StacheldrahtDas Vermögen der Deutschen steigt ungebremst weiter. Entsprechend vermehrt sich die Anzahl der Wertgegenstände in privaten Wohnhäusern. Doch die Einkommensschere öffnet sich ebenfalls. Lockende Anreize für zwielichtige Gestalten, die eine eigene Meinung von dein und mein vertreten. Viele Eigenheimbesitzer überlegen darum ihr Grundstück mit Stacheldraht zu sichern. Das ist prinzipiell nicht verboten, es gilt aber die Gefährdung anderer auszuschließen.

Steigender Bedarf

Die gestiegene Nachfrage nach Stacheldraht lässt sich am Erfolg eines der größten Händler in Deutschland ablesen. Der Anbieter von Stacheldraht  und Natodraht ist diesen Monat umgezogen, hat sich auf über 5.000 Quadratmeter Fläche vergrößert und baut das firmeneigene Angebot in Berlin immer weiter aus.

Kommunale Bestimmungen

Stacheldraht ist prinzipiell auch für Wohngebiete zugelassen. Grundstückseigentümer sind sogar verpflichtet, ihr Grundstück einzufrieden. Sie müssen sich bei der Ausgestaltung der Umzäunung an der Ortsüblichkeit ausrichten. Das meint unter anderem, dass die Umzäunung in Material, Optik und Höhe "nicht aus dem Rahmen fallen darf".

Im Zweifelsfall entscheidet das zuständige Gericht, welche Art der Einfriedung vor Ort zulässig ist. Ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis des Hauseigentümers wird dabei berücksichtigt. So wird eine Person des öffentlichen Lebens mehr Spielraum bei der Ausgestaltung der Grundstücksumzäunung zukommen. Auch die Art der Nutzung des Grundstückes wird im Falle eines Falles von den Gerichten geprüft. Ein Zaun, der Rinder auf der Weide vor dem Ausbruch bewahrt wird anders bewertet, als die Einzäunung eines Gemüsegartens in einem reinen Wohngebiet.

Menschliche Sicherheit

Des Weiteren muss der Grundstückseigentümer im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht gewährleisten, dass Menschen, insbesondere Kinder, nicht durch die Ausgestaltung des Zaunes gefährdet werden. Spielende Kinder, Nachbarn oder Fußgänger dürfen sich nicht daran verletzen können.

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