holzaufbau auge jg 564

 Auf dieser Seiten wollen wir Ihnen Grundlegendes zum Aufbau des Holzes erklären.

 

Zellaufbau 

Laubbäume haben 3 Arten von Zellen, Nadelbäume 2 Arten, die alle ihre besonderen Aufgaben und ihren besonderen Aufbau haben.

Laubbäume besitzen:

  • Leitzellen
  • Stützzellen
  • Speicherzellen.

Nadelbäume besitzen:

  • anstelle von Leit- und Stützzellen die sogenannten Tracheiden.
  • Speicherzellen

holz jahresringe u 564

Zellaufgaben

 Leitzellen(Tracheen) liegen im Splintholzbereich des Baumes und dienen als Leitungssystem für das von den Wurzeln aufgenommene Wasser. 

Es sind dünnwandige Zellen, bei denen teilweise der Zwischenboden fehlt. Im Querschnitt erkennt man die Tracheen als Poren je nach Baumart unterschiedlich groß und in unterschiedlicher Anordnung.

Stützzellen sind schmale, lang zugespitzte und ineinander verzahnte Zellen mit dicken Wänden . Sie bilden die Hauptmasse der Laubhölzer und haben die Aufgabe, dem Holz seine Festigkeit zu geben.

Tracheiden, die nur bei Nadelhölzern vorkommen, sind sowohl Stützzellen, als auch Leitzellen. Sie bilden bei Nadelhölzern die Hauptholzmasse. 

Speicherzellen dienen der Speicherung von Aufbaustoffen , die der Baum vor allen zum Austrieb der Knospen und Blüten im Frühjahr benötigt. Die Speicherzellen sind dünnwandig und liegen vozugsweise quer zur Faserrichtung, strahlenförmig vom Mark ausgehend.

Speicherzellen gibt es bei Laub-und Nadelhölzern. 

Holz-Querschnitt

Holz querschnitt

  • 0 Mark
  • 1 Jahresringgrenze
  • 2 Harzkanäle
  • 3 primäre Holzstrahlen
  • 4 sekundäre Holzstrahlen
  • 5 Kambium
  • 6 Holzstrahlen des Bastes
  • 7 Korkkambium
  • 8 Bast
  • 9 Borke

Rinde: Borke + Bast

holz ast vernarbt g 564

Man unterscheidet die folgende Porigkeit des Holzes

  • grobporiges Holz, mit großen Poren, z.B. Eiche, Esche, Ulme, Nußbaum.
  • feinporiges Holz mit kleinen Poren, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, wie Ahorn, Buche, Kirsche, Linde.
  • ringporiges Holz, dabei bilden gut sichtbare, größere Poren innerhalb des Frühholzes einen deutlichen Ring um das Mark., wie Eiche, Esche ,Edelkastanie, Akazie.
  • zerstreutporiges Holz, in der Regel feinere Poren, die über Früh- und Spätholz gleichmäßig verteilt sind, wie Ahorn, Birnbaum und Buche.

Heimwerken mit Holz

Heimwerken mit Holz

Heimwerken mit Holz: Wann nehme ich welche Holzart? Grundlagen & Entscheidungshilfen

Als Holz werden umgangssprachlich meist jene Teile von Bäumen oder Sträuchern bezeichnet, die von einem Tischler weiterverarbeitet werden können. Hauptsächlich kommen dafür die Stämme von Bäumen zum Einsatz, doch zum Teil findet sich auch in den Ästen oder sogar in den Wurzeln verwertbares Material.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise der Feuchtigkeitsgrad, aber auch die Richtung der Fasern. Holz ist also nicht gleich Holz und wer will, der kann daraus eine echte Wissenschaft machen.

Für Heimwerker kommt es bei der Wahl der richtigen Holzart vor allem darauf an, was damit gebaut werden soll.

In diesem Artikel erfährst du, wonach sich Holzarten unterscheiden lassen und welches Holz zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.  ► Wichtige Eigenschaften ► Welches Holz für Innen? ► Welches Holz für Aussen ► Eigenschaften von Geruch bis Härte ► Welches Holz braucht Holzschutz? ► Typische Holzprojekte für Heimwerker

 

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