Rosen-Wissenswertes: Sorten, Pflanzung, Schnitt und Pflege
In nahezu jedem Hausgarten finden sich Rosen. Für ein effektvolles Auftreten der Rosen kommt es weniger auf deren schiere Anzahl als vielmehr auf die geschickte Platzierung der Pflanzen an. Rosen wollen viel Raum zum Leben haben – eine zu dicht gedrängte Pflanzung führt zu leicht zu Krankheiten oder Schädlingsbefall. Zudem bedürfen sie regelmäßigen Rückschnitts, ein wenig Düngung, Wintervorbereitung ... All dies behandelt der folgenden Artikel.
Zunächst werden aber die verschiedenen Rosenkategorien vorgestellt.
Rosen-Sorten
Es gibt eine unüberschaubare Vielzahl an Rosensorten. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Gartenrosen, Polyantharosen, Kletterrosen und Parkrosen.
Bevor du deine Schaufel in die Hand nimmst, ist es wichtig, den richtigen Rosentyp auszuwählen. Es gibt Bodendecker, die breit und nicht sehr hoch wachsen, ideal für größere Flächen. Kleinsträucher sind kompakt und eignen sich für kleinere Gärten. Edelrosen sind die Divas unter den Rosen; sie sind nicht die robustesten, aber sie sind atemberaubend schön und duften herrlich.
Konkrete Beispiele
- Bodendecker: Gärtnerfreude®, Sommerabend®, Sunny Rose®
- Kleinsträucher: Apache®, Escimo®, Larissa®
- Edelrosen: Grande Amore®, La Perla®, Wedding Bells®
Klassifikation nach Wuchsform
- Lilliputs: Diese Rosen wachsen klein und kompakt, meist nicht höher als 50 cm. Beispiele sind Little Sunset®, Roxy® und Zwergenfee 09®.
- Bodendecker: Diese Rosen wachsen breit und können große Flächen bedecken. Beispiele sind Gärtnerfreude®, Sommerabend® und Sunny Rose®.
- Kleinsträucher: Diese Rosen sind kompakt und eignen sich für kleinere Gärten. Beispiele sind Apache®, Escimo® und Larissa®.
- Beetrosen: Diese Rosen sind robust und reichblühend, mit einer Vielzahl von Blütenformen. Beispiele sind Aprikola®, Diamant® und Home & Garden®.
- Edelrosen: Diese Rosen sind nicht die robustesten, aber sie sind besonders schön und duften eindringlich. Beispiele sind Grande Amore®, La Perla® und Wedding Bells®.
Spezialformen
- Strauchrosen: Geeignet für Einzelstellung oder Hecken, mit einem durchschnittlichen Wuchs von 150 x 80 cm. Beispiele sind Goldspatz®, Flora Colonia und Lambada®.
- Kletterrosen: Diese Rosen sind in der Regel öfterblühend mit steifen Trieben. Beispiele sind Amadeus®, Bajazzo® und Golden Gate®.
Rosenarten Überblick: die 11 bekanntesten Sorten
Sobald die Sonne wieder wärmt und sich im Garten frisches Grün bemerkbar macht, erwacht die Sehnsucht nach strahlenden Farben und herrlichen Blütenblättern. Wer könnte diese Sehnsucht besser stillen, als die Königin der Blumen, die Rose. Ob elegante Edelrosen, romantische Beetrosen, duftende Strauchrosen oder stolze Kletterrosen, interessante und schöne Rosensorten warten darauf, gepflanzt und bestaunt zu werden. Hier findest du einen Überblick über die Sorten in Deutschland.
Hier weiterlesen: Rosenarten Überblick
Balkonrosen: Rosenanbau für Stadtbewohner
Ja, du kannst Rosen auch auf deinem Balkon anbauen! Wichtig ist, dass der Balkonkasten einen Wasserabfluss hat und du spezielle Rosenerde verwendest. Auch hier ist eine ausreichende Wasserversorgung entscheidend.
