Pflege von Kirschlorbeer: Anleitung & Tipps
Die Pflege von Kirschlorbeer ist mehr als nur ein gelegentliches Gießen: Sie bedeutet, eine starke, elegante Hecke anzulegen, die das ganze Jahr über beeindruckt. In diesem Artikel bekommst du praxisnahe Tipps zur Wahl des Standorts, dem richtigen Schnitt, zur Nährstoffversorgung, Winterpflege und wie du typische Fehler vermeidest. Damit du nicht nur eine grüne, sondern eine langlebige und vitale Hecke hast. Mit Heckenrechner: Anzahl Pflanzen & Pflanzabstand.
Kurz zusammengefasst
- Standort & Boden: Der Kirschlorbeer verträgt Sonnenschein und Halbschatten und fühlt sich am wohlsten in einem lockerem, humosen Boden ohne Staunässe.
- Gießen: Regelmäßige, aber nicht übertriebene Bewässerung ist entscheidend — insbesondere im ersten Jahr und bei frostigem Boden.
- Düngen: Zwei organische Düngegaben pro Jahr reichen – zu viel führt zu weichem Wuchs und höherer Anfälligkeit.
- Schneiden: Zwei Schnitte pro Jahr genügen (Frühjahr und Spätsommer); so bleibt die Hecke formschön und dicht.
- Krankheiten & Schädlinge: Gute Luftzirkulation und trockene Blattoberflächen verhindern viele typische Probleme wie Schrotschuss oder Blattläuse.
- Winterpflege: Auch im Winter verdient der Kirschlorbeer Aufmerksamkeit — Gießen an frostfreien Tagen und Mulchen schützen vor Frostbrand.
- Häufige Pflegefehler: Zu dichter Pflanzabstand, falsches Gießverhalten, ungünstiger Standort oder Überdüngung sind Hauptursachen für Heckenprobleme.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Warum der Kirschlorbeer so beliebt ist
Manchmal ist es ganz einfach: Der Kirschlorbeer sieht gut aus und verlangt wenig. Er bringt in kurzer Zeit Struktur in den Garten, bleibt das ganze Jahr über grün und ist, anders als viele glauben, nicht nur eine Heckenpflanze, sondern auch als Solitärstrauch oder Sichtschutz an der Terrasse geeignet.
Die glänzenden Blätter, das schnelle Wachstum und die schlichte Eleganz machen ihn zu einem Dauerbrenner unter Gartenfreunden. Auch wer keinen grünen Daumen hat, kommt mit ihm meist gut zurecht.
Doch hinter dieser pflegeleichten Fassade steckt eine Pflanze mit klaren Vorlieben – und wer sie kennt, spart sich später viel Ärger.
Im Detail: Mediterran und dennoch frosthart
Wo wächst Kirschlorbeer? Der Portugiesischen Kirschlorbeer, Prunus lusitanica, gehört zu den Rosengewächsen. Ursprünglich beheimatet ist die Pflanze in wärmeren Gefilden wie den Kanarischen Inseln, Südwestfrankreich oder dem spanischen Festland. Sie bevorzugt sonnige Standorte. Die Wildform ist jedoch kaum noch zu finden. So ist die Pflanze eher in Gärten und Parkanlagen anzutreffen.
Der Portugiesische Kirschlorbeer ist sehr hitzeverträglich und hält längere Trockenperioden gut aus. Die Pflanze kommt auch mit frostigen Temperaturen von bis zu -20 °C zurecht. Damit ist sie perfekt für heimische Gärten geeignet.
Die Pflanze erreicht im Garten eine Höhe von 1,5 bis 4 Meter und wird bis zu 1,5 Meter breit. Das Wachstum ist mäßig, sodass ein Zuwachs von nur 20 bis 35 Zentimeter im Jahr erwartet werden kann. Es kommt immer auf den Standort an und die Häufigkeit des Rückschnitts. Der Portugiesische Kirschlorbeers wächst buschig, recht kompakt und dennoch locker aufrecht. Aus mehreren Pflanzen bildet sich innerhalb kurzer Zeit eine dichte Hecke heraus, die im Laufe der Zeit blickdicht wird und gut vor Wind schützt.
Die Blütezeit dauert von Juni bis Juli. Dann zeigen sich die von den Zweigen herabhängenden wunderschönen Blütentrauben, die mit ihrer weißen Farbe einen wunderbaren Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern haben. Bienen und Schmetterlinge mögen diese Blüten sehr und kommen gern in den Garten!
