Fassadenverkleidung: Materialien, Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile im Überblick
Wenn du dein Haus erfüllend gestalten oder sanieren willst, spielt die Fassadenverkleidung eine weit größere Rolle als nur das Aussehen. Sie beeinflusst, wie das Haus wirkt, wie es sich fühlt – und wie viel es dich im Betrieb und im Unterhalt kostet. In diesem Artikel bekommst du einen klaren Überblick über die gängigen Materialien, ihre Vor- und Nachteile, aktuelle Gestaltungstrends und worauf du wirklich achten solltest. So kannst du eine fundierte Entscheidung treffen, die nicht nur heute passt – sondern langfristig.
Kurz zusammengefasst
- Materialvielfalt: Es gibt eine breite Palette von Fassadenverkleidungen – von Holz, Putz, WPC über Metall, Faserzement, Klinker bis hin zu Schiefer – jedes Material bringt charakteristische Vor- und Nachteile mit.
- Funktion & Langlebigkeit: Neben dem Aussehen zählt vor allem Funktionalität – etwa Witterungsschutz, Dämmwirkung, Wartungsaufwand und Lebensdauer.
- Nachhaltigkeit & Ökobilanz: Wer heute baut oder saniert, sollte die gesamte Lebenszyklus-Bilanz (Herstellung, Nutzung, Entsorgung) im Blick haben – ein günstiger Anschaffungspreis bedeutet nicht automatisch eine nachhaltige Lösung.
- Trends & Technologie: Manche moderne Fassaden sind nicht mehr nur „Hülle“, sondern können kombinierte Materialien, Solarintegration, Begrünung oder adaptive Systeme enthalten.
- Bauphysik & Montage: Eine gute Fassade benötigt nicht nur das richtige Material, sondern auch fachgerechte Montage, Unterkonstruktion und Beachtung bauphysikalischer Aspekte wie Luftzirkulation und Feuchteabführung.
- Pflege & Kosten: Die Gesamtkosten bestehen nicht nur aus Material und Montage, sondern auch aus Wartung, Instandhaltung und dem Ersatzbedarf über viele Jahre.
- Wirkung & Wahrnehmung: Eine Fassade ist auch Visitenkarte des Hauses – sie prägt die Wahrnehmung und Ausstrahlung eines Gebäudes.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Zweck der Fassadenverkleidung
Die Wahl der Fassadenverkleidung ist nicht nur gestaltend wirksam, sondern kann – im Zusammenspiel mit Dämmung und Baukonstruktion – auch Einfluss auf den Wärmehaushalt eines Gebäudes haben: Im Sommer trägt sie dazu bei, dass ungewohnte Hitzeeinträge reduziert werden, im Winter kann durch eine gut geplante Außenwandkonstruktion der Wärmeverlust zur Außenluft kleiner ausfallen.
Die richtige Wahl der Fassade hat somit eine wichtige Bedeutung, wenn es darum geht, dem Neubau einen harmonischen Gesamteindruck zu verpassen, ein neues Gebäude optisch in die Umgebung zu integrieren und die Kosten für Heizung und gegebenenfalls Kühlung im Rahmen zu behalten.
Bauphysikalische Grundlagen
Eine Fassade ist nicht nur Oberfläche. Sie wirkt wie eine Haut, die Temperatur, Feuchtigkeit und Schall reguliert.
Entscheidend ist der Wandaufbau: Eine Fassade kann einschalig (Putz auf Mauerwerk) oder mehrschalig (z. B. mit Luftschicht oder Dämmung) ausgeführt sein.
Besonders energieeffizient sind vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF). Zwischen Dämmung und Verkleidung bleibt ein schmaler Luftraum, der Feuchtigkeit abführt und Temperaturschwankungen abpuffert.
Auch der Taupunkt, also die Grenze, an der sich Kondenswasser bildet, ist wichtig. Fehler in der Planung können hier schnell zu Schimmel oder Bauschäden führen. Deshalb sollte jede Fassadenlösung bauphysikalisch durchdacht sein – vom Fundament bis zur Traufe.
