Natürlicher Gartenzaun

Natürlicher Gartenzaun: Ideen, Spielarten, Anleitungen

Wer einen Garten sein Eigen nennt, legt in den meisten Fällen Wert darauf, seine Zeit dort möglichst ungestört verbringen zu können und die Privatsphäre zu genießen. Deshalb entschließen sich die meisten Grundstücksbesitzer hierzulande, ihren Garten und ihr Haus blickdicht einzuzäunen. Immer öfter fällt dabei die Wahl zugunsten eines natürlichen Gartenzauns. Doch was ist das eigentlich genau und welche Möglichkeiten zur Errichtung gibt es dabei?

Punkt 1

Was ist ein natürlicher Gartenzaun? Versuch einer Definition

Es gibt keine einheitliche Definition in einem Lexikon oder durch einen bestimmten Branchenverband, der genau festlegt, worum es sich bei einem natürlichen Gartenzaun handelt. Deshalb ist jeder selbst aufgefordert, sich seine eigene Interpretation für diesen Begriff zu überlegen.

Oftmals wird der natürliche Gartenzaun allerdings auch als „lebender Zaun“ bezeichnet. Darunter wird in den meisten Fällen ein Sichtschutz verstanden, der aus unterschiedlichen Pflanzen wie beispielsweise Stauden, Gräsern, Kletterpflanzen, Bambus oder auch Spalierobst bestehen kann.

Für viele ist diese Definition beim natürlichen Gartenzaun jedoch nicht weitreichend genug. Denn ein Zaun kann auch dann natürlich sein, wenn er zwar nicht mehr „lebt“, jedoch aus natürlichen Materialien gefertigt wurde. Deshalb definieren viele Menschen beispielsweise auch einen einfachen Holzzaun oder eine Natursteinmauer als natürlichen Gartenzaun.

Vielleicht ist es deshalb einfacher, das Pferd von der anderen Seite aufzuzäumen und zu erklären, was ein natürlicher Gartenzaun auf keinen Fall ist. Dazu zählen vor allem alle Arten von Metallzäunen, Glaszäunen und Kunststoffzäunen. Für deren Fertigung sind in der Regel mehrere unterschiedliche industrielle Arbeitsschritte erforderlich. Darüber hinaus können diese nach ihrer Lebensdauer nicht ohne Weiteres wieder dem Umweltkreislauf zugeführt werden.

Punkt 2

Welche unterschiedlichen Arten von natürlichen Gartenzäunen gibt es?

Schon bei der Definition lässt sich erkennen, dass eine vollständige Aufzählung natürlicher Gartenzäune definitiv nicht möglich ist. Doch vor allem die hier beschriebenen Zäune erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit und werden von den meisten als natürlicher Gartenzaun akzeptiert.

Heckenzaun

Die mit Abstand populärste Variante des natürlichen Gartenzauns in Deutschland ist der Heckenzaun. Hier ist der Begriff „natürlich“ für die meisten auch unumstritten, da es sich dabei um noch lebendes Material handelt.

Vor allem die folgenden Pflanzen eignen sich hervorragend für die Anlage eines natürlichen Gartenzauns:

  • Taxus baccata: Die umgangssprachlich als Eibe bezeichnete Pflanze eignet sich für die Errichtung von bis zu vier Meter hohen Heckenzäunen, die sowohl in der Sonne als auch im Schatten gut gedeihen kann.
  • Thuja occidentalis: Der abendländische Lebensbaum ist da schon etwas anspruchsvoller und bevorzugt lieber sonnige Standorte. Wenn es ihm gefällt, erreicht aber auch er eine Höhe von zwei bis vier Metern. Das ist auf jeden Fall hoch genug, um sich vor den Blicken neugieriger Passanten und Nachbarn zu schützen.
  • Chamaecyparis lawsoniana: Die Scheinzypresse erreicht ähnliche Höhen wie der abendländische Lebensbaum, gedeiht aber im Gegensatz dazu auch im Halbschatten noch prächtig. Im Unterschied zu den „echten“ Zypressen hat sie stärker abgeflachte Zweige und zweierlei schuppenartige Blätter sowie kleinere Zapfen.
  • Prunus laurocerasus: Wer sich nicht komplett in seinem Garten einbunkern möchte, sollte sich für die Kirschlorbeer zur Verwendung als Gartenzaun entscheiden. Dieses ursprünglich aus Asien stammende Rosengewächs gedeiht in der Sonne und im Schatten gleich gut und wird je nach Sorte etwa ein bis zwei Meter hoch.
  • Ilex aquifolium: Wer auf der Suche nach einer Hecke ist, die auch im Halbschatten optimal wächst und gedeiht, ist mit der immergrünen Stechpalme gut beraten. Dabei handelt es sich um den einzigen heimischen immergrünen und frostfreien Baum, der deshalb auch im Winter ordentlich was hermacht.

