Regenduschen – worauf solltest Du achten?

Regenduschen sind das neue Luxusfeature in modernen Badezimmern.

Doch was kann man sich überhaupt unter einer Regendusche vorstellen und wie genau funktioniert sie? ► Vorteile & Nachteile ► Installation ► Pflege ► Richtige Höhe ► Notwendiger Wasserdruck ► Sinnvoller Durchmesser ► Kosten

Regendusche
Inhaltsverzeichnis aus-/einklappen

Punkt 1

1. Die Regendusche - was ist das eigentlich?

Wenn man von einer Regendusche spricht, denkt man meist an eine große, luxuriöse Dusche, in der das Wasser aus mehreren Düsen gleichzeitig herunterstürzt und den Körper von allen Seiten gleichmäßig duscht. Das ist aber nicht immer der Fall. Regenduschen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen, sodass für jeden Geschmack und jede Duschkabine etwas dabei ist.

Die klassische Regendusche besteht aus einer Duschrinne, in die das Wasser von oben herabrieselt. Die Duschrinne kann entweder an der Decke oder an einer Wand befestigt werden. Einige Regenduschen haben auch einen integrierten Ablauf, sodass das Wasser direkt in die Kanalisation geleitet wird.

Die moderne Variante der Regendusche ist die sogenannte Kopfbrause. Bei dieser Art von Dusche befindet sich der Brausekopf an der Decke oder an einer Wand, sodass das Wasser direkt von oben auf den Körper herabrieselt. Kopfbäder sind besonders angenehm und entspannend, da sie den ganzen Körper gleichmäßig nass machen und ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Punkt 2

2. Wie funktioniert eine Regendusche?

Eine Regendusche ist eine Art Duschkopf, der einen sanften, gleichmäßigen Strahl von Wasser hervorbringt. Der Duschkopf ist an einem Schlauch befestigt und an die Wasserversorgung angeschlossen. Die Dusche wird üblicherweise an einer Seite des Badezimmers installiert, sodass der Duschkopf auf die gewünschte Höhe eingestellt werden kann.

Wenn du Interesse an einer Regendusche hast, solltest du dich zunächst informieren, welches Modell am besten zu deinem Badezimmer passt. Es gibt verschiedene Größen und Designs von Regenduschen und nicht jede passt in jedes Badezimmer. Achte also beim Kauf darauf, dass sich die Dusche gut in dein Badezimmer integrieren lässt.

Punkt 3

3. Welche Vor- und Nachteile hat eine Regendusche?

Eine moderne Regendusche hat sowohl Vor- als auch Nachteile

3.1. Vorteile

  1. Eine Regendusche gibt dir das Gefühl, wirklich unter einem Wasserfall zu stehen und kann sehr entspannend sein.
  2. Sie ist ideal für Menschen mit empfindlicher Haut, da sie das Wasser sanft und gleichmäßig auf die Haut fallen lässt.
  3. Die meisten Regenduschen sind sehr einfach zu installieren und können in jedem Badezimmer eingerichtet werden.
  4. Sie sind in der Regel sehr kostengünstig im Vergleich zu anderen Arten von Duschen.

3.2. Nachteile

  1. Die meisten Menschen finden, dass eine Regendusche nicht so stark ist wie eine normale Dusche, was bedeutet, dass man länger unter der Dusche bleiben muss, um sich gründlich zu waschen.
  2. Wenn man in einem älteren Haus wohnt, kann es schwierig sein, eine Regendusche zu installieren, da möglicherweise kein Platz für einen separaten Duschkopf vorhanden ist.
  3. Regenduschen verbrauchen in der Regel mehr Wasser als herkömmliche Duschen, was bedeutet, dass sie nicht so umweltfreundlich sind.

Punkt 4

4. Wie installiert man eine Regendusche richtig?

Eine Regendusche ist ein großartiges Badezubehör, das für ein entspannendes und luxuriöses Duscherlebnis sorgen kann. Aber bevor man in den Genuss dieses tollen Features kommen kann, muss man es erst einmal richtig installieren. Hier sind ein paar Tipps, wie man dabei vorgehen sollte:

  1. Zuerst sollte man sich entscheiden, wo genau man die Regendusche installieren möchte. Dabei sollte man beachten, dass die Installation einer Regendusche eine ziemlich große Erweiterung des Badezimmers ist. Aus diesem Grund sollte man unbedingt sicherstellen, dass ausreichend Platz vorhanden ist.
  2. Nachdem man sich für einen Standort entschieden hat, sollten die Wasserversorgung und der Abfluss vorbereitet werden. Die meisten Regenduschen werden mit einem separaten Wasserhahn und Ablauf installiert, weswegen man dafür sorgen sollte, dass diese vorhanden und funktionstüchtig sind.
  3. Sobald die Wasserversorgung und der Abfluss bereit sind, kannst du mit der Installation der Regendusche beginnen. Folge dazu einfach den Anweisungen des Herstellers.
  4. Nachdem die Regendusche installiert ist, sollte sie vor der ersten Nutzung gründlich getestet werden. An dieser Stelle gilt es sicherzustellen, dass alle Dichtungen und Verbindungen richtig angebracht sind und kein Wasser austritt. Sollten doch irgendwelche Probleme auftreten, kontaktiere am besten sofort den Hersteller oder einen qualifizierten Fachmann.