Aus den bestäubten Blüten bilden sich 8 mm kleine Steinfrüchte heraus, die durch ihre leuchtend dunkelrote Farbe bestechen. Die Vögel verzehren sie gern!
Ein Wort zur Ökologie
Bevor man zum Spaten greift, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Kehrseite: Der Kirschlorbeer ist nicht heimisch, stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Kleinasien. In manchen Regionen wird er kritisch gesehen, weil er heimische Arten verdrängen kann. Seine Blüten sind für Bienen nur mäßig attraktiv, und die schwarzen Beeren sind giftig – vor allem für Kinder und Haustiere.
Das heißt nicht, dass du ihn nicht pflanzen solltest. Aber vielleicht überlegst du, ihn gezielt einzusetzen: als Teil einer gemischten Hecke oder in Kombination mit heimischen Gehölzen wie Liguster, Eibe oder Kornelkirsche. So verbindest du Schönheit mit Nachhaltigkeit.
Standort und Boden
Wer den richtigen Standort wählt, hat die halbe Pflege schon gewonnen. Der Kirschlorbeer ist anpassungsfähig, aber nicht beliebig.
Licht und Lage
Am wohlsten fühlt sich der Kirschlorbeer an einem sonnigen bis halbschattigen Platz. Ein zu dunkler Standort führt dazu, dass die Pflanze zwar in die Höhe schießt, aber nur spärlich verzweigt – das Ergebnis ist eine lichte, durchsichtige Hecke, die ihren Zweck als Sichtschutz schnell verfehlt.
Starke Mittagssonne wiederum kann vor allem junge Pflanzen stressen, wenn der Boden austrocknet. In solchen Fällen hilft eine Mulchschicht, die Feuchtigkeit hält und die Wurzeln schützt.
Wind? Kein Problem. Kälte? Ebenfalls kein Drama – solange der Boden nicht dauerhaft gefroren und gleichzeitig sonnig ist. Denn dann kann der Kirschlorbeer kein Wasser aus dem Boden ziehen, obwohl er weiter verdunstet. Ein klassischer Winterbrand, den du durch gezieltes Gießen an frostfreien Tagen verhindern kannst.
Der ideale Boden
Kirschlorbeer liebt lockere, humose Böden, die Wasser speichern, aber nicht zu Staunässe neigen. Er kommt auch mit lehmigem Untergrund klar, wenn dieser gut durchlässig ist. Ein leichter Kalkgehalt ist sogar willkommen – zu saure Böden dagegen mag er gar nicht.
Wenn dein Gartenboden eher schwer ist, kannst du beim Pflanzen Sand oder feinen Splitt einmischen, um ihn durchlässiger zu machen. Kompost sorgt zusätzlich für Nährstoffe und verbessert die Struktur.
Ein einfacher Trick: Grabe ein kleines Loch, gieße Wasser hinein und beobachte, wie schnell es versickert. Steht das Wasser nach 30 Minuten noch, ist der Boden zu dicht. In diesem Fall unbedingt eine Drainageschicht aus grobem Kies anlegen.
Auch wenn die Lorbeerkirsche meist als Hecke angepflanzt wird und als Begrenzung und Sicht- und Windschutz dient, kann sie genauso gut als Solitärpflanze im Garten stehen. In einem Kübel, der auf der Terrasse oder dem Balkon steht, wächst und gedeiht sie ebenfalls gut und ist ein schöner Blickfang.
Pflanzzeit und Pflanzabstand
Die beste Zeit, um Kirschlorbeer zu pflanzen, ist im Frühjahr oder Herbst. Dann ist der Boden ausreichend feucht und die Sonne noch nicht zu aggressiv. Containerpflanzen können zwar ganzjährig gesetzt werden, aber bei Hitze ist das ein Risiko – vor allem, wenn nicht regelmäßig gegossen wird.
Beim Abstand kommt es auf die Sorte an:
- Für kompakte Hecken genügen meist 40–60 cm zwischen den Pflanzen.
- Bei großen, stark wachsenden Sorten wie ‘Rotundifolia’ oder ‘Herbergii’ darf es ruhig etwas mehr sein – etwa 70–100 cm.
Das mag zunächst luftig wirken, aber schon nach ein bis zwei Jahren schließen sich die Lücken. Zu eng gepflanzte Hecken entwickeln schnell Pilzprobleme, weil die Luftzirkulation fehlt – ein häufiger Anfängerfehler.
Pflanztipp mit Praxiswert
Grabe das Pflanzloch doppelt so breit wie den Wurzelballen und etwa gleich tief. Lockere die Erde am Boden auf, setze die Pflanze so ein, dass der Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche abschließt, und gieße anschließend gründlich.