Montagearten der Fassadenverkleidung
Fassadenverkleidungen werden grundsätzlich in zwei Systemen ausgeführt:
- Direkt befestigte Systeme, etwa Putz oder Klinker, sind fest mit der Außenwand verbunden.
- Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) bestehen aus einer Unterkonstruktion, einer Dämmschicht und einer belüfteten Luftschicht hinter der Verkleidung.
Das VHF-System bietet bauphysikalische Vorteile, weil Feuchtigkeit hinter der Fassade abtrocknen kann. Es ist langlebig, aber aufwendiger in der Montage. Direkt befestigte Systeme sind günstiger, reagieren jedoch empfindlicher auf Feuchtigkeit und Rissbildung.
Für jede Bauart gilt: Die Qualität der Unterkonstruktion entscheidet über Haltbarkeit und Energieeffizienz.

Möglichkeiten bei der Fassadenverkleidung und ihre Vor- und Nachteile
Heutzutage sind die Möglichkeiten der Fassadenverkleidung vielfältig. Neben den Naturmaterialien Holz, Schiefer und Metall gibt es auch vom Menschen hergestellte Materialien wie Faserzement, Klinker, Kunststoff und WPC. Einige der Materialien haben ein charakteristisches Aussehen (beispielsweise die typischen rotbraunen Klinkersteine), während es andere in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Es ist eine Frage des Geschmacks.
Bei der Wahl des Materials sollte aber nicht nur das Aussehen berücksichtigt werden. Auch die Funktionalität und Langlebigkeit sind wichtige Aspekte. Denn Wind und Wetter hinterlassen auf manchen Materialien mehr Spuren als auf anderen.
Vergleich der gängigen Fassadenverkleidungen
| Material | Vorteile | Nachteile | Typische Lebensdauer |
|---|---|---|---|
| Holz | Natürlich, warm, individuell gestaltbar, nachwachsender Rohstoff | Pflegeaufwand, Witterungsempfindlich | 20–50 Jahre |
| Kunststoff | Pflegeleicht, günstig, viele Designs | Umweltbilanz, hitzeempfindlich | 20–40 Jahre |
| WPC | Witterungsbeständig, formstabil, farbvariabel | Kann ausbleichen, thermische Ausdehnung | 25–40 Jahre |
| Putz | Preiswert, farblich flexibel | Verschmutzt, Rissgefahr | 20–40 Jahre |
| Klinker | Sehr langlebig, robust, wartungsarm | Hohe Kosten, aufwendige Montage | 80–100+ Jahre |
| Faserzement | Nicht brennbar, pflegeleicht | Relativ teuer | 40–60 Jahre |
| Metall | Modern, recycelbar, langlebig | Teuer, kühle Optik | 50–100 Jahre |
| Schiefer | Edles Erscheinungsbild, extrem haltbar | Kostspielig, aufwendige Verarbeitung | 80–120 Jahre |
Welche Kriterien sind dir bei einer Fassadenverkleidung am wichtigsten?
Schauen wir nun, welche Vorteile und Nachteile die unterschiedlichen Materialien im Detail aufweisen.

Holz zur Fassadengestaltung
Heimisches Holz wie Eiche, Kiefer, Fichte oder Lärche ist ein natürlicher und nachhaltiger Werkstoff, mit dem die Fassade ganz unterschiedlich gestaltet werden kann. Die Größe und Ausrichtung der Holzlatten oder Schindeln, die Montagetechnik (etwa Feder- und Nutmontage, Boden-Deckelschalung oder Stülpschaltung) sowie die Oberflächenbehandlung (beispielsweise Yakisugi, eine japanische Technik zur Holzkonservierung, die das Holz schwarz färbt) können dem Haus mehr als nur die traditionelle gemütliche Holzhütten-Optik verpassen.
