Hauskauf-Ablauf: Dauer der 11 Schritte inkl. Tipps & Empfehlungen

Vielleicht träumst du davon, stolzer Besitzer eines Hauses zu werden. Der Kauf eines Hauses geht jedoch nicht von heute auf morgen vonstatten. Es sind wichtige Schritte einzuhalten, die mitunter ein bisschen Geduld fordern. Bis du dann letztendlich als Eigentümer im Grundbuch eingetragen worden bist, vergeht häufig bis zu einem Jahr ab Beurkundung. Es ist daher sinnvoll zu differenzieren zwischen der Zeit vor und der Zeit nach der Beurkundung.

In diesem Artikel stellen wir dir den Ablauf der einzelnen Schritte beim Hauskauf vor und klären auch, wie lange diese Schritte normalerweise dauern – von der ersten Budgetplanung bis zur Schlüsselübergabe.

Symbolische Schlüsselübergabe beim Hauskauf

Inhalt: Hauskauf Ablauf: Dauer der jeweiligen Schritte

Kurz zusammengefasst: Schritte beim Hauskauf und deren Dauer 

  • Ein Haus zu kaufen, beinhaltet in der Regel 11 Schritte. Zusammengefasst legst du dich zunächst auf ein Angebot, also Haus und Kaufpreis, fest. Dies dauert individuell lange, je nach deinen Ansprüchen. Anschließend folgt der Termin beim Notar und die Beurkundung.
  • Bis zur Kaufpreiszahlung vergehen dann in der Regel 4-6 Wochen nach Beurkundung, teilweise dauert es aber auch länger. Ist der Preis gezahlt, erfolgt in der Regel auch die Schlüsselübergabe. Bis zum Grundbucheintrag können hingegen sogar mehrere Monate nach Notartermin vergehen, eine sogenannte Auflassungsvormerkung sichert in dieser Zeit den Käufer ab. 
  • Bei den Lesern dieses Artikels hat es meist 2-3 Monate von der Einigung über den Kaufpreis bis zur Schlüsselübergabe gedauert.

Details und Erläuterungen zu allen Schritten und dem zeitlichen Ablauf im weiteren Artikel.

1. Die Suche: Hausangebote nach Kriterien sortieren 

Wir starten also mit der Zeit vor der Beurkundung. Von Bedeutung ist zunächst, dass du dir darüber im Klaren bist, wo deine neue Immobilie liegen soll und welche Ansprüche du an diese hast. Außerdem solltest du deine Finanzen prüfen und dein Budget dementsprechend definieren. Auf Basis dieser Kriterien sortierst du dann die entsprechenden Angebote im Voraus.

Die Suche kann häufig entsprechend der Intensität von Angebot und Nachfrage langwierig sein und den größten Teil der Zeit beim Prozess des Hauskaufs einnehmen. In Großstädten dauert die Suche meist länger, da die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Welche Vorteile hat das Selbstbauen?

Wenn du dein Haus selber baust, kannst du es an deine persönlichen Vorstellungen anpassen und brauchst dir um versteckte Mängel und Verschleiß weniger Sorgen zu machen, denn dafür haftet in der Regel das ausführende Unternehmen. 

Auch wenn die Energiekosten häufig niedriger sind, so sind die Kosten beim Neubauen jedoch in der Regel höher, als wenn du eine bestehende Immobilie kaufst. Dies wird dadurch verstärkt, dass die Kosten häufig nicht exakt kalkulierbar sind, weil unerwartete Probleme auftreten können. Neubauen dauert zudem meist länger als ein Haus zu kaufen. 

Um die Suche abzukürzen, ist die Einschaltung eines Immobilienmaklers grundsätzlich empfehlenswert. Von Vorteil ist dabei, dass insbesondere ortsansässige Immobilienmakler den Immobilienmarkt vor Ort kennen und daher recht schnell Kontakte zu verkaufswilligen Hauseigentümern knüpfen können. Immobilienmakler haben zudem regelmäßig mehrere Häuser (und Grundstücke) in ihrem Bestand, die auf einen neuen Besitzer warten und bieten dir professionelle Beratung. 

Der Nachteil bei der Beauftragung eines Immobilienmaklers besteht natürlich in höheren Kosten aufgrund der Maklercourtage. Sie gehört zu den Kaufnebenkosten. Ein Hauskauf ohne Makler ist also in der Regel günstiger aber dafür zeitlich aufwendiger. 

Was gehört alles zu den Kaufnebenkosten?

Zu den Nebenkosten beim Hauskauf gehören: 

  • Notarkosten
  • Grunderwerbsteuer
  • Grundbuchkosten
  • Maklercourtage (falls involviert)
  • Modernisierung (falls erforderlich)
  • Umzugskosten (je nach Einzelfall)

Notarkosten

  • Vom Gesetzgeber gefordert für Kaufvertrag, Grundbucheintragung und die Eintragung einer Grundschuld;
  • Faustformel: Die Notarkosten belaufen sich auf ca. 1,0 – 1,5 % des Kaufpreises.
Beispielrechnung Immobilie 250.000 € Kaufpreis
Dienstleistung vom Notar Gebühren
Kaufvertrag beurkunden (2,0facher Satz) 1.070 Euro
Betreuungskosten (0,5facher Satz) 267,50 Euro
Zwei Unterschriften beglaubigen (0,2facher Satz, max. 130 Euro pro Unterschrift) 260 Euro
Kaufvollzug (0,5facher Satz) 267,50 Euro
Gesamtkosten
1.865 Euro
Tabelle 1: Beispielrechnung für die Notargebühren beim Kauf eines Hauses mit Kaufpreis 250.000 Euro, Quelle: GNotKG; Alle Angaben ohne Gewähr;

 

Grunderwerbsteuer

  • Faustformel: Die Grunderwerbsteuer beträgt abhängig vom Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 % des Kaufpreises!

Grundbuchkosten

  • Faustformel: Für das Grundbuchamt werden ungefähr 0,5 % des Kaufpreises fällig!

Maklercourtage (falls involviert)

  • Faustformel:  Maklercourtage liegt meist zwischen 4 und 8 % des Kaufpreises, aufgeteilt auf Käufer und Verkäufer.

Modernisierung (je nach Einzelfall)

Umzugskosten (je nach Einzelfall)

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2. Sichtung der Angebote vor Ort

Meistens bedarf es einiger Besichtigungstermine. Diese sind wichtig, um sich ein umfassendes Bild von denen Häuser zu machen, die für dich in Betracht kommen.

Checkliste für die Immobilienbesichtigung

Vier Augen sehen mehr als zwei. Nehmen Sie die Liste zur Besichtigung der Immobilie und/oder jedem Gespräch mit dem jetzigen Eigentümer mit.

