Holz schützen außen: Vor- und Nachteile der Möglichkeiten

Im Außenbereich eines Hauses können viele Holzelemente verbaut sein. Daneben stehen Holzmöbel auf einer Terrasse und um das Gartenbeet wurde ein Jägerzaun aus Holz gezogen. Es gibt so viele Möglichkeiten rund um das Haus Holzelemente zu setzen oder zu stellen. Vielleicht wurde sogar ein Gartenhaus in eine Ecke des Gartens gesetzt, um hier gemütliche Abende zu verbringen. All diese, im eigenen Bereich, verbauten Holzarten müssen aber auch entsprechend geschützt werden.

Hierfür sind spezielle Holzöle, -wachse und -lacke für den Außenbereich geeignet, mit dem die schönen Stücke gestrichen werden sollten. ► Vor- und Nachteile von Lack, Farbe, Lasur und Holzöl ► konstruktiver Holzschutz ► Anleitung Holz ölen ► Umfrage: wie schützt du? 

Holz schützen außen

Inhalt: Holz schützen außen

Kurzüberblick: Öl, Lasur oder Lack – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur

  • Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
  • Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
  • Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
  • Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
  • Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
  • Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
  • Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
  • Beide sind in bestimmtem Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.

Holzlasur: spezielle Eigenschaften

  • Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
  • Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
  • Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
  • Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.

Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht für einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.

Holzöl: spezielle Eigenschaften

  • Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
  • Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
  • Manche Öle bilden einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
  • Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
  • Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
  • Gut geeignet auch für Holz mit geriffelten Oberflächen.
  • Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
  • Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.

Holz richtig ölen

Auch beim Ölen gilt es einige Punkte zu beachten:

  1. Auswahl des richtigen Öls: Es gibt verschiedene Holzöle, jedes mit spezifischen Eigenschaften. Naturöle wie Leinöl und Tungöl sind beliebt für ihre natürliche Ausstrahlung und Umweltfreundlichkeit. Hartöle und Wachsöle bieten zusätzlichen Schutz und sind besonders strapazierfähig.
  2. Das Holz muss sauber, trocken und frei von alten Lacken oder Ölen sein. Vor dem Ölen sollten glatte Holzoberflächen angeschliffen werden, damit das Öl gut eindringen kann.
  3. Öl mit einem Auftragspad, einem sauberen Tuch oder einem Pinsel auftragen. Arbeite es sorgfältig in die Holzfasern ein. Achtung: Weniger ist mehr - das Öl sollte keine schwimmende Schicht auf dem Holz bilden, sondern vollständig einziehen. Zu viel Öl hinterlässt für lange Zeit klebrige Oberflächen.
  4. Warte 10-15 Minuten. Danach wische überschüssiges Öl mit einem sauberen Lappen in Faserrichtung ab.
  5. Ein zweiter Auftrag kann meist nach 3 bis 6 Stunden erfolgen. Für ein tieferes Finish und zusätzlichen Schutz können mehrere dünne Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Aufträgen sollte das Öl trocknen und das Holz kann bei Bedarf leicht angeschliffen werden, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen.

Für die vollständige Durchtrocknung brauchen die meisten Öle einige Tage. Weitere Tipps und tiefergehende Erläuterungen finden sich in folgenden Videos:

Kurzes Video: Holz richtig ölen | Tipps vom Tischlermeister

Länge: 5 Minuten

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Längeres Video: Holz richtig ölen | Profitipps

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Holzschutz mit Lack

  • Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
  • Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
  • Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
  • Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
  • Meist nicht für Fußböden oder Terrassendielen ausgelegt, die mechanische Beanspruchung würde den Lack schnell abtragen.

Welchen Lack soll ich wählen?

  • Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke.
  • Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm.
  • Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.

Zudem musst du dich für einen Lack auf Öl-, Lösemittel- oder Wasserbasis entscheiden:

  • Lacke auf Ölbasis werden heute selten verwendet. Sie sind zwar leicht aufzutragen, aber sehr geruchsintensiv und brauchen zum Aushärten oft Wochen. Zwei bis drei Farbschichten reichen für eine Lackierung aus.
  • Lacke auf Wasserbasis trocknen schneller und riechen weniger. Besonders bei Weichhölzern heben diese Lacke in Form von Klarlack zudem die Maserung des Holzes hervor.
  • Lacke auf Lösungsmittelbasis trocknen sehr schnell und werden gerne dort verwendet, wo eine schnelle und haltbare Aushärtung erforderlich ist. Diese Lacke haften in der Regel besser als wasserbasierte Lacke, sind einfach zu handhaben und liefern gute Ergebnisse. Aber sie enthalten halt die Lösungsmittel ...

