Hot Tub kaufen – was beachten?

Hot Tub kaufen – was beachten?

In den ganzjährig kühlen Regionen des nördlichen Europas haben die Menschen bereits vor hunderten von Jahren erkannt, dass das Baden in heißen Quellen eine heilsame und erholende Wirkung haben kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Idee, in Badefässern durch den Einsatz eines Ofens Wasser zu erhitzen, ebenfalls aus den skandinavischen Regionen kommt. Um stets unabhängig vom Zugang zu natürlichen heißen Quellen die wohltuende Wirkung eines warmen Bades für sich nutzen zu können. 

Bis in die Gegenwart ist ein Hot Tub ein beliebtes Mittel zur Erholung vom stressigen Alltag. Die Verwendung ist aber längst nicht mehr nur auf Nordeuropa oder besonders kalte Gegenden beschränkt. Inzwischen erfreut sich der urige beheizte Badezuber grenzübergreifend größter Beliebtheit. 

Was genau es zu beachten gilt, wenn man über die Anschaffung einer Hottub nachdenkt, erfährst du im Folgenden. ► Materialien ► Welches Holz wählen? ► Lebensdauer ► Elektro- oder Holzheizung ► Wann entsteht welcher Pflege und Wartungsaufwand ► Luxus-Hot-Tub

Punkt 1

Materialien und Herstellung

Die ersten bekannten Badefässer wurden, wie nicht anders zu erwarten war, aus Holz gefertigt. Auch die meisten heutigen Hot-Tub-Modelle nutzen Holz als Design-Grundlage. Holz als dekoratives, langlebiges und natürliches Material ist bis auf weiteres Bestandteil jedes soliden Badefasses. 

Aufgrund der längeren Haltbarkeit künstlicher Materialien gepaart mit einer deutlich leichteren Verarbeitung wird das Holz in den meisten Fällen jedoch nur noch als Verkleidung für eine Kunststoffwanne verwendet.

Wer schon einmal mit Holz gearbeitet hat, kann sich leicht vorstellen, dass rein hölzerne Badezuber häufig undicht würden und einen hohen Wartungsaufwand mit sich bringen.

Nichtsdestotrotz sind auch Badefässer aus Vollholz nach wie vor erhältlich. Wer es gern ursprünglich mag, der sollte zu solch einem Vollholz-Zuber zurückgreifen. Wer lediglich die Holzoptik mag, aber den Wartungsaufwand möglichst gering halten will, dem ist dringend zu einer reinen Holzverkleidung zu raten. 

Die Kunststoffwannen sind in der Regel aus LDPE oder HDPE gefertigt. Diese Kunststoffe sind sehr langlebig und bestens für den Einsatz beim Bau von Badefässern geeignet. Die Holzarten, die am häufigsten zum Einsatz kommen, sind

  • Fichtenholz,
  • Lärchenholz,
  • Eiche,
  • Rote Zeder
  • oder auch das extrem witterungsbeständige Thermowood.

Mit Abstand am häufigsten zum Einsatz kommt aber einfaches Fichtenholz.

Punkt 2

Lebensdauer eines Hot Tub

Wie lange hält ein Hot Tub? Wie bereits erwähnt sind die Kunststoffwannen meist unverwüstlich. Für das Holz gilt dies jedoch nicht. Je nach eingesetzter Holzart unterscheidet sich die Lebensdauer und die Intensität der notwendigen Wartungsarbeiten am Holz. 

Fichtenholz hat mit 8-10 Jahren die geringste Lebensdauer, ist aber gleichzeitig sehr leicht zu verarbeiten und kostengünstig.

Aus der Praxis: Die Lebensdauer einer Verkleidung aus Fichte lässt sich auch bei regelmäßiger sorgfältiger Instandhaltung meist nur geringfügig über die Marke von 10 Jahren verlängern.