Zum Download

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pdf  Checkliste Immobilienkauf

Grunddaten der Immobilie

  • Baujahr
  • Jahr der letzten Grundrenovierung
  • Wohnfläche
  • Nutzfläche
  • Anzahl der Räume
  • Grundstücksgröße
  • Erbpacht?
  • Grundriss und Flächenangaben prüfen (Zollstock dabei!)
  • Grundbuchauszug prüfen
  • Baubeschreibung noch vorhanden? (Sehr aufschlussreich bzgl. Bausubstanz, Ausstattungsniveau ...)
  • Energieausweis vorhanden?
    Dieser zeigt an, wie hoch der Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche ist. Hieran erkennt man, wie energieeffizient das Gebäude ist.
  • Unterhaltskosten der Immobilie (Strom, Heizung, Grundsteuer etc.; Auskunft: Eigentümer)
  • Möglicher Einzugstermin

An das Bauamt

  • Soll die Straße oder der Bürgersteig demnächst saniert werden? Welche Kosten kommen auf mich zu? (Bauamt)
  • Sind Bauvorhaben in der Nähe vakant? (Bauamt)
  • Unterliegt das Gebäude bestimmten Auflagen (Denkmalschutz, Milieuschutz, Überwegungsrechte ...)

Historie des Gebäudes

  • Sind Baulasten eingetragen? (Auskunft: Bauamt)
  • Ggf. Teilungserklärung vorhanden?
  • Letzte Modernisierung/Sanierung
  • Sind Schadstoffe in verbauten Materialien bekannt? (Auskunft: Eigentümer)
  • Wer waren die Vorbesitzer? (Eigentümer)
  • Ggf. Protokoll letzte Eigentümerversammlung
  • Ggf.: Welche Leistungen erbringt die Hausverwaltung?

Umgebung/Lage

  • Einkaufsmöglichkeiten (Lebensmittel, Apotheke, Friseur, Bekleidung, Elektronik, Bäcker ...) in der Nähe?
  • Kita, Schulen? Was ist mir wichtig?
  • Bus- & Bahn-Anbindung, vor allem, wenn täglich zur Arbeit gependelt wird.
  • Ärzte in näherer Umgebung. Wie sind diese bewertet (siehe Google).
  • Wer wohnt in der Nachbarschaft? Passt man selbst in diese Gegend?
  • Verkehrsanbindung an Bundesstraßen und Autobahn.
  • Freizeitmöglichkeiten in der Nähe
     Freizeiteinrichtungen für Sport, Vereine, Freibad, Restaurants, Kino, Kneipen, Cafe ...
  • Der Ruf des Viertels
    Vor allem in Großstädten hat jede Gegend ihren Ruf. Auch hier können Anwohner oder eine Internetrecherche Antwort geben.
  • Lärmpegel in der Nähe der Immobilie
    Sie sollten die Umgebung zu Verkehrs-Stoßzeiten, morgen, abens, in der Nacht und am Wochenende aufsuchen, um sich einen Eindruck zu machen.
  • Natur in der Umgebung
    Parks, Grünanlagen, Wald ... was findet sich in fußläufiger Entfernung, z. B. zum Joggen, Spazierengehen oder für die Runde mit dem Kinderwagen.

Das Gebäude

Die Lage der Immobilie ist fix und kann nicht verändert werden. Aber an der Immobilie an sich können Sie viel verändern. Alles ist eine Frage des Preises. Bei erkannten Mängeln können diese preismindernd geltend gemacht werden. Darum drucken Sie sich unsere Checkliste aus!

Wichtige Bereiche

  • Dachzustand (Pfannen, Dämmung, Balken – Schädlingsbefall, Dachrinnen)
  • Heizungsanlage (Bauart, Verbrauch, Alter)
  • Warmwasser (Art der Erwärmung, Speicher, Leitung zur Spülmaschine oder Waschmaschine?)
  • Heizkörper (Art, Alter, drehen die Heizkörperventile leichtgängig?)
  • Außenfassade (Zustand, Aufbau, Risse im Mauerwerk)
  • Gebäudedämmung (Qualität, Art, Alter)
  • Fußbodenbeläge (Art, Qualität, Mängel)
  • Raumaufteilung (Durchgangszimmer, Kleinsträume ...)
  • Stauraum
  • Lichtverhältnisse (dunkle Räume?)
  • Deckenhöhen

  • Wandbeläge (Tapeten, Farben, Fliesen ...)
  • Fenster (Verglasung, Alter, Rahmenart und -zustand, Funktionieren die Rollläden?)
  • Treppen (Alter, Zustand, Knarzen)

Sinnesprüfung

Seien Sie besonders achtsam beim ersten Betreten der Immobilie. Mit der Zeit adaptiert die Nase und man gewöhnt sich auch an "komsiche" Gerüche.

  • Geruchsprüfung (riecht es irgendwo moderig – Schimmelgefahr)
  • Fühlprüfung Außenwände (besonders kalt – hohe Heizkosten)
  • Zieht es irgendwo?
  • Hörprüfung (Lärm von draußen? Straßenlärm? Sind die Nachbarn zu hören?)

Ausstattung

  • Brandschutz (Rauchmelder, Feuerlöscher, Rettungswege, sonstige Auflagen)
  • Altersgerechte Einbauten (Bäder, Treppen, Hauseingang)
  • Stromversorgung (Alter, technischer Stand, überall funktional)
  • Sicherungskasten (Überspannungsschutz? Alles korrekt abgesichert?)
  • Steckdosen pro Raum
  • Wasserleitungen (Alter, Zustand, aus Kupfer? Wasserdruck ausreichend?)
  • Sonstige Haustechnik (Lüftungsanlage, Alarmanlage, elektrische Rollos – Alter und Funktionalität)
  • Waschmaschinenanschluss
  • Extra-Absicherung für Waschmaschine und Trockner
  • Zusatzausstattung (Ofen, Aufzug, Markise, Sauna, Werkstatt, Smarthome ...)

Einzelne Räume

  • Dachboden (Deckenhöhe, Dämmung, Nutzbarkeit, Zugang)
  • Bäder (Zustand, Design, Lüftungsmöglichkeit)
  • Küche (Zustand, Arbeitshöhe, Alter der Elektrogeräte)
  • Keller (Dichtigkeit von außen, Feuchtigkeit der Luft, Deckenhöhe, Zugang, Dämmung, Heizung)

Draußen

  • Außenanlagen – vorhanden/Zustand (Garage, Terrasse, Balkons, Regenwassertank, Gartenhaus, Swimmingpool, Pflanzen)
  • Außenwege (Art, Zustand)
  • Parkmöglichkeiten
  • Ausblick
    Worauf blicken Sie vom Balkon? Aus den Fenstern?

