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Wer beim Betreten der eigenen Küche jedes Mal den Impuls verspürt, den nächsten Küchenmarkt aufzusuchen, sollte über eine neue Küche nachdenken. Beim Blick auf die Preislisten der Küchenhäuser sagt man sich dann schnell: "Das hat noch Zeit." Dabei muss eine völlig neue Küchenoptik nicht teuer sein: Der Austausch von Fronten und Arbeitsplatte reicht völlig aus.

Die Optik ist entscheidend

Ein Großteil des Küchenfrusts rührt nicht von mangelnder Funktionalität her. Meist hört man Beschwerden wie "Omas Optik" oder "70er Jahre - Stil" wenn man nachfragt, was denn an der alten Küche störe. In diesen Fällen sollte man dann über eine "Optikerneuerung" nachdenken, die mit wenig finanziellem Aufwand (dafür etwas höherem Arbeitseinsatz) problemlos möglich ist.

Der Austausch bzw. die Neugestaltung von Arbeitsplatte und Fronten kommt dem Gefühl einer neuen Küche sehr nahe.

Vorbedingungen

Eine Optikrenovierung der alten Küche macht nur Sinn, wenn die Korpuse der Küchenmöbel noch in guter Verfassung sind. Seitenwände, die aufgesprungen sind, viele Abplatzungen vorweisen oder gar verschimmelt sind, sollten nicht mehr mit neuen Fronten oder Arbeitsplatten versehen werden.

 
 

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Hier reicht eine Renovierung wohl nicht mehr aus ...

Inspiration

Gehen wir also davon aus, dass die alte Küche noch bestens in Ordnung, doch optisch in die Jahre gekommen ist. Wohin soll die Reise nun gehen? Hier kann ein wenig Inspiration nicht schaden. Besuchen Sie Küchenstudios, Möbelhäuser oder holen Sie sich Anregung aus einer Galerie bei einem Anbieter wie mankara.

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Bei freier Farbwahl können auch "wilde" Kombinationen in Betracht gezogen werden

Kalkulation

Wenn sich der finanzielle Bedarf der Küchenrenovierung auf den Kauf von Farbe und neuen Griffen beschränkt, ist das in der Regel kein Problem. Wer jedoch den Austausch von Fliesen oder maßgeschneiderte Fronten plant, sollte die Kosten im Blick behalten.

Los geht’s: Neue Fronten

Grundsätzlich stellt sich bei der Renovierung der Küchenfronten die Frage: austauschen oder neu lackieren. Letzteres ist deutlich einfacher, die bestehenden Fronten sind optimal eingepasst, es muss keine Rücksicht auf Bohrungen oder Scharnierarten genommen werden.

Vorgehen:

  • Alte Fronten abbauen
  • Gründlich reinigen
  • Oberflächen anschleifen
  • Farbe auftragen

Im folgenden Video findet sich ein schönes Beispiel für diese Form der Küchenrenovierung:

Übrigens: Wenn die alten Scharniere noch problemlos funktionieren, spricht nichts dagegen, diese auch für neue Fronten zu verwenden.

Falls die Fronten durch neue ersetzt werden müssen, können diese im Internet auf Maß gekauft werden oder beim heimischen Tischler angefertigt werden.

Arbeitsplatte erneuern

Neben den Fronten kommt der Arbeitsplatte der höchste optische Einfluss in der Küche zu.

Siehe hierzu die Videos "Arbeitsplatte montieren", besonders das Hornbach-Video ist nett anzuschauen:

Mehr zur Arbeitsplatte:

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Küchenarbeitsplatte – Welches Material soll ich wählen? Vor- und Nachteile von 9 Werkstoffen

Die Küchenarbeitsplatte prägt die Küche im Hinblick auf Optik und Arbeitskomfort. Verschiedene Materialien stehen zur Auswahl. Diese unterscheiden sich in Preis, Härte, Widerstandsfähigkeit, Optik und Pflegebedarf. Die Antwort auf die Frage "Küchenarbeitsplatte: Welches Material?" lässt sich pauschal daher nicht beantworten. Vorlieben, räumliche Gegebenheiten und der Füllstand des Geldbeutels wollen bei der Auswahl in Einklang werden. Wir geben einen Überblick über die Eigenschaften der wichtigsten Arbeitsplatten-Materialien.

Fazit

Wenn die Grundstruktur der Küche in Ordnung ist, existieren kostengünstige Möglichkeiten, eine "gefühlt" neue Küche zu bekommen. Der Arbeitsaufwand ist allerdings nicht ganz unerheblich.

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