Ein Gießrand aus Erde hilft, dass das Wasser dahin gelangt, wo es gebraucht wird – zu den Wurzeln. Zum Schluss eine Mulchschicht aus Laub, Rindenmulch oder Rasenschnitt, und dein Kirschlorbeer hat den besten Start ins neue Zuhause.
Video: Kirschlorbeer einpflanzen
Länge: 3 Minuten
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Pflanzabstände nach Sorte
| Sorte | Wuchsform | Empfohlener Abstand | Pflanzen pro Meter |
|---|---|---|---|
| ‘Caucasica’ | stark wachsend | 70–90 cm | ca. 1,2 |
| ‘Rotundifolia’ | sehr stark wachsend | 80–100 cm | ca. 1,0 |
| ‘Herbergii’ | mittelstark wachsend | 60–80 cm | ca. 1,4 |
| ‘Otto Luyken’ | kompakt, breitbuschig | 50–60 cm | ca. 1,8 |
| ‘Etna’ | kompakt, aufrecht | 60–70 cm | ca. 1,5 |
Online-Tool: Kirschlorbeer-Heckenrechner
Ergebnis
Gießen so bleibt der Kirschlorbeer gesund
Wasser ist Leben – das gilt auch für den Kirschlorbeer. Zwar gilt er als trockenheitsverträglich, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Pflanze ist zäh, ja, aber wenn du sie auf Dauer sich selbst überlässt, verliert sie Glanz, Kraft und schließlich auch Dichte. Das Laub wirkt dann stumpf, an den Rändern bräunlich – ein sicheres Zeichen für Trockenstress.
Kirschlorbeer hat flache Wurzeln, die sich vor allem im oberen Erdreich ausbreiten. Das bedeutet: Schon kurze Trockenphasen im Sommer können die Versorgung beeinträchtigen. Vor allem frisch gepflanzte Exemplare sind auf regelmäßiges Gießen angewiesen, weil ihre Wurzeln den Boden noch nicht tief erschlossen haben.
Wann und wie oft gießen
Ein guter Rhythmus ist wichtiger als häufige kleine Schlucke. Gieße lieber seltener, aber durchdringend – so dringt das Wasser bis in tiefere Schichten und regt die Wurzeln dazu an, ebenfalls tiefer zu wachsen.
Empfehlung:
- Frisch gepflanzter Kirschlorbeer: 2–3-mal pro Woche gießen, je nach Witterung.
- Etablierter Kirschlorbeer: in langen Trockenphasen (mehr als 10 Tage ohne Regen) einmal pro Woche kräftig wässern.
- Topfpflanzen: regelmäßig kontrollieren, da das Substrat hier schneller austrocknet.
Ein praktischer Trick: Grabe mit dem Finger oder einem kleinen Spaten 5 cm tief in den Boden. Ist es dort noch feucht, kannst du mit dem nächsten Gießen warten. Fühlt sich die Erde trocken und krümelig an, ist es Zeit für Wasser.
Wie richtig gegossen wird
Gieße morgens oder abends, nie in der prallen Sonne – sonst verdunstet das Wasser schneller, und feuchte Blätter können Sonnenbrand bekommen. Vermeide unbedingt, die Blätter und Blüten zu benetzen. Der Strauch mag keine „Oberflächenfeuchtigkeit“ – das fördert Pilzkrankheiten.
Nutze am besten weiches, kalkarmes Wasser (Regenwasser ist ideal). Hartes Leitungswasser führt mit der Zeit zu Ablagerungen im Boden, die die Nährstoffaufnahme erschweren können.
Nach dem Pflanzen lohnt es sich, einen Gießrand aus Erde zu formen. Dadurch bleibt das Wasser genau dort, wo es gebraucht wird – an den Wurzeln.
Gießen im Winter
Der Kirschlorbeer ist immergrün, verdunstet also auch im Winter Feuchtigkeit. In Frostperioden kann er aber kein Wasser aus dem Boden ziehen – das führt zum sogenannten Frosttrocknis-Schaden. Die Blätter werden braun, rollen sich ein, und der Strauch wirkt, als wäre er erfroren – in Wahrheit ist er vertrocknet.
Tipp: Gieße an frostfreien Tagen im Winter, besonders bei sonniger, trockener Witterung. Das rettet viele Pflanzen, die sonst im Frühjahr „wie aus heiterem Himmel“ eingehen.
