Nach der DIN EN 971-1 handelt es sich dabei um Kunststoff-Dispersionsfarben, die auch als KD-Farben bezeichnet werden.

Die Dispersionsfarben haben weitgehend zuerst die Kalk-, dann – mit zunehmender Verbilligung ab ca. 1967 – auch die Leimfarbenanstriche abgelöst.

Verwendet wird die Dispersionsfarbe in erster Linie auf Putz, Mauerwerk, Beton (alle Arten), Leichtbauplatten, jedoch auch auf Holz, Pappe, Tapete und Textilien. Nach entsprechender Grundierung können KD-Anstriche auf Aluminiumlegierungen ausgeführt werden, auf Zinkblech auch ohne Grundierung. Zu ihrer Wetterbeständigkeit, hohen Alterungsbeständigkeit und guten Haftung am Untergrund bieten sie noch den Vorteil, dass die Anstriche ausreichend durchlässig für Wasserdampf bleiben, um den Feuchtigkeitsaustausch zu ermöglichen. Es gibt kaum einen Untergrund, der nicht durch Dispersionsfarbenanstriche geschützt werden kann. Durch entsprechende Einstellung der Konsistenz der Anstrichstoffe sowie mit "gefüllten" Spezialerzeugnissen kann man sowohl völlig glatte als auch stark strukturierte Anstriche erzielen.

 

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