Umgang mit Styroporleisten: schneiden, anbringen, kleben, streichen

Leisten aus Styropor gehören zu den am meisten unterschätzten Elementen bei der Raumgestaltung. Sie sind leicht, vielseitig und erstaunlich wirkungsvoll, wenn es darum geht, Übergänge zwischen Wänden und Decken optisch aufzuwerten. Dieser Artikel zeigt dir praktisch und verständlich, wie du Styroporleisten richtig zuschneidest, anbringst, klebst und gestaltest, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du am Ende ein optisch harmonisches Ergebnis erzielst, das keinen Amateur verrät – aber jede Menge Kompetenz ausstrahlt.

Wir zeigen in diesem Artikel, wie man Styroporleisten handhabt: ►streichen ja oder nein? ► anbringen ► kleben ► schneiden ► Haftgrund ja oder nein? ►auf Putz? ► auf Gehrung schneiden

Utensilien zur Anbringung von Styroporleisten. Text: Styroporleisten anbringen, streichen ...

Kurz zusammengefasst

  1. Definition & Eigenschaften
    Styroporleisten bestehen aus dem Kunststoff EPS (expandiertes Polystyrol), der zu über 98 % aus Luft und nur zu einem geringen Anteil aus Material besteht – daher sind die Leisten sehr leicht und einfach zu verarbeiten. Die Oberfläche lässt sich gut streichen, sodass sie nach der Montage hochwertiger wirkt.
  2. Streichen & Farbe
    Nach der Montage sollten die Leisten gestrichen werden, weil der Anstrich Fugen optisch schließt und Unregelmäßigkeiten ausgleicht. Lösemittelfreie Dispersionsfarben auf Wasserbasis eignen sich besonders gut, da sie das Styropor nicht angreifen.
  3. Kleben & Montage
    Für eine dauerhafte Verbindung nutzt du am besten systematische Montagekleber speziell für Styropor; er erlaubt, Leisten nach dem ersten Ansetzen noch minimal zu justieren. Alternativ ist doppelseitiges Montageband bei geringem Gewicht möglich, jedoch nicht so belastbar wie richtige Kleber.
  4. Untergrund & Vorbereitung
    Der Untergrund muss tragfähig, sauber und trocken sein. Lose alte Anstriche und Tapeten gilt es zu entfernen oder vorzubehandeln, damit die Leisten dauerhaft halten.
  5. Zuschneiden & Werkzeuge
    Für saubere Kanten nutzt du eine Gehrungslade und eine feinzahnige Säge. Ein Cuttermesser kann zu Druckstellen und unsauberen Schnittkanten führen und wird daher nicht empfohlen.
  6. Gehrungsschnitte & Winkel
    Exakte 45-Grad-Schnitte lassen sich mit einer Gehrungslade zuverlässig erreichen; bei ungewöhnlichen Wandwinkeln hilft eine Winkelschmiege, um den korrekten Winkel zu übertragen.
  7. Reparatur & Fehlerbehebung
    Kleinere Beschädigungen lassen sich mit feiner Spachtelmasse oder Acryl ausbessern und anschließend überstreichen. Bei starken Verformungen ist meist ein Austausch sinnvoller als eine Reparatur.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Worum handelt es sich bei Styroporleisten?

Bei Styropor handelt es sich um geschäumtes Polystyrol. Zu 98 Prozent besteht Styropor aus Luft und lediglich zu 2 Prozent aus Polystyrol. Das erklärt das geringe Gewicht dieses Werkstoffes. Styropor weist je nach Produkt eine Rohdichte von etwa 20 bis 60 Kilogramm pro Kubikmeter auf. Diese geringe Dichte erklärt das sehr niedrige Eigengewicht des Materials.

Nimmt man den Mittelwert, dann bringt ein Kubikmeter Styropor lediglich 40 Kilogramm auf die Waage.

Styroporleisten bilden Deko-Elemente aus Gipsstuck nach. Aus normaler Betrachtungsdistanz wirken Styroporleisten ähnlich wie Gipsstuck. Bei genauerem Hinsehen unterscheiden sie sich jedoch durch eine geringere Kantenschärfe und Detailtiefe.

Leisten aus Styropor lassen sich jedoch wesentlich leichter auf das passende Maß ablängen und auch die Montage ist selbst von Laien in kurzer Zeit problemlos zu bewerkstelligen.

Styropor ist im eingebauten Zustand nach heutigem Kenntnisstand gesundheitlich unbedenklich und gibt keine schädlichen Stoffe an die Raumluft ab. Aus ökologischer Sicht ist der Werkstoff jedoch kritisch zu bewerten, da er auf fossilen Rohstoffen basiert und nur begrenzt recycelbar ist.

