Sauna Gartenhaus einbauen

Sauna im Gartenhaus einbauen bzw. nachrüsten: was beachten? Tipps & Anleitung

Wenn du der Besitzer eines wunderschönen Gartens bist, suchst du vielleicht nach einer Möglichkeit, das Gartenhäuschen durch eine Außensauna weiter aufzuwerten. Damit schaffst du eine Oase der Entspannung, die dir sicher viel Freude bereiten wird. Und es ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst.

Eine Sauna im eigenen Gartenhaus hat viele Vorteile. Eine Sauna dient zur Verbesserung der Gesundheit und Kondition. Besonders nach einem harten Arbeitstag ist der Aufenthalt in der Sauna zu empfehlen. Das fördert die Durchblutung und du wirst dich frisch und belebt fühlen. Eine Sauna ist nicht nur ein hervorragendes Mittel zur Entgiftung von Körper und Geist, sie gibt dem Gartenhaus auch ein ganz neues Aussehen.

Für Saunen im Freien gibt es fertige Bausätze. Aber auch eine Sauna im Gartenhaus ist eine tolle Idee.

Bevor du jedoch mit dem Einbauen bzw. Nachrüsten des Gartenhauses beginnst, sind noch ein paar Fragen zu klären: ► Welches Gartenhaus ist geeignet? ► Wann brauche ich eine Genehmigung? ► Womit fange ich an? ► Wie gehe ich am besten beim Einbau der Sauna vor? ►Hier findest du Antworten und Tipps.

Punkt 1

Welche Genehmigungen sind erforderlich?

Wenn du dich für eine Sauna im Gartenhaus entschieden hast, musst du einige gesetzliche Dinge beachten. Was ist erlaubt, wann brauche ich eine Genehmigung? Die Gesetze sind in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Deshalb ist es eine gute Idee, sich vor Baubeginn bei den zuständigen Behörden über die gesetzlichen Regelungen zu informieren. Die Baugenehmigung hängt oft von der Größe des Gartenhauses ab.

Ein weiterer zu beachtender Punkt ist, dass für ein Gartenhaus mit Sauna ein geeignetes Fundament vorhanden sein muss, um die Langlebigkeit des Gartenhauses und der Sauna zu gewährleisten.

Details dazu findest du in folgendem Artikel:

Beitrag: Gartenhaus – was beachten?

Gartenhaus – was beachten?

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Gartenhaus – was muss ich beim Kauf und Bau beachten? 10 Empfehlungen

Ein Gartenhaus gehört in jeden Garten und dient vielen Zwecken. Einer nutzt es zum Unterstellen von Möbeln und Gartengeräten, andere bauen es mit Ofen und isolierten Wänden zum Zweithaus aus. Auch eine Sauna wäre möglich, die Nutzung als Holzschuppen, als Atelier, Werkstatt usw.

Wer es sich einfach macht, kauft einen fertigen Bausatz. Ambitionierte Heimwerker bauen selbst. Beide Gruppen sollten die folgenden 10 Tipps bei Auswahl oder Aufbau beachten.

Wie sind deine bisherigen Sauna-Erfahrungen?

 

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Punkt 2

Wie groß sollte das Gartenhaus sein?

Welches Gartenhaus eignet sich zum Nachrüsten mit einer Sauna?

  • An allererster Stelle muss es groß genug sein, um die gewünschte Sauna aufzunehmen.
  • Wünscht du einen geschlossenen Vorraum für die Sauna? Dann ergänze diese Raumfläche ...
  • Das Gartenhaus sollte in gutem Zustand, Dach und Wände dicht sein. Niemand baut eine Sauna in eine baufällige Hütte, schon allein wegen der Elektrik.
  • Alternativ kannst du die Sauna auch an das Gartenhaus anbauen.

Die Saunagröße hängt von der Art des Saunaofens und der Anzahl der regelmäßigen Saunabesucher ab. In einem Gartenhaus sind Saunen gewöhnlich etwas kleiner als in gewerblichen Räumen. Es gibt Saunen für eine Person bis zu vier Personen und größer. Eine Saunabank ist normalerweise 2 m lang, so dass sich die Benutzer vollständig hinlegen können. Die Bänke können in verschiedenen Höhen angebracht werden. Der Innenraum einer Sauna ist oft U- oder L-förmig ausgebaut.

Bei einer Sauna für zwei Personen sollte in der Breite mindestens über 2 Meter breit sein, für die Länge sollten auch noch mal 2 Meter zur Verfügung stehen. Je mehr Platz du hast, desto mehr bleibt für zusätzliche Sitz- oder Liegeplätze, eine Dusche oder den Umkleidebereich. Eine typische Saunagröße für ein Gartenhaus liegt bei 2,5 x 3 Meter.