Renovierungsbedarf vorhanden?

Die einzelnen Punkte mit Renovierungsbedarf auflisten und als Grundlage für Preisverhandlungen nehmen.

Stets notwendige Modernisierung & Sanierung:

  • Bei Immobilien, die zwischen 1940 und 1980 gebaut wurden, wurden teilweise gesundheitsgefährdende Baustoffe verbaut bzw. genutzt, z. B. Asbest bei Rohrummantelungen oder giftige Holzschutzmittel. Erkundigen Sie sich, ob solche Bausünden gefunden worden sind und ob diese bereits (fachmännisch!) beseitigt worden sind.
  • Immobilien, die nach dem 1. Februar 2002 einen Besitzerwechsel aufweisen (auch von einer Hausgemeinschaft), müssen eine Dachdämmung oder eine Dämmung der obersten Geschossdecke bekommen.
  • Ölheizungen von vor 1978 müssen erneuert werden, dies wird staatlich gefördert.

Worauf sollte noch geachtet werden?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

 

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Antwort 1
Gebäude frei von nachhaltigem, nur sehr schwer bekämpfbarem Ungeziefer, insbesondere Kakerlaken. Dem Verkäufer sind keine verdeckten Mängel wie z. B. Setzungen des Fundaments oder von tragenden Bestandteilen des Gebäudes bekannt.

Punkt 3

haende schuetteln hauskauf 1000

3. Kaufverhandlungen

Hast du deine Wunschimmobilie gefunden, musst du dich mit dem Verkäufer über den zu zahlenden Kaufpreis und den Termin der Übergabe einigen.

Ist dies geschehen, hast du die Möglichkeit über einen Makler einen Reservierungsvertrag abzuschließen. Der Makler sichert damit zu, die Immobilie für einen vereinbarten Zeitraum keinen anderen Interessenten anzubieten. 

Möchtest du noch mehr Sicherheit, ist auch ein Vorvertrag möglich. Dieser verpflichtet Käufer und Verkäufer zum Abschluss eines Kaufvertrags. Der Vorvertrag sollte notariell beurkundet werden. 

Wie lange hat es von der Preiseinigung mit dem Käufer bis zur Schlüsselübergabe gedauert?

Hast du schon Erfahrung mit dem Kauf einer Immobilie gemacht? Wie lange hat es damals gedauert? Wie viel Zeit ist vergangen zwischen „man ist sich einig“ und „wir haben den Schlüssel“?

 

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Die bisherigen Stimmen:

2-3 Monate 163 Stimmen
1-2 Monate 141 Stimmen
3-4 Monate 109 Stimmen
Unter 1 Monat 78 Stimmen
4-5 Monate 77 Stimmen
5-6 Monate 65 Stimmen
Länger als 1 Jahr 43 Stimmen
6-7 Monate 34 Stimmen
7-8 Monate 12 Stimmen
10-11 Monate 11 Stimmen
8-9 Monate 10 Stimmen
11-12 Monate 6 Stimmen

Punkt 4

4. Grundbuchlage klären

Ist dies alles geklärt, ist als nächster Schritt die Grundbuchlage zu klären. Wenn du eine bestimmte Immobilie erwerben willst, dann solltest du wissen, ob diese möglicherweise mit Dienstbarkeiten wie Hypotheken, Wegerechten, Nutzungsrechten etc. belastet ist. Die Einsichtnahme beim zuständigen Grundbuchamt wird im Falle der Beauftragung eines Immobilienmaklers das Maklerbüro regelmäßig selbst vornehmen. Auch hier spart die Einschaltung eines Maklers also Zeit.

Punkt 5

5. Notarwahl & -terminierung

Steht die Grundbuchlage einem Kauf des Grundstücks nicht entgegen, wird sich regelmäßig der Käufer mit einem Notar seiner Wahl in Verbindung setzen und einen Notartermin vereinbaren. Bei Einschaltung eines Maklers macht dies meistens der Makler selbst. Dieser übersendet dem Notar die Unterlagen und lässt sich einen Beurkundungstermin innerhalb einer Frist von 3 bis 4 Wochen reservieren.

Welche Unterlagen benötigt der Notar?

Der Notar benötigt folgende Unterlagen:

  • den zu beurkundenden Vertrag
  • Kopien der Ausweise beider Vertragsparteien
  • Steuernummern
  • Grundbuchauszug
  • Angaben bezüglich der Zahlungsmodalitäten 
Zur Rolle und Auswahl des Notars im Hauskaufprozess

Rolle und Auswahl des Notars im Hauskaufprozess

Der Kauf einer Immobilie ist ein bedeutendes finanzielles Unterfangen, das eine sorgfältige rechtliche Betreuung erfordert. In Deutschland spielt der Notar eine zentrale Rolle im Prozess des Immobilienerwerbs.

Die zentrale Rolle des Notars

Der Notar sichert die Rechtmäßigkeit des Immobilienkaufprozesses und schützt die Interessen aller beteiligten Parteien. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Vorbereitung und Beurkundung des Kaufvertrages sowie die Gewährleistung seiner rechtlichen Gültigkeit. Der Notar prüft die Identität der Vertragsparteien, die Rechtsfähigkeit des Verkäufers, die Eigentumsverhältnisse des verkauften Grundstücks und ob das Grundstück mit Rechten Dritter belastet ist.

Auswahl eines Notars

Die Auswahl des Notars liegt meist beim Käufer, der dabei freie Wahl hat. Es ist ratsam, einen Notar zu wählen, der Erfahrungen im Immobilienrecht hat und idealerweise lokale Kenntnisse des Immobilienmarktes besitzt. Die Entscheidung sollte nicht ausschließlich auf Empfehlungen basieren, sondern auch persönliche Gespräche und die Bewertung der fachlichen Kompetenz einbeziehen. Viele Käufer bevorzugen Notare, die ihnen von vertrauenswürdigen Quellen empfohlen wurden, etwa von Freunden, Familienmitgliedern oder ihrem Immobilienmakler.

Gesetzliche Pflichten des Notars

Der Notar hat umfangreiche gesetzliche Pflichten, die sicherstellen, dass alle Aspekte des Kaufs korrekt und fair behandelt werden. Hierzu zählen:

  • Unparteiische Beratung: Der Notar muss beide Seiten unparteiisch beraten und darf keine Interessenkonflikte haben.

  • Prüfung der Dokumente: Vor der Beurkundung prüft der Notar alle relevanten Dokumente, einschließlich des Grundbuchauszugs, um sicherzustellen, dass keine rechtlichen Hindernisse für den Kauf bestehen.