Mulchen als Wasserspeicher
Eine Mulchschicht aus Rindenmulch, Laub oder Rasenschnitt ist das beste natürliche Bewässerungssystem. Sie hält die Feuchtigkeit im Boden, kühlt im Sommer und schützt im Winter. Etwa 5–7 cm reichen völlig aus – achte nur darauf, dass der Mulch nicht direkt am Stamm anliegt, sonst kann es zu Fäulnis kommen.
Fazit zum Gießen:
Kirschlorbeer braucht keine tägliche Dusche, aber regelmäßige Aufmerksamkeit. Wer mit Gefühl gießt, bekommt glänzendes Laub, kräftige Triebe und eine Hecke, die aussieht, als würde sie nie durstig sein.
Düngen – Nährstoffe für kräftiges Wachstum
Ein Kirschlorbeer, der das ganze Jahr über sattgrün bleibt, braucht mehr als nur Wasser – er braucht Nährstoffe, aber mit Maß. Zu viel Dünger lässt ihn zwar schnell wachsen, macht ihn aber anfälliger für Krankheiten und Frost. Zu wenig – und die Hecke verliert an Dichte und Farbe.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Düngen?
Zweimal im Jahr ist ideal:
- Frühjahr (März/April) – als Startschuss für den Austrieb.
- Sommer (Juni/Juli) – eine zweite, moderate Gabe für gleichmäßigen Zuwachs.
Ab August solltest du den Kirschlorbeer nicht mehr düngen. Späte Düngergaben treiben das Wachstum unnötig an, die Triebe reifen nicht mehr richtig aus und sind im Winter frostempfindlich.
Welche Dünger eignen sich?
Kirschlorbeer liebt natürliche, organische Dünger. Chemische Schnellschüsse wirken zwar, aber sie fördern ein ungesundes, weiches Gewebe – und genau das zieht Schädlinge an.
Bewährte Optionen:
- Kompost: Allrounder für Struktur und Humusaufbau.
- Hornspäne oder Hornmehl: Langzeitstickstoff für kräftige Blätter.
- Organischer Volldünger: z. B. auf Basis von Rinderdung, Algen oder Guano.
- Bodenaktivator: verbessert das Bodenleben, ideal bei schweren Böden.
Trage den Dünger flächig im Wurzelbereich auf und arbeite ihn leicht in die oberste Bodenschicht ein. Danach gründlich wässern – so gelangen die Nährstoffe direkt an die Wurzeln.
Düngen bei Neupflanzungen
Frisch gepflanzter Kirschlorbeer braucht in den ersten Monaten vor allem Wasser, keinen Dünger. Die Wurzeln sollen sich in Ruhe im Boden etablieren. Erst ab dem zweiten Standjahr ist eine Düngung sinnvoll.
Wenn du beim Pflanzen Kompost oder etwas Hornspäne in die Erde mischst, ist die Grundversorgung bereits gesichert.
Zeichen für Nährstoffmangel
- Hellgrüne oder gelbliche Blätter: häufig Stickstoffmangel
- Kaum Zuwachs oder blasse Triebe: Boden zu arm oder zu trocken
- Fleckige, matte Blätter: Überdüngung oder falscher pH-Wert
Ein pH-Test hilft: Kirschlorbeer mag leicht alkalische bis neutrale Böden (pH 6,5–7,5). Zu saure Erde kannst du mit etwas Gartenkalk ausgleichen.
Flüssigdünger – ja oder nein?
Flüssigdünger kann bei Topfkulturen oder bei akutem Mangel hilfreich sein. Im Gartenboden sind sie eher zweite Wahl – die Wirkung ist kurz und oft ungleichmäßig. Organische Dünger wirken zwar langsamer, aber nachhaltiger.
Bonus-Tipp: Düngen mit Bedacht
Mehr Dünger bedeutet nicht mehr Wachstum – im Gegenteil. Überdüngung führt zu übermäßig weichen Trieben, die anfälliger für Frost, Pilze und Blattflecken sind. Außerdem laugt sie den Boden langfristig aus.
Weniger ist beim Kirschlorbeer tatsächlich mehr. Wenn du ihn richtig gießt, mulchst und zweimal im Jahr maßvoll düngst, bleibt er dicht, glänzend und robust – ganz ohne Chemie.
Fazit zum Düngen:
Der Kirschlorbeer ist kein Hochleistungsrasen, sondern ein Dauerläufer. Eine organische, maßvolle Ernährung sorgt für gesundes Wachstum, starke Wurzeln und sattes Grün – genau das, was eine gepflegte Hecke ausmacht.
