Leimfarbe als Innenanstrich – Eigenschaften, Vorteile, Nachteile & Tipps

Leimfarben sind Innenanstrichstoffe, bei denen wasserlösliche Bindemittel wie pflanzliche oder tierische Leime eingesetzt werden. Diese Bindemittel bleiben auch nach dem Trocknen wieder wasserlöslich, weshalb der Anstrich empfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist.

Leimfarbe als Innenanstrich

Kurz zusammengefasst

  • Bindemittel
    Leimfarbe nutzt wasserlösliche organische Bindemittel wie Zellulose- oder Tierleim. Sie bleibt auch nach dem Trocknen wasserlöslich, was sie feuchtigkeitsempfindlich macht. (→ Bindemittel & Wasserlöslichkeit)
  • Innenbereich
    Sie ist ausschließlich für den Innenbereich geeignet, weil sie wasserlöslich bleibt und nicht feucht abwaschbar ist. (→ Eignung & Einschränkungen)
  • Ökologie & Gesundheit
    Leimfarbe enthält keine Kunstharze, gilt als emissionsarm und umweltfreundlich und kann besonders bei sanftem Wohnen geschätzt werden. (→ Umweltaspekt)
  • Verarbeitung & Überstreichbarkeit
    Leimfarbe wird meist als Pulver mit Wasser angerührt und kann nicht problemlos mit modernen Farben überstrichen werden; oft muss sie vor einer Renovierung entfernt werden. (→ Verarbeitung & Renovierung)
  • Optik & Wirkung
    Sie erzeugt eine tuchmatte, diffuse Oberfläche und fördert durch ihre hohe Diffusionsoffenheit ein angenehmes Raumklima. (→ Optik & Raumklima)
  • Tradition & Geschichte
    Leimfarbe ist historisch bedeutend und wurde lange verwendet, bevor moderne Dispersionsfarben dominieren. (→ Historische Nutzung)
  • Entfernung & Renovierung
    Aufgrund der Reversibilität kann Leimfarbe mit warmem Wasser abgewaschen oder abgeschabt werden – mechanische Methoden sind meist mühsam. (→ Entfernung)

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Was ist Leimfarbe?

Leimfarbe ist ein traditioneller Innenanstrich, dessen Bindemittel aus wasserlöslichen organischen Stoffen besteht. Dazu zählen unter anderem Zelluloseleime, Stärke, Casein oder tierische Leime. Charakteristisch für Leimfarbe ist, dass sie auch nach dem Trocknen wieder wasserlöslich bleibt. Der Anstrich bildet keinen geschlossenen Film, sondern eine matte, offenporige Oberfläche.

Leimfarben enthalten keine Kunstharze und dürfen nach den Vorgaben der VOB (z. B. VOB/C DIN 18363) keine Dispersionszusätze enthalten. Als Weißpigmente wurden und werden vor allem Kreide oder Kaolin eingesetzt. Farbige Töne entstehen durch mineralische oder organische Pigmente.

Historisch waren Leimfarben bis in die 1950er- und 1960er-Jahre der gebräuchlichste Innenanstrich in Wohnräumen, da sie preiswert, einfach herzustellen und leicht zu entfernen waren. Mit der Verbreitung moderner Dispersionsfarben verloren sie jedoch stark an Bedeutung.

Unterschiede zwischen Leimfarbe und Dispersionsfarbe

Der wesentliche Unterschied liegt im Bindemittel:

  • Leimfarbe
    • wasserlösliches Bindemittel
    • kein geschlossener Film
    • nicht wisch- oder scheuerbeständig
    • empfindlich gegenüber Feuchtigkeit
  • Dispersionsfarbe
    • kunstharzgebunden
    • wasserunlöslich nach dem Trocknen
    • wisch- und teilweise scheuerbeständig
    • deutlich widerstandsfähiger im Alltag

Leimfarben gelten als ökologisch unproblematisch, Dispersionsfarben sind jedoch heute ebenfalls emissionsarm erhältlich. Ein pauschaler Umweltvorteil von Leimfarbe lässt sich daher nicht mehr uneingeschränkt behaupten.

Vorteile von Leimfarbe

Leimfarbe besitzt einige spezifische Eigenschaften, die sie in bestimmten Situationen sinnvoll machen:

  • sie ist frei von Kunstharzen
  • sie ist diffusionsoffen und wirkt nicht filmbildend
  • sie erzeugt eine sehr matte, gleichmäßige Oberfläche
  • sie verursacht kaum innere Spannungen, was bei empfindlichen oder historischen Untergründen vorteilhaft sein kann
  • sie lässt sich bei Bedarf relativ leicht wieder entfernen

Diese Eigenschaften machen Leimfarbe vor allem für denkmalpflegerische Anwendungen oder für Räume mit geringen mechanischen Belastungen interessant.