  • Aufklärung der Vertragsparteien: Der Notar muss die Vertragsparteien über alle rechtlichen Konsequenzen des Vertrags aufklären. Dies schließt die Erklärung komplexer rechtlicher Begriffe und Klauseln ein.

  • Durchführung der Beurkundung: Die Beurkundung ist der Prozess, bei dem der Notar den Kaufvertrag vorliest, die Zustimmung der Parteien einholt und die Unterschriften aufnimmt.

Am Tag der Beurkundung erklärt der Notar beide Seiten ausführlich über ihre Rechte und Pflichten, liest den Kaufvertrag vor und beantwortet alle aufkommenden Fragen. Nachdem alle Parteien zufrieden sind, leitet er die Unterzeichnung des Vertrags ein und kümmert sich anschließend um die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch.

Wichtige Überlegungen für Käufer

  • Vorbereitung: Bevor du den Notartermin wahrnimmst, solltest du dich mit dem Kaufvertrag und anderen relevanten Dokumenten vertraut machen. Tipp: Formuliere vorab Fragen, die du während der Beurkundung stellen möchtest.

  • Kommunikation: Eine offene Kommunikation mit deinem Notar ist entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass alle Aspekte des Kaufs deinenv Erwartungen entsprechen.

  • Kosten: Die Kosten für den Notar sind gesetzlich geregelt und richten sich nach dem Wert der Immobilie. Ein Berechnungsbeispiel findest du weiter unten im Artikel. Diese Kosten sollten in deiner Finanzplanung berücksichtigt werden.

Punkt 6

verlesung kaufvertrag notar runde 1000
Die Runde beim Notar kann auch mal größer ausfallen, insbesondere bei Verkäufen einer Erbengemeinschaft

6. Notarvertrag und dessen Einsichtmöglichkeit

Wie läuft der Ablauf vom Hauskauf beim Notar? Zunächst wird der Notar einen Vertragsentwurf aufsetzen und diesen den Vertragsparteien regelmäßig bis zu 2 Wochen vor dem Beurkundungstermin zur Einsicht zur Verfügung stellen. 

Rechtliche Aspekte und Risiken beim Hauskauf

Rechtliche Aspekte und Risiken beim Hauskauf

Der Erwerb einer Immobilie ist nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine rechtliche Angelegenheit, die mit verschiedenen Risiken verbunden sein kann. Besondere Aufmerksamkeit erfordern hierbei die versteckten Klauseln in Kaufverträgen sowie unklare Eigentumsverhältnisse. Diese Aspekte können erhebliche Auswirkungen auf den Kaufprozess und die Rechte des Käufers haben. Eine gründliche Prüfung und das Verständnis der rechtlichen Dokumente sind daher essenziell.

Versteckte Klauseln im Kaufvertrag

Kaufverträge für Immobilien sind oft umfangreiche und komplexe Dokumente, die zahlreiche Klauseln enthalten, welche die Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien regeln. Einige dieser Klauseln können jedoch für den Käufer nachteilig sein, besonders wenn sie nicht sofort offensichtlich sind.

  • Klauseln zur Beschaffenheitsvereinbarung: Solche Klauseln definieren den Zustand der Immobilie zum Zeitpunkt des Verkaufs. Käufer müssen darauf achten, dass der Vertrag keine oder nur sorgsam abgewogene Formulierungen enthält, die sie von Rechten auf Mängelbeseitigung ausschließen, falls später Probleme auftreten.

  • Übertragung von Verantwortung: Einige Verträge können Klauseln enthalten, die den Käufer unverhältnismäßig belasten, wie z.B. die sofortige Übernahme aller Instandhaltungspflichten oder die Verantwortung für nicht genehmigte Baumaßnahmen.

  • Vorkaufsrechte oder Rücktrittsklauseln: Diese können Bedingungen festlegen, unter denen der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten kann, was für den Käufer Risiken birgt.

Umgang mit unklaren Eigentumsverhältnissen

Ein weiterer kritischer Punkt sind unklare Eigentumsverhältnisse. Bevor ein Kaufvertrag unterschrieben wird, muss sichergestellt sein, dass der Verkäufer auch tatsächlich berechtigt ist, die Immobilie zu verkaufen.

  • Grundbuchauszug: Ein aktueller Grundbuchauszug ist hier unerlässlich. Dieser dokumentiert, wer der rechtliche Eigentümer der Immobilie ist und ob Belastungen wie Hypotheken oder Dienstbarkeiten bestehen.

  • Erbengemeinschaften: Besonders kompliziert kann der Kauf von Immobilien aus Erbengemeinschaften sein, da alle Erben dem Verkauf zustimmen müssen. Hier ist eine genaue Prüfung erforderlich, um sicherzustellen, dass alle Erben ihre Zustimmung erteilen.

  • Nießbrauchrechte: Existieren solche Rechte, kann der Nutzungsberechtigte die Immobilie nutzen, obwohl er nicht der Eigentümer ist. Käufer müssen verstehen, welche Einschränkungen damit verbunden sind.

Konkrete Beispiele und Fallstricke

Ein Beispiel für eine problematische Klausel ist die "as-is" Klausel, die oft in Kaufverträgen gefunden wird. Diese Klausel bedeutet, dass der Käufer die Immobilie in dem Zustand akzeptiert, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Verkaufs befindet, einschließlich aller sichtbaren und versteckten Mängel. Dies kann später zu erheblichen finanziellen Belastungen führen, wenn umfangreiche Mängel erst nach dem Kauf entdeckt werden.

Ein weiteres Beispiel ist der Kauf einer Immobilie, die durch eine Erbengemeinschaft verkauft wird. Ohne die Zustimmung aller Erben kann der Kaufvertrag später angefochten werden, was zu langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen führen kann.

Tipps für den Immobilienkauf

  • Rechtliche Beratung: Es ist in kritischen oder unklaren Fällen darum ratsam, zusätzlich zum Notar einen erfahrenen Anwalt hinzuzuziehen, der den Kaufvertrag vor der Unterzeichnung prüft. Dieser kann unfaire oder unklare Klauseln identifizieren und helfen, diese zu verhandeln oder zu entfernen.

  • Grundbuchprüfung: Eine vollständige Prüfung des Grundbuchs sollte vor dem Kauf erfolgen, um sicherzustellen, dass keine unerwarteten Belastungen oder Beschränkungen vorliegen.

  • Verständnis der Dokumente: Käufer sollten darauf bestehen, alle Vertragsdokumente und rechtlichen Unterlagen vollständig zu verstehen, bevor sie eine Verpflichtung eingehen.

