Umweltfreundliches Bauen – Einführung, Grundlagen, Tipps
Der Traum vom eigenen Haus – das Ziel haben viele von uns. Diesen Wunschtraum vor Augen zu haben, ein Einfamilienhaus bauen zu können, spornt uns Menschen an. Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist und die benötigen, meist finanziellen Mittel vorhanden sind, realisiert man: Dieser Traum wird Wirklichkeit.
Mit dieser Gewissheit kommt zugleich aber auch oft eines: Angst. Fragen wie: "Wo fängt man am besten an?" oder "Wird auch alles so, wie ich es mir vorstelle?" schwirren auf einmal im Kopf herum. Schnell wird einem klar, dass ein Hausbau nicht einmal eben gemacht ist, wie man es sich wünscht. Nein, eher das Gegenteil ist der Fall: Die Hausplanung kann nicht nur enorm viel Zeit, sondern auch einiges an Nerven kosten. Und dann soll das Haus auch noch so umweltfreundlich wie möglich gebaut werden...
Unser Artikel gibt grundlegende Tipps zur umweltfreundlichen Hausplanung, hält hilfreiche Rechner parat und gibt viele Tipps und Empfehlungen zum umweltfreundlichen Wohnen.
Inhalt: Umweltfreundliches Bauen
Kurze Frage vorab:


Vor dem Hausbau
Strukturiertes Denken
Eine Planung mit gut durchdachter Struktur ist bei einem Hausbau schon die halbe Miete. Wichtig ist, dass man sich zuvor mit jemandem zusammensetzt, der einen dabei unterstützt. In diesem Fall ist das oft der eigene Partner oder die Familie, mit denen man dieses Haus zusammen beziehen wird. Wünsche oder auch No-Go's sollten in diesen Fahrplan mit aufgenommen werden.
Beitrag: Die Planung vom Hausbau – grundlegende Elemente und Tipps
Bei der Planung eines Hauses sind eine Vielzahl von – teilweise voneinander abhängigen – Elementen zu berücksichtigen und festzulegen. Von daher macht sich die Einschaltung eines Architekten sehr schnell bezahlt, auch wenn dies oft erst im Nachhinein festgestellt wird. Die Planung beginnt bei der Auswahl des Grundstückes – sehen Sie hier unser Spezialkapitel zur Wahl des Grundstückes. Steht das Grundstück fest, kann man an die Planung des Hauses gehen.
Damit Du bei der Planung Deines Traumhauses nicht den Überblick verlierst, geben wir Dir in diesem Artikel einen umfassenden Überblick über den gesamten Prozess – von der ersten Idee bis zum Einzug.
Budgetierung
Allen voran ist es wichtig zu klären, wie viel Budget für den Hausbau zur Verfügung steht. Dabei muss nicht nur das Bauen an sich bedacht werden, sondern auch das Grundstück sowie Material– und Baukosten. Auch die Innenausstattung sollte in der Budgetplanung unbedingt seinen Platz finden! Ein Haus zu bauen, ohne weitere finanzielle Mittel für die Raumgestaltung zu haben, wäre für keinen zufriedenstellend.
Tool: Hauskosten-Rechner
Die besten Baukostenrechner im Internet
Mit den hier vorgestellten Baukostenrechnern lassen sich die Gesamtkosten für einen Hausbau (und ev. auch der Bepflanzung des Grundstücks) vorab abschätzen. Wir haben die Angebote an Baukostenrechnern getestet und stellen hier unsere drei Favoriten vor.
