Holz im Garten

Inhalt: Holz im Garten

Punkt 1

1. Mit Holz einen Garten zum Wohlfühlen erschaffen

Holz ist der älteste Baustoff der Welt. Jedes Kind weiß – selbst ohne Werkzeuge lassen sich aus Holz Hütten im Wald bauen. Und Holz ist endlos vielseitig, ein nachwachsender Rohstoff und in Deutschland fast überall regional verfügbar.

Aus der Perspektive des Umwelt- und Klimaschutz ist Holz daher der ideale Baustoff im Garten. Darüber hinaus bietet Holz eine angenehme, natürliche und warme Wohlfühlatmosphäre, die mit anderen Stoffen kaum erzielt werden kann.

Punkt 2

2. Gartenwege aus Holz

2.1. Gut durchfeuchtete Böden sind wichtig für schöne Gärten

Das Thema Flächenversiegelung ist vor allem in Bezug auf Landwirtschaft und Hochwasserschutz in aller Munde. Aber auch der heimische Garten profitiert von einem offenen Boden, in den das Wasser einfach absickern kann.

Denn ein gut durchfeuchteter Boden sorgt beispielsweise für einen gesünderen und strapazierfähigeren Rasen. Wer im Garten auf wenig Stein setzt, und stattdessen Materialien verbaut, die Wasser versickern lassen können, der kann bares Geld sparen. Denn ein Boden, der viel Wasser gespeichert hat, kann den Rasen und die Zierpflanzen auch während einer längeren Trockenperiode mit ausreichend Wasser versorgen. Eine künstliche Bewässerung ist dann nicht mehr nötig.

2.2. Wegevarianten

Zum einen kann ein Holzweg im Garten aus rutschfesten Dielen bestehen:

weg aus holzdielen garten 1000

Aber auch Wege mit einem Belag aus gehäckseltem Gehölzschnitt (Holzschnitzel) sind im Garten bewährte Alternativen zu versiegelten Wegen:

weg aus holzschnitzel gelaender 1000

Oder du wählst Holzpflaster:

holzpflaster weg 1000

Punkt 3

3. Terrasse mit Holzboden

Wer auf Holz als Bau- und Werkstoff setzt, dem sind kaum noch kreative Grenzen gesetzt. Um den Boden zu entsiegeln, kann eine Terrasse anstelle von Stein, Beton oder Keramikplatten aus Holz gebaut werden.

Hier spielt Holz viele seiner Vorteile aus: denn anders als Stein heizt sich Holz nur langsam auf und kühlt auch dementsprechend langsam aus. Im Sommer sind Steinplatten oft schnell so heiß, dass man es kaum mit Schuhen auf diesen aushält. Am frühen Morgen sind die Platten dann doch noch so kalt, dass es ungemütlich wird.

Holz auf der anderen Seite ist für alle, die gern Barfuß auf der eigenen Terrasse sind oder für Kinder, die ausgelassen auf dieser spielen möchten viel angenehmer.

Artikel: Terrassendielen verlegen

3.1. Anleitung Terrassendielen verlegen

Terrassendielen verlegen leicht gemachtEine Terrasse aus Stein ist zwar ganz schön, aber ein gewisses, gemütliches Flair kommt eher mit einer Holzterrasse auf. Hier findest Du eine Anleitung zum Verlegen von Terrassendielen. Darin werden sowohl der Aufbau der Unterkonstruktion als auch die Verlegung des Terrassenholzes genau erläutert. Wir gehen außerdem auf viele Fragen zum Thema „Holz kaufen“ ein, geben wertvolle Tipps zur Pflege des Holzes und zeigen Alternativen mit Terrassendielen aus Kunststoff auf.

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Punkt 4

4. Hochbeet aus Holz

Das folgende 10-Minuten-Video zeigt, wie sich ein stabiles und toll anzuschauendes Hochbeet ohne großes handwerkliches Geschick selber bauen lässt. Die Tipps im Video sorgen für wertige Optik und lange Lebensdauer.