Nachteile und Einschränkungen

Den Vorteilen stehen deutliche Nachteile gegenüber:

  • Leimfarbe ist nicht wisch- oder scheuerbeständig
  • sie bleibt empfindlich gegenüber Feuchtigkeit
  • sie ist nicht für Feuchträume geeignet
  • sie erschwert spätere Renovierungen erheblich
  • sie ist nicht überstreichbar mit den meisten modernen Farben ohne aufwendige Vorarbeiten

Diese Einschränkungen sind der Hauptgrund, warum Leimfarbe heute nur noch selten eingesetzt wird.

Wo kann Leimfarbe sinnvoll verwendet werden?

Leimfarbe eignet sich ausschließlich für trockene Innenräume mit geringer Beanspruchung, zum Beispiel:

  • Deckenflächen
  • Wohn- und Schlafräume ohne erhöhte Luftfeuchte
  • historische Räume mit originalen Putzflächen
  • dekorative Stuckelemente

Nicht geeignet ist Leimfarbe für:

  • Badezimmer
  • Küchen
  • Kellerräume mit erhöhter Luftfeuchtigkeit
  • Treppenhäuser
  • stark beanspruchte Wandflächen

Verarbeitung von Leimfarbe

Leimfarbe kann gestrichen oder gerollt werden. Häufig werden Bürsten oder Quaste bevorzugt, da sie einen gleichmäßigen Auftrag ermöglichen und Ansätze reduzieren. Wichtig ist eine gleichmäßige Verdünnung und zügige Verarbeitung, da sich Übergänge sonst deutlich abzeichnen können.

Der Untergrund muss trocken, staubfrei und saugfähig sein. Stark saugende Untergründe sollten leicht vorgenässt werden.

Überstreichen von Leimfarbe

Leimfarbe ist nicht ohne Weiteres überstreichbar. Ursache ist ihre Wasserlöslichkeit. Beim Auftrag neuer Farben kann sich die vorhandene Schicht wieder anlösen und ablösen.

  • Ein erneuter Anstrich mit Leimfarbe ist möglich, aber ebenfalls problematisch, da sich die alte Schicht beim Streichen anlösen kann.
  • Dispersions-, Latex- oder Silikatfarben haften nicht zuverlässig auf Leimfarbe.
  • Filmbildende Grundierungen (Acryl, Latex, Öl) sind nicht geeignet, da sie keinen dauerhaften Haftverbund herstellen.

Für einen sicheren Neuaufbau muss die Leimfarbe vollständig entfernt oder der Untergrund mit einem geeigneten Tiefgrund fixiert werden. In der Praxis ist das vollständige Entfernen meist die bessere Lösung.

Entfernen von Leimfarbe

Leimfarbe lässt sich aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit vergleichsweise gut entfernen:

  • durch Anfeuchten und Abwaschen
  • durch Abschaben im nassen Zustand
  • durch vorsichtiges Spachteln

Mechanisches Schleifen ist nur eingeschränkt sinnvoll und erzeugt viel Staub. Der Einsatz von Hochdruckreinigern im Innenbereich ist nicht empfehlenswert, da er zu Putzschäden und Durchfeuchtung führen kann.

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Entsorgung von Leimfarbe

Flüssige Leimfarbreste dürfen nicht in die Kanalisation gelangen. Sie sind gemäß den örtlichen Vorschriften zu entsorgen. Getrocknete Farbreste können in kleinen Mengen als Baustellenabfall entsorgt werden. Bei sehr alten Anstrichen ist zu prüfen, ob Schadstoffe enthalten sein könnten.

Fazit

Leimfarbe ist ein traditioneller Anstrichstoff mit speziellen Eigenschaften. Sie ist ökologisch unproblematisch und diffusionsoffen, jedoch empfindlich, wenig belastbar und renovierungsunfreundlich. Für moderne Wohnansprüche ist sie meist ungeeignet, kann aber in besonderen Fällen – etwa bei historischen Gebäuden oder Deckenflächen – weiterhin sinnvoll eingesetzt werden.

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FunFacts zur Leimfarbe

  1. Historische Nutzung: Schlichte lebendige Leim- und Caseinfarben wurden bereits im antiken Ägypten und Griechenland verwendet, oft kombiniert mit Kalk und Pigmenten.
  2. Alternative Namen: In der Deutschschweiz ist Leimfarbe auch als „Blancfixe“ bekannt – was historisch eigentlich auch ein Pigmentname war.
  3. Diffusionsklima: Leimfarbe kann helfen, Wasserdampf zu regulieren, weil sie diffusionsoffen bleibt – ein Vorteil in Altbauten.
  4. Künstlerbezug: Caseinfarbe wird von Künstlern auch auf Holz, Papier und Möbeln genutzt, nicht nur an Wänden.
  5. Veganer Trend: Es gibt heute Leimfarben, die mit pflanzlichen Casein-Bindemitteln statt Milchprotein produziert werden.
  6. Renaissance-Technik: Historische Farben wie Distemper mischten Kreide mit Tierleim und wurden ähnlich wie Leimfarbe gehandhabt.
  7. Deckkraft & Optik: Leimfarben erzeugen oft eine weiche, tuchmatte Optik, die von vielen modernen Farben nicht erreicht wird.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter arbeitet seit seinem Studium im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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