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Wie Sie einen Gartenweg pflegeleicht anlegen

Getreu nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel, spielen Wege im Garten oft eine große Rolle. Vor allem wenn zwei Ziele miteinander verbunden werden sollen, sind Wege sehr wichtig. Im eigenen Garten steht nicht nur der nützliche Aspekt im Vordergrund, sondern auch die Gestaltung. Keiner hat Lust, auch bei matschigem Wetter über sumpfigen Rasen gehen zu müssen. Das ist aber nur einer von vielen Gründen, die für Wege im eigenen Garten sprechen.

Bestenfalls sollte daher schon bei der Planung des Gartens an die passenden Wege gedacht werden. Denn wenn diese direkt mitbedacht werden, können auch beispielsweise Blumenbeete sinnvoller abgegrenzt werden und Rasenflächen erhalten eine gute Unterteilung.

Bei der Planung müssen daher aber einige Aspekte bedacht werden, damit das Wegekonzept später auch einen Sinn macht. Einfach zu pflastern, macht in den wenigsten Fällen Sinn. Oft hat man außerdem noch weitere Anforderungen an die Wege. Sie sollen beispielsweise pflegeleicht sein, damit man möglichst wenig Arbeit hat. Wie oft müssen die Wege gereinigt und gepflegt werden? Bei lockereren Steinen wird man in den Fugen immer Probleme mit Unkraut und Insekten haben. Lässt sich das umgehen?

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Punkt 1

Worauf sollte bei der Planung vom Gartenweg geachtet werden?

Wenn man seinen Garten plant, dann kommt es vor allem auf die sinnvolle Führung der Wege an. Gibt es Bereiche im Garten, die gut erreicht werden müssen? Wie wird welcher Abschnitt des Gartens genutzt?

Folgende Kriterien sollten beachtet werden:

  • Bereiche wie ein Schuppen oder eine Sitzgelegenheiten sollten möglichst direkte Wege haben, damit sie schnell erreichbar sind. Oder gibt es einen Gemüsegarten, der direkt erreicht werden soll?
  • Je nach Größe des Gartens können gerade oder geschwungene Wege ausgewählt werden. Bei wenig Fläche bieten sich wenige gerade Gartenwege an, während geschwungene Linie auch zum Schlendern einladen können.
  • Zu viele Wege und verschiedene Linien sollten aber vermieden werden, da der Garten sonst schnell unübersichtlich wirkt.
  • Die Wege sollten von ihrem Material an die übrige Umgebung und an die Gebäude in der Nähe angepasst werden, damit ein stimmiges Gesamtbild entstehen kann.

Insgesamt kommt es natürlich auch immer auf den eigenen Geschmack an. Ist der Garten eher flach gestaltet und ist daher gut einsehbar? Oder ist er eher verwachsen und es bieten sich daher auch verwinkelte Wege an?

Kreativ bleiben

Es müssen auch nicht immer durchgängige Wege sein, sondern diese können auch durchaus vor einer Rasenfläche enden und ein Stück später erneut beginnen. Hier gibt es sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten. Vor allem bei der Wahl des richtigen Materials für die Wege gibt es viele Optionen, sodass die Entscheidung gut durchdacht sein sollte.

Video: Grundlegende Überlegungen zum Gartenweg

Länge: 8 Minuten

Punkt 2

Was für Wege sind besonders pflegeleicht?

Da die Wege in einem Garten ja nicht zwangsläufig einheitlich sein müssen, gibt es hier verschiedene Möglichkeiten. Bestenfalls lassen sich die Wege unterteilen in diejenigen Pfade, die oft genutzt werden und dann wiederum in solche, die eher selten verwendet werden.

Grundsätzlich unterscheiden wir im Garten zwischen:

  • Hauptwegen
  • Nebenwegen
  • Spazierwegen

Die Hauptwege sollten mit Pflastern, Natursteinen oder anderen Platten belegt werden. Diese sind recht pflegeleicht, zudem kommt man trockenen Fußes durch den Garten und bei Bedarf können die Steine einfach abgefegt werden.

Seltener benutzte Wege können auch mit Kies oder Rindenmulch belegt werden. Das ist mit Gerätschaften wie einer Schubkarre aber nicht immer ganz so praktisch. Zudem ist hier eine Begrenzung des Weges nötig, damit z. B. die Kieselsteine nicht bald auf dem gesamten Rasen verteilt sind. Regelmäßige Pflege empfiehlt sich.