Schneiden – Form, Pflege und Verjüngung
Der Kirschlorbeer ist ein kräftiger Wuchs-Typ. Kaum hast du ihn geschnitten, treibt er wieder aus – voller Energie, fast übermütig. Das ist seine Stärke, aber auch sein Risiko: Ohne regelmäßige Pflege wird er schnell zu einem wuchtigen, lichtarmen Klotz. Mit dem richtigen Schnitt dagegen bleibt er dicht, elegant und vital – die Krone eines gepflegten Gartens.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden?
Grundsätzlich gilt: Zwei Schnitte im Jahr genügen völlig.
- Frühjahrsschnitt: Ende Mai bis Mitte Juni, nach dem ersten Austrieb.
- Ideal, um die Hecke in Form zu bringen.
- Entferne erfrorene oder braune Blätter vom Winter.
- Nach dem Rückschnitt treibt der Kirschlorbeer gleichmäßig nach.
- Sommerschnitt: August bis Anfang September.
- Für den Feinschliff vor dem Herbst.
- Keine radikalen Eingriffe – nur Formkorrekturen.
Vermeide Schnitte bei starkem Frost oder praller Sonne. Die frischen Schnittstellen verbrennen oder frieren sonst schnell. Es sollte ein bedeckter Tag mit eher kühler Witterung sein.
Und zwischen März und Juni gilt: Vorsicht bei brütenden Vögeln – Hecken sind beliebte Nistplätze. Immer zuerst prüfen, ob sich irgendwo ein Nest befindet.
Ist ein Schnitt bis ins alte Holz nötig, sollte dieser in der Ruhephase der Pflanze, also von Dezember bis Februar ausgeführt werden. Die Pflanze treibt dann im Frühling neu aus.
Mehr zu Frage: "Wo schneidet man Kirschlorbeer" im folgenden Video:
Video: Kirschlorbeer wo abschneiden?
Länge: 3 Minuten
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Womit du schneiden solltest
Motorsensen mit Fadenschneidekopf? Bitte nicht! Sie reißen Blätter ab und hinterlassen unschöne, braune Ränder. Kirschlorbeerblätter sind groß und lederartig – sie brauchen saubere Schnitte.
Am besten geeignet sind:
- Hand-Heckenscheren mit Wellenschliff
- Astscharfe Scheren für stärkere Triebe
- Elektrische Heckenscheren mit scharfen, feinen Messern
Nach jedem Schnitt: Werkzeug reinigen! Rückstände fördern Pilzkrankheiten, vor allem Schrotschuss und Blattflecken.
Wie stark darfst du zurückschneiden?
Der Kirschlorbeer verträgt fast alles – sogar einen starken Rückschnitt bis ins alte Holz, wenn er über Jahre vernachlässigt wurde. Nur eines solltest du wissen: Aus ganz altem Holz treibt er langsamer wieder aus, also besser schrittweise verjüngen.
Leitlinie:
- Junger Strauch: ⅓ der Trieblänge pro Jahr einkürzen.
- Alte, verholzte Pflanze: schrittweise, über zwei Jahre verjüngen.
- Nach dem Rückschnitt: gut wässern und etwas Kompost einarbeiten – das stärkt die Regeneration.
Form und Höhe – was passt zu deinem Garten?
Für eine gepflegte Hecke empfiehlt sich eine leicht trapezförmige Form – unten breiter, oben schmaler. So bekommen alle Blätter gleichmäßig Licht, und die Hecke bleibt von unten dicht.
Faustregel:
- Höhe: 1,50 bis 2 Meter sind pflegeleicht.
- Breite: 60–80 cm für eine dichte Struktur.
Lässt du sie höher wachsen, wird das Schneiden nicht nur mühsamer, sondern auch ungleichmäßiger – oben zu breit, unten kahl.
Nach dem Schnitt
Ein moderater Rückschnitt ist wie ein Jungbrunnen: Der Kirschlorbeer reagiert mit frischem Austrieb und glänzenden Blättern. Unterstütze das Wachstum, indem du nach dem Schnitt wässerst und mit einer leichten Gabe Kompost oder organischem Dünger nachhilfst.
Fazit zum Schneiden:
Der Kirschlorbeer liebt klare Linien, aber keine Gewaltaktionen. Wer ihn mit ruhiger Hand führt, bekommt eine Hecke, die aussieht, als wäre sie von selbst perfekt gewachsen – lebendig, dicht und gepflegt.
Krankheiten und Schädlinge
Der Kirschlorbeer gilt als robust – und das stimmt auch. Doch selbst robuste Pflanzen sind keine Maschinen. Wenn das Wetter wochenlang feucht ist, die Luft steht und die Schere zu selten zum Einsatz kommt, dann öffnen sich Tür und Tor für Pilze, Flecken und Fraßspuren. Die gute Nachricht: Fast alle Probleme lassen sich vermeiden, wenn du die Pflanze richtig pflegst.
