Garten gestalten: wichtige Tipps
Wer sich nicht auskennt, der hat Respekt vor der Gestaltung eines Gartens. Doch auch ohne professionelle Kenntnisse muss der Anfänger nicht auf die gewünschte grüne Oase verzichten. Jeder kann einen Garten gestalten. Mit diesen Tipps und Tricks gehst du von Anfang an richtig vor.
Inhalt: Garten gestalten Tipps
- Zuerst die Theorie: Ziergarten oder Nutzgarten?
- Die Praxis: Nach der Planung folgt die Umsetzung
- Von der Pflicht zur Kür: Weitere mögliche Elemente
- Die Erhaltung: Pflege und Tipps gegen Schädlinge
- Viele weitere Tipps zum Anlegen des Gartens im Video
- Tipps zur Anlage eines klassischen Gartens
- Einen natürlichen Garten anlegen
- Der romantische Garten
- So legst du einen "modernen" Garten
- Familiengarten gestalten: Einem Planer über die Schultern geschaut
- Tipps vom Gartenprofi Ralf
- Garten pflegeleicht gestalten
- Pflanzen einsetzen
- Den Garten optisch vergrößern
- Romantik pur
- Dekoideen für den Garten
- Ergänzung oder Frage von dir?
- Weiterlesen
Zuerst die Theorie: Ziergarten oder Nutzgarten?
Gerade wenn die Kenntnisse nicht vertieft sind, sollte vor dem eigentlichen Anlegen des Gartens die Theorie kommen – Planung ist hier Gold wert. Als ersten Schritt sollte der zukünftige Gartenbesitzer festlegen, wofür die Grünfläche genutzt werden wird. Soll es ein Nutzgarten sein, der voranging selbst angebautes Obst und Gemüse zum Vorschein bringt? Oder geht es um eine Erholungsoase – ein Zier- oder Freizeitgarten, an dessen Blütenpracht sich der Besitzer erfreuen kann.
Diese beiden grundlegenden Arten des Gartens sind entscheidend für die Gestaltung. Der Nutzgarten benötigt natürlich mehr Platz für Beete und Co. Ein Häuschen für Gartengeräte ist notwendig, Wässerung bekommt eine ganz andere Bedeutung. Der Ziergarten hingegen sollte rund um die Beete voller Blüten mehr Sitz- und Ruhefläche bieten. Hier werden die Gartenmöbel, Terrassengestaltung und Sichtschutz zu notwendigen Planungsthemen.
Ist die Gartenfläche groß, können beide Gartenarten miteinander kombiniert werden.
Auch das Alter des Besitzers und der Angehörigen spielt eine Rolle bei der Gartengestaltung. Der „ältere Gärtner“ wird nicht mehr viel Kraft und Energie in die Pflege des Gartens stecken können. Daher sollte hier auf pflegeleichte Elemente (siehe Videos unten) geachtet werden. Ein Gärtner „in den besten Jahren“ kann auch Pflanzen planen, die viel Pflege brauchen und sich erst über die Jahre entwickeln werden.
Sind Kinder vorhanden? Dann sollte einerseits auch an Spielecken und andererseits über mögliche Giftquellen im Garten nachgedacht werden. Wichtig sind Pflanzenratgeber – sowohl im Zier- und Nutzgarten sollte der Besitzer vorher wissen, welche Pflanzen welche Bedingungen erfordern. Danach kann passend eingekauft werden.
Die Praxis: Nach der Planung folgt die Umsetzung
Eines sei für Anfänger noch gesagt: Die Gartengestaltung wird niemals vollends enden. Die grüne Oase bietet immer Arbeit, ein Gärtner hat immer etwas zu tun. Daher sollte sich jeder zukünftige Gartenbesitzer darüber im Klaren sein, dass Geduld und Durchhaltevermögen wichtige Eigenschaften eines erfolgreichen Gärtners sind.
Schritt 1: Beete und andere Pflanzflächen
Beim Nutzgarten und ebenso beim Ziergarten ist der Beginn das Anlegen der Beete. Je nachdem, welche Pflanzensamen im Einkaufskorb gelandet waren, sind die Größen der Beete unterschiedlich.
Tipp: Achte bei der Auswahl der Blumen, Sträucher, Bäume und anderer Pflanzen (auch) darauf, dass du möglichst zu allen Jahreszeiten Farbtupfer (= blühende Pflanzen) in deinem Garten hast.