Schutz vor Bläuepilz

Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Umweltfreundlichkeit, Gesundheit

Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.

1. Viele Holzelemente im Außenbereich benötigen Schutz

Terrassendielen, Gartenmöbel oder auch das Spielhaus der Kinder sind oft aus Holz gefertigt. Holz ist einer der flexibelsten Baustoffe, die es gibt. Zudem handelt es sich um ein angenehmes und dekoratives Material, solange es geschützt und gepflegt wird. Kaum ein Hausbesitzer stellt sich gerne Plastik in den Garten oder auf die Terrasse.

Ist Holz im Freien verbaut, dann ist es aber der Witterung ausgesetzt. Sonne, Regen, Kälte und Schnee, aber auch Pilze und Insekten können dem natürlichen Material dann leider schnell zusetzen. Damit es langfristig erhalten bleibt, ist die richtige Pflege hier das A und O.

2. Konstruktiver Holzschutz: Den Schutz schon beim Aufbau beachten

Der Hauptfeind von Holz ist und bleibt die Feuchtigkeit. Denn das Naturmaterial besitzt Poren, die Wasser wie ein Schwamm aufnehmen und auch wieder abgeben kann. Zwar ist für unbehandeltes Holz ein bisschen Spritzwasser in der Regel kein Problem, dennoch bedeutet zu viel und vielleicht auch tägliche Feuchtigkeit den Todesstoß für jedes Holz.

Gerade in einem feuchtwarmen Klima gedeihen dann auch Bakterien und Pilze besonders gut. Hierdurch wird das nicht behandelte Holz auch morsch und brüchig. Bereits vor dem Aufstellen von Holzmöbeln oder vor der Konstruktion von Holzelementen, die ungeschützt im Außenbereich stehen, sollte bereits auf verschiedene Faktoren geachtet werden.

  • Gefälle einbauen
    So ist es wichtig, dass die Dielen aus Holz auf der Terrasse immer ein leichtes Gefälle erhalten, denn ansonsten läuft das Regenwasser nicht ab und sammelt sich auf den Holzdielen. Dann trocknen sie schlecht und die Feuchtigkeit zieht ins Holz.
  • Überstand einplanen
    Werden Häuschen aus Holz aufgebaut, zum Beispiel ein Spielhaus für die Kinder, ein kleines Gartenhaus oder ein Geräteschuppen, ist darauf zu achten, dass das Dach übersteht. Und zwar so weit, dass Wände aus Holz nicht von einem prasselnden Regenschauer getroffen werden können. Im Idealfall kommt so kaum Feuchtigkeit an die Holzwände.
  • Vermeidung von direktem Kontakt mit dem Boden
    Wenn möglich, sollte das Holz nicht direkt auf dem Boden liegen. Dies kann durch den Einsatz von Abstandshaltern oder durch das Anheben des Holzes vom Boden erreicht werden.

Gartenmöbel aus Holz werden in der Regel bereits aus behandeltem Holz verkauft. Dennoch müssen auch diese ab und zu einen neuen Schutz erhalten. Sind die Möbel sogar aus dem sogenannten Hirnholz gefertigt, bei dem die Fläche quer zur Faser geschnitten wurde, dann sind diese nochmals anfälliger gegen Feuchtigkeit und Wasser. Oftmals befindet sich dieses an den Füßen der Möbel und zieht dann unweigerlich Feuchtigkeit von unten. Daher ist es ratsam, Möbel nicht direkt ungeschützt auf den Boden zu stellen, sondern Bleche zum Schutz anzubringen. Ganz gefährlich kann es für Holzmöbel hier auch auf einer Rasenfläche werden.