Typische Krankheiten
Schrotschusskrankheit (Stigmina carpophila)
Erkennbar an: kleinen, braunen Flecken, die später aus dem Blatt herausfallen – wie von Schrot getroffen.
Ursache: Feuchtigkeit und schlechte Durchlüftung.
Gegenmaßnahme:
- Befallenes Laub abschneiden und entsorgen (nicht auf den Kompost).
- Kräftiger Rückschnitt für bessere Luftzirkulation.
- Bei starkem Befall hilft ein Fungizid auf Kupferbasis – sparsam verwenden.
Video: Was tun bei Löcher in den Blättern? Die Schrotschusskrankheit bei Kirschlorbeer
Siehe hierzu das folgende Video:
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Mehltau
Vor allem in heißen Sommern kann sich ein weißlicher Belag auf den Blättern zeigen.
Ursache: Temperaturschwankungen und zu dichter Stand.
Tipp:
- Entferne befallene Blätter.
- Spritze mit einer Mischung aus Milch und Wasser (1:9) oder Brennnesselbrühe – altbewährte Hausmittel.
- Standortluft verbessern und Staunässe vermeiden.
Blattfleckenkrankheit
Braune, oft von einem dunklen Rand umgebene Flecken auf älteren Blättern.
Ursache: Dauerhafte Nässe oder Nährstoffmangel.
Abhilfe:
- Betroffene Blätter entfernen.
- Boden lockern, Kompost oder organischen Dünger einarbeiten.
- Nie von oben gießen – immer an die Wurzeln!
Schädlinge am Kirschlorbeer
Dickmaulrüssler
Der kleine schwarze Käfer frisst halbmondförmige Fraßspuren an den Blatträndern.
Doch das eigentliche Problem sind seine Larven – sie fressen die Wurzeln und lassen den Strauch welken.
Was tun?
- Im Frühjahr und Spätsommer Nematoden (nützliche Fadenwürmer) ausbringen. Sie vernichten die Larven biologisch.
- Käfer abends absammeln (Taschenlampe!) – sie sind nachtaktiv.
Blattläuse und Schildläuse
Blattläuse treten meist bei jungen Trieben auf, Schildläuse bei älteren Pflanzen.
Erkennen kannst du sie an klebrigem Belag (Honigtau) oder kleinen, braunen Schilden auf den Blättern.
Lösung:
- Mit weichem Wasserstrahl abspülen.
- Neemöl oder Kaliseifenlösung einsetzen – beides umweltfreundlich und wirksam.
- Befallene Triebe zurückschneiden.
Wenn das Laub plötzlich braun wird
Braune Blätter sind kein eindeutiges Symptom – sie können auf Trockenheit, Frost, Sonne oder Wurzelfäule hinweisen. Prüfe den Boden: Ist er zu nass, droht Wurzelfäule. Ist er staubtrocken, war’s vermutlich zu wenig Wasser.
Achtung bei Neupflanzungen: In den ersten Monaten sieht der Kirschlorbeer manchmal so aus, als wolle er eingehen – meist ist das nur ein Stressmoment, kein Todesurteil. Mit Geduld, Wasser und einem schattigen Standort erholt er sich meist vollständig.
Vorbeugung ist die beste Pflege
Ein luftiger Standort, regelmäßiger Rückschnitt und das richtige Gießverhalten verhindern fast alle Probleme. Pilze lieben Stauhitze und Dauernässe – zwei Dinge, die du mit ein wenig Aufmerksamkeit leicht vermeiden kannst.
Hausmittel, die wirken:
- Schachtelhalmbrühe: stärkt die Blattstruktur.
- Brennnesseljauche: fördert Widerstandskraft und Nährstoffaufnahme.
- Komposttee: belebt das Bodenleben.
Fazit zu Krankheiten und Schädlingen:
Ein gesunder Kirschlorbeer ist die beste Abwehr. Mit regelmäßiger Pflege, Durchlüftung und maßvollem Gießen bleibt er widerstandsfähig und behält sein sattes Grün – Jahr für Jahr, ohne Chemie.
Winterpflege so übersteht dein Kirschlorbeer die kalte Jahreszeit
Der Winter ist für den Kirschlorbeer kein Feind, aber ein Prüfstein. Zwar ist er immergrün und erstaunlich frosthart, doch seine Blätter verdunsten auch dann Feuchtigkeit, wenn der Boden gefroren ist. Genau hier liegt die größte Gefahr: Nicht die Kälte tötet den Kirschlorbeer – sondern Trockenheit im Frost.