Video: Welche Hecke ist die richtige?

Länge: 3 Minuten

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Beitrag: Wie eine Hecke pflanzen?

Hecke pflanzen

Hecke pflanzenBevor wir eine Hecke pflanzen, sollten wir den Bereich darunter sorgfältig für die spätere langjährige intensive Nutzung vorbereiten. Der für die Hecke bestimmte Bereich sollte daher auf 1 m Breite ca. 60 cm tief bearbeitet werden. Dabei geben wir einen ordentlichen Vorrat an verrottetem Mist, Komposterde, Düngetorf und eventuell Volldünger in das Erdreich mit ein. Salzähnliche Mineraldünger sollten vermieden werden.

Beitrag: So wird eine Hecke richtig beschnitten

Heckenschnitt

HeckenschnittDie Hecke erhält Ihre Form durch regelmässiges Schneiden. Immergrüne Heckenpflanzen sollten in den ersten beiden Standjahren mehrfach geschnitten werden. So erhalten Sie eine dichte Form.

Beitrag: Die Lebensbaum-Sorten

Lebensbaum-Sorten

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Die schönsten Lebensbaum-Sorten im Überblick | Pflanz- und Schneidetipps

Der Lebensbaum ist eine der beliebtesten Heckenpflanzen überhaupt. Wenn Sie sich gerade wundern, weil Sie noch nie von dieser Pflanze gehört haben, keine Sorge. Wahrscheinlich kennen Sie ihn einfach unter seinem lateinischen Namen: „Thuja“. Der Lebensbaum gehört zu den Koniferen und wird in fünf verschiedene Arten unterteilt. Jede dieser Arten kann wiederum in verschiedene Lebensbaum-Sorten unterschieden werden. Diese sehen sich zwar äußerlich nur bedingt ähnlich, sind aber alle sehr robust und pflegeleicht. Schauen wir uns die schönsten Lebensbaum-Sorten doch einmal genauer an!

 

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Holzzaun

Auch die meisten Holzzäune können mit Fug und Recht als natürlicher Gartenzaun bezeichnet werden. Wichtig dabei ist, dass das Holz aus der Umgebung und aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

Vorgestellt: Die verschiedenen Holzsiegel

Holz-Zertifikate

  • FSC-Siegel
    Das FSC-Siegel ist das nachhaltigste und strengste Siegel für die Waldwirtschaft, das es zurzeit gibt.
  • PEFC 
    Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung, entstanden aus einer Initiative der Holzwirtschaft. Nicht ganz so streng wie FSC.
  • Naturland
    Holzsiegel vergleichbar mit FSC für heimische Hölzer.
  • „Aus staatlichlich kontrollierter Forstwirtschaft“
    Fragwürdige Siegelqualität.
  • „Reines Plantagenholz“
    Plantagen werden auch oft dort angelegt, wo früher Urwälder standen. Fragwürdiges Siegel.

Holzzäune in den unterschiedlichsten Varianten erfreuen sich jedenfalls hierzulande sehr großer Beliebtheit und passen sich mit ihrer natürlichen Ausstrahlung sehr gut der jeweiligen Umgebung an.