Punkt 5

5. Pflege der Regendusche

Um sicherzustellen, dass die Regendusche möglichst lange hält, sollte man sie regelmäßig warten. Dazu gehört regelmäßiges Reinigen des Duschkopfs und des Duschraums selbst. Zudem sollten die Silikonfugen im Duschbereich regelmäßig gereinigt, überprüft und ggf. erneuert werden.

Punkt 6

6. Tipps für die perfekte Dusche unter der Duschbrause

6.1. Die richtige Höhe der Anbringung

Eine der wichtigsten Fragen, die man sich bei der Installation einer Regendusche stellen muss, ist die Frage nach der richtigen Höhe. Denn hier kommt es darauf an, dass die Duschbrause über der Kopfhöhe angebracht wird. Nur so kann man sich wirklich entspannen und die Dusche genießen.

Damit ist die optimale Höhe von der Körpergröße  der/des längsten BenutzerIn abhängig. Idealerweise wird die Regendusche mindestens zehn Zentimeter darüber angebracht, so dass das Wasser schön runterprasseln kann.

Natürlich ist es auch möglich, die Brause etwas tiefer anzubringen. Aber dann muss man sich beim Duschen bücken und das ist meistens unangenehm.

6.2. Notwendiger Wasserdruck

Wenn du eine Regendusche im Badezimmer installieren möchtest, ist es wichtig, den notwendigen Wasserdruck zu haben. Dieser sollte mindestens 2,5 bar (25 m / s2) betragen. Diese Druckangabe findest du entweder beim Wasseranschluss im Keller, wenn dort der Druckregler eine Anzeige für den Wasserdruck hat.

Oder du misst diesen direkt an der Leitung: Stelle einen 10-Liter-Wassereimer unter den Hahn und fülle ihn bis zum Rand. Wenn dieser nach 50 Sekunden gefüllt ist, entspricht dies 2,5 Bar Wasserdruck. Geht es schneller, ist der Druck höher.

Wenn der Wasserdruck niedriger ist, wird das Wasser nicht richtig aus dem Duschkopf fließen und die Dusche wird nicht gut funktionieren.

6.3. Sinnvolle Größe

Eine Regendusche ist ein großer Luxus, den man sich in sein Badezimmer gönnen kann. Es gibt verschiedene Modelle auf dem Markt und die Auswahl der richtigen Größe ist wichtig, damit die Dusche richtig funktioniert. Hier sind einige Tipps, wie man die richtige Größe für seine Regendusche auswählt.

Zuerst sollte man sich überlegen, wo die Regendusche installiert werden soll. Sie kann entweder an der Decke oder an der Wand befestigt werden. Die meisten Menschen entscheiden sich für eine Deckenmontage, weil sie den Raum optisch größer wirken lässt. Wenn du dich für eine Wandmontage entscheidest, solltest du bedenken, dass du möglicherweise einen größeren Durchmesser benötigst, um denselben Effekt zu erzielen.

Eine weitere wichtige Frage ist, welchen Durchmesser die Regendusche haben sollte. Die empfohlene Größe liegt bei etwa 80 cm, weniger als 40 cm sollten es jedenfalls nicht sein. Wenn die Regendusche jedoch größer sein soll, sollte man bedenken, dass der Wasserdruck in einer größeren Dusche oft nicht so stark ist wie bei einer kleineren Dusche. Daher ist es ratsam, einen Experten zurate zu ziehen, bevor man sich für eine bestimmte Größe entscheidet.

Punkt 7

7. Was kostet eine gute Regendusche?

Wer sich für eine Regendusche in Standardgröße entscheidet, kann mit Kosten von etwa 200 bis 400 Euro rechnen. Für eine größere oder luxuriösere Regendusche muss man jedoch mehr Geld ausgeben. In der Regel liegen die Kosten für eine Luxus-Regendusche bei 1.000 Euro oder mehr.

Bei der Auswahl des richtigen Designs solltest du vor allem auf deinen persönlichen Geschmack und deine Bedürfnisse achten. Es gibt Regenduschen in unterschiedlichen Designs und Ausführungen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Beliebte Designs sind beispielsweise die runde oder quadratische Dusche.

Die verwendeten Materialien beeinflussen ebenfalls die Kosten für eine Regendusche. Hochwertige Regenduschen bestehen in der Regel aus Edelstahl oder Glas. Diese Materialien sind nicht nur langlebig und pflegeleicht, sondern auch optisch ansprechend.

Last not least: Du kannst Regenduschen auch mit technischen Spielereien wie LED-Colorierung des Wasserstrahls oder sogar Musik erwerben. Bedenke aber bei diesen „Erweiterungen“, dass jede davon im Laufe der Jahre kaputtgehen und nervige Reparaturaufwände nach sich ziehen kann.

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