Vorteile
- Viele Auswahlmöglichkeiten
- Aktuelle Preisdaten aus 2022
➔ Hier geht es zum Hausbau Rechner von Josef Homm
Vorteile
- Grundstückskauf integriert
- Nebenkosten integriert
- Laufende Aktualisierung
- Verteilung der Baukosten auf Gewerke
- Freie Eingabe der Eigenleistung je Gewerk
Nachteile
- Regionale Preisunterschiede werden nicht berücksichtigt
➔ Hier geht es zum Argisol Baukostenrechner
Beispielhaus Kostenrechner Hausbau
Vorteile
- Übersichtlich aufgebaut
- Kostensatz für Außenanlagen, Neben- und Anschlusskosten kann angepasst werden
- Mit Maklergebühren für Grundstück
- Bei Grundstückspreisen werden automatisch regionale Preise für Notar und Grundbucheintrag berücksichtigt
Nachteile
- Recht hohe Kostensprünge zwischen den Ausstattungsvarianten
- Keine regionalen Preisunterschiede bei Baukosten berücksichtigt
➔ Hier geht es zum Beispielhaus-Baukostenrechner
Kennst du einen anderen guten Baukosten-Rechner?
Zusammengefasst: Nebenkosten Immobilie kaufen
Notar- und Grundbuchkosten
- Ein Immobilienkaufvertrag muss in Deutschland notariell beurkundet werden. Zusätzlich entstehen beim Grundbuchamt Gebühren, insbesondere für die Eigentumsumschreibung und gegebenenfalls für die Eintragung einer Grundschuld.
- Faustformel: Für Notar und Grundbuch zusammen solltest du grob mit 1,5 bis 2 % des Kaufpreises rechnen. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem Geschäftswert und den konkret erforderlichen Tätigkeiten und sind gesetzlich im GNotKG festgelegt.
- Eine Grundschuld verursacht nur dann entsprechende zusätzliche Kosten, wenn sie beispielsweise zur Absicherung einer Immobilienfinanzierung eingetragen wird.
Grunderwerbsteuer
- Faustformel: Je nach Bundesland beträgt die Grunderwerbsteuer derzeit zwischen 3,5 und 6,5 % der maßgeblichen Gegenleistung beziehungsweise im typischen Immobilienkauf des Kaufpreises.
Grundbuchkosten
- Als grobe Orientierung können für die Gebühren des Grundbuchamts etwa 0,5 % des Kaufpreises angesetzt werden. Die tatsächlichen Gebühren hängen von den erforderlichen Eintragungen ab.
Maklercourtage (falls ein Makler beteiligt ist)
- Eine gesetzlich festgelegte Höhe der Maklerprovision gibt es nicht.
- Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern gelten besondere gesetzliche Vorschriften zur Verteilung der Maklerkosten. Ist der Makler für Käufer und Verkäufer tätig, müssen beide sich in gleicher Höhe zur Provision verpflichten. Hat nur eine Seite den Makler beauftragt, kann die andere Seite nur unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten beteiligt werden.
- Die konkret vereinbarte Provision sollte deshalb im Maklervertrag geprüft werden.
Modernisierung (je nach Einzelfall)
Umzugskosten (je nach Einzelfall)
Beispielrechnung Immobilie 500.000 € Kaufpreis
Die folgende Rechnung zeigt einen typischen Immobilienkauf ohne besondere Zusatzleistungen und ohne Kosten einer Finanzierungsgrundschuld. Grundlage ist ein Geschäftswert von 500.000 €. Je nach Vertragsgestaltung können weitere Gebühren und Auslagen hinzukommen.
| Dienstleistung des Notars | Gebührensatz | Kosten |
|---|---|---|
| Entwurf, Beurkundung und rechtliche Beratung zum Kaufvertrag | 2,0 | 1.870,00 € |
| Vollzug des Kaufvertrags, z. B. erforderliche Genehmigungen und Löschungsunterlagen | 0,5 | 467,50 € |
| Betreuung, z. B. Überwachung von Kaufpreisfälligkeit und Eigentumsumschreibung | 0,5 | 467,50 € |
| Notargebühren netto | 2.805,00 € | |
| Typische Porto-, Telekommunikations- und Dokumentenauslagen* | ca. 30,00 € | |
| Zwischensumme netto | ca. 2.835,00 € | |
| 19 % Umsatzsteuer | ca. 538,65 € | |
| Notarkosten insgesamt | ca. 3.373,65 € |
* Die tatsächlichen Auslagen können abweichen. Je nach Vorgang können außerdem weitere Gebühren entstehen, beispielsweise für Treuhandtätigkeiten, besondere Genehmigungen oder die Erzeugung strukturierter Daten für das Grundbuchamt.
