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Wie Heizkörper lackieren? Unsere Anleitung: Mit Lack zur schönen Heizung

Hat man sich ein neues Haus oder eine Wohnung gekauft fallen einige Renovierungsarbeiten an. Doch kleine Dinge, wie die Heizung werden gerne einmal übersehen. Dabei kann eine schöne Heizung einen Raum enorm aufwerten.

Oftmals sind alte Heizungen schon dreckig, rostig und vergilbt, was alles andere als schön aussieht. Mit einem entsprechendem Lack oder Heizkörperlack Spray kann man den Heizungen einen frischen Look verleihen. Mit dieser Heizkörper lackieren Anleitung können Sie rasch zur Tat schreiten und werden sich am Ende Ihres Werkes erfreuen können.

 
 

Punkt 1

Vorbereitung ist die halbe Miete

Rost entfernen

Um Rest am Besten zu entfernen, sollte dieser abgeschliffen werden. Dies kann mittels eines Schleifpapiers, oder einer Maschine geschehen. Bei dem Schleifpapier sollte darauf geachtet werden, dass dies maximal eine mittlere Körnung aufweist. Sowohl bei dem Schleifpapier als auch bei der Maschine sollte darauf geachtet werden, dass keine unnötigen Stellen, welche tadellos sind, abgeschliffen werden.

Reinigung

Damit der Lack langanhaltend haftet, ist eine gründliche Reinigung essenziell. Für die Reinigung sind keine besonderen Hilfsmittel notwendig. Gut geeignet hierfür sind haushaltsübliche Spülschwämme. Die raue Seite kann wunderbar den letzten Dreck entfernen. Ein Staubwedel sorgt dafür, dass auch zwischen den Heizkörpern kein Staub mehr ist.

Farbreste

Wenn die Wohnung gestrichen wird, vergessen die meisten Leute die Heizung zu bedecken. Und durch das Streichen spritzen dann unauffällig Farbklekse auf die Heizung, welche dann antrocknen. Wenn alles gut läuft, können diese einfach abgekratzt und anschließend mit einem Tuch weggeputzt werden. Sollte die Farbe hartnäckiger sein, muss die Farbe erst etwas eingeweicht werden.

Ventile und Thermostat abkleben

Zum Beispiel mit Malerkrepp.

Punkt 2

Welcher Lack?

Als Lack zum Lackieren einer Heizung eignen sich prinzipiell Acryllack und Kunstharzlack jeglicher Coloeur. Man achte jedoch darauf, dass es sich um einen Heizkörperlack handelt. Ansonsten verfügt der Lack wahrscheinlich nicht über die notwendige Hitzebeständigkeit und vergilbt schnell.

Acryllack ist wasserbassiert und dadurch umweltverträglicher und geruchsärmer als Alkydharzlack. Zudem ist er länger farbecht und vergilbt langsamer.

Tipp 1: Gedeckte Farben bleiben am Heizkörper länger schick anzusehen.

Tipp 2: Bringen Sie den Lack so dünn wie möglich auf, dann verrichtet der Heizkörper weiterhin effizient seinen Dienst.

Punkt 3

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Welcher Pinsel?

Der oder die Pinzel zum Lackieren der Heizung sollte gut in die Ecken und Winkel der Heizung kommen können und gleichzeitig mit einer guten Farbaufnahme glänzen. Profis empfehlen gerne abgewinkelte Pinsel, um leichter hinter Kanten streichen zu können.

Für Acryllacke eignen sich besonders Pinsel mit Kunststoffborsten. Pinsel mit Naturborsten werden gerne für Alkydharzlacke verwendet.

Die Rippen können am leichtesten mit einem kleinen Roller aus Schaumstoff (flusenfreie kurzflorige Rollen aus Polyesterfasern) großflächig und gleichmäßig lackiert werden. Wenn der Roller klein genug ist, kommt man auch gut an die hinteren Rippen und sonstigen Teile des Heizkörpers.

Punkt 4

Lack und Rolle oder Lack und Spraydose?

Geht es an das Lackieren, stellt sich nun noch die Frage, ob dies mit einer Rolle oder einer Spraydose geschehen soll. Beide Methoden sind natürlich problemlos anwendbar und ob es eine >>bessere<< gibt, ist immer Geschmackssache. Jede hat aber Vor- und Nachteile.

Wird die Heizung mit einem Pinsel gestrichen, muss man entsprechend zeit einplanen, da dies länger dauert. Außerdem sind die Innenseiten der Heizkörper schwieriger zu erreichen. Beim Lackieren mit einer Spraydose geht dieser Vorgang zwar schneller, dafür ist die Vorbereitungszeit etwas länger, da hier alles um die Heizung herum abgeklebt werden muss mit Folie. Ansonsten sprüht man die Farbe nicht nur auf die Heizung.

Wie oben erwähnt: Sowohl bei der Sprüh-, als auch bei der Streichmethode muss beachtet werden, dass >>weniger mehr ist<<. Trägt man die Farbe zu dick auf, wird die Wärmeleitfähigkeit der Heizung beeinträchtigt. Gerade in diesem Punkt hat das Lackspray einen großen Vorteil, da hier besonders sparsam dosiert werden kann.

Egal, welche Methode man nutzt. In beiden Fällen muss darauf geachtet werden, dass eine entsprechende Vorbereitung geleistet wird und dass auch speziell für Heizkörper hergestellter Lack bzw. Farbe genutzt wird.

Punkt 5

Wie Heizkörper lackieren: Video-Anleitungen

Punkt 6

Abschlusstipp

Am Ende die Abdeckung unter der Heizung noch einige Stunden liegen lassen. So ist es kein Problem, wenn der Lack noch hier und da "nachtropft".

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