Zum Video

Punkt 5

5. Komposthaufen aus Holz

Dazu ein inspirierendes Video (7 Minuten):

Youtube-Video

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Punkt 6

6. Gartenzaun aus Holz

gartenzaun wie machen 564

6.1. Wie mache ich einen Gartenzaun? 7 Anleitungen zum selber bauen

Bei der Wahl des Gartenzaunes stehen viele Möglichkeiten offen. Dies gilt für Kauf und Selberbau. Wir haben sieben gut nachvollziehbare Anleitungen im Video zusammengestellt. Folgende Zäune können damit selber gebaut werden:

  1. Holzzaun
  2. Gartenzaun aus Betonsteinen
  3. Naturflechtzaun
  4. Hühnerzaun
  5. Doppelstabmattenzaun
  6. Wandzaun
  7. Maschendrahtzaun

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Punkt 7

7. Gartenbank und -sitze aus Holz

gartenbank klotz holz 1000Wie wäre es mit einer einfachen Sitzbank aus Holz?

holz bank um baum 1000Oder mit einer Baum-Bank?

gartenstuehle holz lia 1000Stühle aus Holz im rustikalen Stil

Punkt 8

baumhaus berge baeume 1000

8. Baumhaus

Ein Baumhaus ist der Traum vieler (großen und kleinen) Kinder. Wir haben dir vier Anleitungen zur Inspiration zusammengestellt:

Video1 : Traum-Baumhaus

Länge:

Youtube-Video

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Video 2 : Baumhaus auf Stelzen

Länge: 78 Minuten

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Video 3: Spielhaus-Variante

Länge: 12 Minuten

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Video 4: Das aufgehängte Baumhaus

Länge: 93 Minuten

Youtube-Video

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Punkt 9

9. Leserumfrage zu "Holz im Garten"

Welche der geschilderten „Möglichkeiten aus Holz“ finden sich in deinem Garten?

 

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Deine Ergänzung dazu:

Hast du einen weiteren Tipp, wie Holz im Garten verwendet werden kann?

Vielen Dank für jede Anregung:

 

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Antwort 1
Hollywoodschaukel aus Holz

Antwort 2
Sandkasten aus Holz

Antwort 3
runde Holzmiete Totholzhecke Käfig überm Beet gegen Vogelfraß Rankhilfen jeder Art (von Gemüseranke bis Pergola)

Punkt 10

10. Welches Holz sollte man verwenden?

Natürlich stellt der Baustoff Holz eigene Anforderungen. Denn im Außenbereich kommt das Holz oft mit Wasser in Berührung – das ja gerade durch die Lücken in der Holzbeplankung der Terrasse ablaufen können soll. Daher muss hier ein sehr beständiges Holz gewählt werden.

In der Vergangenheit wurden hier meistens Tropenhölzer ausgewählt, die enorm widerstandsfähig sind. Diese sind heute nicht nur aus klimatischen Überlegungen nicht mehr akzeptabel, denn über die Tropenhölzer wachsen nur sehr langsam nach, ihre Abholzung zerstört wichtige Ökosysteme und der Transport der Hölzer sorgt für eine sehr schlechte CO2-Bilanz von Hölzern wie Bankirai oder Mahagoni.

Es gibt aber auch heimische Hölzer, die widerstandsfähig genug sind, damit sie sorglos im Außenbereich genutzt werden können. Die Robinie oder eher unter dem Namen Falsche Akazie bekannt, ist so dauerhaft, dass sie noch nicht mal imprägniert werden muss. Auch die Douglasie wird in Deutschland angebaut und gehört zu den Arten, die den deutschen Wald fit für den Klimawandel machen sollen. Auch Lärche oder Teak kann bedenkenlos im Außenbereich eingesetzt werden.

Detail-Informationen zu den gebräuchlichsten Holzarten

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

 

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

Erscheinung: Reifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, lässt sich gut beizen und polieren.

 

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

 

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37–42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

 

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

 

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

 

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

 

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12–15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

 

Heimwerken mit Holz: Wann nehme ich welche Holzart? Grundlagen & Entscheidungshilfen

Als Holz werden umgangssprachlich meist jene Teile von Bäumen oder Sträuchern bezeichnet, die von einem Tischler weiterverarbeitet werden können. Hauptsächlich kommen dafür die Stämme von Bäumen zum Einsatz, doch zum Teil findet sich auch in den Ästen oder sogar in den Wurzeln verwertbares Material.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise der Feuchtigkeitsgrad, aber auch die Richtung der Fasern. Holz ist also nicht gleich Holz und wer will, der kann daraus eine echte Wissenschaft machen.

Für Heimwerker kommt es bei der Wahl der richtigen Holzart vor allem darauf an, was damit gebaut werden soll.

In diesem Artikel erfährst du, wonach sich Holzarten unterscheiden lassen und welches Holz zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.  ► Wichtige Eigenschaften ► Welches Holz für Innen? ► Welches Holz für Aussen ► Eigenschaften von Geruch bis Härte ► Welches Holz braucht Holzschutz? ► Typische Holzprojekte für Heimwerker

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Punkt 11

11. Bücher zum Holz im Garten



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Geschrieben von

Bauen-und-Heimwerken.de
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