Zu den Vorteilen von Holz zählt, dass es – je nach Holzart – eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit der Fassadengestaltung bieten kann. Mit der richtigen Pflege kann eine Holzfassade mehrere Jahrzehnte halten. Außerdem der Naturstoff mit einer Lasur oder Farbe jederzeit einen frischen Look bekommen.
Als Minuspunkt des Naturmaterials ist allerdings anzumerken, dass es relativ stark auf Umwelteinflüsse reagiert. Starke Hitze und Trockenheit sowie übermäßig viel Wasser können dem Holz zusetzen.
Damit Feuchtigkeit schnell wieder abtrocknen kann und sich kein Schimmel bildet, wird Holz in der Regel als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) montiert. So kann eingedrungene Feuchtigkeit über die Luftzirkulation hinter der Verkleidung wieder abgeführt werden.

Kunststoff als Fassadenverkleidung
Fassadenverkleidung aus Kunststoff in Form von Paneelen oder Platten ist ein witterungsbeständiges und pflegeleichtes Material, das feuchtigkeitsunempfindlich ist.
Optisch gibt es eine Vielzahl an Optionen: Der Kunststoff kann nach Holz oder Stein aussehen, eine matte oder glänzende Oberfläche haben sowie in den unterschiedlichsten Farben daherkommen.
Ein weiterer Pluspunkt einer Fassadenverkleidung aus Kunststoff ist der relativ günstige Materialpreis. Auch die Montage gilt als nicht auswendig oder kompliziert. Da die Kunststoffplatten oder Kunststoffpaneele kein hohes Eigengewicht aufweisen, ist eine simplere Unterkonstruktion ausreichend.
Auf der Seite der Negative steht, dass Kunststoff schmelzen und sogar brennen kann. Da viele Kunststoffverkleidungen aus erdölbasierten Rohstoffen bestehen, ist ihre Umweltbilanz kritisch zu betrachten. Allerdings bieten einige Hersteller inzwischen Varianten aus Recyclingkunststoffen oder biobasierten Materialien an, die ökologisch günstiger sind. Darüber hinaus ist auch nicht sicher, dass die Kunststofffassadenverkleidung recycelt werden kann.
Wichtig
Da es die Kunststofffassadenverkleidung in unterschiedlichen Qualitäten gibt (faserverstärkte HPL , Hohlkammerplatten) und verschiedene Kunststoffe benutzt werden (besonders hartes uPVC, Polyester, Recycling-Kunststoffe) ist es sehr wichtig, sich genaustens zu informieren, woraus die Fassadenverkleidung fürs eigene Haus besteht.
WPC - Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff für die Fassade
WPC (kurz für Wood Plastic Composite) ist ein Verbundwerkstoff, bei dem den Restfasern aus der Holzindustrie neues Leben eingehaucht wird. Vielen ist der Stoff aus dem Gartenbereich bekannt – etwa als Sichtschutzzaun, Terrassendielen oder Klickfliesen. In der WPC-Fassadenverkleidung stecken je nach Hersteller zwischen 40 und 70 Prozent Holz.
Das Material ist witterungsbeständig, pflegeleicht und hat ein geringes Eigengewicht. Massive WPC-Profile können – je nach Hersteller, Qualität und Witterungseinflüssen – mehrere Jahrzehnte halten. Hohlkammerprofile sind tendenziell weniger langlebig.
Ein weiterer Vorteil von WPC (Wood Plastic Composite) liegt darin, dass dieses Material in einer großen Auswahl von Oberflächen, Farben und Profilformen erhältlich ist. Es kann vertikal oder horizontal montiert werden und besitzt – je nach Produktqualität – ein vergleichsweise geringes Eigengewicht und gute Witterungsbeständigkeit.