Nicht enthalten: Gebühren des Grundbuchamts sowie Kosten für die Bestellung einer Grundschuld zur Finanzierung des Kaufpreises.
Quelle: Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG), Tabelle B; Berechnung nach dem typischen Berechnungsbeispiel der Bundesnotarkammer. Alle Angaben ohne Gewähr.
Beitrag: Berechnung der Baukosten
Mit unserem Baukostenrechner können Sie eine Baukostenabschätzung für die notwendigen Investitionen ganz einfach per Online-Rechner (kein Excel nötig) durchführen. Tragen Sie zunächst in den Haubau-Rechner die Größe von Haus oder Wohnung sowie eines etwaigen Kellers ein und erhalten Sie umgehend eine Schätzung der Baupreise. Darauf aufbauend können Sie mit dem Baufinanzierungsrechner den Tilgungsplan und die monatlichen Belastungen absehen. Wir suchen die Antwort zu der Frage: Kann ich mein Traumhaus finanzieren?


Der richtige Standort
Der Wunsch-Wohnort
Die wichtigste aller Fragen: Wo möchte man am liebsten wohnen? Wird ein opulentes Stadtleben bevorzugt oder doch eher das entspannte Leben auf einem ruhigen Dorf? Wenn man sich darüber im Klaren ist, kann die Suche nach einem passenden Grundstück losgehen.
Grundstück
Ein schöner Ort, eine tolle Straße und vielleicht eine atemberaubende Idylle – die Vorstellungskraft steigt enorm, wenn das richtige Grundstück gefunden ist. Das Unterbewusstsein zeigt uns, wie etwas aussehen kann, wenn sich etwas richtig anfühlt. Hört bei der Wahl des passenden Grundstückes also nicht nur auf euren Kopf, sondern auch auf das Herz! Wohlfühlen ist das A und O.
Gerade in Neubaugebieten steigt die Freude auf das Leben in den eigenen vier Wänden. Alles ist neu – und eine Gemeinsamkeit findet man schnell mit der Nachbarschaft, denn auch die Nachbarn haben ein eigenes Haus gebaut.
Mehr dazu in: Checkliste Immobilienkauf
Vier Augen sehen mehr als zwei. Nehmen Sie die Liste zur Besichtigung der Immobilie und/oder jedem Gespräch mit dem jetzigen Eigentümer mit.
Grunddaten der Immobilie
- Baujahr
- Jahr der letzten Grundrenovierung
- Wohnfläche
- Nutzfläche
- Anzahl der Räume
- Grundstücksgröße
- Erbpacht?
- Grundriss und Flächenangaben prüfen (Zollstock dabei!)
- Grundbuchauszug prüfen
- Baubeschreibung noch vorhanden? (Sehr aufschlussreich bzgl. Bausubstanz, Ausstattungsniveau ...)
- Energieausweis vorhanden?
Dieser zeigt an, wie hoch der Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche ist. Hieran erkennt man, wie energieeffizient das Gebäude ist. - Unterhaltskosten der Immobilie (Strom, Heizung, Grundsteuer etc.; Auskunft: Eigentümer)
- Möglicher Einzugstermin
An das Bauamt
- Soll die Straße oder der Bürgersteig demnächst saniert werden? Welche Kosten kommen auf mich zu? (Bauamt)
- Sind Bauvorhaben in der Nähe vakant? (Bauamt)
- Unterliegt das Gebäude besonderen rechtlichen Auflagen, etwa Denkmalschutz, Milieuschutz oder eingetragenen Dienstbarkeiten wie Wegerechten?
Historie des Gebäudes
- Sind Baulasten eingetragen? (Auskunft: Bauamt)
- Ggf. Teilungserklärung vorhanden?
- Letzte Modernisierung/Sanierung
- Sind Schadstoffe in verbauten Materialien bekannt? (Auskunft: Eigentümer)
- Wer waren die Vorbesitzer? (Eigentümer)
- Ggf. Protokoll letzte Eigentümerversammlung
- Ggf.: Welche Leistungen erbringt die Hausverwaltung?
