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Küchenarbeitsplatte – Welches Material soll ich wählen? Vor- und Nachteile von 9 Werkstoffen

Die Küchenarbeitsplatte prägt die Küche im Hinblick auf Optik und Arbeitskomfort. Verschiedene Materialien stehen zur Auswahl. Diese unterscheiden sich in Preis, Härte, Widerstandsfähigkeit, Optik und Pflegebedarf. Die Antwort auf die Frage "Küchenarbeitsplatte: Welches Material?" lässt sich pauschal daher nicht beantworten. Vorlieben, räumliche Gegebenheiten und der Füllstand des Geldbeutels wollen bei der Auswahl in Einklang werden. Wir geben einen Überblick über die Eigenschaften der wichtigsten Arbeitsplatten-Materialien.

 
 

Inhalt: Küchenarbeitsplatte – welches Material?

Punkt 1

Grundsätzliche Erwägungen

Über die folgenden Punkte sollten Sie sich klaren werden, bevor Sie an die Auswahl des Materials für die Arbeitsplatte gehen:

  • Wie und wie stark wird die Arbeitsplatte belastet werden?
    Ein Single-Haushalt hat hier sicherlich andere Ansprüche als ein Familienhaushalt. Vielkocher andere als Wochenend-Kocher. Es gilt: Je mehr die Küche genutzt wird, umso robuster sollte das Material der Arbeitsplatte sein.
  • Haben Sie Lust auf Pflege?
    Vollholz-Platten bedürfen der regelmäßigen Imprägnierung. Zudem ist mit Wasser und heißen Töpfen Vorsicht geboten.
  • Wie sehr stören Sie Kratzer und optische Mäkel?
    Kunststoffe sind genau wie Holz nicht schnittfest. Einmal einen zu heißen Topf darauf abgestellt und schon ist ein farblicher Rand "eingebrannt".
  • Welche Optik harmoniert mit dem restlichen Küchendesign?

Punkt 2

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Vollholz

Der Trend zur Nachhaltigkeit lässt immer mehr Vollholz-Platten in den deutschen Küchen Einzug halten. Das edle Material sorgt für Charakter in der Küche und will gut gepflegt werden. Bei solch guter Pflege bleibt das Vollholz dann aber viele Jahre sehr schön anzuschauen. Zusammengefasst: Mit dem Holz hält die Natur Einzug in das Kochgeschehen.

Unterschied Massivholz und "Echtholz"

Nur bei Massivholz-Arbeitsplatten ist auch echtes Holz drin. Sogenannte Echtholz-Arbeitsplatten haben eine Holz-Optik, bestehen aber hauptsächlich aus einem Kunststoff-Trägermaterial (z. B. MDF) und einem dünnen Holz-Furnier darüber. Sie sind in vielen Farben und Mustern erhältlich.

Vorteile Vollholz-Arbeitsplatten

  • Charme und optische Wärme
  • Natürlicher Rohstoff
  • Große Auswahl
  • Angenehme Haptik

Nachteile Vollholz Arbeitsplatten

  • Das Holz muss regelmäßig imprägniert bzw. geölt werden
  • Die Oberfläche ist relativ weich, anfällig für Kratzer
  • Bei geschwächter Imprägnierung kann Wasser zum Aufquellen führen
  • Nicht hitzebeständig
  • Nicht ganz so hygienisch wie andere Arbeitsplatten, nur hygienisch wenn imprägniert
  • Teilweise teuer
  • Die Optik verändert sich mit der Zeit
  • Empfindlich gegen säurehaltige Reinigungsmittel

 Vor- und Nachteile der Holzarten

Bei Vollholzarbeitsplatten sind harte Hölzer wie Buche oder Ahorn zu bevorzugen. Fichte oder Erle sind günstiger, aber nicht so robust.

Die Eigenschaften der wichtigsten Hölzer:

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

 

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

 

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

 

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

 

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

 

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

 

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

 

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

 

Punkt 3

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Kunststoff (Schichtstoff und Laminat)

Kunststoff-Arbeitsplatten werden am häufigsten in deutschen Küchen verbaut. Auch diese Platten gibt es in großer Auswahl in Holzoptik zu kaufen, siehe dazu oben "Vollholz versus Echtholz". Bei den Kunststoffen Schichtstoff und Laminat handelt es sich um verschiedene Materialien, die mit Kleber und unter hohem Druck zusammengepresst werden. Sie sind vergleichsweise günstig, robust und brauchen nicht viel Pflege.

