schwammtechnik farben eimer h 564

Die Schwamm- bzw. Tupftechnik ist eine einfache Art seine Wände kreativ und individuell zu gestalten. Auch der handwerklich Ungeübte kann mit Hilfe dieser Technik nach kurzer Übungsphase seine eigenen Wände dekorative gestalten.

 
 

Untergründe

Geeignet sind alle glatten oder strukturierten Untergründe wie Rigips, Pressspan, Putz, Beton und Tapeten.

tupftechnik acryl kunst n 564Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt

Werkzeuge

Als Werkzeug wird nur ein handelsüblicher Naturschwamm benötigt, den man in jedem Baumarkt erwerben kann. Damit man keine bunten Hände bekommt, empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen beim Tupf mit dem Schwamm.

Und natürlich die gewünschte(n) Farbe(n)  – meist Dispersionsfarbe.

Arbeitsschritte

1

Die Wände werden mit dem gewählten Grundton beschichtet.

2

Nachdem die Grundfarbe getrocknet ist, kann die zweite Farbe (meist ein dunklerer Farbton) mit dem Naturschwamm aufgetragen werden. Hierzu wird die Farbe (meist Dispersionfarbe) mit Wasser verdünnt.

3

Der Naturschwamm wird vorsichtig in die Farbe getaucht, damit der Schwamm nur wenig Farbe aufnimmt. Dann wird der Schwamm auf einer Pappe oder etwas Ähnlichem abgetupft, damit die Farbabdrücke nicht zu kräftig werden.

4

Der Schwamm wird vorsichtig mit möglichst wenig Druck auf die Wand getupft. Beim Aufbringen der Farbe den Schwamm drehen, um ein eintöniges Muster zu vermeiden.

5

Um eine effektvolle Wirkung zu erzielen, kann man nach der Trocknung der ersten Tupffarbe die Schwammtechnik mit anderen Farbtönen beliebig oft übertupften.

Schwamm- / Tupftechnik Im Video

Die richtige Farbgestaltung sorgt für Wohnambiente

Die Gestaltung von Räumen (und damit deren Farben) hat einen großen Einfluss auf unser menschliches Empfinden. Heutzutage sind aufgrund der Angebotsvielfalt bei der Einrichtung und der Zusammenstellung von Wandfarbe, Teppich, Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen kaum Grenzen gesetzt. Wer keine eigenen Ideen hat oder wer sich die Farbauswahl nicht zutraut, kann sich in Fachzeitschriften oder im Internet inspirieren lassen. Der Malermeister vor Ort ist ebenfalls eine Option. Er berät in Sachen Farbzusammenstellung und weiß, wie knifflige Muster und Dekorationen für die Wandgestaltung Farbe, Helligkeit und Wohlfühlen in die Wohnräume bringen.

Farbwirkungen

Einige Beispiele:

  • Blau kann eine Fernwirkung erzeugen. Es passt zu Silber, Weiß oder Rosa und wird oft für Schlaf-, Kinderzimmer und Räume verwendet. Man kommt in diesen Räumenzur Ruhe.
  • Rot steht für Energie, Leidenschaft und Freude. Als Kombinationsfarben eignen sich Gelb und Orange. Ideal für Küche, Flur oder Hobbyraum.
  • Weiß ist nicht gleich weiß. Es gibt weiß in Eierschale, Polarweiß oder Kreideweiß. Die "Nicht-Farbe" passt gut zu Schwarz und Grau und macht die Räume hell. Prinzipiell gilt: Kräftige Farben harmonieren mit Weiß.
  • Braun hat etwas beruhigendes und steht für Kommunikation. Es wird darum oft für Wohnzimmer oder Natur-Küchen gewählt.

Mehr in der Video-Doku zur Farblehre

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