Umgang mit Baulasten und Altlasten beim Immobilienkauf

Umgang mit Baulasten und Altlasten beim Immobilienkauf

Der Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie in Deutschland kann zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere wenn Baulasten oder Altlasten vorhanden sind. Diese rechtlichen Verpflichtungen können erhebliche Auswirkungen auf die Nutzung des Grundstücks und die darauf befindlichen Gebäude haben. 

Was sind Baulasten?

Baulasten sind rechtliche Verpflichtungen, die einem Grundstückseigentümer auferlegt werden können, um bestimmte Pflichten zu erfüllen, die über das normale Maß hinausgehen. Diese werden in das sogenannte Baulastenverzeichnis eingetragen, das bei den Bauaufsichtsbehörden geführt wird. Typische Beispiele für Baulasten sind:

  • Wegerechte: Recht für die öffentliche oder private Nutzung eines Teils des Grundstücks.

  • Abstandsflächenlast: Verpflichtung, bestimmte Abstandsflächen nicht zu bebauen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.

  • Stellplatzlast: Verpflichtung zur Schaffung oder Erhaltung von Parkplätzen.

Was sind Altlasten?

Altlasten beziehen sich auf Kontaminationen des Bodens oder Grundwassers, die durch frühere Nutzungen verursacht wurden. Häufig resultieren diese aus industrieller oder gewerblicher Nutzung und können eine ernsthafte Umwelt- und Gesundheitsgefahr darstellen. Typische Beispiele hierfür sind:

  • Kontamination durch Chemikalien oder Öl: Rückstände aus industriellen Prozessen oder undichte Tanks.

  • Schwermetallbelastungen: Vor allem auf ehemaligen Industrie- oder Gewerbeflächen.

Identifikation von Baulasten und Altlasten

Recherche im Baulastenverzeichnis: Um festzustellen, ob auf einem Grundstück Baulasten eingetragen sind, sollte ein Auszug aus dem Baulastenverzeichnis angefordert werden. Dieser ist in der Regel bei der örtlichen Bauaufsichtsbehörde erhältlich.

Umweltprüfungen: Für die Identifikation von Altlasten sind spezialisierte Umweltgutachten erforderlich. Diese Bodengutachten prüfen die Schadstoffbelastung und bewerten das Risiko für die zukünftige Nutzung des Grundstücks.

Beispiele aus der Praxis

Ein Käufer interessiert sich für ein attraktives Grundstück in einer alten Industrieregion. Vor dem Kauf lässt er ein Umweltgutachten erstellen, das eine erhebliche Belastung durch Schwermetalle aufzeigt. Dies führt zu zusätzlichen Sanierungskosten, die in der Kalkulation des Kaufpreises berücksichtigt werden müssen.

Ein anderes Beispiel betrifft ein Grundstück in einer Wohngegend, auf dem eine Stellplatzlast eingetragen ist. Der Käufer plant, ein Mehrfamilienhaus zu bauen, muss jedoch die Schaffung einer bestimmten Anzahl von Stellplätzen gewährleisten, was die Baukosten erhöht und die nutzbare Fläche reduziert.

Umgang mit diesen Lasten beim Kauf

Verhandlung des Kaufpreises: Kenntnis von Baulasten und Altlasten bietet eine Verhandlungsbasis. Es ist möglich, den Kaufpreis entsprechend den Kosten für die Beseitigung oder das Management dieser Lasten zu verhandeln.

Rechtliche Beratung: Eine umfassende rechtliche Beratung ist unerlässlich. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann helfen, die Risiken zu bewerten und Schutzmaßnahmen in den Kaufvertrag zu integrieren.

Langfristige Planung: Bei der Planung von Bauvorhaben oder der Nutzung des Grundstücks müssen diese Lasten berücksichtigt werden. Dies kann die Entwicklung des Grundstücks beeinflussen und sollte in der frühen Planungsphase berücksichtigt werden.

Kann ich ein Haus auch ohne Notar kaufen?

Nein, ein Notar ist nach Artikel 313 des BGB notwendig, da ein Hauskauf sonst nicht gültig ist. 

Punkt 7

7. Parallel: Kreditaufnahme & Förderung beantragen

Im Idealfall verfügst du bereits über die Gelder zur Bezahlung des Kaufpreises. Andernfalls bedarf es regelmäßig einer Kaufpreisfinanzierung - der Ablauf beim Hauskauf erfordert oftmals einen Kredit aufzunehmen. In der Praxis dauert es häufig recht lange, bis die Finanzierung des Kaufpreises steht. Je nach Bank und der dir zur Verfügung stehenden Eigenmittel benötigst du die entsprechende Geduld.

Artikel: Welchen Hauskredit kann ich mir leisten?

haende um euroDie Zinsen sind tief wie nie. Schon mit mittlerem Einkommen lässt sich scheinbar eine halbe Millionen Euro finanzieren. Doch kann ich mir ein solch teures Haus wirklich erlauben? Lesen Sie hier, wie Sie die mögliche Höhe Ihrer Baufinanzierung bestimmen.

Hier weiterlesen

Die Kaufpreisfinanzierung geht regelmäßig umso schneller vonstattengeht, je mehr Einkommen und weitere Sicherheiten du als potentieller Käufer anzubieten hast. Die Bank verlangt aussagekräftige Unterlagen für die Bonitätsprüfung. Als Käufer solltest du die entsprechenden Dokumente wie Einkommensnachweise, Steuerbescheide, Selbstauskunft usw. bereits von Anfang an zusammengestellt haben. Dies spart Zeit.

Zur Bonitätsprüfung

Verfahren der Bonitätsprüfung bei der Hauskauffinanzierung

Grundlagen der Bonitätsprüfung

Die Bonität gibt der Bank Auskunft darüber, wie hoch das Risiko ist, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird.

Die Bonitätsprüfung beginnt in der Regel mit der Einreichung eines Kreditantrags durch den potenziellen Hauskäufer. Die Bank sammelt daraufhin verschiedene Informationen, um die finanzielle Stabilität und Zahlungsfähigkeit des Antragstellers zu bewerten. Zu den grundlegenden Dokumenten gehören in der Regel:

  • Einkommensnachweise: Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate oder, bei Selbstständigen, die Einkommensteuererklärungen der letzten zwei bis drei Jahre.

  • SCHUFA-Auskunft: Diese gibt Auskunft über bisherige Kredite, laufende Verpflichtungen und Ihr Zahlungsverhalten in der Vergangenheit.

  • Selbstauskunft: Ein Formular, in dem Sie Ihre finanziellen Verhältnisse offenlegen, einschließlich Ihrer monatlichen Ausgaben.