Beitrag: Gartenmöbel aus Holz - Materialwahl und Pflege

Gartenmöbel aus Holz sind höchst beliebt und sorgen für einen urigen und naturverbundenen Eindruck. Zudem verleihen sie - ähnlich wie Möbel aus Polyrattan - dem Garten einen exklusiven Touch. Viele Holzarten halten bei fachgerechter Pflege jahrzehntelang und altern würdevoll gemeinsam mit ihren Besitzern. Welches Holz beim Kauf bevorzugt und wie dieses dann gepflegt werden sollte, zeigt dieser Artikel.

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Beitrag: Gartenmöbel aus Teakholz – was beachten?

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Gartenmöbel aus Teakholz – was beachten? Kauf & Pflege

Bei der Auswahl von Gartenmöbeln achten die Deutschen auf Qualität. Sie sind gern bereit, etwas mehr Geld in neue Möbel für den Außenbereich zu investieren. Dafür erwarten sie Gartenmöbel, die Wind und Wetter trotzen und auch in einigen Jahren noch eine gute Figur machen. Teakholz-Gartenmöbel bieten einige Vorteile. Man sollte beim Kauf aber auf unbedingt auf die folgenden Punkte achten, um ökologisch unbedenkliches und qualitativ hochwertiges Teak zu erhalten.

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2.1. Die richtige Holzart wählen

Nicht alle Hölzer sind gleich. Einige Hölzer, wie Teak oder Zeder, haben natürliche Öle, die sie resistenter gegen Feuchtigkeit und Insekten machen. Wenn du also ein Projekt im Freien planst, solltest du in Erwägung ziehen, ein widerstandsfähigeres Holz zu wählen.

holz lack platzt ab rot 1000Lackiertes Holz, das dringend neu lackiert werden sollte

3. Alle Vorsichtsmaßnahmen benötigen Unterstützung

Aber so viele Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Holz im Außenbereich auch vorgenommen werden, das Holz benötigt weiteren Schutz. Dieser besteht aus einer Oberflächenbehandlung. Hier gibt es verschiedene Arten von Holzschutzmitteln, die auch entsprechend der Verwendung des Holzes im Garten gewählt werden sollten.

Auch der persönliche Geschmack für die spätere Optik des Holzes ist ein Grund für die ein oder andere Entscheidung.

Zudem besitzt auch jedes Holzschutzmittel sowohl Vor- und auch Nachteile. Siehe unten.

Unerheblich all dieser Überlegungen ist es ratsam, alles Holz, das sich im Außenbereich befindet, wenigstens einmal im Jahr gründlich zu betrachten. Fehlt es an irgendeiner Stelle an Schutz oder wird diese unwirksam, sollte man nachbessern bzw. auffrischen. Diese Kontrolle mitsamt Pflege ist wichtig, damit das Holz nicht unansehnlich wird.

Damit auch die Sonne das Holz nicht austrocknet und faserig und grau werden lässt, empfiehlt sich ein Holzschutz gegen Feuchtigkeit, der ebenfalls einen integrierten UV-Schutz besitzt.

4. Wirksamer Holzschutz mit verschiedenen Mitteln – jeweilige Vor- und Nachteile

4.1. Lasur

Soll die natürliche Holzfarbe und -Struktur erhalten bleiben, wählen man eine klare Lasur. Diese dringt tief in das Holz ein.

Erläuterung: Eine Lasur ist eine halbtransparente bis transparente Flüssigkeit, die in das Holz eindringt und es vor Witterungseinflüssen schützt, ohne die Holzstruktur zu verdecken. Sie bietet Schutz vor UV-Strahlen, Feuchtigkeit und Schädlingen.

Vorteile:

  • Erhält die natürliche Holzoptik.
  • Lässt das Holz atmen und verhindert so die Bildung von Blasen oder Abplatzungen.
  • Bietet UV-Schutz, der das Vergrauen des Holzes verhindert.

Nachteile:

  • Muss regelmäßig erneuert werden, da sie mit der Zeit verblasst.
  • Bietet weniger Schutz als deckende Anstriche.
Video: Tipps und Tricks beim Lasieren von Holz

Länge: 10 Minuten

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4.2. Lack

Lacke als Holzschutz versiegeln die Oberfläche völlig und schützen so komplett vor Schädlingen und allen Witterungseinflüssen. Doch der Nachteil von Lack ist, dass das Holz nicht mehr natürlich aussieht.