Der Markt hält Styroporleisten im unzähligen Formen, Formaten und Designs bereit. Selbst ausgefallene Wünsche finden dabei Berücksichtigung.

Welche kreative Dekoidee willst du mit Styroporleisten umsetzen oder hast du bereits umgesetzt?

 

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Ist es sinnvoll, neue Styroporleisten zu streichen?

Neu montierte Styroporleisten sollten gestrichen werden, da der Anstrich die porige Oberfläche optisch schließt, Fugen kaschiert und das Gesamtbild deutlich hochwertiger wirken lässt. Nur so entfalten die Leisten ihr optisches Potenzial. Der Anstrich lässt sie deutlich wertiger erscheinen, kaschiert Unregelmäßigkeiten und verdeckt kleine Fehler bei Zuschnitt und Montage. 

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Welche Farbe eignet sich für Styroporleisten?

Geeignet sind lösemittelfreie Dispersionsfarben auf Wasserbasis, insbesondere Innenwandfarben mit geringer Schichtstärke. Sehr dickschichtige oder hoch elastische Beschichtungen sind für Styroporleisten weniger geeignet.

Für den Anstrich eignet sich ausschließlich lösemittelfreie Farbe. Auch Farben auf Acrylbasis sind für den Anstrich von Styropor geeignet. Lösemittel hingegen würde das Styropor angreifen und Treibgase freisetzen.

Ist nach der Montage Spachtelmasse zum Einsatz gekommen, dann sind Acrylfarben die beste Wahl. Sie können direkt auf den Spachtel aufgetragen werden, ohne dass es zu unerwünschten Reaktionen mit dem Untergrund kommt.

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Wie bringe ich Styroporleisten an?

Die Styroporleisten lassen sich mit Systemkleber dauerhaft an Wand beziehungsweise Decke anbringen. Dieser auch als Styroporkleber bezeichnete Kartuschenkleber lässt es zu, die Leisten nach der ersten Positionierung noch leicht zu verschieben, um eine perfekte Passung zu erzielen.

Zuerst sollten die Eckelemente angebracht werden, erst dann folgen die eigentlichen Leisten. Aus den Fugen und Stößen ausgetretenen Kleber gilt es zügig zu entfernen. Die Wand- und Deckenflächen müssen frei von Fett, Staub und Feuchtigkeit sein, damit der Kleber seine volle Haftkraft entfalten kann.

Videoanleitung zur Anbringung

Länge: 7 Minuten

Youtube-Video

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Häufige Fehler beim Umgang mit Styroporleisten – und wie man sie vermeidet

Styroporleisten gelten als leicht zu verarbeiten. Genau das führt jedoch häufig zu Fehlern. Viele Probleme entstehen nicht durch das Material selbst, sondern durch falsche Erwartungen oder Ungeduld.

Ein häufiger Fehler ist zu hoher Anpressdruck beim Kleben. Styropor ist formweich. Wird die Leiste zu stark gegen Wand oder Decke gedrückt, verzieht sie sich oder wird an den Kanten eingedrückt. Die Folge sind sichtbare Unebenheiten, die sich später nur mühsam kaschieren lassen.

In der Praxis zeigt sich:

Besonders bei langen Leisten fällt jeder Millimeter Abweichung stärker ins Gewicht als erwartet. Wer zum ersten Mal Styroporleisten montiert, unterschätzt häufig die optische Wirkung kleiner Ungenauigkeiten.

Ebenso verbreitet ist das unsaubere Arbeiten an Stoß- und Eckverbindungen. Kleine Ungenauigkeiten beim Zuschnitt summieren sich optisch schnell. Was auf der Leiter kaum auffällt, wirkt aus Bodennähe plötzlich grob. Sorgfalt beim Sägen spart Spachtelarbeit – und Nerven.

Ein weiterer Klassiker: zu frühes Überstreichen. Kleber und Spachtel benötigen ausreichend Zeit zum Durchtrocknen. Wird zu früh gestrichen, können sich Fugen später erneut abzeichnen oder feine Risse entstehen.

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Ist eine Montage ohne Kleber möglich?

Styroporleisten lassen sich auch mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Da das Eigengewicht der Leisten sehr gering ist, kann sich auch diese Methode als haltbar erweisen. Die Verwendung von Systemkleber hat sich jedoch vielfach bewährt und ist auch bei Handwerkern üblich. Das Verkleben der Styroporleisten mit Silikon ist ebenfalls möglich. Hier gilt es allerdings zu bedenken, dass sich Silikon nicht überstreichen lässt, da es der Farbe auf diesem Untergrund an Haftung mangelt. Von der Verklebung mit Silikon zudem einige Fachleute ab, da es keine formstabile Verbindung herstellt und später wie gesagt weder überstrichen noch zuverlässig nachbearbeitet werden kann.