Vorteile Kunststoff

  • Günstig
  • Sehr pflegeleicht
  • Große Auswahl an Farben und Mustern, auch mit Holzoptik
  • Geringes Gewicht
  • Geruchs- und geschmacksneutral
  • Hygienisch
  • Wasserfest

Nachteile Kunststoff

  • Nicht so anfällig wie Massivholz, aber auch nicht schnittfest
  • Kratzanfällig
  • Stehende Flüssigkeiten sollten vermieden werden
  • Entsorgung nicht unproblematisch
  • Nicht sonderlich hitzebeständig

Punkt 4

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Naturstein

Die Natursteinarbeitsplatte gilt mit ihrer kühlen und eleganten Ausstrahlung als Königin der Küche. Entsprechend tief muss man in den Geldbeutel greifen. Der Lohn sind eine solide Optik, lange Lebensdauer und eine sehr widerstandsfähige Arbeitsfläche. Meist wird Granit als Material verwendet, aber auch Marmor, Schiefer oder Kalkstein sind erhältlich.

Vorteile Naturstein

  • Sehr robust
  • Edle Ausstrahlung
  • Langlebig
  • Kratzfest wenn imprägniert
  • Naturstoff, Entsorgung problemlos
  • Wasserresistent
  • Hitzebeständig, einige Steine sollten vor Hitze geschützt werden
  • Schnittfest
  • Pflegeleicht (bei Granit, andere Steinarten können sehr pflegeintensiv sein, vorher erkundigen!)
  • Unregelmäßiges, natürliches Muster
  • In vielen Farben und Maserungen erhältlich
  • Gefällige Haptik

Tipp: Gehen Sie auf Nummer sicher und kaufen Sie nur Naturstein, dem Lebensmittelechtheit und Schadstofffreiheit zertifiziert sind.

Nachteile Naturstein

  • Hohes Gewicht
  • Hoher Preis
  • Färbende Flüssigkeiten (Rotwein ...) können bei manchen Steinarten in die Poren eindringen und zu Farbveränderungen führen
  • Teilweise empfindlich gegen Fruchtsäuren
  • Muss regelmäßig imprägniert werden
  • Empfindlich bei säurehaltigen Reinigungsmitteln

marmor textur xop 564Marmor-Textur

Zu den einzelnen Natursteinen

  • Granit
    Große optische Vielfalt, hart und robust, hitzebeständig, verhältnismäßig säureresistent. Regelmäßige Imprägnierung empfohlen. Hier finden sich Beispiele für Arbeitsplatten aus Granit.
  • Schiefer
    In sehr dünnen Ausführungen erhältlich, hitzebeständig, wasserresistent, elegant. Nicht sonderlich hart, kratzerempfindlich, teilweise unebene Oberfläche.
  • Marmor
    Hochwertige, solide Optik, in vielen Farben erhältlich, lebensmittelecht. Recht weich und kratzempfindlich, teuer, fleckenanfällig, muss regelmäßig imprägniert werden.
  • Kalkstein
    Recht hell, meist grau bis graugelbe Färbung. Hochwertige Optik. Poröse Oberfläche, "löchrige" Oberfläche, empfindlich gegen Flüssigkeiten und Säuren, weiche Oberfläche darum nicht kratzfest.

Punkt 5

Quarz- und Kompositgestein (Kunststein)

Die "Kunststeine" aus Quarzkristallen verbinden die Optik eines Natursteins mit einem im Verhältnis zum Naturstein günstigen Preis. Im Fall von Quarzwerkstoffen wird Naturstein gemahlen, mit Bindemittel vermengt und dann ähnlich wie Laminat zu einer Platte gepresst. Dem Quarzstein können Farbpigmente, Kunstharz, Sand oder andere glitzernde Partikel zur optischen Verfeinerung beigemischt sein.

Vorteile Kunststein

  • Robust gegen Kratzer und Flecken, hoch belastbar
  • Langlebig
  • Pflegeleicht, geringer Reinigungsaufwand
  • In vielen Farben und Mustern erhältlich
  • Lichtbeständig
  • Lebensmittelecht: Speisen können direkt auf der Platte zubereitet werden
  • Hygienisch
  • Wasserfest

Nachteile Kunststein

  • Wirkt weniger natürlich als Echt-Stein.
  • Begrenzt hitzebeständig
  • Teilweise problematische Entsorgung
  • Starke Sonneneinstrahlung kann zu Farbveränderungen führen
  • Teilweise teuer
  • Empfindlich bei säurehaltigen Reinigungsmitteln

Punkt 6

Mineralwerkstoff

Das Material ist ein Verbundwerkstoff, der aus mineralischen Bestandteilen und Acryl besteht. Der Acrylmasse werden zur optischen Ausgestaltung Farbpigmente hinzugefügt. Danach dient der Mineralwerkstoff einer Trägerplatte (z. B. Spanplatte) als Oberflächenschicht.