Erläuterung: Lack ist eine deckende Flüssigkeit, die eine feste Schicht auf der Holzoberfläche bildet. Er schützt das Holz vor Feuchtigkeit, UV-Strahlen und mechanischen Beschädigungen.

Vorteile:

  • Bildet eine harte, schützende Oberfläche.
  • Kann in verschiedenen Farben und Glanzgraden erhältlich sein.
  • Langlebiger als Lasuren.

Nachteile:

  • Verdeckt die natürliche Holzstruktur.
  • Kann mit der Zeit abblättern oder Risse bekommen, besonders bei starken Temperaturschwankungen.
Video: Tipps und Tricks zum Lackieren | Vorbereitungen

Länge: 7 Minuten

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4.3. Farbe

Ähnlich sieht es mit einfacher Farbe aus. Auch diese kann das Holz für lange Zeit schützen, aber die Natürlichkeit der Optik geht hierbei ebenfalls verloren.

Erläuterung: Farbe ist ein deckender Anstrich, der das Holz vor Witterungseinflüssen schützt und gleichzeitig Farbe und Stil bietet.

Vorteile:

  • Bietet einen starken Schutz vor UV-Strahlen und Feuchtigkeit.
  • Erhältlich in einer Vielzahl von Farben.
  • Verlängert die Lebensdauer des Holzes deutlich.

Nachteile:

  • Verdeckt die natürliche Holzstruktur.
  • Kann abblättern oder Risse bekommen und erfordert regelmäßige Wartung.

4.4. Holzöl

Holzöl Aussen: Dieses erhält die natürliche Optik des natürlichen Rohstoffs und schützt gleichzeitig aber auch vor der Witterung, damit der Verfall abgewendet wird. Dafür muss der Schutz in aller Regel öfter aufgefrischt werden.

Erläuterung: Meist wird Holzöl für außen auf der Basis von Leinöl hergestellt. Beim Aufstreichen bildet es auf der oberen Schicht des Holzes eine Schutzschicht und die Poren bleiben unberührt. Wasser und Feuchtigkeit können so nicht mehr eindringen, die natürliche Struktur bleibt dabei aber erhalten.

Zusätzlich dazu gibt es das Holzöl in vielen verschiedenen Farben (besser gesagt: Tönungen), die für verschiedene Holzarten optimal geeignet sind.

Holzöl dringt tief in das Holz ein und nährt es, wodurch es vor Austrocknung und Rissbildung geschützt wird. Es betont die natürliche Maserung und Farbe des Holzes.

Vorteile:

  • Erhält und betont die natürliche Schönheit des Holzes.
  • Einfach anzuwenden und zu erneuern.
  • Schützt vor Austrocknung und Rissbildung.
  • In vielen Tönungen erhältlich.

Nachteile:

  • Bietet weniger Schutz vor UV-Strahlen als andere Anstriche.
  • Muss regelmäßig erneuert werden.

Holz richtig ölen

Auch beim Ölen gilt es einige Punkte zu beachten:

  1. Auswahl des richtigen Öls: Es gibt verschiedene Holzöle, jedes mit spezifischen Eigenschaften. Naturöle wie Leinöl und Tungöl sind beliebt für ihre natürliche Ausstrahlung und Umweltfreundlichkeit. Hartöle und Wachsöle bieten zusätzlichen Schutz und sind besonders strapazierfähig.
  2. Das Holz muss sauber, trocken und frei von alten Lacken oder Ölen sein. Vor dem Ölen sollten glatte Holzoberflächen angeschliffen werden, damit das Öl gut eindringen kann.
  3. Öl mit einem Auftragspad, einem sauberen Tuch oder einem Pinsel auftragen. Arbeite es sorgfältig in die Holzfasern ein. Achtung: Weniger ist mehr - das Öl sollte keine schwimmende Schicht auf dem Holz bilden, sondern vollständig einziehen. Zu viel Öl hinterlässt für lange Zeit klebrige Oberflächen.
  4. Warte 10-15 Minuten. Danach wische überschüssiges Öl mit einem sauberen Lappen in Faserrichtung ab.
  5. Ein zweiter Auftrag kann meist nach 3 bis 6 Stunden erfolgen. Für ein tieferes Finish und zusätzlichen Schutz können mehrere dünne Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Aufträgen sollte das Öl trocknen und das Holz kann bei Bedarf leicht angeschliffen werden, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen.