Das im Gegensatz zur Fichte etwas kräftiger gefärbte Lärchenholz kann bei guter Pflege und einem Blick für leichte Beschädigungen durchaus 15 Jahre und mehr überstehen. Preislich liegt eine Verkleidung aus Lärchenholz jedoch auch klar über der Fichte. 

Besonders langlebig sind Eiche und Rote Zeder. Gut gewartet überstehen diese Hölzer ohne Weiteres mehrere Jahrzehnte und können einen unter Umständen ein Leben lang begleiten.

Zudem ist die Farbtiefe der Roten Zeder äußerst dekorativ, weshalb viele Hot-Tub-Einsteiger und Kenner sich immer wieder gerne für diese Holzart entscheiden.

Klar sollte aber vor dem Kauf auch sein, dass Eiche und Rote Zeder zu den teuersten Möglichkeiten gehören, ein Badefass mit Holz zu verkleiden. Wer also nur über ein knappes Budget verfügt, sollte eher auf Fichte oder Lärche zurückgreifen. 

Die Königsklasse bezüglich der Haltbarkeit ist das sogenannte Thermowood. Dieses Holz wird in einem speziellen Verfahren thermisch behandelt. Dadurch wird es effektiv gegen Nässe, Fäulnis, Hitze und eventuellen Schädlingsbefall geschützt. Ein weiterer Vorteil des Thermowoods ist das breite Farbspektrum. 

Aufgrund des aufwändigen Herstellungsverfahrens muss man aber auch beim Thermowood ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dafür ist der Wartungsaufwand aber durchschnittlich am geringsten. 

Eine individuelle Entscheidung

Halten wir an dieser Stelle noch einmal Folgendes fest. Die Holzauswahl, ob man einen Hot Tub nun kauft oder selbst baut, spielt eine wichtige Rolle. Jedoch kann man nicht von richtig oder falsch sprechen. Welches Holz man wählt, sollte von der ästhetischen Präferenz, dem Budget und dem Wartungsaufwand, den man bereit ist zu investieren, abhängig sein.

Punkt 4

Einheizen mit dem Holzofen

Die Funktionsweise einer Hottub ist denkbar einfach. Eine Wanne voll Wasser wird mit einem Ofen aufgeheizt. Aber auch hier gibt es ebenso wie bei der Materialauswahl einige Dinge abzuwägen und dementsprechende Entscheidungen zu treffen. 

Die traditionelle Art des Beheizens funktioniert über einen Holzofen. Beim Einsatz eines solchen Traditionsofens gibt es zwei Aufstellungsvarianten.

  • Die erste ist die Aufstellung des Ofens innerhalb des Badezubers. Der klare Vorteil liegt hier in der hohen Effizienz. Das Badewasser hat ständigen Kontakt mit der Außenwand des Ofens und heizt sich dementsprechend schnell auf. Ein klarer Nachteil ist hierbei, dass der Ofen Platz im Badefass benötigt. Das geringere Platzangebot kann unter Umständen mit deutlichen Komforteinbußen einhergehen. 
  • Außenöfen verhalten sich genau andersherum. Während das Platzangebot in der Hot Tub deutlich höher ist, hält sich die Effizienz in Grenzen. Es geht Wärme an die Außenluft verloren, die bei einem innenliegenden Ofen direkt an das Wasser abgegeben wird. 

Die zweite Variante ist der Einsatz einer Elektroheizung. Hier entfällt logischerweise das unliebsame Nachschieben von Holz. Die Bedienung ist komfortabel und benötigt keinen zusätzlichen Zeitaufwand. Wichtig ist aber, dass man sich eine Elektroheizung vor dem ersten Einsatz von einem Experten absegnen lässt. Elektrizität und Wasser vertragen sich, wie man weiß, nicht sonderlich gut. 