Für viele Gartenbesitzer stellt sich bei den Holzzäunen jedoch die Frage nach der Haltbarkeit. In erster Linie entscheidet die Art des Holzes über die jeweilige Lebensdauer. Zäune aus Fichte und Kiefer sind in den Baumärkten des Landes und in Spezialshops in großer Stückzahl zumeist zu sehr günstigen Preisen erhältlich. In unbehandelter Form sind sie jedoch nur begrenzt haltbar. Unempfindlicher gegen die Witterung werden sie, indem eine entsprechende Lasur aufgetragen wird oder durch eine sogenannte Kesseldruckimprägnierung.

Holzarten und ihre Eigenschaften

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

Wer beim Zaun auf die Natürlichkeit wert legt, sollte das auch beim Holzschutz tun. Dafür eignen sich unter anderem viele Wachse, da diese Fette und verschiedene Alkohole enthalten. Vor allem Bienenwachs gilt als äußerst natürliches und ökologisches Produkt für den Schutz des natürlichen Gartenzauns.

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Staketenzaun

Bei dem Staketenzaun handelt es sich im eigentlichen Sinn ebenfalls um einen Holzzaun. Als Stakete werden dabei die länglichen Holzstangen bezeichnet, die entweder quadratisch oder rohrförmig sein können. Hier findet sich eine Auswahl verschiedener Varianten.

An einem Ende sind die Staketen ein wenig angespitzt. Die einzelnen Staketen sind dabei mit einem verzinkten Draht verbunden. Durch diese Bauweise ist es sehr leicht möglich, den Zaun aufzurollen. Deshalb wird er oftmals auch als Rollzaun bezeichnet.

Der Vorteil ist, dass sich diese Art von Zaun einfach und schnell jeder Art von Gelände anpassen kann. Zur Herstellung wird entweder Kastanien- oder Robinienholz verwendet. Bei der Variante aus Kastanienholz wird das Holz aus den Stockausschlägen des Kastanienbaums im Winter gewonnen. Da die Pflanze im Frühjahr erneut austreibt, ist auch eine mehrmalige Ernte möglich.

Für eine hohe Lebensdauer der Kastanienzäune sorgt der hohe Gerbsäureanteil im Holz. Durch diesen sind die Staketen auch ohne zusätzlichen Anstrich unempfindlich gegen die Witterung und sonstigen Einflüssen der Natur.

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Bambuszaun

Bambuszäune sind vor allem in der asiatischen Gartengestaltung äußerst populär. Wer in unseren Breitengraden nach einem Sichtschutz aus Bambus sucht, findet diesen zumeist in Form von Bambusrollzäunen, bei denen die Stämme gleichmäßig und hochwertig verarbeitet sind.

Selbstverständlich ist es aber auch möglich, seinen Bambusbaum selbst zu bauen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei unbegrenzt und reichen von einem einfachen groben Gitter bis zu einem kompletten meterhohen Sichtschutz.

Hinsichtlich Haltbarkeit ist zu erwähnen, dass der Bambuszaun nicht unbegrenzt hält. Vor allem bei ungeschickter Verarbeitung ist das Material anfällig für die Verwitterung. Das kann jedoch einfach verhindert werden, indem der Zaun nicht im direkten Kontakt mit dem Erdreich verankert und regelmäßig von oberflächlichen Ablagerungen gesäubert wird.

Video: Zaun aus Bambus selbst gebaut

Länge: 6 Minuten

Beitrag: Bambussperre einbauen

Bambussperre einbauen

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Bambussperre einbauen - endlich den Garten zurückerobern

Auf zwei Arten begegnen Gartenbesitzer irgendwann der Situation: Ursprünglich war die exotische Pflanzt sehr beliebt und wurde als willkommene Abwechslung im Garten angepflanzt. Nun wuchert der Bambus jedoch und lässt sich nicht mehr eindämmen. Anders beim Besitzerwechsel: Die neuen Bewohner stehen vor der Herausforderung der wuchernden Pflanzen und möchten den Garten neu gestalten. Also müssen dem Bambus Grenzen aufgezeigt werden. Kein leichtes Unterfangen, denn Bambus ist eine extrem kräftige Pflanze, die sich mittlerweile in Europa sehr heimisch fühlt. Hier greifen nur nachhaltige Maßnahmen, um erfolgreich zu sein.