Für die vollständige Durchtrocknung brauchen die meisten Öle einige Tage. Weitere Tipps und tiefergehende Erläuterungen finden sich in folgenden Videos:

Kurzes Video: Holz richtig ölen | Tipps vom Tischlermeister

Länge: 5 Minuten

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4.5. Weitere Möglichkeiten zum Schutz von außen angebrachtem Holz

Wachse und Pasten: Diese Produkte bilden eine schützende Schicht auf dem Holz und bieten einen wasserabweisenden Effekt.

Vorteile:

  • Einfach anzuwenden.
  • Bietet einen wasserabweisenden Schutz.

Nachteile:

  • Bietet weniger Schutz als andere Anstriche.
  • Muss häufiger erneuert werden.

Imprägniermittel: Diese Produkte dringen tief in das Holz ein und schützen es vor Feuchtigkeit, Schädlingen und Fäulnis.

Vorteile:

  • Bietet einen tiefen Schutz vor Feuchtigkeit und Schädlingen.
  • Kann vor dem Anstrich aufgetragen werden, um zusätzlichen Schutz zu bieten.

Nachteile:

  • Verändert nicht das Aussehen des Holzes.
  • Muss in Kombination mit anderen Anstrichen verwendet werden, um einen vollständigen Schutz zu gewährleisten.

4.6. Schutzwirkung zusammengefasst

  • Lacke und Farben bieten den potentiell stärksten Schutz für das Holz im Außenbereich. Solange sie unbeschädigt sind und keine Lücken oder Kratzer aufweisen. Natürlich hängt die "Stärke des Schutzes" immer auch von der Qualität des Holzschutzes ab.
  • Dicht darauf folgt die Lasur, welche Farbe und Struktur des Holzes besonders schön zur Geltung bringen können.
  • Holzöl bietet "sanften" Schutz, schützt vor Vergrauung und lässt das Holz angenehm glatt.
  • Alle Arten von Holzschutz benötigen regelmäßige Auffrischung und/oder Ausbesserung. Die Häufigkeit hängt vom Material, der Qualität und den Witterungsumständen ab.

Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.

4.7. Leserumfrage: Wie schützt du dein Holz im Außenbereich?

Wie schützt du dein Holz im Außenbereich?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Lazur 5 Stimmen
Ich nutze konstruktiven Holzschutz (Dach, Gefälle ...) 4 Stimmen
Öl 4 Stimmen
Farbe 2 Stimmen
Lack 1 Stimme
Imprägnierung 1 Stimme
Holzwachs 0 Stimmen
Gar nicht 0 Stimmen

4.8. Ergänzungen und Fragen von Leseraseite

  1. Tung Oil
    Anonym ergänzt: Ich verwende natürliches Tung Oil ohne Verdünnung oder Zusätze und trage dies mit einem Pinsel auf. So überwintern meine Gartenmöbel auf Holzboden im Freien auch bei Schnee. Das Öl riecht super gut nussig. Achtung beim Auftrag mit dem Lappen. Beim Trocknen kann sich der Lappen selbst entzünden. Also nicht ölig in den Papierkorb werfen.

Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?

Fehlt etwas im Beitrag? ... Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Antwort 1
Ich verwende natürliches Tung Oil ohne Verdünnung oder Zusätze und trage diesmal einem Pinsel auf. So überwintern meine Gartenmöbel auf Holzboden im Freien auch bei Schnee. Das Öl riecht super gut nussig. Achtung beim Auftrag mit dem Lappen. Beim trocknen kann sich der Lappen selbst entzünden. Also nicht ölig in den Papierkorb werfen.