Einkommen und Beschäftigungsstatus

Eines der wichtigsten Kriterien ist das Einkommen des Antragstellers. Ein regelmäßiges und sicheres Einkommen aus einer festen Anstellung erhöht die Chancen auf einen Kredit erheblich. Selbstständige oder Freiberufler müssen in der Regel umfangreichere Dokumentationen vorlegen, da ihre Einkommen als weniger stabil angesehen werden können. Hierzu zählen Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie eine betriebswirtschaftliche Auswertung.

SCHUFA und Kredithistorie

Die SCHUFA-Auskunft spielt eine zentrale Rolle bei der Bewertung deiner Kreditwürdigkeit. Negative Einträge wie nicht bezahlte Rechnungen oder laufende Mahnverfahren können die Chancen auf einen Kredit deutlich verschlechtern. Ein sauberes SCHUFA-Register hingegen stärkt das Vertrauen der Bank in Ihre Zahlungsfähigkeit.

Lebens- und Finanzsituation

Die Banken berücksichtigen auch deine persönliche und finanzielle Situation. Dazu zählen Alter, Familienstand, Anzahl der Kinder und vorhandene Vermögenswerte wie Sparbücher oder Immobilien. Diese Faktoren können die Kreditentscheidung beeinflussen, da sie Aufschluss darüber geben, wie stabil deine finanzielle Zukunft aussieht.

Verschuldungsgrad und finanzielle Verpflichtungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist dein aktueller Verschuldungsgrad. Die Bank wird bewerten, wie viel von deinem Einkommen bereits durch bestehende Kredite oder Unterhaltsverpflichtungen gebunden ist. Ein geringer Verschuldungsgrad verbessert deine Chancen auf eine positive Kreditentscheidung.

Wichtige Tipps für Antragsteller

  • Vorbereitung ist der Schlüssel: Stelle sicher, dass du alle erforderlichen Dokumente vollständig und korrekt zusammenstellst.

  • Schulden abbauen: Bevor du einen Kreditantrag stellst, versuche bestehende Schulden zu minimieren.

  • SCHUFA prüfen: Überprüfe deine SCHUFA-Auskunft auf mögliche Fehler und lasse diese gegebenenfalls korrigieren.

Bei der Kreditvergabe von Seiten der Bank spielt aber nicht nur die Kundenbonität eine Rolle. Auch die Sicherheit der Immobilie aus Sicht der Bank spielt in den Beleihungswert und damit in die Finanzierungsfrage hinein.

Welche Unterlagen benötigt die Bank?

Welche Unterlagen eine Bank im Rahmen der Finanzierung anfordert, unterscheidet sich je nach Bank. Die folgende Übersicht stellt dementsprechend nur eine Liste typischerweise angeforderter Unterlagen dar:

  • Die letzten drei Gehaltsnachweise bzw. Rentenbescheide bei Rentnern 
  • Neuester Lohnsteuerbescheid
  • unterschriebene SCHUFA-Selbstauskunft
  • Nachweis über weitere Kredite

Wenn du selbstständig bist, wird die Bank häufig weitere Unterlagen anfordern, vor allem, die sich um Bilanz, Gewinne und andere betriebswirtschaftliche Kennzahlen deines Unternehmens drehen. 

Außerdem benötigt die Bank weitere Informationen zur Immobilie. Dazu zählen unter anderem: 

  • Kaufvertrag oder Grundbuchauszug
  • Bauplan/ Grundrissplan und Bebauungsplan
  • Flächenberechnungen 
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
  • Exposé
  • Fotos des Objekts
  • Kopie der Gebäudeversicherung

Ist die Finanzierung geregelt, ist es auch an der Zeit, sich um mögliche Fördermaßnahmen zu kümmern:

Artikel: Übersicht bundesweite und regionale Fördermöglichkeiten

geld immobilie holz tg 564

Bauförderung Hausbau, Kauf einer Immobilie und Sanierung einer Bestandsimmobilie: Übersicht bundesweite und regionale Fördermöglichkeiten

Programme, Hilfstools, Auflistungen, bundesweit und regional.

Die Bauförderung ist stark dezentralisiert - auf den Bauherren mag so manche (positive!) Überraschung warten, wenn er alle Programme ermittelt.

Hier weiterlesen

Kannst du bis hierhin etwas ergänzen oder korrigieren?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

 

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Punkt 8

notar unterschrift hauskauf 1000

8. Die notarielle Beurkundung

Sobald die Bank im Falle einer Kaufpreisfinanzierung grünes Licht gegeben hat, kann der Kaufvertrag beurkundet werden. Der Entwurf des abzuschließen Kaufvertrages wird im Falle einer erforderlichen Kaufpreisfinanzierung vom Notar auch unverzüglich aufgesetzt. Grund ist, dass die einen Kredit prüfende Bank unter anderem die Vertragsunterlagen im Rahmen der Kreditprüfung benötigt.

Im Termin zur Beurkundung des Grundstückskaufvertrages können die Vertragsparteien natürlich noch immer Änderungen an der Vertragsurkunde vornehmen lassen. Der beurkundende Notar liest regelmäßig in Anwesenheit beider Vertragsparteien den zu beurkundenden Kaufvertrag vor.

Je nach Umfang des Hauskaufvertrages kann sich die Beurkundung zeitlich in die Länge ziehen. Bist du als Käufer mit den rechtlichen Gegebenheiten nicht vertraut, musst und solltest du möglicherweise Fragen stellen, die der Notar im Beurkundungstermin zu beantworten hat.

Wie viel kostet ein Notar?

Der Notar veranschlagt in der Regel eine Summe, die ca. 1-2% des Kaufpreises beträgt. 

Ohnehin treffen den Notar recht umfangreiche Belehrungspflichten. Die Praxis zeigt, dass bei normalen Grundstückskaufverträgen regelmäßig von einer Zeitdauer von mindestens einer Stunde auszugehen ist. Ein guter Notar soll nämlich so langsam den Vertragstext vorlesen, sodass auch nicht rechtskundige Vertragsparteien den Ausführungen einigermaßen folgen können und ausreichend Zeit für eventuelle Nachfragen haben. Eventuelle Formulierungs- bzw. Änderungswünsche, mit denen beide Vertragsparteien einverstanden sind, fügt der Notar regelmäßig handschriftlich in die Urkunde ein. Nach Abschluss der Verlesung erfolgt die Unterzeichnung des Vertrags seitens der vertragsschließenden Parteien sowie des Notars.

Hinweis zur Kündigungsmöglichkeit

Auch nach einer notariellen Beurkundung des Kaufvertrages kann eine Rückabwicklung erfolgen, hat aber je nach Umstand weitgehende Konsequenzen.