Punkt 1

Der richtige Untergrund: Worauf Styroporleisten angewiesen sind

Styroporleisten stellen keine hohen Anforderungen an den Untergrund – aber sie sind ehrlich. Unebenheiten, lose Farbschichten oder alte Tapeten verzeiht das Material nicht.

Der Untergrund muss tragfähig, sauber und trocken sein. Alte, kreidende Anstriche sollten abgewaschen oder grundiert werden. Lose Tapeten sind vor der Montage vollständig zu entfernen. Styroporkleber haftet nur so gut wie der Untergrund, auf den er aufgetragen wird.

Bei stark saugenden Flächen, etwa rohem Putz oder Gipskarton, ist ein Haftgrund sinnvoll, um eine gleichmäßige Kleberbindung zu gewährleisten. Auf glatten, gut gestrichenen Wänden ist er hingegen nicht zwingend erforderlich.

Welcher Haftgrund eignet sich für Styropor?

Der Handel hält spezielle Styropor-Grundierungen vor, die für eine glatte, geschlossene Oberfläche sorgen. So sind die Leisten optimal vorbereitet für die nachfolgende Decklackierung, die dank der Grundierung ideal haftet.

Sollen alte Styroporleisten neu gestrichen werden, kommt als Grundierung auch eine Isolierfarbe in Betracht. Wenn sich Schmutzreste nicht restlos entfernen lassen, verhindert die Isolierfarbe eine Wolkenbildung in der Deckfarbe. Isolierfarbe ist auch unter der Bezeichnung Nikotinsperre bekannt.

Punkt 1

Welche Säge ist für Styroporleisten geeignet?

Ein Fuchsschwanz mit scharfem, feingezahntem Blatt eignet sich hervorragend für den Zuschnitt von Styroporleisten. Da das weiche Material nur wenig Widerstand bietet, sind saubere Schnitte problemlos möglich. Unter nur leichten Druck wird die Säge durch das weiche Material geführt, damit es an den Schnittkanten nicht ausbricht.

Eine Gehrungslade ist unverzichtbar. Nur so lassen sich Schnitte im exakten Winkel ausführen. Wer beim Zuschnitt nicht sauber arbeitet, der wird nach der Montage mit Mehrarbeit bestraft. Hässliche Fugen müssen verspachtelt, Unebenheiten mit Farbe kaschiert werden.

Auch das Cuttermesser ist für den Zuschnitt von Styroporleisten nicht geeignet, denn gerade Schnitte sind damit nur bedingt möglich. Leicht kommt es beim Messereinsatz zu unschönen Druckstellen im Styropor, die sich anschließend kaum mehr reparieren lassen.

Punkt 1

Wie lassen sich die Leisten auf Gehrung schneiden?

Eine Gehrungslade ermöglicht präzise Winkelschnitte. Sollen die Enden der Styroporleisten perfekt in den Ecken des Raumes anliegen, sind Schnitte von 45 Grad erforderlich. Die lassen sich mit jeder handelsblichen Gehrungslade leicht bewerkstelligen.

Besonders in Altbauten findet man jedoch häufig abweichende Winkel vor. Dann ist eine Winkelschmiege unverzichtbar. Mit ihrer Hilfe lassen sich die zuvor ermittelten Winkel der Raumecken exakt auf die Leisten übertragen.

Wer über eine verstellbare Gehrungslade verfügt, erleichtert sich die Arbeit des Zuschnitts abseits der 90 beziehungsweise 45 Grad enorm. Präzise Ergebnisse lassen sich mit dieser Vorrichtung problemlos erreichen.

Die Verwendung einbaufertiger Eckelemente, wie sie für viele Styroporleisten angeboten werden, stellt eine wesentliche Arbeitserleichterung dar. Weisen die Räume jedoch abweichende Winkelmaße auf, dann hilft nur der individuelle Zuschnitt weiter.

Videoanleitung Gehrungsschnitt

Länge: 6 Minuten

Youtube-Video

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Punkt 1

Lassen sich beschädigte Styroporleisten reparieren?

Kleine Beschädigungen sind kein Grund, eine Leiste auszutauschen. Druckstellen, kleine Ausbrüche oder unsaubere Schnittkanten lassen sich in vielen Fällen reparieren.

Feine Beschädigungen können mit Acryl oder feiner Spachtelmasse ausgeglichen werden. Nach dem Trocknen wird die Stelle vorsichtig geschliffen. Ein deckender Anstrich macht die Reparatur in der Regel unsichtbar.

Größere Schäden – etwa tiefe Risse oder stark verformte Bereiche – lassen sich hingegen nur bedingt ausbessern. Hier gilt: Styropor lässt sich kaschieren, aber nicht modellieren. In solchen Fällen ist ein Austausch meist die sauberere Lösung.

