Erste Hypothek
Die erste Hypothek ist gekennzeichnet durch günstige Zinsen und eine hohe Sicherheit der kreditgebenden Stelle und wird auch als 1a-Hypothek bezeichnet. Die Höhe richtet sich nach den Gesamtkosten (Haus und Grundstück) des Baus. Die Höhe der ersten Hypothek variiert zwichen 40 und 70 Prozent des Gesamtwertes. Entscheidend bei der Bewilligung und der Höhe des Prozentsatzes ist die Fungibiliät der Immobilie sowie die persönliche Einkommenssituation.

Die 1. Hypothek wird durch Eintragung eines erstrangigen Grundpfandrechtes in das Grundbuch für den Kreditgeber gesichert. Damit ist bei einer Zwangsvollstreckung zuerst die Forderung des Kreditgebers zu befriedigen.


Zweite Hypothek oder Bauspardarlehen

Weiterer Finanzierungsbedarf kann durch die Aufnahme einer 1b-Hypothek oder die Zuteilung eines Bausparplanes erfolgen.

Bei einer 1b-Hypothek erfolgt kein Eintrag ins Grundbuch sondern es wird eine Landesbürgschaft als Sicherheit beantragt. Zins und Tilgung können der 1a-Hypothek gleichkommen, aber es fallen jährliche Verwaltungskosten an.
Sollte der Bausparvertrag zuteilungsreif sein besteht hier Anrecht auf ein Bauspardarlehen. Die Zinssätze sind dann meist sehr gering. Bis zur Bereitstellung der Kreditsumme vergeht meist ein Zeitraum von 6-9 Monaten. Auch hier wird geprüft, ob ausreichend Sicherheiten vorhanden sind und ob das Darlehen für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen eingesetzt wird.

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