Rosen pflanzen
Rosen sind mehr als nur hübsche Blumen; sie sind ein Symbol für Liebe, Leidenschaft und sogar Geheimnis. Aber wie pflanzt man diese ikonischen Blüten richtig an? Die Antwort ist komplexer als man denkt, aber keine Sorge, wir haben alle Informationen, die du brauchst.
Standort und Boden: Das Fundament des Erfolgs
Rosen sind Sonnenkinder. Rosen lieben die Sonne. Ein sonniger Standort fördert das Wachstum und die Blütenfülle. Sie sollten an hellen und luftigen Plätzen angepflanzt werden.
Aber Vorsicht, nicht alle Sorten vertragen glühende Hitze. Zu viel Hitze in einer Südlage und Reflektion können dann die Blätter verbrennen.
Der Boden sollte tiefgründig und durchlässig sein, da Rosen Tiefwurzler sind. Die beste Voraussetzung für kräftiges Wachstum und Blühen bieten tief lockere und nährstoffreiche Böden. Eine durchwurzelbare Schicht von mindestens 50 cm ist nötig.
Vermeiden:
- Bodenverdichtung vermeiden: Undurchlässige Bodenschichten oder Verdichtungen, wie sie in Neubaugärten vorkommen können, sind vor der Pflanzung aufzubrechen.
- Nasse und kalte Standorte sollte man ebenfalls nicht wählen.
- Kronentraufen: Im Tropfbereich von Baumkronen bleibt das Laub der Rosen länger nass, was die Ausbreitung von Pilzkrankheiten fördert.
- Bodenmüdigkeit: Neue Rosenpflanzungen auf Flächen, auf denen bereits Rosen standen, können Minderwuchs zeigen. Ein Erdaustausch von mindestens 50 cm Tiefe wird dann empfohlen.
Windstille vermeiden: Standorte ohne nennenswerten Luftaustausch sind für Rosen ungeeignet, da sie das Risiko für Pilzkrankheiten und Blattläuse erhöhen.
Pflanzabstand
Der empfohlene Pflanzabstand variiert je nach Rosentyp, liegt aber im Allgemeinen bei etwa 50 cm, mit einer Anzahl von 3-5 Rosen pro Quadratmeter.
Rosen Pflanzzeit
- Optimal: Der Herbst
Beste Pflanzzeit von wurzelnackten Rosen ist der Herbst von Ende September bis Ende November. Der Boden sollte noch die Wärme des Sommers gespeichert haben, damit die Rosen noch neue Wurzeln bilden können. In dieser Zeit haben die Pflanzen genügend Zeit, sich vor dem Winter gut im Boden zu verankern. Die Bodentemperaturen sind noch warm genug, um das Wurzelwachstum zu fördern, und die Pflanzen haben Zeit, sich vor dem ersten Frost zu etablieren. - Frühjahr: Die Alternative
Auch im März und April ist die Rosenpflanzung möglich – je nach Lage auch noch bis Mitte Mai. Der Boden sollte schon etwas warm sein, darf nicht mehr gefroren und nicht zu nass sein. Das Frühjahr gilt als die zweitbeste Rosenpflanz-Option, besonders für Rosen in Containern. In dieser Zeit ist der Boden aufgetaut und die Temperaturen beginnen zu steigen, was das Wachstum fördert. Allerdings ist eine ausreichende Bewässerung besonders wichtig, da das Frühjahr oft trockener ist.
Im Sommer solltest du nur im Notfall Rosen pflanzen, wenn du dich gut mit den Rosen auskennst, diese regelmäßig wässerst und eventuell vor der Mittagssonne schützt. Denn die heiße Sonne bedeutet für junge Pflanzen besonderen Stress.
Unmittelbar vor dem Pflanzen
- Triebe einkürzen: Die Triebe sollten auf eine Länge von 10-15 cm gekürzt werden. Kletterrosen, Parkrosen und Strauchrosen können etwas länger bleiben. Auch die Wurzeln sollten zurückgeschnitten werden – bis das Innere der Wurzel weiß ist.