5. Holzschutzmittel außen richtig auftragen: Anleitung

  1. Vorbereitung ist der Schlüssel
    Bevor du überhaupt anfängst, das Holzschutzmittel aufzutragen, muss das Holz sauber, trocken und frei von alten Anstrichen sein. Entferne Schmutz, Moos oder Algen mit einer Bürste oder einem Hochdruckreiniger. Wenn das Holz bereits einen alten Anstrich hat, musst du diesen mit Schleifpapier oder einem Abbeizmittel entfernen. Binde auch eventuelle über das Holz ragende Äste zurück oder stutze Pflanzen, die das Holz berühren.
  2. Wähle das richtige Holzschutzmittel
    Es gibt verschiedene Arten von Holzschutzmitteln, je nachdem, welchen Schutz du benötigst. Ob gegen UV-Strahlen, Feuchtigkeit oder Schädlinge – wähle das Produkt, das am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Unsere Anmerkungen zu den Schutzmitteln findest du oben.
  3. Teste das Produkt
    Bevor du das gesamte Holz behandelst, teste das Holzschutzmittel an einer unauffälligen Stelle. So kannst du sicherstellen, dass das Produkt mit dem Holz kompatibel ist und das gewünschte Ergebnis erzielt wird.
  4. Optional: Grundieren
    Wenn notwendig, trage eine Holzgrundierung auf. Diese muss zu deinem Holzschutz passend gewählt werden. Trage diese vor allem an denStirnseiten großzügig auf.
  5. Trage das Holzschutzmittel gleichmäßig auf
    Wenn eine eventuelle Grundierung getrocknet ist, kann der eigentliche Holzschutz aufgetragen werden. Verwende einen Pinsel oder eine Rolle und trage das Produkt in dünnen, gleichmäßigen Schichten auf. Achte darauf, dass du alle Risse und Spalten erreichst. Bei vertikalen Flächen, wie Zäunen, arbeite von oben nach unten, um Tropfen zu vermeiden.
  6. Lass das Holz trocknen
    Je nach Produkt kann die Trocknungszeit variieren. Es ist wichtig, dass du das Holz vollständig trocknen lässt, bevor du eine weitere Schicht aufträgst oder das Holz benutzt. In der Regel beträgt die Trocknungszeit 24-48 Stunden.
  7. Wiederhole bei Bedarf
    Einige Holzschutzmittel erfordern mehrere Schichten für einen optimalen Schutz. Lies die Anweisungen des Herstellers sorgfältig durch und trage bei Bedarf weitere Schichten auf.
  8. Pflege und Wartung
    Ein guter Holzschutz hält nicht ewig. Überprüfe das Holz regelmäßig auf Anzeichen von Abnutzung oder Schäden und trage bei Bedarf eine neue Schicht Holzschutzmittel auf.

Zusätzliche Tipps:

  • Arbeite bei gutem Wetter: Vermeide es, Holzschutzmittel bei Regen oder extremer Hitze aufzutragen.
  • Sicherheit zuerst: Trage immer Handschuhe und eine Schutzbrille und arbeite in einem gut belüfteten Bereich.
  • Recycling: Entsorge leere Behälter und überschüssiges Produkt umweltgerecht.

Holz im Außenbereich kann wunderschön aussehen und jahrelang halten, wenn es richtig geschützt ist. Mit der richtigen Vorbereitung, dem richtigen Produkt und regelmäßiger Wartung kannst du sicherstellen, dass dein Holz den Elementen standhält.

5.1. Spezielle Vorbereitung und Materialien für das Auftragen von Holzöl

Damit das Holz aber auch entsprechend mit dem Öl behandelt werden kann, gibt es weitere verschiedene Dinge zu beachten. Die Reinigung gerade bei Holzmöbeln sollte vor dem Auftragen des pflegenden Öls erfolgen, damit das Holz dieses auch sinnvoll aufnehmen kann.

So stehen hierfür diverse Holzseifen zur Verfügung. Diese reinigen das Holz nicht nur, sondern pflegen es gleichzeitig auch. Diese Holzseifen können auch als Spray erworben werden, welche einfach auf die zu reinigenden Stellen aufgesprüht und mit einem Tuch wieder abgewischt werden. Diese speziellen Seifen werden unverdünnt verwendet und eignen sich in Verbindung mit den pflegenden Ölen besonders gut, um das Holz langfristig zu pflegen und zu erhalten.