Umgebung/Lage
- Einkaufsmöglichkeiten (Lebensmittel, Apotheke, Friseur, Bekleidung, Elektronik, Bäcker ...) in der Nähe?
- Kita, Schulen? Was ist mir wichtig?
- Bus- & Bahn-Anbindung, vor allem, wenn täglich zur Arbeit gependelt wird.
- Ärzte in näherer Umgebung. Wie sind diese bewertet (siehe Google).
- Wer wohnt in der Nachbarschaft? Passt man selbst in diese Gegend?
- Verkehrsanbindung an Bundesstraßen und Autobahn.
- Freizeitmöglichkeiten in der Nähe
Freizeiteinrichtungen für Sport, Vereine, Freibad, Restaurants, Kino, Kneipen, Cafe ... - Der Ruf des Viertels
Vor allem in Großstädten hat jede Gegend ihren Ruf. Auch hier können Anwohner oder eine Internetrecherche Antwort geben. - Lärmpegel in der Nähe der Immobilie
Sie sollten die Umgebung zu Verkehrs-Stoßzeiten, morgen, abens, in der Nacht und am Wochenende aufsuchen, um sich einen Eindruck zu machen. - Natur in der Umgebung
Parks, Grünanlagen, Wald ... was findet sich in fußläufiger Entfernung, z. B. zum Joggen, Spazierengehen oder für die Runde mit dem Kinderwagen.
Das Gebäude
Die Lage der Immobilie ist fix und kann nicht verändert werden. Aber an der Immobilie an sich können Sie viel verändern. Alles ist eine Frage des Preises. Bei erkannten Mängeln können diese preismindernd geltend gemacht werden. Darum drucken Sie sich unsere Checkliste aus!
Wichtige Bereiche
- Dachzustand (Pfannen, Dämmung, Balken – Schädlingsbefall, Dachrinnen)
- Heizungsanlage (Bauart, Verbrauch, Alter)
- Warmwasser (Art der Erwärmung, Speicher, Leitung zur Spülmaschine oder Waschmaschine?)
- Heizkörper (Art, Alter, drehen die Heizkörperventile leichtgängig?)
- Außenfassade (Zustand, Aufbau, Risse im Mauerwerk)
- Gebäudedämmung (Qualität, Art, Alter)
- Fußbodenbeläge (Art, Qualität, Mängel)
- Raumaufteilung (Durchgangszimmer, Kleinsträume ...)
- Stauraum
- Lichtverhältnisse (dunkle Räume?)
-
Deckenhöhen
- Wandbeläge (Tapeten, Farben, Fliesen ...)
- Fenster (Verglasung, Alter, Rahmenart und -zustand, Funktionieren die Rollläden?)
- Treppen (Alter, Zustand, Knarzen)
Sinnesprüfung
Seien Sie besonders achtsam beim ersten Betreten der Immobilie. Mit der Zeit adaptiert die Nase und man gewöhnt sich auch an „komische“ Gerüche.
- Geruchsprüfung (riecht es irgendwo moderig – Schimmelgefahr)
- Fühlprüfung Außenwände (besonders kalt – hohe Heizkosten)
- Zieht es irgendwo?
- Hörprüfung (Lärm von draußen? Straßenlärm? Sind die Nachbarn zu hören?)
Ausstattung
- Brandschutz (Rauchmelder, Feuerlöscher, Rettungswege, sonstige Auflagen)
- Altersgerechte Einbauten (Bäder, Treppen, Hauseingang)
- Stromversorgung (Alter, technischer Stand, überall funktional)
- Sicherungskasten (Überspannungsschutz? Alles korrekt abgesichert?)
- Steckdosen pro Raum
- Wasserleitungen (Alter, Zustand, aus Kupfer? Wasserdruck ausreichend?)
- Sonstige Haustechnik (Lüftungsanlage, Alarmanlage, elektrische Rollos – Alter und Funktionalität)
- Waschmaschinenanschluss
- Extra-Absicherung für Waschmaschine und Trockner
- Zusatzausstattung (Ofen, Aufzug, Markise, Sauna, Werkstatt, Smarthome ...)
