.
Wie kann ich meinen Holzofen umweltfreundlicher machen? Nutze trockenes, nachhaltig beschafftes Holz, stelle eine effiziente Verbrennung durch richtige Luftzufuhr ein und halte den Ofen sowie den Schornstein sauber, um Emissionen zu minimieren.

10. Tipps zum Lagerplatz

Bei der korrekten Lagerung von Kaminholz kommt es vor allem auf den Schutz vor Witterungseinflüssen und die nötige Luftzirkulation an. Vor allem frisches Holz sollte außerdem die Gelegenheit haben, genügend Feuchtigkeit abzugeben. Ein wenigstens stundenweise sonnenbeschienener Ort ist deshalb der beste Platz für selbst gehacktes Brennholz. Ein geeigneter Unterstand muss dafür nicht unbedingt fertig gekauft werden. Mit ein paar dicken Holzbalken und einem Wellblech fürs Dach lässt sich ein solcher auch einfach selbst herstellen. So ist das Kaminholz vor Niederschlägen geschützt und kann zugleich gut atmen. Wird das Holz auf eine Palette gestapelt, entsteht zudem genügend Abstand zum Untergrund und der nötige Schutz vor Bodennässe ist gegeben. Keinesfalls sollte zur Abdeckung des Brennholzvorrats eine Plastikplane verwendet werden, unter der sich die Luftfeuchtigkeit staut und Kondenswasser bildet!

10.1. Diese Orte sind ungeeignet für die Lagerung von Brennholz

So verlockend es auch sein mag – die Garage oder der Keller sind für die Lagerung des Brennholzvorrats gänzlich ungeeignet. Hier würden die guten Holzscheite aufgrund der schlechten Belüftung und oft auch hohen Luftfeuchtigkeit schnell verderben. Anders sieht es mit dem Carport aus, in dem meist ausreichend Luftbewegung vorhanden ist.

Kaminholz darf Regen und Schnee nicht direkt ausgesetzt sein und muss gut atmen können. Wird es unter einem geeigneten Unterstand gestapelt und vor Bodennässe geschützt, ist es weniger anfällig für Schimmelbildung und die Besiedelung von Krabbeltieren. Die nötige Luftzirkulation zwischen den einzelnen Holzscheiten wird dabei durch die richtige Stapeltechnik gewährleistet. Eine Handbreit zwischen jedem Holzscheit sorgt dafür, dass Luftfeuchtigkeit verdunstet, ehe sie ins Brennholz einziehen kann. Wer seinen Holzstapel zusätzlich abdecken möchte, sollte dies am besten mit einem lose aufgelegten Wellblech tun.

Video: Einfluss des Wassergehaltes auf die Staubemissionen

Länge: 1 Minute

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Luft- und kammergetrocknetes Kaminholz kann gleich nach dem Kauf verbrannt werden, sollte jedoch ebenso sorgfältig gelagert werden:

Die optimale Lagerung von gekauftem Brennholz

Die optimale Lagerung von gekauftem Brennholz

Die Lagerung von luftgetrocknetem Brennholz

Luftgetrocknetes Brennholz vom Fachhändler enthält nur so viel Feuchtigkeit, dass es bereits zum Heizen verwendet werden kann. Dennoch ist sein Wassergehalt manchmal noch so hoch, dass bei der Lagerung besondere Sorgfalt gefragt ist. Denn je höher der Gehalt an Wasser im Kaminholz, desto leichter haben es Schimmel und Ungeziefer, sich darin breitzumachen. Und natürlich verzichtet der Käufer bei luftgetrocknetem Feuerholz auf einen Teil der möglichen Brennleistung. Mit jedem Prozentsatz, den das Naturmaterial mehr Wasser enthält, sinkt sein Brennwert überproportional. Der Unterschied zwischen Kaminholz mit 25 % Restfeuchtigkeit und 20 % Restfeuchtigkeit ist also höher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Die Lagerung von kammergetrocknetem Brennholz

Am einfachsten gelingt die Lagerung von kammergetrocknetem Brennholz. Es wurde durch ein spezielles Trockenverfahren in geräumigen Kammern auf einen Restfeuchtigkeitsgehalt von höchstens 18 % gebracht. Hierdurch ist es vor Schädlingen und Schimmelbildung geschützt und liefert zudem den besten Brennwert. Selbstverständlich muss jedoch auch solch gut getrocknetes Feuerholz sachgerecht gelagert werden. Grundsätzlich gelten für alle Brennhölzer ähnliche Lagerbedingungen, allerdings muss kammergetrocknetes Kaminholz keine Feuchtigkeit mehr abgeben und ist somit einfacher unterzubringen. Durch die richtige Lagerung wird sein bereits optimaler Zustand erhalten, während feuchtes Holz noch die Gelegenheit erhalten muss, diesen Zustand zu erreichen.