Nachteile: Allerdings ist bei WPC darauf zu achten, dass sich das Material im Langzeitgebrauch verändern kann: Je nach Zusammensetzung kann sich WPC bei hohen Temperaturen leicht ausdehnen oder verfärben. Ohne ausreichenden UV-Schutz kann das Material mit der Zeit vergrauen. Hochwertige Produkte enthalten jedoch Additive, die diese Effekte reduzieren. Die Lebensdauer hängt wesentlich von der Zusammensetzung, Produktion und fachgerechten Montage ab. Im Vergleich zu Holz bieten die künstlichen Nachahmungen aus WPC trotz gewisser Maserung weniger Lebendigkeit, da beispielsweise Astlöcher fehlen.
Wie wird WPC (Wood Plastic Composite) fachgerecht entsorgt?
Wood Plastic Composite (WPC) besteht aus einer Mischung von Holzfasern oder Holzmehl und Kunststoffen. Die fachgerechte Entsorgung von WPC hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich örtlicher Vorschriften, Recyclingmöglichkeiten und der Zusammensetzung des spezifischen WPC-Produkts. Hier sind einige allgemeine Richtlinien zur Entsorgung von WPC:
- Nach Möglichkeit wiederverwenden: Wenn das WPC-Material noch in gutem Zustand ist, kann es möglicherweise wiederverwendet werden. Dies könnte bedeuten, es für andere Projekte zu verwenden oder es zu spenden.
- Recycling: Überprüfen Sie, ob es in Ihrer Region Recyclingmöglichkeiten für WPC gibt. Manche Recyclingzentren akzeptieren möglicherweise WPC-Produkte. Es ist ratsam, lokale Abfallentsorgungsunternehmen oder Recyclingzentren zu kontaktieren, um Informationen über deren Richtlinien zu erhalten.
- Trennung von Komponenten: Falls möglich, können Sie versuchen, die Holzfasern oder das Holzmehl von den Kunststoffkomponenten des WPC zu trennen. Dies könnte das Recycling erleichtern, wenn separate Recyclingverfahren für Holz und Kunststoff verfügbar sind.
- Abfalldeponie: Wenn keine anderen Optionen verfügbar sind, können Sie das WPC-Material möglicherweise als Hausmüll in die reguläre Abfallentsorgung geben. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dies je nach örtlichen Vorschriften variieren kann. Informieren Sie sich bei den örtlichen Behörden oder Abfallentsorgungsunternehmen über die spezifischen Richtlinien.
Es ist zu beachten, dass die Entsorgung von WPC oft eine Herausforderung darstellt, da es sich um eine Mischung aus Holz und Kunststoff handelt, die nicht immer leicht zu trennen ist. Daher ist es ratsam, nach Möglichkeiten zur Wiederverwendung und Recycling zu suchen, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.
Wie ist die Energiebilanz von WPC?
Die Energiebilanz von Wood Plastic Composite (WPC) kann je nach verschiedenen Faktoren variieren, wie z.B. der genauen Zusammensetzung des WPC, der Herstellungsmethode, der Nutzungsdauer der WPC-Produkte und der Entsorgungsoption.
Im Allgemeinen wird WPC oft als umweltfreundlichere Alternative zu reinen Holzprodukten betrachtet, da es weniger Holz benötigt und Kunststoffabfälle wiederverwenden kann. Die Verwendung von Kunststoff in WPC verringert auch das Risiko von Holzschädlingen und Pilzbefall, was zu einer längeren Lebensdauer der Produkte führen kann.
Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung der Energiebilanz von WPC ist die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, einschließlich der Herstellung, Nutzung und Entsorgung. Die Herstellung von WPC erfordert Energie für die Zerkleinerung des Holzes, die Herstellung der Kunststoffkomponenten und die Mischung der Materialien. Die genaue Menge an Energie, die für die Herstellung von WPC benötigt wird, hängt von der spezifischen Produktionsmethode und den verwendeten Materialien ab.
Bei der Nutzung von WPC-Produkten kann Energie gespart werden, da sie in der Regel weniger Pflege und Wartung benötigen als Holzprodukte. WPC ist oft langlebiger, widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Verrottung und Insektenbefall und kann somit seltener ersetzt werden.