Für das Auftragen des Öls auf das Holz werden, je nach Größe der Fläche, Pinsel oder Schwämme benötigt, damit das pflegende Öl auch in jede Pore gelangen kann, um diese zu schließen und somit vor dem Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit zu schützen. Hinzu kommt zudem, dass das Öl auch auf der Außenfläche eine Schicht bildet und das Holz somit seinen natürlichen Farbton weiter erhält. Die Anwendung ist einfach und die Arbeit geht leicht von der Hand.

Video: Ratgeber Holz ölen (Welches Öl für welche Holzart?

Holz braucht Schutz, um gegen Schädlinge und Feuchtigkeit gewappnet zu sein. In den meisten Fällen kann auf gesundheitlich unbedenkliche Öle zurückgegriffen werden. Doch welches Öl nehme ich bei welcher Holzart (Fichte, Kiefer, Eiche, Esche ...) Das Video klärt auf, worauf im einzelnen zu achten ist.

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6. Fazit

Holz im ungeschützten, aber auch im leicht geschützten Außenbereich vor Witterung und Nässe zu bewahren, ist gar nicht so schwer. Mit dem richtigen Holzöl gelingt die Anwendung ganz schnell und einfach. Das Holz bleibt optisch schön und die Natürlichkeit bleibt gewährleistet, die bei einem Anstrich mit Farbe oder Lacken leider verloren gehen würden. Regelmäßig gepflegte Terrassenmöbel, Zäune, Terrassendielen oder auch Garten- und Spielhäuser aus Holz bleiben so lange optisch schön erhalten und müssen nicht so schnell erneuert werden, wie Dinge aus Holz, die nicht gepflegt und geschützt werden.

7. FAQ: Holz außen schützen

1. Warum muss ich Holz im Außenbereich schützen?
Holz ist ein organisches Material und daher anfällig für Feuchtigkeit, UV-Strahlen, Insekten und Pilzbefall. Ohne Schutz kann es verrotten, vergrauen oder sich verziehen.

2. Welche Holzarten sind am besten für den Außenbereich geeignet?
Hölzer wie Teak, Zeder, Douglasie und Lärche haben natürliche Öle und Harze, die sie resistenter gegen Witterungseinflüsse machen.

3. Was ist der Unterschied zwischen Lasur und Lack?
Eine Lasur ist halbtransparent und betont die Holzstruktur, während ein Lack eine deckende Schicht bildet und die Holzstruktur verdeckt.

4. Wie oft sollte ich mein Holz im Außenbereich nachbehandeln?
Das hängt vom gewählten Produkt ab. In der Regel sollten Lasuren alle 2-3 Jahre und Lacke alle 4-5 Jahre erneuert werden.

5. Kann ich Holzöl und Lasur kombinieren?
Ja, du kannst zuerst ein Holzöl auftragen, um das Holz zu nähren, und dann eine Lasur für zusätzlichen Schutz und Farbe.

6. Wie bereite ich mein Holz für die Behandlung vor?
Das Holz sollte sauber, trocken und frei von alten Anstrichen oder Schimmel sein. Es kann nötig sein, das Holz zu schleifen oder mit einem Reinigungsmittel zu behandeln.

7. Schützt das Anstreichen von Holz auch vor Insekten?
Einige Produkte bieten Schutz vor Insekten, insbesondere solche, die speziell als Holzschutzmittel formuliert sind.

8. Was mache ich, wenn mein Holz bereits vergraut ist?
Du kannst spezielle Holzentgrauer verwenden oder das Holz abschleifen, um die ursprüngliche Farbe wiederherzustellen.

9. Kann ich mein Holz auch natürlich schützen?
Ja, es gibt natürliche Öle wie Leinöl oder Tungöl, die einen gewissen Schutz bieten, aber sie müssen häufiger erneuert werden als synthetische Produkte.

10. Wie schütze ich Holz, das direkten Bodenkontakt hat?
Verwende Abstandshalter oder hebe das Holz vom Boden ab. Behandle das Holz zudem mit einem speziellen Holzschutzmittel gegen Fäulnis.

11. Wie wirken sich extreme Temperaturen auf mein Holz aus?
Extreme Temperaturen können zu Rissen oder Verwerfungen führen. Wenn das Holz extremen Temperaturen ausgesetzt ist, ist es ratsam, das Holz mit Produkten zu schützen, die zusätzlich einen Temperaturschutz bieten.