Raumanforderung

Eine Sauna benötigt einen Raum, der vorzugsweise 2,70 m hoch ist und einen glatten und ebenen (sofern keine Drainage verwendet wird) wasserdichten Boden hat.

Punkt 3

Welches Gartenhaus eignet sich für das Nachrüsten mit einer Sauna?

Das Innere des Gartenhauses sollte vor Wettereinflüssen geschützt sein. Wasser an der Außen- oder Innenseite der Sauna kann das Holz oder die Elektrik beschädigen.

Hat das Gartenhaus ein Flachdach, sollte dieses unbedingt dicht sein. Dadurch wird verhindert, dass Regen oder Schnee in die Sauna gelangen.

Platz rund um die Sauna

  • Empfehlenswert sind mindestens 60 cm Platz über der Sauna, um diese zu belüften.
  • Empfehlenswert sind mindestens 10 cm Freiraum um die Rückseite und die Seiten der Sauna zu belüften. Dabei sollte Netzschalter immer zugänglich bleiben, um die Sauna bei Bedarf auszuschalten.

Soll die Sauna elektrisch oder per Infrarotlicht beheizt werden, ist ein 230-Volt Stromanschluss normalerweise ausreichend. Für den Gartenbereich sind Dampfsaunen zu empfehlen, ideal wäre deshalb auch ein Wasseranschluss.

Punkt 4

Welche Bedingungen sollten erfüllt sein? Räume, Platz, Vorbau, Dusche etc.

Die Isolierung der Saunakabine ist wichtig, wobei die Decke des Gartenhäuschens der kritischste Ort für eine Isolierung ist. Hier sollte eine normale Isolierung plus eine Dampfsperre verwendet werden.

Elektrische Öfen sollten entsprechend der Größe der Sauna dimensioniert werden. Alle Heizungen haben bestimmte Größenbereiche, in denen sie sicher arbeiten. Die Kilowatt-Größen der Heizgeräte liegen typischerweise zwischen 1,5 kW und 15 kW. Lese immer die Anweisungen für das Heizgerät und wende dich für die Verkabelung an einen zugelassenen Elektriker. Bereits vor dem Bau ist es ratsam, einen Elektriker zu bitten, zu überprüfen, ob das Stromnetz im Gartenhaus über genügend Leistung verfügt.

Wenn möglich sollte im Abkühlbereich eine Dusche vorhanden sein. Für ein zusätzliches Heim-Fitnessstudio wird nur in Ausnahmefällen Platz sein.

Die Sauna muss eingehend und ausgehend belüftet werden. Eine gute Belüftung ist eines der am häufigsten übersehenen Konstruktionsmerkmale von Saunas. Ein gutes Belüftungssystem im Gartenhaus sorgt für ausreichend Frischluft in der Sauna und im Vorraum, ohne dass im Winter das ganze Gartenhaus auskühlt. Das macht die Sauna offener, komfortabler und beugt Benommenheit vor.

Welche Sauna-Art wird deinen Garten krönen?

 

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Punkt 5

Welches Holz eignet sich?

Für den Innenausbau einer Sauna eigenen sich mehrere Holzarten, wie zum Beispiel Zedern- oder Fichtenholz. Letzteres wächst aufgrund der kalten Umgebung sehr langsam in nordischen Ländern. Dies gewährleistet eine hohe Haltbarkeit und Festigkeit und sollte darum gegenüber Fichten bevorzugt werden, die in warmen Gefilden gewachsen sind.

Da Saunen bis 150 Grad oder heißer erhitzt werden können, sollte das in einer Sauna verwendete Holz ein flexibles Weichholz sein, das weitgehend unempfindlich gegen Feuchtigkeitsschäden und Verwerfungen durch die Hitze ist. Zedern-Saunen sind wegen der schönen Optik von Zedernholz am beliebtesten, aber auch, weil dieses Holz diesen Kriterien entspricht und außerdem angenehm riecht, antimykotisch und antibakteriell ist. Pappelholz und Lindenholz sind weitere beliebte Möglichkeiten, da sie hypoallergen und praktisch geruchlos sind.

Holzarten und ihre spezfischen Eigenschaften

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

 

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

 

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

 

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

 

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

 

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

 

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

 

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

 

Punkt 6

Wie sollte der Untergrund im Gartenhaus beschaffen sein?