Vorteile Mineralwerkstoff

  • Arbeitsplatten lassen sich nahtlos zusammenfügen
  • Spülbecken und Kochfeld aus demselben Material lassen sich ebenfalls nahtlos in die Arbeitsplatte integrieren, was den Reinigungsaufwand deutlich senkt
  • Pflegeleicht, müssen nicht imprägniert werden
  • Leicht zu reinigen
  • Hochwertige und vielfältige Optik, gleichmäßiges Farbbild
  • Haptisch warmes Material
  • Kann abgeschliffen werden

Nachteile Mineralwerkstoff

  • Nicht kratzfest
  • Nicht stoßfest
  • Hitzeempfindlich

Punkt 7

Edelstahl

Edelstahl ist bisher eher vom Spülbecken her bekannt, hält nun aber auch als Arbeitsplatte Einzug. Moderne Küchen profitieren von der doch eher sterilen Optik, wenn Teilbereiche der Arbeitsplatte aus Edelstahl bestehen.

Vorteile Edelstahl

  • Pflegeleicht
  • Hitzebeständig
  • Hygienisch
  • Porenlos
  • Wasser- und säureresistent
  • Langlebig

Nachteile Edelstahl

  • Wirkt optisch kalt, darum passt es nicht zu jedem Interieur
  • Teilweise teuer (meist mittleres Preissegment)
  • Kratzempfindlich, oft zeichnen sich nach einiger Zeit Kratzer deutlich ab
  • Stoßempfindlich
  • Fingerabdrücke zeichnen sich ab

Punkt 8

Keramik (Fliesen-Material)

Als Feinsteinzeug ist Keramik in der Küche von den Fliesen bekannt. Das porenlose Material zeigt beeindruckende Vorteile.

Vorteile Keramik

  • Robust
  • In vielen Farben und Mustern erhältlich
  • Pflegeleicht
  • Hygienisch
  • Edle Optik
  • In dünnen Ausführungen erhältlich
  • Schnitt- und abriebfest
  • Hitzebeständig
  • Lichtecht
  • Wasser- und säureresistent
  • Muss nicht imprägniert werden
  • Pflegeleicht
  • UV-beständig

Nachteile Keramik

  • Teilweise teuer
  • Nicht 100%-ig kratz- und stoßfest

Punkt 9

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Glas

Arbeitsplatten aus Glas bestehen aus „Einscheibensicherheitsglas“. Sie halten erst in den letzten Jahren Einzug in die Küche. Im Falle eines Glasbruchs zerteilt sich das Glas in „Glaskrümel“, die nicht zu Schnittverletzungen führen.

Vorteile Glas

  • Hochwertige, edle, kühle und noch ungewohnte Optik
  • In vielen Farben und als Klarglas erwerblich
  • Resistent gegen Wasser
  • Resistent gegen Säuren
  • Kann mit Druckmotiv verziert werden
  • (Sehr) pflegeleicht
  • Hygienisch
  • Hitzebeständig
  • Lichtecht
  • Unempfindlich gegenüber Reinigungsmitteln

Nachteile Glas

  • Kratzempfindlich, nicht stoßfest
  • Teuer
  • Fingerabdrücke zeichnen sich ab

 Punkt 10

Beton textur hx 564Beton-Textur

Beton

Beton (bzw. Leichtbeton) kommt im Bereich der Arbeitsplatte noch sehr selten zum Einsatz, kann aber ebenfalls mit einigen spezifischen Vorteilen punkten. Das loftartige Design wird oft primär wegen Optik gewählt.

Vorteile Beton

  • Jede Beton-Arbeitsplatte ist ein Unikat
  • Robust
  • Langlebig
  • Kratzfest
  • Hitzebeständig
  • Erhält mit der Zeit eine Patina
  • Wasserfest wenn imprägniert
  • Hygienisch wenn imprägniert

Nachteile Beton

  • Aufwendiger Herstellungsprozess, Maßanfertigung erforderlich
  • Optisch kühl
  • Geringe optische Auswahl
  • Schwer zu bearbeiten
  • Robuster Unterbau für die Arbeitsplatte erforderlich
  • Wenn auf Maß gegossen sehr teuer
  • Regelmäßige Imprägnierung erforderlich
  • Poröse Oberfläche, dadurch säureempfindlich (Obst und Reinigungsmittel)

Punkt 11

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