Punkt 9

9. Eintrag ins Grundbuch

Die Zeit nach der Beurkundung bzw. der Ablauf vom Hauskauf nach dem Notartermin: Vom Tage der Beurkundung bis zur Eintragung des Eigentümerwechseln im Grundbuch vergeht wiederum eine geraume Zeit. Ungefähr nach einer Woche ab dem Beurkundungstermin erhalten die Vertragsparteien von dem Notar eine gebundene und mit einem Siegel versehende notariell beglaubigte Abschrift des Vertrages.

Damit dein Anrecht als Käufer auf Eigentumsumschreibung des gekauften Grundstücks vor eventuellen Zwischenverfügungen des Verkäufers gesichert wird, beantragt der Notar regelmäßig zugunsten des Käufers die Eintragung einer Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt. Die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch kann sehr schnell gehen. Im günstigsten Fall dauert dies gerade mal eine Woche ab Antragstellung. Bei überlasteten Grundbuchämter können hier aber auch bis zu 3 Monaten vergehen.

Nach einem Zeitraum von ungefähr vier bis durchschnittlich zehn Wochen nach dem Beurkundungstermin wird dem Käufer vom Finanzamt der Bescheid für die Grunderwerbssteuer zugestellt. Erst nachdem du den in diesem Bescheid ausgewiesen Betrag bezahlt hast, erhältst du die sogenannte steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Die Vorlage dieser Bescheinigung beim Grundbuchamt ist eine Voraussetzung zur Eigentumsumschreibung.

Der Kaufpreis wird regelmäßig u. a. erst dann fällig, wenn zugunsten des Käufers im Grundbuch die Auflassungsvormerkung eingetragen worden ist.

Punkt 10

10. Zahlung des Kaufpreises

Wann muss das Haus also bezahlt werden? Wie ist der Ablauf der Bezahlung? Liegen auch alle weiteren Fälligkeitsvoraussetzungen vor, teilt der Notar dies den Vertragsparteien mit. Nach Erhalt der Kaufpreisfälligkeitsmitteilung hat der Käufer den Kaufpreis regelmäßig innerhalb einer Frist von zwei Wochen auf das im Kaufvertrag im Regelfall angegebene Notaranderkonto zu überweisen.

Im Schnitt gilt: Nach Ablauf eines Zeitrahmens von sechs bis 12 Wochen nach Beurkundung des Vertrages ist der vollständige Kaufpreis dem Konto des Verkäufers im Normalfall gut geschrieben.

Punkt 11

11. Eigentumsumschreibung & Schlüsselübergabe

Dann erfolgt seitens des Notars der Antrag auf Umschreibung des Eigentums vom Verkäufer auf den Käufer. Der schriftliche Nachweis seitens des Notars, dass der Kaufpreis gezahlt worden ist, ist eine weitere Voraussetzung für die Eigentumsumschreibung. Der Antrag auf Eigentumsumschreibung ist regelmäßig der Zeitpunkt, zu dem du als Käufer mit der Nutzung der Immobilie beginnen darfst.

Sprich: An dieser Stelle ist beim Ablauf vom Hauskauf die Schlüsselübergabe.

Gleichzeitig gehen zu diesem Zeitpunkt sämtliche mit dem Grundstück bestehenden Verpflichtungen und Lasten auf den Käufer über. Die Erfahrungswerte zeigen, dass durchschnittlich frühestens ab einem Zeitablauf von fünf Monaten bzw. spätestens nach einem Zeitablauf bis 12 Monaten nach dem Beurkundungstermin die Eigentumsumschreibung erfolgt. Dann erst ist der Hauskaufvertrag endgültig vollzogen.

Punkt 1

12. Video über den gesamten Ablauf

Video: Der Ablauf beim Hauskauf von der Besichtigung bis zum Einzug

Länge: 10 Minuten

Youtube-Video

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13. FAQ zum Ablauf eines Hauskaufes

Was sind die ersten Schritte beim Kauf eines Hauses? Zuerst solltest du deine **finanzielle Situation prüfen** und klären, wie viel du dir leisten kannst. Dann ist es ratsam, dich bei Banken über mögliche Finanzierungsoptionen zu informieren und eine Vorabzusage für einen Kredit einzuholen. Anschließend kannst du beginnen, passende Immobilien zu suchen.
Wie finde ich die richtige Immobilie? Setze klare Kriterien hinsichtlich Lage, Größe und Preis fest und nutze verschiedene Kanäle wie Online-Portale und Makler, um geeignete Immobilien zu finden. Die **Besichtigung** ist dabei ein entscheidender Schritt.
Was sollte ich bei einer Hausbesichtigung beachten? Achte auf den Zustand des Hauses, insbesondere auf Anzeichen von Feuchtigkeit, Schimmel und allgemeinen Renovierungsbedarf. Überprüfe auch die Funktionalität aller wesentlichen Installationen und Geräte. Es kann sinnvoll sein, einen Sachverständigen hinzuzuziehen.
Wie verhandle ich den Kaufpreis? Nach der Besichtigung und eventuellen Bewertung durch einen Sachverständigen kannst du ein Angebot basierend auf dem Zustand der Immobilie und vergleichbaren Marktwerten abgeben. Verhandlungen sind üblich und es kann mehrere Runden geben, bis eine Einigung erzielt wird.
Welche Unterlagen benötige ich für den Kauf? Wichtige Unterlagen umfassen den aktuellen Grundbuchauszug, Baugenehmigungen, Flurkarte, Energieausweis, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen bei Eigentumswohnungen und Nachweise über durchgeführte Renovierungen oder Sanierungen.
Was macht der Notar beim Hauskauf? Der Notar bereitet den Kaufvertrag vor, führt die **Beurkundung** durch und sorgt für die Eintragung im Grundbuch. Er prüft die rechtlichen Gegebenheiten und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.
Wann und wie wird die Grunderwerbsteuer bezahlt? Die Grunderwerbsteuer wird fällig, sobald der Kaufvertrag unterzeichnet und vom Finanzamt bewertet wurde. Die Zahlung erfolgt üblicherweise direkt an das zuständige Finanzamt und ist Voraussetzung für die Umschreibung im Grundbuch.
Wie läuft die Finanzierung eines Hauskaufs? Sobald du eine Zusage für eine Finanzierung von einer Bank erhalten hast, wird ein Darlehensvertrag aufgesetzt. Die Auszahlung des Kredits erfolgt in der Regel nach Erfüllung bestimmter Bedingungen und Freigabe durch die Bank, oft gekoppelt an den Fortschritt des Kaufprozesses.
Was ist eine Auflassungsvormerkung? Die Auflassungsvormerkung wird im Grundbuch eingetragen, um die Rechte des Käufers zu sichern, zwischen der Unterzeichnung des Kaufvertrags und der endgültigen Eintragung im Grundbuch.
Wie lange dauert es, bis ich als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen bin? Die Dauer kann je nach Zuständigkeit des Grundbuchamts und der Komplexität des Falles variieren, in der Regel sind es einige Wochen bis Monate nach Bezahlung der Grunderwerbsteuer und Erfüllung aller Formalitäten.
Was passiert am Tag der Schlüsselübergabe? Am Tag der Schlüsselübergabe wird das Haus offiziell an dich übergeben. Dies beinhaltet eine letzte Begehung der Immobilie, die Überprüfung, ob alle vereinbarten Bedingungen erfüllt sind, und schließlich die Übergabe der Schlüssel.
Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu nach dem Kauf? Zu den laufenden Kosten zählen die Grundsteuer, Versicherungen (z.B. Gebäudeversicherung), Nebenkosten für Energie und Wasser, sowie Rücklagen für Instandhaltung und mögliche Verwaltungskosten bei Eigentumswohnungen.
Wie kann ich mich gegen Mängel absichern? Es ist empfehlenswert, eine gründliche Inspektion durch einen Sachverständigen durchführen zu lassen und Mängel im Kaufvertrag spezifisch zu regeln. Garantien oder Gewährleistungen sollten schriftlich festgehalten werden.
Kann ich vom Kauf zurücktreten? Ein Rücktritt vom Kauf ist nach der Beurkundung nur unter bestimmten Bedingungen möglich, z.B. bei erheblichen versteckten Mängeln oder Vertragsverletzungen durch den Verkäufer. Juristische Beratung ist hier unerlässlich.
Was sollte ich bei einem Immobilienkauf noch beachten? Überprüfe immer die lokale Infrastruktur, das Umfeld und die zukünftige Entwicklung des Gebiets. Es ist auch ratsam, über geplante Bauprojekte in der Nähe und deren mögliche Auswirkungen auf den Immobilienwert informiert zu sein.