Ein Vorteil einer Elektroheizung besteht in der konstanten Wärmeemission. Während ein Holzofen durchaus Wärmeschwankungen haben kann, bleibt einem das bei der E-Heizung erspart. Die gewünschte Temperatur ist genau und einfach zu regulieren. Durchschnittlich dauert bei einer Hot Tub mit einem Volumen von rund 2500 Litern die Aufheizphase circa 3-3 ½ Stunden. Die Dauer unterscheidet sich je nach Größe der Wanne und Aufstellungsart des Ofens.

Die Bequemlichkeit des Betriebs mit einer Elektroheizung ist in der Regel mit deutlich höheren Kosten verbunden.

Auch bei der Entscheidung für einen Ofen ist die individuelle Präferenz der kritische Faktor. Während die einen sich für die urige Variante entscheiden und gerne auch mal ein wenig Holz hacken vor dem Baden, steht für andere der Komfort ohne zusätzlichen Aufwand im Vordergrund.

Wie schnell wird ein Hot Tub warm und was ist die beste Temperatur?

In der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, das Wasser im Hot Tub auf  um die 39 bis 40 Grad zu erwärmen. Höhere Wassertemperaturen werden meist als unangenehm heiß empfunden.

Die meisten Hot Tub werden im Durchschnitt 1,5 bis 2 Stunden benötigen, um das Wasser auf diese Temperatur zu erhitzen. Die konkrete Zeit hängt von der Ausgangstemperatur des Wassers ab, der Wattzahl des Elektroofens bzw. der Hitze des Holzofens, von der Außentemperatur und von der Isolierung des Hot Tubs.

Punkt 5

Pflege vom Hot Tub

Wie bereits angeklungen ist, ist ein ungepflegter Hot Tub ein kurzes Vergnügen. Bei der Holzpflege gilt das gleiche wie bei allen Hölzern, die der Witterung mehr oder weniger ungeschützt ausgesetzt sind. Regelmäßiges Ölen und oder Lasieren halten das Holz optisch und in Bezug auf die Lebensdauer frisch. 

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack?

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur

  • Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
  • Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
  • Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
  • Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
  • Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
  • Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
  • Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
  • Beide sind in bestimmtem Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.

Holzlasur: spezielle Eigenschaften

  • Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
  • Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
  • Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
  • Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.

Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht für einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.

Holzöl: spezielle Eigenschaften

  • Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
  • Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
  • Bildet einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
  • Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
  • Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
  • Gut geeignet auch für Holz mit geriffelten Oberflächen.
  • Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
  • Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.

Holzschutz mit Lack

  • Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
  • Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
  • Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
  • Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
  • Meist nicht für Fußböden oder Terrassendielen ausgelegt, die mechanische Beanspruchung würde den Lack schnell abtragen.

Welchen Lack soll ich wählen?

  • Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke.
  • Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm.
  • Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.

Zudem musst du dich für einen Lack auf Öl-, Lösemittel- oder Wasserbasis entscheiden:

  • Lacke auf Ölbasis werden heute selten verwendet. Sie sind zwar leicht aufzutragen, aber sehr geruchsintensiv und brauchen zum Aushärten oft Wochen. Zwei bis drei Farbschichten reichen für eine Lackierung aus.
  • Lacke auf Wasserbasis trocknen schneller und riechen weniger. Besonders bei Weichhölzern heben diese Lacke in Form von Klarlack zudem die Maserung des Holzes hervor.
  • Lacke auf Lösungsmittelbasis trocknen sehr schnell und werden gerne dort verwendet, wo eine schnelle und haltbare Aushärtung erforderlich ist. Diese Lacke haften in der Regel besser als wasserbasierte Lacke, sind einfach zu handhaben und liefern gute Ergebnisse. Aber sie enthalten halt die Lösungsmittel ...

Schutz vor Bläuepilz

Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Umweltfreundlichkeit, Gesundheit

Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur
 
Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
 
Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
 
Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
 
Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
 
Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
 
Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
 
Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
 
Beide sind in bestimmten Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.
 
 
Holzlasur: spezielle Eigenschaften
 
Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
 
Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
 
Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
 
Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.
 
Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.
 
 
 
Holzöl: spezielle Eigenschaften
 
Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
 
Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
 
Bildet einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
 
Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
 
Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
 
Gut geeignet auch für geriffelte Oberflächen.
 
Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
 
Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.
 
 
 
 
Holzschutz mit Lack
 
Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
 
Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
 
Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
 
Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
 
 
Welchen Lack soll ich wählen?
 
Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke. 
 
Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm. 
 
Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.
 
 
Schutz vor Bläuepilz
 
Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Die Frequenz der Pflegeintervalle unterscheidet sich von Holz zu Holz. Als Faustregel kann man aber sagen, dass idealerweise zweimal im Jahr dem Holz des Badefasse eine wenig Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. 

Der zweite pflegeintensive Bereich ist das Wasser. Dazu sollte man in jedem Fall eine Filteranlage installieren und regelmäßig den pH-Wert überprüfen. Ein Wert zwischen 7,2 und 7,6 ist dabei sowohl für das Holz als auch für die Haut ideal. 

Die Wanne sollte mit herkömmlichen Reinigern am besten einmal in der Woche zusammen mit dem Wasserwechsel kurz gereinigt werden. So kann man unschöne Ablagerungen vermeiden. Bezüglich der Wahl des Pflegemittels sollten Sie aber vor der ersten Reinigung die Empfehlungen des Herstellers zurate ziehen.

Chlor im Wasser kann, muss aber nicht zum Einsatz kommen. 

Hast du etwas an diesem Beitrag nicht verstanden oder zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 6

Video-Eindrücke: Ein Hot Tub der Luxusklasse

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  • Sauna zur Entspannung? Wähle die Sitzhöhe, in der du dich richtig wohlfühlst.
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  • Wenn du in der Sauna liegst: Setze dich für die letzten 2-3 Minuten des Saunagangs auf.
  • Nach dem Saunieren an der frischen Luft abkühlen und eine kalte Dusche nehmen.
  • Im Anschluss ein warmes Fußbad und dann 15-30 Minuten bis zum nächsten Gang ausruhen.
  • Mehr als drei Gänge Saunieren einmal pro Woche ist für die Gesundheit nicht notwendig.
  • Wenn möglich trinke nicht zwischen den Saunagängen, das fördert das Entschlacken.
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In den ganzjährig kühlen Regionen des nördlichen Europas haben die Menschen bereits vor hunderten von Jahren erkannt, dass das Baden in heißen Quellen eine heilsame und erholende Wirkung haben kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Idee, in Badefässern durch den Einsatz eines Ofens Wasser zu erhitzen, ebenfalls aus den skandinavischen Regionen kommt. Um stets unabhängig vom Zugang zu natürlichen heißen Quellen die wohltuende Wirkung eines warmen Bades für sich nutzen zu können. 
 
Bis in die Gegenwart ist ein Hot Tub ein beliebtes Mittel zur Erholung vom stressigen Alltag. Die Verwendung ist aber längst nicht mehr nur auf Nordeuropa oder besonders kalte Gegenden beschränkt. Inzwischen erfreut sich der urige beheizte Badezuber grenzübergreifend größter Beliebtheit. 
 
Was genau es zu beachten gilt, wenn man über die Anschaffung einer Hottub nachdenkt, erfährst du im Folgenden.
 
Materialien und Herstellung
 
Die ersten bekannten Badefässer wurden, wie nicht anders zu erwarten war, aus Holz gefertigt. Auch die meisten heutigen Hot-Tub-Modelle nutzen Holz als Design-Grundlage. Holz als dekoratives, langlebiges und natürliches Material ist bis auf weiteres Bestandteil jedes soliden Badefasses. 
 