Wenn du die Sauna in das Gartenhaus einbaust, sorge für einen ausreichenden Abfluss, damit sich kein Wasser um den Saunaboden herum sammeln kann. Baue die Sauna nicht auf Gras, Kies oder Felsen. Bei Aufstellung auf kühlen Oberflächen (wie Beton) kann die Erwärmung beeinträchtigt werden. Der Boden sollte darum nach unten isoliert werden und kann aus Fliesen, Beton oder Vinyl (kein Teppich!) bestehen.

Punkt 7

Mit dem Einbauen der Sauna beginnen

Der erste Schritt besteht darin, das Gartenhäuschen zu reinigen und den Müll zu entsorgen, der sich in den letzten Jahren angesammelt hat. Eventuell muss du das Haus auch von Pflanzenbewuchs oder Wespennestern befreien. Anschließend gilt es, eine eventuelle Verkleidung von Wänden und Decke auszubauen, soweit die Sauna das erfolrdert.

Vielleicht hast du dir im Zuge der Vorarbeiten eine oder mehrere Handzeichnungen der geplanten Sauna gemacht.

Der nächste Schritt besteht darin, die Decke und Wände mit einer Isolierung wie z. B. Glasfasermatten o.a. zu isolieren. Das betrifft nicht nur die Sauna, sondern zum Beispiel auch den Umkleide- oder Fitnessraum (falls vorhanden). Eine gute Isolierung senkt die Betriebskosten, indem die Wärme in der Sauna hält. Eine Dampfsperre aus Saunafolie erhöht zusätzlich den Isolationsfaktor. Meistens überlappen die Folien etwas und sind schon so verklebt, so dass ein Folienband unnötig ist. Die Dampfsperre schützt die Wände vor der Aufnahme von Dampf.

Den Ofen einbauen

Eine Sauna ist keine Sauna ohne ihren Saunaofen. Die Art der Heizung hängt hauptsächlich von der Größe und dem Innenvolumen des Gebäudes ab. Die Öfen werden nach Wärmequelle in drei Hauptkategorien unterteilt:

  • Holz
  • Gas
  • Strom

Gasheizungen gelten als die effizientesten und kostengünstigsten.

Je nach Heizquelle ist es jetzt an der Zeit das Heizgerät einzubauen. Als Basis für ein Heizgerät kann ein Betonsockel dienen.

Wird der Ofen mit fossilen Brennstoffen beheizt, ist es nun an der Zeit sich um den Schornstein zu kümmern. Gemäß der Installationsanleitung muss der Ofen meistens eine bestimmte Bodenfreiheit haben. Das Ofenrohr kann doppelwandig sein. Auf dem Dach ist anschließend der Schornstein zu montieren. Öfen, Rohre und Schornsteine gibt es im Einzelhandel in großer Auswahl.

Um sicher zu gehen, dass Rohre und Schornstein funktionieren, kannst du im Ofen probeweise ein paar alte Zeitungen verbrennen.

Die Verkabelung

Bevor es an den Ausbau des Innenraumes geht, sollten die benötigten Kabel von der Verteilerdose aus gelegt werden. Ignoriere die Beleuchtung nicht. LED-Beleuchtung verleiht dem Innenraum ein elegantes Aussehen, und wasserfeste LED-Streifen gelten als sicher in einer Sauna. Wenn du dich für einen traditionelleren Look entscheidest, installiere Standard-Deckenlampen.

Der Innenraum

Der Innenraum der Sauna wird traditionell aus Holz gefertigt. Zeder- und Kiefernholz lassen sich auch mischen. Die Decke und die Wände werden mit Holzplatten deiner Wahl getäfelt. Manchmal musst du etwas suchen, bis du das richtige Holz bei einem Händler findest.

Überlege vorher, wie viele Personen die Sauna benutzen und wieviele Sauna-Accessoires und Handtücher du unterbringen möchtest.

Der Saunaraum muss belüftet werden, insbesondere wenn ein Holzofen verwendet wird, dieser braucht viel Luft. Das Feuer würde schließlich den größten Teil des Sauerstoffs in dem versiegelten Raum verbrennen und dann ausgehen. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen, die es auf die Saunagäste haben könnte. Schneide also Lüftungsschlitze in Boden und Decke und verkleide sie mit einem Lüftungsgitter. Auch im Dach sollte für eine ausreichende Entlüftung gesorgt werden.

Bei Einbau der Bänke kannst du zuerst mit der unteren Bank beginnen. Als Rückwände können die Innenwände dienen. Du kannst den Komfort mit einer Saunakopfstütze, einer Beinstütze oder einer Rückenlehne sowie anderem Zubehör für den Saunaliebhaber ergänzen. Der kann aus Beton, Fliesen oder Vinyl bestehen.