- Wurzeln wässern: Die gesamte Pflanze, einschließlich der Wurzeln, sollte 12 bis 24 Stunden in einem vollen Wassereimer eingeweicht werden.
Pflanzgrube und Einpflanzen
Zunächst bitte ein ausreichend großes Loch ausheben. Die Wurzeln sollten nicht nach oben abknicken und gut ausgebreitet werden. Die Veredelungsstelle sollte etwa 5 cm unter die Oberfläche gepflanzt werden. Nun gut wässern und nach dem Einsickern des Wassers den Boden antreten. Danach kann die Pflanze mit einem Torf-Erde-Gemisch gut angehäufelt werden bis nur noch die Triebspitzen rausschauen.
- Boden lockern: Der Boden der Pflanzgrube sollte tiefgründig gelockert werden.
- Veredlungsstelle beachten: Diese sollte nach dem Pflanzen etwa 5 cm unter der Erde liegen.
- Kein Dünger ins Pflanzloch: Dünger gehört nicht ins Pflanzloch.
Was ist die Veredelungsstelle?
Die sogenannte Veredelungsstelle ist die knotenförmige Verdickung zwischen Wurzelhals und den grünen Trieben.
Nach der Pflanzung
- Anhäufeln: Die Rosen müssen nach der Pflanzung angehäufelt werden, sodass nur noch die Triebspitzen sichtbar sind. Das Anhäufeln schützt vor Austrocknung durch Wind, Sonne und Frost.
- Zusätzliches Wässern: Ist das Frühjahr eher warm und trocken, sind regelmäßige zusätzliche Wassergaben nötig. Aber Vorsicht: Übermäßiges Gießen kann dazu führen, dass die Rosenwurzeln ersticken. Am besten immer vorher mit dem Finger testen, ob die Erde um die Rose noch feucht ist.
Video: Rosen richtig pflanzen
Länge: 3 Minuten
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Düngung von Rosen
Grundlagen der Düngung
Rosen sind anspruchsvolle Pflanzen, die eine gleichmäßige und regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen benötigen, um den ganzen Sommer über viele Blüten zu zeigen. Dabei gibt es sowohl organische als auch mineralische Dünger. Spezielle Rosendünger sind im Handel erhältlich, aber auch universelle Dünger wie Blaukorn sind geeignet. Für eine nachhaltige Verbesserung des Bodenlebens empfehlen sich organische Volldünger.
Wichtige Hinweise
- Keinen Mineraldünger ins Pflanzloch geben! Das kann die Wurzeln schädigen.
- Feste Dünger sollten immer über dem Boden und nicht über Blatt oder Blüte der Rose ausgestreut werden.
- Die Dosierungsempfehlungen auf der Packung sollten genau beachtet werden. In der Regel sind zwei Gaben pro Jahr mit je ca. 60 g/m² ausreichend.
- Nicht zu spät im Jahr düngen, damit die Rosen ausreifen können, siehe Winterschutz.
Düngezeiten
- Ältere Pflanzungen: Ende März und Ende Juni
- Neupflanzungen im Frühjahr: Erste Düngergabe erst im Juni, wenn die Rose gut verwurzelt ist.
Wichtig: Eine Über- oder Unterdosierung kann die Pflanzen nachhaltig schädigen. Daher ist es wichtig, die Herstellerangaben genau zu beachten. Ein gut gedüngter Rosenstrauch wird nicht nur mit einer üppigen Blütenpracht belohnen, sondern auch robuster gegen Schädlinge und Krankheiten sein.
Rosen-Schutz
Rosen benötigen eine ausgewogene Ernährung. Überdüngung kann die Pflanzen schädigen. In rauen Gegenden ist es ratsam, die Rosen anzuhäufeln und mit Reisig abzudecken, um sie vor Frost zu schützen.
Wenn der Winter kommt
Grundprinzip:
- Anhäufeln: Bei Edel-, Beet- und Zwergrosen wird der umgebende Boden angehäuft.