Einzelne Räume
- Dachboden (Deckenhöhe, Dämmung, Nutzbarkeit, Zugang)
- Bäder (Zustand, Design, Lüftungsmöglichkeit)
- Küche (Zustand, Arbeitshöhe, Alter der Elektrogeräte)
- Keller (Dichtigkeit von außen, Feuchtigkeit der Luft, Deckenhöhe, Zugang, Dämmung, Heizung)
Draußen
- Außenanlagen – vorhanden/Zustand (Garage, Terrasse, Balkons, Regenwassertank, Gartenhaus, Swimmingpool, Pflanzen)
- Außenwege (Art, Zustand)
- Parkmöglichkeiten
- Ausblick
Worauf blicken Sie vom Balkon? Aus den Fenstern?
Renovierungsbedarf vorhanden?
Die einzelnen Punkte mit Renovierungsbedarf auflisten und als Grundlage für Preisverhandlungen nehmen.
Stets notwendige Modernisierung & Sanierung:
- In Gebäuden, die vor 1993 errichtet wurden, können noch gesundheitsgefährdende Baustoffe wie Asbest (z. B. in Dachplatten, Fußbodenbelägen oder Rohrummantelungen) oder schadstoffhaltige Holzschutzmittel vorhanden sein. Bei Verdacht sollte stets eine Fachperson hinzugezogen werden.
- Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen oberste Geschossdecken, die nicht den Mindestwärmeschutz erfüllen, gedämmt werden – unabhängig von einem Eigentümerwechsel.
- Nach § 72 Gebäudeenergiegesetz (GEG) dürfen Heizkessel, die mit Öl oder Gas betrieben werden und vor 1991 eingebaut wurden, nach 30 Jahren Betrieb nicht mehr verwendet werden. Es gibt allerdings Ausnahmen, etwa für Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Für den Austausch älterer Heizungen stehen staatliche Förderprogramme zur Verfügung.


Der Hausbau
Umweltbewusstes Denken
Nachhaltig bauen – geht das überhaupt? Die Antwort ist ganz klar: Natürlich! Die Baubranche setzt mittlerweile vermehrt auf umweltfreundliches Bauen. Auch das Interesse der Eigentümer steigt hier stark an.
Grünes Bauen für Anfänger
Umweltbewusstes Bauen kommt in erster Linie nicht nur dem Umweltschutz zugute, sondern bedenkt auch die Gesundheit des Hausbewohners selbst. Baut man nachhaltig, werden beispielsweise Schadstoffemissionen von Baumaterialien und elektromagnetische Belastungen durch ungünstig verlegte Elektronik vermieden.
Beitrag: Hausbau – welches Material sollte ich verwenden?
Die Wahl der richtigen Baustoffe ist keine Entscheidung zwischen Stein und Holz – sie ist ein stilles Bekenntnis: zur Verantwortung, zum Wohngefühl, zum Morgen. Wer heute baut, greift nicht nur zum Mörtel, sondern auch in die Ökobilanz. Dieser Artikel führt durch ein Dickicht aus Beton, Lehm und Zellulose, trennt Fakten von Bau-Mythen – und liefert handfeste Entscheidungshilfen für alle, die langlebig, ökologisch und mit klarem Kopf bauen wollen.
Hier weiterlesen: Nachhaltige Baustoffe beim Hausbau im Vergleich
Nachhaltige Rohstoffe
Regionalität spielt eine große Rolle – je kürzer der zurückgelegte Weg der Ressourcen ist, desto umweltfreundlicher wird gehandelt. Baumaterialien sollten zudem sparsam genutzt werden: Nachwachsende Rohstoffe, wie zum Beispiel Holz aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft, können für viele Zwecke genutzt werden. Pflanzenfasern eignen sich hervorragend zum Dämmen der Wände.
Effiziente Energienutzung
Ein Haus ökologisch zu bauen beschreibt die Nutzung von Baumaterialien, die recycelbar sind. Dabei auf eine energieeffiziente Vorgehensweise zu setzen oder ressourcenschonende Techniken in den Hausbau zu integrieren, kann zum Schutz der Umwelt beitragen: Es wird vermehrt in Solaranlagen für eine effiziente sowie effektive Energienutzung investiert.