Die größte Gefahr: Frosttrocknis
An sonnigen Wintertagen verdunsten die Blätter Wasser, während die Wurzeln bei gefrorenem Boden nichts nachliefern können. Das führt zu braunen, eingerollten Blättern – oft erst im Spätwinter sichtbar. Viele verwechseln das mit Frostschäden, dabei ist es schlicht Wassermangel.
So beugst du vor:
- Gieße an frostfreien Tagen – vor allem bei sonnigem, windigem Wetter.
- Mulche den Boden rund um die Pflanze mit Laub, Rindenmulch oder Tannenzweigen.
- Vermeide Salzstreu in der Nähe – es trocknet den Boden zusätzlich aus.
Winterschutz für junge Pflanzen
Frisch gepflanzter Kirschlorbeer hat noch kein ausgedehntes Wurzelsystem. Hier ist Schutz Pflicht:
- Den Boden mit 10 cm Laub oder Rindenmulch abdecken.
- Die Pflanze mit Jute oder Vlies umwickeln (nicht luftdicht!).
- Bei Topfpflanzen den Kübel mit Noppenfolie isolieren und auf Holz oder Styropor stellen.
Erwachsene Pflanzen kommen meist ohne Schutz aus, aber sie danken eine leichte Mulchdecke mit kräftigerem Austrieb im Frühjahr.
Schnitt und Düngung im Winter? Lieber nicht.
Im Winter hat der Kirschlorbeer Pause. Kein Schnitt, kein Dünger.
Schnittstellen frieren leicht ein, und neue Triebe würden nicht mehr ausreifen. Auch Dünger macht jetzt keinen Sinn – die Pflanze ruht, und überflüssige Nährstoffe würden nur ausgewaschen.
Frühjahrs-Check
Sobald der Frost nachlässt, ist es Zeit für den ersten Blick auf die Hecke:
- Entferne braune oder abgeknickte Triebe.
- Prüfe, ob der Boden noch locker und durchlässig ist.
- Eine leichte Düngung im März bringt neuen Schwung.
Tipp: Wenn der Winter besonders sonnig war, lohnt sich ein Rückschnitt leicht geschädigter Blätter. Der Kirschlorbeer treibt schnell nach und sieht im Handumdrehen wieder frisch aus.
Fazit zur Winterpflege:
Der Kirschlorbeer braucht keinen Pelzmantel, aber Aufmerksamkeit. Ein bisschen Wasser, eine Mulchschicht und Schutz vor Wintersonne – das reicht, um ihn sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen.
Häufige Pflegefehler – und wie du sie vermeidest
Selbst robuste Pflanzen wie der Kirschlorbeer verzeihen nicht alles. Manche Fehler schleichen sich unbemerkt ein – und führen nach Monaten zu Schäden, die man erst spät erkennt. Hier sind die Klassiker, die du dir sparen kannst.
1. Zu dichter Pflanzabstand
„Wird schon zusammenwachsen“, denkt man – und genau das passiert zu schnell. Wenn die Pflanzen zu eng stehen, kommt keine Luft mehr an die Blätter. Die Folge: Pilzkrankheiten, Blattflecken und schütterer Wuchs.
Besser: Halte dich an den empfohlenen Pflanzabstand (meist 60–90 cm je nach Sorte). Es wirkt anfangs luftig, aber nach zwei Jahren ist die Hecke perfekt geschlossen.
2. Zu viel oder zu wenig Wasser
Kirschlorbeer ist kein Kaktus, aber auch kein Sumpfgewächs.
Zu wenig Wasser: Blätter rollen sich ein, Ränder werden braun.
Zu viel Wasser: Wurzeln faulen, Triebe welken.
Besser: Gleichmäßige Bodenfeuchte – Mulch hilft. Im Winter an frostfreien Tagen gießen.
3. Falscher Schnittzeitpunkt
Viele schneiden im Winter, „weil man da Zeit hat“. Doch das ist riskant: Frost zerstört die frischen Schnittstellen, und die Pflanze kann austrocknen.
Besser: Schneide im Frühjahr (Mai/Juni) oder Spätsommer (August) – und achte auf Vogelnester bzw. berücksichtige die gesetzlichen Bestimmungen!