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Zaun aus Ästen

Wer viele Bäume in seinem Garten oder in der Nähe hat, kann sich auch einen natürlichen Gartenzaun aus Ästen basteln. Der Baumschnitt müsste ohnehin entsorgt werden. Warum ihn nicht also einfach als dekoratives Material für den Zaun verwenden?

Für den Bau eines solchen Zaunes werden einfach zwei Pfosten in den Boden geschlagen oder eingegraben. Die Breite des Zaunes ergibt sich durch den Abstand der beiden Pfosten. Vorsicht: Denn durch eine größere Breite erhöht sich zwar der Sichtschutz, doch auch der Materialbedarf immens.

Der Raum zwischen den Pfosten wird nun einfach mit Ästen und Zweigen und sonstigem natürlichen sperrigen Material, das zur Verfügung steht, gefüllt. Durch den Prozess der Verrottung sackt der Zaun nach und nach in sich zusammen und muss wieder mit neuem Material befüllt werden.

Video: Zaun aus Totholz (Totholzhecke und Rankgerüste)

Länge: 12 Minuten

Video: Zaun aus einzelnen vernagelten Ästen

Länge: 3 Minuten

Video: Schwedischer Holzsaun – selber bauen

Länge: 8 Minuten

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Natursteinmauer

Viele Puristen lehnen zwar die Bezeichnung „natürlich“ für diese Art von Zaun ab, doch auch Steine sind natürliches Material. Schließlich hat sie niemand industriell gefertigt und sie fügen der Natur bei der Entsorgung auch keinen Schaden zu.

Die Mauern haben einerseits einen hohen dekorativen Wert und darüber hinaus auch noch einen äußerst praktischen Nutzen als Sichtschutz. Sie bestehen in der Regel aus witterungsbeständigen und frostfesten Natursteinen.

Unterschieden wird dabei zwischen Tiefen-, Erguss- und Sedimentgesteinen. Vor allem die Sedimentgesteine sind für den Eigenbau einer Natursteinmauer ideal, da sie ziemlich gerade Bruchkanten haben und sich deshalb gleichmäßig aufschichten lassen.

Schließlich besteht auch noch die Qual der Wahl, ob man sich für eine Trockenmauer oder lieber für die vermörtelte Variante entscheiden soll. Bei der Trockenmauer bietet nur das Eigengewicht der Steine die erforderliche Stabilität. Deshalb ist die Anordnung der Steine hier von entscheidender Bedeutung.

Durch die Verbindung der Steine mit Mörtel sehen die Steinmauern wesentlich gleichmäßiger aus und bieten auch mehr Stabilität. Ab zwei Meter Höhe ist hier allerdings vor der Errichtung ein statisches Gutachten erforderlich.

Video: Natursteinmauer selber hochziehen

Länge: 10 Minuten

Video: Einem Profi bei der Arbeit über die Schulter geschaut

Länge: 12 Minuten

Punkt 3

Gartenzaun: Fragen und Antworten

Gartenzaun-FAQ

Gartenzaun: was beachten?

Gartenzaun – was beachten?

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Was muss ich beim Gartenzaun beachten? Von der Zaunseele bis zum Sichtschutz

Ein neuer Garten will gut durchdacht sein. Doch nicht nur die Wahl der richtigen Pflanzen und Pflastersteine will klug vorausgeplant werden. Wenn es um die Abgrenzung des eigenen Grundstücks geht, sollte die Wahl des Zaunes nicht überhastet getroffen werden. Denn dieser wird nicht nur zum Zwecke der Abgrenzung aufgestellt, sondern sollte auch die Augen der Hausbewohner erfreuen und in der Umgebung kein Missfallen erregen.

Wann Gartenzaun streichen?

Offenporige Lasuren sind leicht auf den Zaun aufzutragen, erbringen den Wetterschutz aber nicht allzulange. Der Anstrich sollte alle 1-2 Jahre aufgefrischt werden. Sogenannte filmbildende Wetterschutzfarben und -Lacke versiegeln das Holz, schützen sehr gut vor Witterung und können – je nach Qualität der Farbe – viele Jahre guten Schutz bieten.