Grundlagen Photovoltaik
Basiswissen Photovoltaik
Lohnt sich die Photovoltaikanlage auf dem Dach? Das ist zum großen Teil davon abhängig, wie hoch die Stromausbeute sein wird. Die deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt hat 20 Millionen Dächern daraufhin überprüft. Die Ergebnisse für das eigene Haus findet man unter eosolar.dlr.de. Dazu auf der Karte bis zum eigenen Haus hineinzoomen (kann tricki sein, da nur wenige Ortsnamen auf der Karte eingetragen sind) und mit der Maus über das Dach gehen. Dann wird die das Solardach-Potenzial in MWh pro Jahr angezeigt.
Funktionsweise einer Solarzelle
Erfahrungswerte mit der Photovoltaikanlage
Beitrag: Erneuerbare Energien beim Hausbau
Einmalige Mehrkosten, langfristiges Sparen
Energiesparende Solar- oder Regenwasseranlagen sind gerade zu Beginn des Hausbaus mit Mehrkosten verbunden, die man unbedingt in den Budgetplan aufnehmen sollte. Dabei sollte man eines immer im Hinterkopf behalten: Diese Investition tätigt man einmalig, spart dafür aber dauerhaft Kosten und Ressourcen.
Beitrag: Grundlagen Regenwassernutzung
Beitrag: Welche Heizung einbauen?
Noch um die Jahrtausendwende hatten Häuslebauer oft nur die Wahl zwischen 2-3 möglichen Heizsystemen für ihren Neubau. Heutzutage ringen mehr als ein halbes Dutzend Heizungsarten – abhängig von den Möglichkeiten vor Ort – um die Gunst der Bauherren. Bei den Investitionskosten, bei den Verbrauchskosten und den betriebsgebundenen Kosten für Wartung, Schornsteinfeger und Betriebsstrom unterscheiden sich die Heizanlagen deutlich.
Wir stellen die einzelnen Heizsysteme mit ihren wichtigsten Vor- und Nachteilen vor, gehen dabei auch auf Aspekte wie Umweltfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit ein und beantworten die häufigsten Fragen zum Thema.
Ökologische Gestaltung
Ein Einfamilienhaus ohne Garten ist nahezu undenkbar – und dazu auch noch äußerst wichtig für die Umwelt. Aus dem Grund solltet ihr die Gestaltungsmöglichkeiten, die eine grüne Fläche bietet, gut nutzen. Pflanzt kleine Bäume oder legt ein Blumenbeet an – diese sehen nicht nur schön aus, sondern reinigen zudem auch die Luft. Achtet aber darauf, dass Unkraut stets entfernt wird.
Beitrag: Der umweltfreundliche Garten
Für viele ist das Gärtnern ein umweltfreundliches Hobby, doch häufig hat das mit Nachhaltigkeit wenig zu tun: Plastiktöpfe, mineralische Dünger und sogar Blumenerde sind oftmals nicht besonders nachhaltig und schaden langfristig sogar unserer Umwelt. Hier erhalten Hobby-Gärtner viele Tipps für einen umweltfreundlichen Garten. Mit Videoanleitungen zur jeweiligen Empfehlung.

Das Grundgerüst steht
Es ist vollbracht: Die eigenen vier Wände ragen einige Meter hoch. Fenster und Türen sind eingesetzt, alle sanitären Anlagen und Elektronik installiert. Das heißt, dass es endlich an die lang ersehnte Innengestaltung gehen kann!
Aufteilung
In welcher Räumlichkeit welcher Wohnraum entsteht, ist meist schon in der Hausplanung berücksichtigt worden. Jetzt geht es eher darum, diesen Plan zu finalisieren. Um den nachhaltigen Aspekt noch einmal aufzugreifen, sollte der Grundriss strukturiert werden. Dabei steht die Frage im Fokus, ob jeder Raum effizient genutzt wird.