Aufgrund der längeren Haltbarkeit künstlicher Materialien gepaart mit einer deutlich leichteren Verarbeitung wird das Holz in den meisten Fällen jedoch nur noch als Verkleidung für eine Kunststoffwanne verwendet. Wer schon einmal mit Holz gearbeitet hat, kann sich leicht vorstellen, dass rein hölzerne Badezuber häufig undicht würden und einen hohen Wartungsaufwand mit sich bringen. 
 
Nichtsdestotrotz sind auch Badefässer aus Vollholz nach wie vor erhältlich. Wer es gern ursprünglich mag, der sollte zu solch einem Vollholz-Zuber zurückgreifen. Wer lediglich die Holzoptik mag, aber den Wartungsaufwand möglichst gering halten will, dem ist dringend zu einer reinen Holzverkleidung zu raten. 
 
Die Kunststoffwannen sind in der Regel aus LDPE oder HDPE gefertigt. Diese Kunststoffe sind sehr langlebig und bestens für den Einsatz beim Bau von Badefässern geeignet. Die Holzarten, die am häufigsten zum Einsatz kommen, sind Fichtenholz, Lärchenholz, Eiche, Rote Zeder oder auch das extrem witterungsbeständige Thermowood. Mit Abstand am häufigsten zum Einsatz kommt aber einfaches Fichtenholz.
 
Lebensdauer eines Hot Tub
 
Wie bereits erwähnt sind die Kunststoffwannen meist unverwüstlich. Für das Holz gilt dies jedoch nicht. Je nach eingesetzter Holzart unterscheidet sich die Lebensdauer und die Intensität der notwendigen Wartungsarbeiten am Holz. 
 
Fichtenholz hat mit 8-10 Jahren die geringste Lebensdauer, ist aber gleichzeitig sehr leicht zu verarbeiten und kostengünstig. Aus der Praxis: Die Lebensdauer einer Verkleidung aus Fichte lässt sich auch bei regelmäßiger sorgfältiger Instandhaltung meist nur geringfügig über die Marke von 10 Jahren verlängern. 
 
Das im Gegensatz zur Fichte etwas kräftiger gefärbte Lärchenholz kann bei guter Pflege und einem Blick für leichte Beschädigungen durchaus 15 Jahre und mehr überstehen. Preislich liegt eine Verkleidung aus Lärchenholz jedoch auch klar über der Fichte. 
 
Besonders langlebig sind Eiche und Rote Zeder. Gut gewartet überstehen diese Hölzer ohne Weiteres mehrere Jahrzehnte und können einen unter Umständen ein Leben lang begleiten. Zudem ist die Farbtiefe der Roten Zeder äußerst dekorativ, weshalb viele Hot-Tub-Einsteiger und Kenner sich immer wieder gerne für diese Holzart entscheiden. Klar sollte aber vor dem Kauf auch sein, dass Eiche und Rote Zeder zu den teuersten Möglichkeiten gehören, ein Badefass mit Holz zu verkleiden. 
 
Wer also nur über ein knappes Budget verfügt, sollte eher auf Fichte oder Lärche zurückgreifen. 
 
Die Königsklasse bezüglich der Haltbarkeit ist das sogenannte Thermowood. Dieses Holz wird in einem speziellen Verfahren thermisch behandelt. Dadurch wird es effektiv gegen Nässe, Fäulnis, Hitze und eventuellen Schädlingsbefall geschützt. Ein weiterer Vorteil des Thermowoods ist das breite Farbspektrum. 
 
Aufgrund des aufwändigen Herstellungsverfahrens muss man aber auch beim Thermowood ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Dafür ist der Wartungsaufwand aber durchschnittlich am geringsten. 
 
Halten wir an dieser Stelle noch einmal Folgendes fest. Die Holzauswahl, ob man einen Hot Tub nun kauft oder selbst baut, spielt eine wichtige Rolle. Jedoch kann man nicht von richtig oder falsch sprechen. Welches Holz man wählt, sollte von der ästhetischen Präferenz, dem Budget und dem Wartungsaufwand, den man bereit ist zu investieren, abhängig sein. 
 