12. Welche Werkzeuge benötige ich, um mein Holz zu schützen?
In den meisten Fällen benötigst du einen Pinsel, Schleifpapier, Reinigungsmittel und das gewählte Schutzprodukt.

13. Wie entferne ich alte Anstriche von meinem Holz?
Alte Anstriche können mit einem Schaber, Schleifpapier oder Abbeizmitteln entfernt werden.

14. Wie lange sollte ich warten, bevor ich neu behandeltes Holz benutze?
Das hängt vom Produkt ab, aber in der Regel solltest du 24–48 Stunden warten, bis das Produkt vollständig getrocknet ist.

15. Kann ich verschiedene Schutzprodukte übereinander auftragen?
Ja, aber es ist wichtig, sicherzustellen, dass die Produkte kompatibel sind. Lies immer die Anweisungen des Herstellers und mache im Zweifelsfall einen Test an einer unauffälligen Stelle.

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Entrinden: 8 Techniken im Vergleich | Anleitungen & Tipps

Wer sein frisch geschlagenes Holz nicht verbrennen, sondern daraus schöne Dinge bauen möchte, sollte es nach dem Schlagen zeitnah entrinden. Auch Äste können entrindet werden.

Warum Bäume entrinden? Durch die Entrindung wird die Trocknung des Holzes gefördert. Hierdurch wird zudem Holzpilzen oder im Holz lebenden und brütenden Insekten (Borkenkäfer & Co.) der Lebensraum entzogen. Holz muss vor der Weiterverarbeitung immer entrindet werden.

Wir zeigen acht Möglichkeiten, Baumstämme oder auch Äste zu entrinden. Je nach Gegebenheiten und Ausstattung bei dir vor Ort ist die eine oder andere Weise zu bevorzugen.

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Holz schützen innen: Vorteile und Nachteile der Möglichkeiten in Innenräumen

Holz verleiht Innenräumen eine wohnliche, warme Atmosphäre. Nicht nur Möbel aus Massivholz sind gefragt, sondern auch Holzböden, rustikale Deckenbalken aus Holz, Wandbeläge aus Holz sowie hochwertige Wohnaccessoires. Obwohl es sehr gute Holzdekore gibt, sind Optik und Beständigkeit vom echten Massivholz unerreicht.

Allerdings braucht das edle Echtholz eine aufmerksame Pflege. Nur sehr schonende Reinigungsmittel dürfen verwendet werden. Vor hartnäckigen Flecken und Schrammen sollten die Holzflächen nach Möglichkeit gut geschützt werden. Wir erläutern, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt.

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Wie viel Wasser halten OSB-Platten aus

Lukass fragt:

Bei unseren Freunden musste vor kurzem mal die Schornsteinverkleidung erneuert werden. Die Dachdecker hatten gerade die OSB-Platten montiert, da fing es an, in Strömen zu regnen, so dass alle vom Dach runtermussten und es erst Stunden später wieder weiterging. Die Dachdecker meinten, so etwas würde den Platten nichts ausmachen. Stimmt das? :(

Die Antworten lauten wie folgt:

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Heimwerken mit Holz: Wann nehme ich welche Holzart? Grundlagen & Entscheidungshilfen

Als Holz werden umgangssprachlich meist jene Teile von Bäumen oder Sträuchern bezeichnet, die von einem Tischler weiterverarbeitet werden können. Hauptsächlich kommen dafür die Stämme von Bäumen zum Einsatz, doch zum Teil findet sich auch in den Ästen oder sogar in den Wurzeln verwertbares Material.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise der Feuchtigkeitsgrad, aber auch die Richtung der Fasern. Holz ist also nicht gleich Holz und wer will, der kann daraus eine echte Wissenschaft machen.

Für Heimwerker kommt es bei der Wahl der richtigen Holzart vor allem darauf an, was damit gebaut werden soll.

In diesem Artikel erfährst du, wonach sich Holzarten unterscheiden lassen und welches Holz zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.  ► Wichtige Eigenschaften ► Welches Holz für Innen? ► Welches Holz für Aussen ► Eigenschaften von Geruch bis Härte ► Welches Holz braucht Holzschutz? ► Typische Holzprojekte für Heimwerker

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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