Ökologische Innengestaltung
Sind die Räume eingeteilt, geht es an Innengestaltung. Auch in der Raumgestaltung kann nachhaltig gehandelt werden: Effizienz und Effektivität stehen an erster Stelle.
Elektromüll vermeiden
Um unnötigen Elektromüll zu vermeiden, können elektronische Geräte in ausgewählten Räumlichkeiten auf das nötigste reduziert werden. Dabei sollte man sich bewusst machen, ob man wirklich in jedem Raum einen Fernseher oder eine Musikanlage braucht. Die entscheidende Frage ist also, ob die Geräte effektive Nutzung finden oder in diesem Raum eher verstauben.
Wohnbereich gestalten
Gerade in den Räumlichkeiten, in denen man sich später täglich aufhält, sollte viel Wert auf Qualität gelegt werden. Deshalb ist die Nutzung von naturnahen und allen voran ungiftigen Baumaterialien für die Gesundheit enorm wichtig.
Raumgestaltung leicht gemacht
Wandgestaltung
Auch hier kann man umweltbewusst agieren: Mittlerweile gibt es viele Wandfarbenhersteller, die sich auf eine nachhaltige Produktion ihrer Produkte spezialisiert haben. Eine umweltfreundliche Produktion bringt außerdem den Vorteil mit sich, dass ein schadstofffreies Produkt versprochen wird. Die sogenannte Bio-Wandfarbe ist sogar in den gängigen Baumärkten erhältlich!
Moderne Lichttechnik
Solaranlagen sind alles? Nein, man kann noch mehr für die Umwelt tun: Tauscht eure alten Lichtquellen gegen LED-Lichter aus. Die moderne Lichttechnik ermöglicht auch hier ein nachhaltiges Handeln. Der allgemeine Verbrauch wird durch eine effiziente Steuerung der Beleuchtung reduziert.
Beitrag: Beleuchtungsplanung beim Hausbau
Beitrag: Welches (LED-)Licht ist gut für die Augen?
Egal ob LED-Zimmerlampe oder Smartphone-Display: Künstliche Lichtquellen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch manche Lichter sind weniger schonend für unsere Augen als andere und können unserer Sehkraft auf Dauer schaden.
Deshalb verraten wir dir in diesem Artikel, welches Licht eher schädlich für deine Augen ist, welches gut ist und welches Licht deine Sehkraft sogar verbessern kann. Außerdem geben wir dir weitere Tipps, wie du deine Augen im Alltag schonen kannst.
Schaltet beim Verlassen eines Zimmers die Lichtquelle aus. Seid ihr länger nicht zu Hause, zieht die Stecker aller nicht benötigten Gerätschaften – so tut ihr nicht nur etwas für die Umwelt, sondern spart auch viele Kosten ein.
Beitrag: Energie sparen im Eigenheim
Eco-Design
Nachhaltiges Mobiliar? Auch das ist möglich! Viele Unternehmen setzen auf Fair-Trade und Eco-Design, also eine Unterkategorie des Produktdesigns – nur eben mit einer umweltbewussten Produktion.
Umweltfreundliche Herstellung
Das ökologische Produktdesign zeichnet sich durch eine nachhaltige Produktion aus: Ein schonender Umgang der Ressourcen und ebenso die Nutzung dieser machen Eco-Design-Möbel wertvoll. Sie werden also in jeder Hinsicht fair produziert – das schließt die Arbeitsbedingungen mit ein.
Langlebigkeit
Dieses Mobiliar wird meistens nur in geringer Stückzahl und auch per Hand gefertigt. Das hat zur Folge, dass diese oftmals teurer sind als die gängigen Möbel aus den bekannten Möbelhäusern. Der Vorteil von nachhaltig produzierten Möbeln liegt aber nicht nur in der Art der Herstellung, sondern auch in ihrer Langlebigkeit. Das in liebevoller Handarbeit gestaltete Eco-Design zeichnet sich zudem oft durch eine höhere Qualität aus.
Do-it-yourself
Nach wie vor ist Do-it-yourself ein aktuelles Thema: Egal ob zum Thema Innengestaltung, Dekoration oder auch in der Modebranche – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Beitrag: Was ist eigentlich "Handwerkliches Geschick"?