Punkt 1

Lässt sich auf Styropor Putz auftragen?

Styropor kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verputzt werden, jedoch nur mit geeigneten Systemputzen und einer Armierungsschicht. Ohne diese Maßnahmen ist die Haltbarkeit des Putzes nicht gewährleistet.

Wichtige Voraussetzung: Der Putz ist vom Styropor zu entkoppeln, damit bei Temperaturschwankungen nicht reißt. Da der Putz über ein relativ hohes Eigengewicht verfügt, darf das leichte Styropor nicht zu stark belastet werden.

Styropor besitzt nur eine geringe Druck- und Zugfestigkeit. Wird der Putz zu dick aufgetragen, kann das Material die entstehenden Spannungen nicht aufnehmen, wodurch Risse oder Ablösungen entstehen.

Beim Verputzen von Styropor darf nur mit dünnen Schichten gearbeitet werden, ansonsten ist die Deckschicht nicht lange haltbar, wird reißen oder sich gänzlich vom Untergrund lösen.

Punkt 1

Wann Styroporleisten an ihre Grenzen stoßen

So vielseitig Styroporleisten sind – sie sind nicht für jede Situation die beste Lösung. In stark beanspruchten Bereichen, etwa Treppenhäusern oder engen Fluren, sind sie mechanisch anfällig. Bereits leichte Stöße können sichtbare Schäden verursachen.

Auch in Räumen mit hoher Wärmebelastung, etwa direkt über Kaminöfen oder sehr nah an starken Lichtquellen, ist Vorsicht geboten. Styropor ist formstabil, aber nicht hitzebeständig.

Wer maximale Robustheit oder historische Authentizität sucht, etwa in denkmalgeschützten Altbauten, ist mit Gipsstuck besser beraten. Styroporleisten sind eine pragmatische Lösung – keine perfekte Kopie.

Punkt 1

Sind Deckenleisten aus Styropor noch modern?

Gipsstuck prägte den Jugendstil und erfreute sich auch im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit. In städtischen Altbauten lassen sich diese wertvollen Deko-Elemente noch heute bewundern. Stuck verlor jedoch ab den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts stetig an Bedeutung, bis er gänzlich zu verschwinden drohte.

Aktuell erfreuen sich Stuckleisten wieder großer Popularität und erleben eine wahre Renaissance. Die Fertigung der Leisten aus Styropor macht sie für jeden erschwinglich. Klassische Designs wetteifern mit modernen Mustern, so dass sich für jeden Geschmack die passende Lösung finden lässt. Stuckleisten werten nicht nur die Optik eines Raumes auf. Sie lassen ihn auch größer erscheinen, da die Profile den Übergang von der Wand zur Decke flüssiger erscheinen lassen.

Punkt 1

Fazit: Styroporleisten sind einfach – aber nicht banal

Styroporleisten lassen sich ohne Spezialwerkzeug montieren. Das macht sie attraktiv. Doch gerade ihre Einfachheit verlangt Aufmerksamkeit. Sauberes Arbeiten, Geduld und ein realistischer Blick auf die Materialeigenschaften entscheiden über das Ergebnis.

Wer Styroporleisten ernst nimmt – und nicht nur als schnelle Lösung betrachtet – wird mit einem ruhigen, stimmigen Raumbild belohnt. Und wer sie unterschätzt, sieht es jeden Tag über sich.

Punkt 1

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FunFacts zum Thema Styropor/EPS

  1. 98 % Luft: Expanded Polystyrol (EPS) besteht zu über 98 % aus Luft, was es extrem leicht macht – leichter als viele Stoffe, die man im Alltag antrifft.
  2. EPS ist vielseitig: Das gleiche Material, das in deinen Leisten steckt, wird auch als Verpackung, Dämmung und sogar für Fahrradhelme genutzt.
  3. Name „Styrofoam“: In Nordamerika ist EPS unter dem Marken- bzw. Gattungsnamen „Styrofoam“ bekannt – ein Begriff, der durch Markenrecht in den allgemeinen Sprachgebrauch überging.
  4. Formbarer Scherz: Aufgrund seiner Formbarkeit wird Styropor in Kunstausstellungen und Bühnenbildern genutzt, weil es große Formen ohne schweres Gewicht ermöglicht. (Allgemeines Designerwissen, kein direkter Link.)
  5. Feuergefahr beim Herstellungsprozess: Bei der Produktion kann der verwendete Treibstoff Pentane entflammt werden, weshalb Sicherheitsmaßnahmen nötig sind.
  6. Graue Styropor-Variante: Es gibt nicht nur weiße EPS-Varianten – graues EPS mit Graphit hat bessere Dämmwerte und wird für anspruchsvollere Dämm-Aufgaben eingesetzt.
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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter arbeitet seit seinem Studium im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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