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Wie Sie gutes Geld beim Umzug sparen

So ein Umzug geht immer ins Geld. Doch Sie haben viele Stellschrauben, mit denen - richtig gedreht - erklägliche Ersparnisse beim Wohnungswechsel möglich sind. Das reicht von der Umzugsplanung bis zur Absetzung der Kosten von der Steuer. Mit den folgenden Tipps sparen Sie richtig.

 
 

Privatumzug versus Spedition

Klar. Am billigsten ist der Umzug, wenn Sie alle Verwandte und Freunde für Ihren Wohnungswechsel mobilisieren. Doch nicht immer ist diese Möglichkeit gegeben. In jungen Jahren finden sich meist noch genug Freiwillige zum Schleppen der Kisten aus dem dritten Stock hinunter und wieder hinauf in das Dachgeschoss. Doch ab 35 haben viele Altersgenossen "Rücken" oder wollen neben der Arbeit nicht auch noch das Wochenende malochen.

 
 

Umzugsplanung

Wenn Ihnen die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen oder Ihre Firma den Ortswechsel bezahlt, nehmen Sie sich eine Umzugsspedition. Deren Services sind flexibel und reichen vom Einpacken der Kartons bis zum Reinigen der Altwohnung. Holen Sie sich dann rechtzeitig mehrere verbindliche Kostenvoranschläge ein und vergleichen Sie die darin enthaltenen Umzugsleistungen. Kleinkram können Sie im eigenen Auto transportieren.

Wer schaut denn da?

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Mit der Rechnung einer Umzugsfirma können Sie auch bei der Steuer Geld sparen. Die Umzugskosten sind immer dann absetzbar, wenn der Wohnungswechsel arbeitsbedingt notwendig geworden ist. Dies gilt allerdings nicht, wenn Ihnen der Arbeitgeber bereits die Umzugskosten (steuerfrei) erstattet hat. Hier dürfen Sie nicht zweimal kassieren.

UmzugsschlepperAber auch wenn Sie privat umziehen, können Sie viele Umzugskosten absetzen. Die folgende Auflistung stammt aus dem Blog von umzugshelferinberlin.de. Absetzbar sind bei jobbegründetem Umzug:

  • Unmittelbare Kosten des Umzugs. Hierzu gehören die Rechnungen vom Umzugsunternehmen, die Leihkosten für den Umzugswagen oder der Sprit für den eigenen Wagen. Aber auch Verköstigungskosten oder Aufwandsentschädigungen für die Umzugshelfer fallen hierunter.
  • Maklerkosten zum Finden der Wohnung.
  • Doppelte Mietzahlungen bis zum Ablauf der Kündigungsfrist.
  • Reise- und Telefonkosten zum Finden der Wohnung. 
  • Mietvertraglich erforderliche Renovierungsarbeiten.
  • Durch den Umzug notwendig gewordene Nachhilfekosten.
  • Eventuell sogar die Kosten für einen Kochherd sowie einen Ofen je Zimmer. Siehe hierzu das Bundesumzugskostengesetz.

Sie sehen, da kommen einige Punkte zusammen, an die man vielleicht nicht unmittelbar für abzugsfähig hielt.

Gratis ist günstiger

Steuerabsetzung hin oder her - am billigsten ist immer noch das, was gar nichts kostet. Gerade beim Posten Umzugskartons lässt sich viel Geld sparen, wenn man auf nicht mehr benötigte Kartons der örtlichen Firmen zurückgreift. Fragen Sie einfach beim nächsten Supermarkt oder Möbelladen, ob Sie nicht einige Kartons geschenkt bekommen könnten. Die meisten Geschäftsleute sind froh, wenn Sie ihnen ihr Altpapier kostenfrei entsorgen.

 
 

Allerdings gilt dieser Tipp nur mit Einschränkung, wenn Sie mit einem Umzugsunternehmen umziehen. Die dortigen Mitarbeiter bestehen manchmal auf Umzugskartons, da diese stabiler und besser stapelbar sind. Die Firmen wollen so Schäden während des Umzugs vermeiden. In einer Obstkiste geht eher mal was kaputt.

Teure Termine

Apropos Spedition: Umzüge rund um den Monatswechsel sind meist teuer. Die Post empfiehlt, zwischen dem 6. und 13. sowie zwischen dem 18. und 24. eines Monats eine Spedition zu beauftragen. Fragen Sie bei Ihrem Umzugsunternehmen, welcher Termin zu welchem Preis zu haben ist.

Umzugs-Doku

Viele weitere wertvolle Umzugstipps erhalten Sie in diesem Beitrag von "Welt der Wunder".

Checklisten für den Umzug

Der komplette Ablauf zum Abhaken:

Wo überall ummelden? Behörden, Firmen ... downloaden und abhaken:

Punkt 6

Angebote und Bücher zum Umzug

Bücher:

Punkt 7

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