14. Bücher zum Thema "Hauskauf: Ablauf, Dauer"



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15. Abschließend: Seltene und humorvolle Fakten rund um den Hauskauf

Der Hauskauf ist ein ernstes Thema, doch einige kuriose und weniger bekannte Aspekte bringen Farbe in den oft trockenen Prozess. Hier sind sieben interessante Fakten, die du vielleicht noch nicht kennst:

  1. Hausnummer mit Geschichte: In Deutschland kann die Hausnummer eines Gebäudes manchmal Aufschluss über das Baujahr geben. Dies ist besonders in älteren Städten der Fall, wo die Nummerierung oft chronologisch erfolgte, beginnend mit dem ersten gebauten Haus.
  2. Kauf auf einem anderen Planeten: Während du in Deutschland ein Haus kaufst, kannst du gleichzeitig auf dem Mond oder Mars Land erwerben. Unternehmen wie Lunar Embassy behaupten, Land auf außerirdischen Körpern zu verkaufen, obwohl internationale Gerichte das natürlich in Frage stellen.
  3. Die teuerste Immobilie der Welt finden sich in Großstädten. Ein Beispiel: 2017 wurde in Hongkong eine Villa für unglaubliche 149 Millionen Euro verkauft – das macht sie zu einer der teuersten Wohnimmobilien, die jemals verkauft wurden. In Deutschland sind die Preise (noch) nicht ganz so extrem, aber Top-Lagen in Städten wie München oder Hamburg können auch tief in die Tasche greifen lassen.
  4. Geister inklusive: In einigen Ländern, darunter auch die USA, muss bei einem Hausverkauf offenbart werden, ob es Probleme mit dem Haus gibt, es zum Beispiel als "spukend" bekannt ist. In Deutschland gibt es keine solche Spuk-Mitteilungspflicht, aber ein paar gruselige Geschichten könnten eine interessante Gesprächseröffnung bei der nächsten Hausparty sein.
  5. Der kleinste Abstand: In Reutlingen gibt es die engste Straße der Welt, die Spreuerhofstraße, die an ihrer schmalsten Stelle nur 31 cm breit ist. Stell dir vor, dein Haus wäre hier – beim Fensterputzen könntest du beide Seiten gleichzeitig erreichen!
  6. Ungewöhnliche Zahlungsmittel: In einigen Teilen der Welt, einschließlich Teilen der USA, können Käufer Häuser gegen etwas anderes als Geld kaufen, beispielsweise gegen Bitcoin oder andere Kryptowährungen. In Deutschland ist dies noch nicht üblich, aber die digitale Welt eröffnet ständig neue Möglichkeiten.
  7. Die Macht der Farben: Studien haben gezeigt, dass die Farbe deiner Haustür den Verkaufspreis beeinflussen kann. Türen in dunklen Tönen wie Marineblau oder Schwarz sollen in einigen Märkten höhere Angebote anziehen. Zeit also, den Pinsel zu schwingen, bevor du das "Zu Verkaufen"-Schild aufstellst!

16. Ergänzung oder Frage von dir?

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? ... Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Punkt 1

17. Weiterlesen

Eigentumswohnung kaufen – was beachten? Diese 12 Punkte sollten Sie kennen und prüfen

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Sind Bad oder Küche veraltet, ist die Dachdämmung unzureichend oder Fenster undicht, bedarf es oftmals einer umfangreichen Sanierung, um das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei sind vor allem Sanierungen im Altbau unattraktiv für Bauherren und haben den Ruf, zu langwierig und uneffektiv zu sein. Doch ist dies ein Irrglaube. 

Altbausanierungen und Haussanierungen sind keineswegs nur etwas für Romantiker. So gelingt es mit den richtigen Stellschrauben dafür zu sorgen den Wert des Eigenheims zu steigern oder schlichtweg notwendige Reparaturen für kleines Geld zu erledigen.

Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden Tipps und Empfehlungen für einen kostengünstigen Sanierungsfahrplan zusammengestellt. Um möglichst reibungslos zu sanieren und (auch langfristig) Kosten einzusparen. ► Planung ► Eigenleistung ► Informationseinholung ► Einsparpotenziale ► Förderungen ► Energetisch sanieren

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Es handelt sich beim Renovieren um eines der größten Abenteuer, welches man zu Hause erleben kann. Doch dieses Abenteuer kostet Geld. Je nachdem was gemacht werden soll, mehr oder weniger. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass dafür ein kleines Vermögen ausgegeben werden muss. Denn auch bei Renovierungen sind sowohl große als auch kleine Einsparungen möglich.

Die nachfolgenden Tipps zeigen auf, wie man im Zuge der Wohnraum-Verschönerung den ein oder anderen Euro einsparen kann. ► Planung ► Informationseinholung  ► an diesen Stellen lässt sich sparen ► Küche & Bad ► wann Handwerker bemühen ► wo Qualität besonders wichtig ist ► sparen als Mieter ► Lesertipps

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

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