Schritt 2: Wege
Danach werden die Wege angelegt, die zwischen den Beeten zum Gartenhäuschen und Co führen. Wer kreativ sein will, kann hier von der langweiligen eckigen Aufteilung des Gartens abweichen. Runde und ovale Formen lockern die Optik eines Gartens auf. Wer Bäume pflanzen möchte, sollte sich dessen langsamen Wachstums bewusst sein und auch genügend Platz einplanen.
Schritt 3: Pausenzonen
Nach der Beetgestaltung kommt die Her- und Einrichtung von Sitz- und Ruheecken. Wer diese Bereiche viel in der Freizeit auch für Grillfeste und Co nutzen will, sollte die Flächen stabil gestalten: Terrassen sollten gepflastert werden und großzügig Platz bieten. Grill und Möbel gibt es im Gartencenter zu kaufen. Auch Sicht- und Sonnenschutz sind bei solcher Nutzung essenziell. Wer viel Rasenfläche plant, sollte auch einen entsprechend dimenstionierten Rasenmäher anschaffen.
Von der Pflicht zur Kür: Weitere mögliche Elemente
Hat der Gärtner die grobe Gestaltung des Gartens abgeschlossen, kann die Dekoration beginnen. Kleine Flächen, die bisher nutzungsfrei waren, können sich für einen Steingarten anbieten. Dieser ist vor allem im Freizeit- und Ziergarten ein Hingucker. Steingärten sind – einmal eingerichtet – pflegeleicht.
Auch Wasserwelten sind beliebt im Garten. Ob ein kleiner Teich und sogar ein Bachlauf – beides kann den Garten beleben. Wer sich optisch daran erfreuen will, kann diese in der Nähe der Terrasse bauen. Sollen Tiere die Wasserwelten bewohnen, empfiehlt sich jedoch ein wenig Abstand. Kleine Seen passen überall hin, größere Teiche strahlen jedoch mehr Ruhe aus.
Die Erhaltung: Pflege und Tipps gegen Schädlinge
Von Anfang an sollte auch daran gedacht werden, die neue grüne Oase zu schützen. Im Winter muss sie frostsicher gemacht werden, im Sommer braucht es an heißen Tagen oft zusätzliche Wässerung. Unkraut zupfen, Blätter entfernen – das gilt es, ganzjährig zu erledigen, egal ob es sich um einen Nutz- oder Ziergarten handelt. Ebenso muss die Pflanzenpracht ganzjährig vor Schädlingen geschützt werden. Wer Kastanienbäume im Garten hat, sollte Maßnahmen gegen die Miniermotte ergreifen. Bei Gemüse in den Beeten können Schnecken und Käfer zur Plage werden. Auch hier sollten unbedingt Maßnahmen schon zu Beginn der Gartengestaltung ergriffen werden. Tipps dazu, wie das nachhaltig gelingt, in folgendem Beitrag
Beitrag: Insektenfreundlichen Garten anlegen – Tipps, Pflanzen & Ideen
Ein Garten, in dem es summt und flattert, ist mehr als nur hübsch anzusehen – er ist ein Stück gelebte Ökologie. Wer genau hinsieht, merkt schnell, dass es nicht nur um Blumenbeete oder dekorative Steine geht, sondern um ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Pflanzen, Strukturen und kleinen Rückzugsorten. Ein insektenfreundlicher Garten ist dabei kein streng durchgeplantes Kunstwerk, sondern eine Mischung aus Vielfalt, ein wenig Unordnung und bewusster Auswahl. Der Lohn: mehr Leben im eigenen Grün, eine reichere Ernte und das gute Gefühl, einen Beitrag gegen das große Summensterben zu leisten.
Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann den Insekten helfen, indem er ihnen zumindest dort einen für sie lebensfreundlichen Raum zur Verfügung stellt. ► Insektenfreundliche Pflanzen Liste ► Winterhart und mehrjährig ► Gestaltung ► Was ist im Schatten möglich? ► Insektenhotel
Hier weiterlesen: Insektenfreundlichen Garten anlegen – Tipps, Pflanzen & Ideen
Viele weitere Tipps zum Anlegen des Gartens im Video
Tipps zur Anlage eines klassischen Gartens
Länge: 6 Minuten
Einen natürlichen Garten anlegen
Länge: 7 Minuten
Der romantische Garten
Länge: 9 Minuten
So legst du einen "modernen" Garten
Länge: 10 Minuten
Familiengarten gestalten: Einem Planer über die Schultern geschaut
Länge: 35 Minuten
Tipps vom Gartenprofi Ralf
Länge:8 Minuten
Garten pflegeleicht gestalten
Kleine, aber wertvolle Tipps für einen Garten, der weniger Arbeit macht:
Pflanzen einsetzen
Den Garten optisch vergrößern
Romantik pur
Dekoideen für den Garten

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Insektenfreundlichen Garten anlegen – Tipps, Pflanzen & Ideen
Ein Garten, in dem es summt und flattert, ist mehr als nur hübsch anzusehen – er ist ein Stück gelebte Ökologie. Wer genau hinsieht, merkt schnell, dass es nicht nur um Blumenbeete oder dekorative Steine geht, sondern um ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Pflanzen, Strukturen und kleinen Rückzugsorten. Ein insektenfreundlicher Garten ist dabei kein streng durchgeplantes Kunstwerk, sondern eine Mischung aus Vielfalt, ein wenig Unordnung und bewusster Auswahl. Der Lohn: mehr Leben im eigenen Grün, eine reichere Ernte und das gute Gefühl, einen Beitrag gegen das große Summensterben zu leisten.
Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann den Insekten helfen, indem er ihnen zumindest dort einen für sie lebensfreundlichen Raum zur Verfügung stellt. ► Insektenfreundliche Pflanzen Liste ► Winterhart und mehrjährig ► Gestaltung ► Was ist im Schatten möglich? ► Insektenhotel
Hier weiterlesen: Insektenfreundlichen Garten anlegen – Tipps, Pflanzen & Ideen
Eine Terrasse ist weit mehr als nur ein paar Platten oder Dielen im Garten – sie ist das Herzstück deines Außenbereichs, der Ort, an dem die Seele baumeln darf und gesellige Abende mit Freunden zur Tradition werden. Doch die Gestaltungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass die Entscheidung manchmal schwerfallen kann. Soll es rustikal und naturverbunden mit viel Holz sein oder doch lieber modern und minimalistisch mit klaren Linien und Beton? Und was ist mit der Pflege – schließlich möchte niemand nach ein paar Jahren eine verwitterte Fläche vorfinden, die mehr Arbeit als Freude bereitet. Wie bei so vielen Dingen im Leben kommt es auch hier auf die richtige Mischung an: zwischen Funktionalität, Ästhetik und einem guten Plan für langfristige Pflege.
Doch so verlockend die Ideen auch sind, es gibt immer ein paar Haken: Holz mag warm und gemütlich wirken, aber ohne regelmäßige Pflege geht nichts. Und auch der immer beliebter werdende Mix aus Beton und Naturmaterialien hat seine Tücken – er kann schnell kühl und ungemütlich wirken, wenn man nicht auf die richtige Balance achtet. In diesem Artikel schauen wir uns daher nicht nur die gängigsten Terrassenideen an, sondern werfen auch einen kritischen Blick auf die verschiedenen Optionen. Denn eines ist sicher: Die perfekte Terrasse für jedermann gibt es nicht. Sie muss zu dir und deinen Bedürfnissen passen.
Wir erläutern daher, welche viele Arten von Terrassen-Gestaltungsmöglichkeiten es gibt.
Die Rose ist der Star der Blumen und egal ob im Strauß zu verschiedenen Anlässen oder im Garten, ganz herrlich anzuschauen. Ob klassisch rot, bunt oder in Pastelltönen, mit kleinen oder großen Blüten, kurz- oder langstielig, duftend oder geruchlos – für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein. Rosen verschönern den Garten, die Terrasse oder den auch Balkon und bringen eine ganz besondere Atmosphäre mit sich. Allerdings sollten sie für eine optimale Blütenpracht richtig gepflegt und vor allem regelmäßig geschnitten werden.
Das Schneiden von Rosen mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, aber mit ein wenig Wissen und Übung wirst du bald ein Meister darin sein. Hier erhältst du eine einfache Anleitung zum Rosenschnitt, bewährte Tipps und Spezialempfehlungen für Beet-, Strauch- und Stielrose. Inklusive Fotos und Videos.
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