KellerKeller – ja oder nein, Entscheidungshilfen

Der Keller steht heutzutage ganz oben auf der Liste der potentiellen Einsparpotentiale beim Hausbau. Begründet wird dies häufig dadurch dass:

  • Die Vorratshaltung von Brennstoffen und Nahrungsvorräten nicht mehr notwendig ist
  • Kellerräume selbst moderner Bauart keine wirklichen Wohnräume sind, das Gefühl da unten ist einfach ein anderes
  • Oft Feuchtigkeitsprobleme im Keller auftreten
  • Heizanlagen und Installationen immer platzsparender werden und entsprechend keine eigenen Räume mehr benötigen.

Es gibt aber gute Gründe für einen Keller. Zum einen muss man die zusätzlichen Kosten relativieren. Lassen Sie sich die echten Mehrkosten gegenüber dem Bau ohne Keller ausrechnen. Oft erhält man im Keller zu nutzenden Raum, der nur 1/3 der Kosten des sonstigen Wohnraumes beim Bau verursacht. Dagegen rechnen können Sie ebenso, dass das ganze Haus etwas kleiner ausfallen kann, wenn es einen gut zu nutzenden Keller hat. Oder eventuell notwendige Nebengebäude, die sie sich vorerst sparen können. Die Rechnung sieht dann auf einmal ganz anders aus.

Darüber hinaus bietet ihnen ein Keller eine flexiblere Nutzung des Hauses an. Kellerräume mit großen Lichtschächten oder gar Abböschungen entsteht eventuell ein zusätzliches Zimmer, zumindestens aber ein gut zu nutzender Hobbyraum.

Teilunterkellerungen sind in aller Regel nicht zu empfehlen, da gegenüber dem Vollkeller kaum Geld eingespart wird.

Keller können auf vielfache Art und Weise hergestellt werden. Fertigteile oder gar ein fixes „Kellerpaket“ senken oftmals die Kosten.

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