Welcher Zeitpunkt eignet sich zum Zaun streichen? Der Zaun sollte vor der Herbst-/Winterperiode gestrichen werden. Am besten an einem sonnigen Tag, auf den mehrere trockene Tage folgen. Die Temperatur sollte über 10 °C liegen.

Gartenzaun-Fundament: wie tief?

Das hängt davon ab, welcher Zaunaufbau gewünscht ist. Hohe Zäune, möglicherweise noch aus schweren Betonpfeilern, benötigen tiefere und breitere Fundamente als ein 50-Zentimeter-Staketenzäunchen.

In der Regel reichen aber Löcher mit einem Durchmesser von 30 bis 40 Zentimeter und eine Tiefe von 60 bis 80 Zentimetern. Dann ist das Fundament frostsicher.

Wer muss den Gartenzaun errichten?

Anders gefragt: Wer muss den Gartenzaun bezahlen oder wer setzt den Gartenzaun? In aller Regel ist es so: Nehmen wir an, du stehst an der Straße und blickst auf dein Haus. Für den linken Gartenzaun ist der linke Nachbar zuständig, für den rechten Zaun bist du verantwortlich. Genauso wie in aller Regel für den vorderen Zaun. Für den Gartenzaun auf der Rückseite vom Grundstück bist du entweder alleine (wenn da nichts mehr kommt oder ein Weg lang führt) oder gemeinsam mit denen zuständig, deren Grundstück dahinter liegt.

Gartenzaun: was ist erlaubt?

Gartenzaun - was ist erlaubt?

vogel zaun paragraph"Lieber einen Spatz auf dem Zaun als eine Nachtigall im Himmel."  Russisches Sprichwwort

Auf die Frage, was in Sachen Gartenzaun erlaubt ist, lässt sich nur die klassischste aller juristischen Antworten geben: Es kommt darauf an. Grund hierfür ist, dass diese Aspekte des Baurechts Ländersache sind. Entsprechend kommt es darauf an, ob Sie einen Zaun in Hessen, Sachsen, Brandenburg oder Bayern errichten möchten.

Je nachdem, wo sie wohnen, muss Ihr Zaun unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben genügen. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich in einzelnen Bundesländern so verhält, dass die einzelnen Gemeinden ermächtigt sind, ihre eigenen Regelungen im Hinblick auf die Befriedung von Grundstücken zu erlassen. 

Wer verschenkt Gartenzaun?

Gartenzäune werden gar nicht so selten verschenkt. Das kann viele Gründe haben. Zum Beispiel kann man zu viel Zaun gekauft haben und weiss nicht, wohin damit. Oder der alte Zaun gefällt nicht mehr und soll einem neuen weichen, ist aber noch in gutem Zustand.

Erste Anlaufstelle für Umsonst-Zäune ist Ebay-Kleinanzeigen.

Wie kann ich den Gartenzaun entsorgen?

Wo entsorge ich Gartenzaun?

Wo entsorge ich Gartenzaun?

Wo entsorge ich einen Gartenzaun?

Gartenzäune bestehen meist aus robustem Material. Doch selbst der beste Zaun segnet irgendwann das Zeitliche und muss entsorgt werden. Da reicht die heimische Mülltonne nicht aus und auch die Sperrmüllfahrer nehmen den alten Gartenzaun nicht mit.

Du wirst den alten Zaun dennoch problemlos los, musst nur wissen, welcher Gartenzaun wo entsorgt wird. In diesem Artikel erläutern wir die jeweiligen Möglichkeiten.

Hast du eine weitere Frage?

Ist eine Frage zum Gartenzaun unbeantwortet geblieben?

Bitte diese hier stellen, wir ergänzen dann den Text.

 

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Punkt 4

Kleine Kulturgeschichte des Zaunes (Doku)

Länge: 10 Minuten

Punkt 5

Weiterlesen: Gartenzaun

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