Vergleichen Sie die Gartenplanung doch einmal mit der Planung Ihres Hauses. Beim Hausbau wird größte Mühe auf die Anordnung der Zimmer, die Ausrichtung zur Sonne, dem jeweiligen Nutzungsvorhaben sowie der Aufstellung der Möbel gewidmet. Dabei ist der Umbau eines Zimmers im Verhältnis zur Umgestaltung eines Gartens eine Sache von wenigen Stunden oder Tagen. Ein einmal gepflanzter Baum, das aufwendige Planschbecken oder der mühevoll angelegte Steingarten lassen sich nicht nach kurzer Zeit wieder umgruppieren. Natürlich wird man auch bei sorgfältigster Planung Lehrgeld zahlen müssen - aber sicherlich deutlich weniger als wenn die Gartenplanung nicht die Ihr gebürende Aufmerksamkeit bekommt.

 

Haus und Garten als Einheit

Am schönsten wäre es, wenn das Haus im nordöstlichen Teil des Gartens steht. Somit liegt der Garten südwestlich und bietet den ganzen Tag lang einen schönen Anblick. Brücke vom Garten in das Haus kann ein angelegter Wohnsitzplatz sein.

Ideal ist es, wenn der Garten in die umgebende Landschaft  integrativ einfliessen kann. Somit bleiben dem Auge unschöne Brüche erspart. Dies gilt für Bepflanzung und Begrenzung (Mauer o.ä.) des Gartens.

Die Größe des Gartens ist von nebensächlicher Bedeutung. Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Größe des Gartens die Verwirklichungsmöglichkeiten ausgedehnter sind, aber auch der Arbeitsaufwand proportional ansteigt.

Die Familie befragen

Berufen Sie bei Planung des Gartens doch einmal den Familienrat ein. Sie werden erstaunt sein, welche Wünsche dort alle zusammen kommen: Von der gemütlichen Sitzecke, dem Bolzrasen, der Grillecke, dem Obst- und Gemüsegarten bis zum Schwimmbecken sind die Wünsche erst einmal sehr reichhaltig. Da alle Wünsche zusammen aber wohl die Größe eines Fußballstadions erfordern werden, wählen wir in demokratischer Manier unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen die Elemente aus, die in die Planung mit einfliessen sollen.

Der nächste Schritt ist es dann, einen Plan vom Garten anzufertigen.

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