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Große Platten: Je weniger Fuge, desto weniger Unkraut

Gerade Platten oder ähnliche Steine mit kleinen Fugen sind bei Gartenwegen besonders beliebt. Vor allem Natursteine erfreuen sich bei Gartenliebhabern größter Beliebtheit, weil sie sehr natürlich aussehen und sich daher gut in den Garten integrieren lassen. Große Steinplatten sind schwierig zu verlegen, machen danach aber für Jahrzehnte kaum noch Arbeit.

Bewährtes Pflaster

Pflasterklinker werden bei 1.100 Grad aus Ton gebrannt. Diese Ziegel sind langlebig und pflegeleicht.

Pflaster: Materialausbau und Videoanleitung

Pflastersteine Material

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Die Auswahl des passenden Materials für Pflastersteine

Wie Pflanzen können Pflastersteine Ihrem Garten Farbe, Textur und Muster verleihen. Die am weitesten verbreiteten Pflastermaterialien lassen sich in zwei große Kategorien einteilen: Steinbruchmaterial und Verbundmaterial.

Steinbrüche wie Granit und Schiefer werden gegraben und dann durch Spalten, Schneiden oder Zerkleinern geformt. Verbundwerkstoffe wie Ziegel und Betonfertigteile werden im weichen Zustand verarbeitet und geformt, gebrannt oder trocknen gelassen. Die große Auswahl an unterschiedlichen Steinarten hat seine Vor- und Nachteile, da einige Arten für bestimmte Verwendungszwecke und Standorte besser geeignet sind als andere.

Video-Anleitung: Auffahrt pflastern / Pflaster verlegen

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Wichtig beim Pflastern ist das korrekte Durchführen der Vorarbeiten. Das reine Verlegen der Pflaster gelingt dann relativ einfach.

granit pflaster kantig grau

Granit

Granit stellt ein elegantes Pflastermaterial für Außenbereiche dar und wird häufig als Würfel oder ziegelsteinförmige Teile verkauft. Das Material ist teuer, aber ebenfalls sehr langlebig und pflegeleicht.

Was wäre Ihr Wege-Material?

Auf welches Material setzen Sie, welchen Tipp nutzen Sie, wenn Sie mit einem Weg möglichst wenig Arbeit haben wollen?

Bitte nennen Sie uns kurz Ihren Favoriten-Tipp für eine mühelose Wegepflege. Vielen Dank!

 

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 Punkt 3

Inspiration einholen

Wenn man sich selbst nicht sicher bei der Auswahl ist, dann sollte man sich beraten lassen und entsprechende Beispiele ansehen, damit man weiß, wie der Weg später im eigenen Garten aussehen könnte. Die Adresse  Pflasterarbeiten Kiel bietet beispielsweise viele Optionen zur Ansicht.

Wenn man die Wege nicht selbst anlegen kann oder möchte, sollte man sich Hilfe holen.  Dabei kommt es auf die Beratung, die Durchführung und die anschließende Betreuung bei den Gartenwegen an. 

Video: Gartenweg-Beispiele

Länge: 2:30 Minuten

Video: 5 Kniffe, um den Garten pflegeleichter zu gestalten

Punkt 4

Gartenweg-Literatur

Punkt 5

Mehr zum Gartenweg auf Bauen-und-Heimwerken.de

Wegebau

Folgende Faktoren sollten Gartenwege immer erfüllen:

  • Sie sollten zu jeder Zeit begehbar sein
  • Sie müssen wetterfest gebaut sein
  • Regenwasser sollte den Weg nicht aufweichen
  • Das Wasser muß abliessen können
  • Trockenheit sollte den Weg aber auch nicht staubig werden lassen

Lesen Sie hier unseren Ratgeber zum Wegebau.

Anleitung Gartenweg verlegen

Gartenweg verlegenUm den Garten auch bei matschigem Wetter problemlos betreten zu können, braucht es einen robusten Pfad durch das heimische Reich. Die Anforderungen an solch einen Gartenweg sind durchaus vielfältig:

  • Er sollte zu jeder (Wetter-) Zeit unter Erhalt eines trockenen Fußes begehbar sein.
  • Die gesamte Konstruktion muss wetterfest sein.
  • Regenwasser darf den Gartenweg nicht aufweichen.
  • Wasser kann ungehindert abfließen.
  • Bei anhaltend heißer Wetterlage sollte das Betreten des Gartenweges keine Staubwolken aufwirbeln lassen.

Damit dies alles erfüllt wird, findest du hier unsere Anleitung zum Gartenweg verlegen.

Welche Steine für Carport und Gartenwege?

steine gartenweg uz 564Zierkies für den Wegebau

Sie möchten Ihre Einfahrt mit Kies stabilisieren und vielleicht noch einen dekorativen Gartenweg anlegen? Sie fragen sich, welche Gesteinsarten sich dazu eignen und wie viel Sie davon benötigen?

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