Rasenkante Weg Naturstein

Rasenkante – welches Material? Vor- und Nachteile von Metall, Beton, Kunststoff & Co.

Viele bemühen sich um Übersichtlichkeit und Ordnung im Garten. Rasen und Beete sollen voneinander sauber getrennt sein und dennoch eine harmonische Einheit bilden. Saubere Rasenkanten wollen hier unterstützen, wobei die unterschiedlichen Materialien ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben.

Punkt 1

Vorteile von Rasenkanten

Unsaubere Rasenkanten und verschwommene Beeteinfassungen verleihen dem Garten schnell einen ungepflegten Eindruck. So können schöne Bepflanzungen kaum richtig zur Geltung kommen.

Um das zu vermeiden, bringen klare Strukturen durch saubere Rasenkanten und Beeteinfassungen Ordnung in den Garten. Genauso, wie ein schöner Rahmen ein Bild zur Geltung kommen lässt, bestimmt eine passende Rasenkante das Bild eines gepflegten Gartens. Da der Rasen immer wieder nachwächst und versucht, neues Terrain zu erobern, bleibt eine deutliche Abgrenzung unumgänglich. Außerdem verhindert eine geeignete Rasenkante, dass Unkraut in den Rasen hineinwachsen kann.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Möglichkeiten Wegumrandungen, Beeteinfassungen und nicht zuletzt Rasenkanten auch selbst zu gestalten. Die verschiedenen Materialien von Begrenzungssteinen und Rasenkanten sorgen für eine elegante Gartengestaltung. Zusätzlich erleichtern sie dem Gärtner in vielen Fällen die Pflege seines Kleinods.

Punkt 2

englische rasenkante green 1000

Arten von Rasenkanten

Welche Rasenkante ist die Beste? Schauen wir uns die unterschiedlichen Möglichkeiten einmal näher an:

Englische Rasenkante

Die „Englische Rasenkante“ ist die älteste Form einer Abgrenzung von Rasenflächen. Hierbei wird die Rasenkante regelmäßig von Hand (oder mit einem Motorschneider) gestochen oder beschnitten. Die "Englische Rasenkante" wirkt edel und lässt den Garten gepflegt erscheinen.

Allerdings benötigt sie auch die meiste Pflege. Da keine Beeteinfassung oder eine andere Abgrenzung verwendet wird, ist die Instandhaltung relativ aufwendig. Alle Grenzen müssen im Abstand von ein paar Wochen nachgepflegt werden, indem man mit einem Rasenkantenstecher, -schneider oder einem Spaten einen scharf akzentuierten Abbruch vornimmt. In der Wachstumsphase sollte alle vier bis sechs Wochen gestochen bzw. geschnitten werden.

Doch es geht auch einfacher.

Rasenkanten aus Metall

Diese Lösung im Garten bietet die Möglichkeit, perfekte Grenze zu setzen, ohne dass sie dabei groß auffallen. Sie werden senkrecht in den Boden eingebracht, um eine Ausbreitung des Rasens zu verhindern. Es gibt sie entweder als Aluminium- und Edelstahlrasenkante oder als Rasenkante aus verzinktem Stahl.

Durch ihre Flexibilität lassen sich nicht nur sehr gerade Kanten und saubere Ecken, sondern auch Rundungen und Kurven wunderbar abgrenzen. Auch als Wegumrandung sind sie Metallrasenkanten gut geeignet.

Um solche Rasenkanten zu verlegen, ist kein großer Aufwand erforderlich. Das kann einfach mit einem geeigneten Hammer (Gummi oder Kunststoff) erledigt werden. Sie bieten dem Hobbygärtner eine gute Möglichkeit, die Rasenkanten selber zu machen. Metallrasenkanten gelten zudem als besonders langlebig.

Video: Rasenkante aus Metall verlegen

Länge: 3 Minuten

Rasenkanten aus Kunststoff oder Gummi

Den Metallrasenkanten sehr ähnlich sind solche aus Kunststoff oder Gummi. Sehr oft kommen hier recycelte Materialien zum Einsatz, sodass sie nicht nur günstig in der Anschaffung sind, sondern auch den Umweltaspekt berücksichtigen. Eine fachgerechte Entsorgung nicht mehr benötigter Rasenkanten vorausgesetzt.

Rasenkanten aus Kunststoff kommen in verschiedenen Farben und Formen daher, was ihren Einsatz besonders variabel macht. Da sie vom Material her weich und flexibel sind, muss ein kleiner Graben oder eine kleine Rinne zum Verlegen vorbereitet werden. Dabei ist es wichtig auf die richtige Tiefe zu achten, damit der Kunststoff mit der Rasenhöhe abschließt, um später ein ungestörtes Mähen des Rasens zu gewährleisten.