- Schutz: Die Kronen von Stammrosen können mit Sackleinen oder Nadelreisig eingepackt werden.
Grundsätzlich ...
... ist es so, dass Rosen in der Regel die Durchschnittswinter gut überstehen, vorausgesetzt, sie werden nicht zu spät im Jahr oder zu einseitig mit Stickstoff (z. B. Hornspäne) gedüngt. Zu viel Stickstoff macht die Pflanzen weich und anfällig für Frostschäden.
Extremwinter und Temperaturschwankungen
Es gibt jedoch Extremwinter, die besonders den empfindlicheren Edelrosen zusetzen können. Das Problem sind weniger gleichbleibend tiefe Temperaturen, sondern eher die Temperaturschwankungen. Wenn die Pflanzenzellen ständig einfrieren und wieder auftauen, nehmen sie Schaden.
Praktische Schutzmaßnahmen
- Anhäufeln: Um Temperaturschwankungen abzumildern, empfiehlt es sich, die Pflanzen mit Erde anzuhäufeln und optional mit Tannenreisig abzudecken.
- Spezielle Anforderungen für verschiedene Rosentypen:
- Edel-, Beet- und Zwergrosen: Anhäufeln mit umgebendem Boden oder Gartenkompost.
- Strauchrosen: Nadelreisig vor die Rose stellen.
- Kletterrosen: Nadelreisig hineinhängen oder Triebe mit Stroh einpacken.
- Stammrosen: Kronen mit Sackleinen oder Nadelreisig einpacken, niemals mit Plastikfolien.
Rosen schneiden
Wenn davon ausgegangen werden kann, dass nicht mehr mit Frost zu rechnen ist - ca. ab Mitte Mai, werden die Rosen abgedeckt und abgehäufelt. Nun kann auf 20 bis 40 cm zurückgeschnitten werden. Schwache Triebe und altes Holz ganz entfernen. Die Rosen blühen stärker, wenn verblühte Blumen rechtzeitig abgeschnitten werden, bevor sich Hagebutten bilden.
Der richtige Zeitpunkt und die richtige Methode
Der Schnitt der Rosen ist ein entscheidender Faktor für ihre Gesundheit und Blütenpracht. Der ideale Zeitpunkt für den Rückschnitt ist im Frühjahr, etwa zu Beginn der Forsythienblüte. Ältere Triebe sollten so tief wie möglich entfernt werden, während drei bis vier jüngere (grüne) Triebe stehen bleiben sollten. Diese werden dann je nach Wurzelstärke der Sorte auf 20 bis 40 cm eingekürzt. Die Faustregel lautet:
Mindestens um die Hälfte einkürzen, besser zwei Drittel.
Spezielle Anforderungen für verschiedene Rosentypen
- Stammrosen: Die Kronen der Stammrosen sollten auf 20 bis 40 cm zurückgeschnitten werden. Einmalblühende Kaskadenrosen sind eine Ausnahme; sie blühen am vorjährigen Holz und sollten nur leicht in Form gebracht werden.
- Kletterrosen: Der Rückschnitt sollte um etwa ein Drittel erfolgen. Die stärksten Haupttriebe bleiben ungeschnitten, und nur Totholz wird entfernt. Ein Verjüngungsschnitt kann alle 5-6 Jahre erfolgen.
- Strauchrosen: Auch hier gilt die Faustregel, mindestens die Hälfte der Gesamthöhe einzukürzen, besser zwei Drittel. Ein zu groß gewordener Strauch verträgt jedoch auch einen radikalen Verjüngungsschnitt.
Ein Wort zur Vorsicht
Ein zu radikaler Schnitt kann die Pflanze schwächen, während ein zu zaghafter Schnitt zu einer Verbuschung und einer geringeren Blütenzahl führen kann. Es ist also eine Kunst, das richtige Maß zu finden.