Einheizen mit dem Holzofen
 
Die Funktionsweise einer Hottub ist denkbar einfach. Eine Wanne voll Wasser wird mit einem Ofen aufgeheizt. Aber auch hier gibt es ebenso wie bei der Materialauswahl einige Dinge abzuwägen und dementsprechende Entscheidungen zu treffen. 
 
Die traditionelle Art des Beheizens funktioniert über einen Holzofen. Beim Einsatz eines solchen Traditionsofens gibt es zwei Aufstellungsvarianten. Die erste ist die Aufstellung des Ofens innerhalb des Badezubers. Der klare Vorteil liegt hier in der hohen Effizienz. Das Badewasser hat ständigen Kontakt mit der Außenwand des Ofens und heizt sich dementsprechend schnell auf. Ein klarer Nachteil ist hierbei, dass der Ofen Platz im Badefass benötigt. Das geringere Platzangebot kann unter Umständen mit deutlichen Komforteinbußen einhergehen. 
 
Außenöfen verhalten sich genau andersherum. Während das Platzangebot in der Hot Tub deutlich höher ist, hält sich die Effizienz in Grenzen. Es geht Wärme an die Außenluft verloren, die bei einem innenliegenden Ofen direkt an das Wasser abgegeben wird. 
 
Die letzte Variante ist der Einsatz einer Elektroheizung. Hier entfällt logischerweise das unliebsame Nachschieben von Holz. Die Bedienung ist komfortabel und benötigt keinen zusätzlichen Zeitaufwand. Wichtig ist aber, dass man sich eine Elektroheizung vor dem ersten Einsatz von einem Experten absegnen lässt. Elektrizität und Wasser vertragen sich, wie man weiß, nicht sonderlich gut. 
 
Ein weiterer Vorteil einer Elektroheizung besteht in der konstanten Wärmeemission. Während ein Holzofen durchaus Wärmeschwankungen haben kann, bleibt einem das bei der E-Heizung erspart. Die gewünschte Temperatur ist genau und einfach zu regulieren. Durchschnittlich dauert bei einer Hot Tub mit einem Volumen von rund 2500 Litern die Aufheizphase circa 3-3 ½ Stunden. Die Dauer unterscheidet sich je nach Größe der Wanne und Aufstellungsart des Ofens.
 
Auch bei der Entscheidung für einen Ofen ist die individuelle Präferenz der kritische Faktor. Während die einen sich für die urige Variante entscheiden und gerne auch mal ein wenig Holz hacken vor dem Baden, steht für andere der Komfort ohne zusätzlichen Aufwand im Vordergrund.
 
Pflege
 
Wie bereits angeklungen ist, ist ein ungepflegter Hot Tub ein kurzes Vergnügen. Bei der Holzpflege gilt das gleiche wie bei allen Hölzern, die der Witterung mehr oder weniger ungeschützt ausgesetzt sind. Regelmäßiges Ölen und oder Lasieren halten das Holz optisch und in Bezug auf die Lebensdauer frisch. 
 
Die Frequenz der Pflegeintervalle unterscheidet sich von Holz zu Holz. Als Faustregel kann man aber sagen, dass idealerweise zweimal im Jahr dem Holz des Badefasse eine wenig Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. 
 
Der zweite pflegeintensive Bereich ist das Wasser. Dazu sollte man in jedem Fall eine Filteranlage installieren und regelmäßig den pH-Wert überprüfen. Ein Wert zwischen 7,2 und 7,6 ist dabei sowohl für das Holz als auch für die Haut ideal. 
 
Die Wanne sollte mit herkömmlichen Reinigern am besten einmal in der Woche zusammen mit dem Wasserwechsel kurz gereinigt werden. So kann man unschöne Ablagerungen vermeiden. Chlor im Wasser kann, muss aber nicht zum Einsatz kommen.

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