Zum Schluss installierst du eine vorgefertigte, selbstschließende Saunatür. Diese haben oft ein Fenster aus hitzbeständigem Glas.

Bleibt noch: Viel Spaß beim Saunieren!

P.S. Es gibt einiges an Zubehör, wie zum Beispiel Thermometer, Stützen, Lampen, Hygrometer und vieles andere, das den Saunaspaß noch weiter erhöht.

Hast du etwas an diesem Beitrag nicht verstanden oder zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 8

Video: Sauna im Gartenhaus nachrüsten

Länge: 11 Minuten

Teil 2

Länge: 13 Minuten

Teil 3

Länge: 10 Minuten

Teil 4

Länge: 16 Minuten

Punkt 9

Weiterlesen

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Richtig Saunieren & Verhaltensempfehlungen für die Sauna

Richtig saunieren – Tipps & Empfehlungen

  • Nicht mit vollem Bauch oder ausgehungert in die Sauna.
  • Lasse eine halbe Stunde nach einer intensiven Sporteinheit vergehen, bevor du dich in die Sauna begibst.
  • Trinke ordentlich Wasser vor der Sauna.
  • Gehe nicht in die Sauna, wenn sich eine Erkältung anbahnst, du dich nicht wohlfühlst oder gar krank bist.
  • Vor der Sauna duschen und gut abtrocknen.
  • Sauna zur Entspannung? Wähle die Sitzhöhe, in der du dich richtig wohlfühlst.
  • Grundregel für die Saunadauer: Kurz, aber intensiv.
  • Wenn du in der Sauna liegst: Setze dich für die letzten 2-3 Minuten des Saunagangs auf.
  • Nach dem Saunieren an der frischen Luft abkühlen und eine kalte Dusche nehmen.
  • Im Anschluss ein warmes Fußbad und dann 15-30 Minuten bis zum nächsten Gang ausruhen.
  • Mehr als drei Gänge Saunieren einmal pro Woche ist für die Gesundheit nicht notwendig.
  • Wenn möglich trinke nicht zwischen den Saunagängen, das fördert das Entschlacken.
  • Strenge dich nach der Sauna eine gewisse Zeit nicht körperlich an!
  • Tipp: Beginne mit dem Saunieren schon 10-12 Saunagänge vor der Erkältungssaison.

Verhaltens-Empfehlungen in der Sauna für Deutschland

Diese Regeln müssen in anderen Ländern nicht gelten!

  1. Kein Schweiß auf Holz!“: Du sitzt/liegst mit dem Körper nur auf dem Handtuch.
  2. Ein kurzer Gruß in die Runde Anwesenden beim Betreten der Sauna gehört zum guten Ton.
  3. Während des Aufgusses wird geschwiegen (und genossen!).
  4. Während des Aufgusses darf die Sauna nicht betreten werden.
  5. Wenn du während des Aufgusses merkst, dass du genug hast, solltest du möglichst zwischen den einzelnen Aufgüssen rausgehen.

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  • Trinke ordentlich Wasser vor der Sauna.
  • Gehe nicht in die Sauna, wenn sich eine Erkältung anbahnst, du dich nicht wohlfühlst oder gar krank bist.
  • Vor der Sauna duschen und gut abtrocknen.
  • Sauna zur Entspannung? Wähle die Sitzhöhe, in der du dich richtig wohlfühlst.
  • Grundregel für die Saunadauer: Kurz, aber intensiv.
  • Wenn du in der Sauna liegst: Setze dich für die letzten 2-3 Minuten des Saunagangs auf.
  • Nach dem Saunieren an der frischen Luft abkühlen und eine kalte Dusche nehmen.
  • Im Anschluss ein warmes Fußbad und dann 15-30 Minuten bis zum nächsten Gang ausruhen.
  • Mehr als drei Gänge Saunieren einmal pro Woche ist für die Gesundheit nicht notwendig.
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  • Strenge dich nach der Sauna eine gewisse Zeit nicht körperlich an!
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Wer sich seine ganz persönliche Sauna selbst aufbauen möchte, der muss allerdings einige Faktoren dabei berücksichtigen, damit sie sich auch ordnungsgemäß bedienen lassen kann und so ihren Zweck zu 100 Prozent erfüllen kann. Schon allein die Wahl des jeweiligen Saunaofens kann schon entscheidend für den absoluten Saunagenuss sein. Was muss ich also beim Sauna bauen beachten?

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