Gesetzliche Bestimmungen beim Hecke schneiden Hier weiterlesen: Gesetzliche Bestimmungen beim Hecke schneidenBeitrag: Gesetzliche Bestimmungen beim Hecke schneiden
Das Schneiden von Hecken in Deutschland ist mehr als nur eine gärtnerische Tätigkeit – es gibt klare gesetzliche Bestimmungen, die man beachten muss, um Konflikte mit den Nachbarn und dem Gesetz zu vermeiden. Diese Vorschriften sind teils auf den Schutz der Natur und teils auf das friedliche Miteinander in Wohngebieten ausgerichtet. Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Hecke rechtssicher und mit einem grünen Daumen in Form zu bringen.
4. Überdüngung
Mehr Dünger heißt nicht mehr Wuchs. Überdüngter Kirschlorbeer entwickelt zu weiche Triebe, die anfälliger für Frost und Pilze sind.
Besser: Zweimal im Jahr maßvoll düngen – organisch, nicht chemisch.
5. Zu schattiger Standort
Kirschlorbeer mag Schatten, aber nicht Dunkelheit. In vollschattigen Lagen bildet er lange, dünne Triebe, verliert unten Laub und wirkt löchrig.
Besser: Sonnig bis halbschattig, mit lockerer, humoser Erde.
6. Salzschäden
Winterstreusalz ist Gift für den Kirschlorbeer. Schon geringe Mengen im Spritzwasser oder Boden führen zu braunen Blatträndern und Wurzelschäden.
Besser: Alternativen wie Splitt oder Sand verwenden, Hecken entlang von Straßen mit Folie oder Brettern schützen.
7. Ignorierte Krankheitssymptome
Kleine Flecken, leichte Verfärbungen – „das geht schon weg“. Leider selten.
Je früher du reagierst, desto schneller erholt sich die Pflanze.
Besser: Befallenes Laub entfernen, Boden lockern, Durchlüftung verbessern.
Fazit zu Pflegefehlern:
Der Kirschlorbeer ist stark, aber kein Selbstläufer. Wer regelmäßig kontrolliert, maßvoll pflegt und rechtzeitig eingreift, erspart sich teure Neupflanzungen – und hat eine Hecke, die jahrzehntelang hält.
Zusammenfassung
Der Kirschlorbeer ist ein Stück Gartenkultur – elegant, robust und zuverlässig. Doch „pflegeleicht“ heißt nicht „pflegefrei“.
Wer seine Bedürfnisse kennt, bekommt einen immergrünen Begleiter, der in jeder Jahreszeit wirkt: sattgrün im Sommer, glänzend im Winter, formstabil das ganze Jahr.
Zusammengefasst:
- Standort: sonnig bis halbschattig, humoser Boden, keine Staunässe.
- Gießen: regelmäßig, aber ohne Übertreibung.
- Düngen: zweimal jährlich, organisch.
- Schneiden: Mai/Juni und August.
- Winterschutz: bei jungen Pflanzen unbedingt, bei älteren nach Bedarf.
Und vielleicht der wichtigste Punkt: Beobachte deine Pflanzen. Sie zeigen dir, was sie brauchen – du musst nur hinschauen.
So wird aus der „Pflege von Kirschlorbeer“ kein Pflichtprogramm, sondern ein Ritual, das deinem Garten Charakter gibt – leise, grün und beständig.

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Seltene, interessante oder humorvolle Fakten zum Kirschlorbeer
- Der Kirschlorbeer enthält in seinen Blättern und Samen cyanogene Glykoside, wodurch beim Zerdrücken ein „Mandelduft“ entsteht – eine Art natürlicher Warnstoff.
- Ursprünglich stammt Prunus laurocerasus aus dem Raum zwischen Balkan und Kaukasus – dort war er bereits einheimisch, bevor er in Mitteleuropa beliebt wurde.
- In manchen Regionen gilt der Kirschlorbeer als invasive Art, weil er durch seine dichte Belaubung heimische Pflanzen verdrängen kann.
- Die glänzenden Blätter wurden früher tatsächlich wie Lorbeerkränze genutzt – obwohl der Kirschlorbeer botanisch kaum mit dem echten Lorbeer verwandt ist.
- Eine übertriebene Düngung führt beim Kirschlorbeer nicht zu üppiger Schönheit, sondern macht ihn anfälliger gegen Frost und Pilzbefall – weniger ist hier mehr.
- Der häufig verwendete Sorte „Otto Luyken“ ist besonders kompakt und wurde mit dem „Award of Garden Merit“ der britischen Gesellschaft für Gartenbau ausgezeichnet.
- Wusstest du, dass bei großer Hitze und heller Sonnenlage ein Sonnenbrand auf den Blättern auftreten kann? Die dunkelgrünen Lederblätter können sich bei starker Strahlung verwandeln – auch robust heißt nicht unbegrenzt unempfindlich.
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