In der Tat gibt es Menschen, für die ist es eine unlösbare Aufgabe, einen Nagel in die Wand zu schlagen, ohne diese zu beschädigen, den Nagel zu verbiegen oder sich selbst dabei zu verletzen. Andere Hobby-Handwerker nehmen eine ausgediente Europalette und zaubern aus dem Holz einen Tisch, Stuhl oder ein Schränkchen von solcher Qualität und Schönheit, dass jedes Möbelhaus das Schmuckstück zum Verkauf anbieten würde. Ein klarer Fall von handwerklichem Geschick am oberen Ende der Skala.
Handwerkliches Geschick zeigt sich vor allem an der Herangehensweise und lässt sich durchaus trainieren und verbessern. Wir geben Tipps und Empfehlungen.

Weiterlesen / -schauen
Video: Öko-Haus – Tipps vom Bauunternehmen für Bauherren
Länge: 3 Minuten
Beitrag: Radon im Haus – Gefahr erkennen und bannen
Der Gedanke an unsichtbare Gefahren wie Radon kann einem schon mal kalte Schauer über den Rücken jagen. Dieser geruchlose, unsichtbare Eindringling schleicht sich in unsere vier Wände und bedroht unsere Gesundheit, ohne dass wir es merken. Aber keine Panik! Mit dem richtigen Wissen und ein paar cleveren Maßnahmen kannst du dein Zuhause sicher und radonfrei machen. Lass uns gemeinsam erkunden, was Radon eigentlich ist, wie es in dein Haus gelangt und vor allem, wie du dich und deine Familie schützen kannst.
Wir schildern, wie man dem giftigen Gas auf die Spur kommt und was bei Bedarf zu tun ist.
Dieser Photovoltaik-Rechner mit Speicher (Eigenverbrauch, Teil- & Volleinspeisung) beantwortet dir 4 Fragen:
- Wie rentiert sich meine Solaranlage bei Eigenverbrauch, bei Volleinspeisung, mit/ohne Speicher?
- Sollte ich einen Teil des von mir produzierten Stromes selbst verbrauchen oder eher alles einspeisen?
- Wenn ich einen Teil selbst verbrauche: Lohnt sich ein Stromspeicher?
- Wenn sich ein Stromspeicher lohnt: was darf er kosten?
Ein Zuhause sollte keine zusammengeschlossene Klimaanlage sein, in der man sich lediglich durchlüftet – es sollte ein Raum sein, in dem du bewusst ein natürliches Raumklima schaffen kannst, das angenehm, gesund und lebendig wirkt. In diesem Artikel erfährst du, wie du mit passenden Materialien, sinnvoller Lüftung, Temperaturregulierung und cleveren Mess- und Reinigungsmethoden Räume gestaltest, in denen du nicht nur wohnst, sondern dich spürbar besser fühlst.
Ökologisches Haus Themenblock
- Umweltfreundliches Bauen – Einführung, Grundlagen, Tipps
- Heizung erneuern – was beachten?
- Den Garten nachhaltig planen, anlegen und pflegen
- Niedrigenergiehaus Dämmung
- Energieeffizientes Haus bauen – diese Punkte sind entscheidend
- Umweltschutz im Garten
- Wärmepumpe – was ist zu beachten?
- Nachhaltig bauen: was meint das alles?
- Nachhaltige Dämmstoffe für den Hausbau
Hausbau Themenblock
- Hausbau-Rechner – Beitrag und Rechentool
- Vorbereitung und Wissenswertes zum Hausbau
- Die Planung vom Hausbau – grundlegende Elemente und Tipps
- Schritte beim Hausbau: 16 Meilensteine (& 8 häufige Fehler)
- Hausbau Spartipps
- Welches Material sollte ich bei meinem Hausbau verwenden?
- Umweltfreundliches Bauen – Einführung, Grundlagen, Tipps
- 8 Tipps, woran man ein seriöses Bauunternehmen erkennt


Argisol Baukostenrechner