Video: Rosen richtig schneiden und Krankheiten erkennen
Länge: 7 Minuten
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Veredelung und Wildtriebe
Veredelung: Mehr als nur ein Schnitt
Die Veredelung von Rosen ist ein Prozess, der weit über das bloße Pflanzen einer Rose hinausgeht. Die meisten Gartenrosen sind auf eine Wildrose veredelt, ein Verfahren, das als Okulation bekannt ist. Dabei wird ein etwa 3 cm langes Rindenstück, das ein "Auge" (Edelreis) enthält, unter die Rinde der Wildrose geschoben und mit einem speziellen Gummi fixiert. Im folgenden Frühjahr wird die Wildrose direkt über der Veredlungsstelle gekappt, und das "edle Auge" beginnt auszutreiben.
Wildtriebe: Die unerwünschten Gäste
Fast alle Gartenrosen sind auf eine Wildrosenunterlage veredelt, die mit ihrer urwüchsigen Vitalität für eine kräftige Entwicklung der edlen Rosensorte sorgt. Doch manchmal treiben aus dieser Unterlage sogenannte "wilde" Triebe aus. Diese Triebe können der Edelrose Saft und Kraft rauben und sollten daher umgehend entfernt werden.
Wie erkennt man sie? Wildtriebe haben im Vergleich zu den Edeltrieben ein helleres, kleineres Laub. Außerdem sind die Blätter matt und die Bestachelung unterscheidet sich von der der Edelrose.
Ein Wort zur Vorsicht
Es ist wichtig, das "Übel an der Wurzel zu packen", wenn es um Wildtriebe geht. Das bedeutet, den Wurzelstock der Rose bis zur Ansatzstelle des Wildtriebes freizulegen und den Trieb dort zu entfernen.
Leserumfrage: Welche Rosenarten wirst du pflanzen?
Welche Rosenarten wirst du pflanzen oder hast du schon im Garten?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Edelrosen | 12 Stimmen |
| Strauchrosen | 11 Stimmen |
| Beetrosen | 10 Stimmen |
| Kletterrosen | 8 Stimmen |
| Wildrosen | 6 Stimmen |
| Kleinstrauchrosen | 5 Stimmen |
| Rosenhochstämme | 5 Stimmen |
| Bodendeckerrosen | 5 Stimmen |
| Rankrosen / Rambler | 5 Stimmen |
| Kaskadenrosen | 4 Stimmen |
| Zwergrosen | 3 Stimmen |
Welche Rosensorte, die du besonders schön findest, wurde hier (noch) nicht aufgeführt?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Antwort 1
Ingefüllte Rosen
Video: Faszinierende Welt der Rosen | Doku
Länge: 60 Minuten
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Qualität von Rosen: Was du wissen solltest
Hier stellen wir kurz die Qualitätsstandards für Rosen vor, die von professionellen Baumschulen und Gärtnern verwendet werden. Diese Standards sind europaweit anerkannt und werden in allen Handelsstufen akzeptiert.
Güteklassen A und B
Rosen werden in zwei Hauptgüteklassen unterteilt: Güteklasse A und Güteklasse B.
- Güteklasse A: Rosen dieser Klasse müssen neben einem gut verzweigten Wurzelwerk mindestens drei kräftige Triebe aufweisen. Mindestens zwei dieser Triebe müssen der Veredlungsstelle entspringen. Diese Rosen bringen mehr Holzsubstanz und Triebreserven mit.
- Güteklasse B: Diese Rosen müssen ebenfalls ein gut verzweigtes Wurzelwerk haben und mindestens zwei Triebe, die der Veredlungsstelle entspringen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Anzahl der Triebe nicht unbedingt ein Indikator für die Wüchsigkeit der Rose ist.
Stammrosen
Bei Stammrosen der Güteklasse A gibt es ebenfalls spezielle Anforderungen. Sie müssen mindestens drei stark entwickelte Triebe haben, die aus zwei Veredlungsstellen entspringen. Der Stamm sollte kräftig und gerade gewachsen sein, und der Stammdurchmesser sollte mindestens 9 mm betragen.

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