Als Beeteinfassungen bieten sie obendrein vielfältige kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

Achten Sie beim Kauf der Rasenkante aus Kunststoff auf Qualität. Rasenkanten aus minderwertigem Material brechen leicht. Die Folge ist, dass unschöne kleine Kunststoffteilchen entlang der Kante verstreut sind.

Rasenkanten aus Stein oder Beton

Es gibt unterschiedliche Arten von Begrenzungssteinen für den Garten. Da sind zum Beispiel

  • Granit-Kleinpflaster,
  • alte Dachziegel,
  • Klinker und
  • Backsteine sowie
  • Natursteine oder
  • Betonpflastersteine

in vielen Gärten zu finden. Mit den passenden Kantsteinen kann man nicht nur eine Fläche abgrenzen, sondern auch einen ästhetischen und stabilen Übergang schaffen. Je nach Geschmack und Stil lassen sich mit Steinen Rasenkanten wunderschön anlegen und auch Beeteinfassungen und Wegumrandungen hochwertig in Szene setzen.

Sehr beliebt sind Kantsteine auch als Terrassenumrandung. Mit den unterschiedlichen Formen und Materialien der Steine ergeben sich viele kreative gestalterische Möglichkeiten.

Um Rasenkanten aus Steinen zu setzen, sind ein wenig mehr Vorbereitungen nötig. Für eine Beeteinfassung mit Steinen findet man hier eine einfache Anleitung: https://www.gartentipps.com/rasenkante-verlegen-anleitung-und-tipps.html Nachdem die Rasenkante verlegt wurde, ist es möglich, dass der Rasen oder das Unkraut durch die Fugen zwischen den Steinen hindurch wachsen, was eine regelmäßige Pflege notwendig macht.

Video: Rasenkanten aus Naturstein verlegen

Länge: 18 Minuten

Video: Rasenkanten aus Stein, Metall und Gummi vorgestellt

Länge: 2 Minuten

Punkt 3

Umfrage: Welche Rasenkante ist Ihr Favorit?

Welche Rasenkante bevorzugen Sie in Ihrem Garten?

Rasenkanten sind Geschmackssache. Welche verwenden Sie bzw. planen Sie zu verwenden?

 

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Punkt 4

Fazit: Rasenkante – welches Material ist das Beste?

Jede Rasenkante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Pflegeaufwand, Preis und die Arbeit beim Setzen der Kante sind genauso unterschiedlich wie die spätere Optik. Die Rasenkanten-Entscheidung muss also den eigenen Geschmack, den Preis sowie die Zeit für die Pflege berücksichtigen.

Punkt 5

Zusatztipp: Rasenkante aus Kunstrasen

Ein pfiffiger Erfinder aus Oberbayern hat eine ganz neue Möglichkeit erfunden, Rasen "unsichtbar" zu begrenzen.

Länge: 5 Minuten

Punkt 6

Weiterlesen: der pflegeleichte Gartenweg

Gartenweg pflegeleicht

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Wie Sie einen Gartenweg pflegeleicht anlegen

Getreu nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel, spielen Wege im Garten oft eine große Rolle. Vor allem wenn zwei Ziele miteinander verbunden werden sollen, sind Wege sehr wichtig. Im eigenen Garten steht nicht nur der nützliche Aspekt im Vordergrund, sondern auch die Gestaltung. Keiner hat Lust, auch bei matschigem Wetter über sumpfigen Rasen gehen zu müssen. Das ist aber nur einer von vielen Gründen, die für Wege im eigenen Garten sprechen.

Bestenfalls sollte daher schon bei der Planung des Gartens an die passenden Wege gedacht werden. Denn wenn diese direkt mitbedacht werden, können auch beispielsweise Blumenbeete sinnvoller abgegrenzt werden und Rasenflächen erhalten eine gute Unterteilung.

Bei der Planung müssen daher aber einige Aspekte bedacht werden, damit das Wegekonzept später auch einen Sinn macht. Einfach zu pflastern, macht in den wenigsten Fällen Sinn. Oft hat man außerdem noch weitere Anforderungen an die Wege. Sie sollen beispielsweise pflegeleicht sein, damit man möglichst wenig Arbeit hat. Wie oft müssen die Wege gereinigt und gepflegt werden? Bei lockereren Steinen wird man in den Fugen immer Probleme mit Unkraut und Insekten haben. Lässt sich das umgehen?

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