11. Seltene und interessante Fakten über das Heizen mit Holzöfen

  1. Historische Wärmequelle: Der Gebrauch von Holz als primäre Wärmequelle ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon vor über 1,5 Millionen Jahren nutzten unsere Vorfahren Holzfeuer zur Wärmeerzeugung. Heute erlebt der Holzofen eine Renaissance als nachhaltige Heizalternative in modernen Haushalten.
  2. Recycling auf die heiße Art: Asche von verbranntem Holz kann im Garten als Düngemittel verwendet werden. Sie liefert wertvolle Mineralien zurück in den Boden, darunter Kalium und Magnesium, was besonders gut für Kompost und manche Pflanzenarten ist.
  3. Der Effekt von Mondphasen: Eine alte volkstümliche Weisheit besagt, dass Holz, das bei abnehmendem Mond geschlagen wird, schneller trocknet und sauberer verbrennt. Wissenschaftlich ist dies umstritten, doch viele traditionelle Holzfäller schwören auf diese Methode.
  4. Innovation in der Ascheentsorgung: In Japan gibt es eine traditionelle Technik, bei der Holzasche in speziellen Ofenformen zu einem festen Block gepresst wird. Diese Blöcke werden dann in der Landwirtschaft als Bodenverbesserer verwendet oder kreativ in der Landschaftsgestaltung eingesetzt.
  5. Feuer der Schweden: Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass die effizienteste Art zu heizen, das sogenannte "Schwedenfeuer" ist. Hierbei wird ein einzelnes, aufrecht stehendes Holzscheit angezündet, das von innen nach außen brennt. Dies ermöglicht eine sehr gleichmäßige und langanhaltende Wärmeabgabe.

 

12. Ergänzung oder Frage von dir?

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? ... Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Punkt 1

13. Im Zusammenhang interessant

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Holzspalter – was ist zu beachten? Wieviel Tonnen, Länge, stehend, liegend ...

Früher war klar: Wer sein eigenes Brennholz geschlagen hat, der muss es mit der Axt zerkleinern. Heutzutage ist das mehr oder weniger eine freiwillige Entscheidung (ich möchte nicht "freiwillige Qual" schreiben, denn für mich ist es meistens ein Vergnügen). Hydraulische Holzspalter werden immer günstiger und ermöglichen das Spalten des Holzes mit minimalem Kraftaufwand. Zudem gilt das Spalten mit modernen Holzspaltern als sicherer als das Spalten mit einer Axt.

Allerdings gibt es beim Kauf des Holzspalters einiges zu beachten, damit man nicht ersten Austesten feststellt, dass der Spalter den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird.

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Kaminofen-Unterschiede erläutert: Varianten, Modelle, Extras

Ein Urbedürfnis des Menschen ist Wärme. Diese schafft Geborgenheit, ein wohliges Gefühl und die Möglichkeit, sich zu entspannen und aufzutanken. Die Anstrengungen des Tages fallen von einem ab und verblassen vor dem Hintergrund der knisternden warmgelben Flammen. Ist ein Kaminofen für das eigenen Haus, die eigenen Wohnung eine alternative oder ein adäquater Zusatz zur Zentralheizung? Die vielfältige Auswahl macht es dem Hausbesitzer nicht einfach, sich für ein auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zugeschnittenes Modell zu entscheiden.

Es gibt viele Öfen für das heimische Wohnzimmer auf dem Markt ► Der Kaminofen erläutert ► Grundofen ► Schwedenofen ► Kachelofen ► Was ist ein smarter Ofen? ► Speckstein vs. Sandstein ► Zeitbrand vs. Dauerbrand ► ...

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Eine handelsübliche Axt muss man nicht auf einem Schleifstein schärfen. Stattdessen geht es ganz einfach mit einer kleinen Flex. Das Axt schärfen mit der Flex mitsamt Fächerscheibe ist eine Sache von 2-3 Minuten. Das Video verrät, worauf du dabei achten solltest.

Länge: 4 Minuten

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Ratgeber zum Thema Holz spalten: Tipps, Vorgehen, Möglichkeiten

Wenn sie sich selbst dazu entschließen, Holz zu spalten, dann sollten Sie im Vorfeld einige Dinge zu diesem Thema wissen. Hier gilt es nicht nur, den richtigen Zeitpunkt zu beachten und die Holzbeschaffenheit zu berücksichtigen, sondern auch Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und das nötige Equipment parat zu haben. Wir geben Tipps, wie man Holz am besten spaltet, welche Werkzeuge helfen und welche Tricks es dabei gibt.

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Kettensäge – was beachten?

Eine Kettensäge ist dazu geeignet, einen ganzen Baum zu fällen oder auch nur einzelne Äste zu entfernen. Holzklötze können damit sehr einfach zu Brennholz verarbeitet werden und selbst für das Schneiden von Büschen und Sträuchern ist die Kettensäge ein sehr gutes Werkzeug.

Wer eine Kettensäge kaufen und handhaben möchte, sollte dabei ein paar wichtige Faktoren berücksichtigen. Denn je nach Gewichts- und Leistungsklassen sind die einzelnen Modelle für unterschiedliche Anwendungszwecke geeignet.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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