In Bezug auf die Entsorgung hat WPC wie gesagt das Potenzial zur Wiederverwendung und zum Recycling. Wenn WPC-Produkte am Ende ihrer Lebensdauer recycelt werden können, kann dies die Energiebilanz verbessern, da der Kunststoff wiederverwertet und in neuen Produkten verwendet werden kann.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Energiebilanz von WPC stark von den spezifischen Umständen und der Art der Verwendung abhängt. Um eine genaue Bewertung der Energiebilanz von WPC vorzunehmen, ist eine detaillierte Lebenszyklusanalyse erforderlich, die alle Aspekte von der Herstellung bis zur Entsorgung berücksichtigt.
Typischer Aufbau einer Schiefer-Verschalung
Schiefer – hochwertiger Naturstein für die Fassade
Ein in Schiefer gehülltes Haus wirkt edel und gepflegt. Das liegt daran, dass der Naturstein in einem eleganten Grau daherkommt und eine exzellente Resistenz gegenüber Verschmutzungen aufweist. Schieferfassaden besitzen zudem eine lange Lebensdauer und können 100 Jahre oder mehr überdauern.
Dank zahlreicher unterschiedlicher Deckarten und Größen der Schiefersteine kann eine Fassade aus Schiefer individuell und modern wirken. Weitere Pluspunkte sind der gute Witterungsschutz und die bauphysikalischen Eigenschaften (hält starke Sonne im Sommer ab und isoliert im Winter).
Ein Nachteil sind die vergleichsweise hohen Kosten. Schiefer gehört zwar nicht zu den teuersten Natursteinen, liegt preislich aber meist im mittleren bis oberen Bereich. Die Qualität und Größe der Schiefersteine sowie die gewählte Deckart können den Preis für eine solche Fassadengestaltung in die Höhe treiben.
Verputze Fassade, gelb angestrichen
Putz – häufigste Art der Fassadenverkleidung
Putz ist die wohl häufigste Art der Fassadengestaltung in Deutschland. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine Putzfassade ist günstig, bietet Spielraum bei Farben und Strukturen und ist leicht anzubringen.
Aber Außenputz hat auch eine Reihe von Nachteilen. Er ist wetterempfindlich und verschmutzt. Viele Hausbesitzer leben mit den optischen Makeln und erneuern den Putz erst, wenn echte Schäden entstehen.
In der Regel hält ein hochwertiger Außenputz 20 bis 40 Jahre, bevor größere Sanierungen nötig werden. Kleinere optische Mängel wie Verschmutzungen oder Risse treten jedoch früher auf.
Wird eine Ausbesserung oder ein Neuanstrich erforderlich, kann es insbesondere bei farbigem Putz zur Herausforderung werden. Die ausgebesserten Stellen sind dunkler (noch nicht durch Witterung ausgebleicht) oder unterscheiden sich in der Struktur. Und für einen Neuanstrich kann es nach 20 bis 50 Jahren gar nicht so leicht sein, den exakten Farbton zu finden.

Klinker – traditionelle Fassadengestaltung
Klinker sind im Grunde dekorative Ziegel, die bei heißen 1000 Grad Celsius zum Schließen ihrer Poren veranlasst werden. Dadurch entsteht ein sehr resistentes Produkt, dem Frost, Schmutz und Nässe nichts anhaben kann. Dadurch sehen verklinkerte Häuser immer gepflegt aus. Klinkerfassaden sind sehr langlebig und können bei guter Ausführung und Wartung viele Jahrzehnte, oft über 100 Jahre, bestehen.
Wer etwas gegen die klassische rot-braune Farbe hat, wird sich freuen zu hören, dass es inzwischen Klinker in vielen Farben gibt. Außerdem lassen sich die dekorativen Ziegel streichen. Aber: Klinker werden in der Regel nicht gestrichen, da ihre dichte Oberfläche Anstriche schlecht haften lässt. Wenn eine farbliche Veränderung gewünscht ist, sollten spezielle diffusionsoffene Silikatfarben verwendet werden.
Als Nachteil sind die höheren Kosten anzumerken. Sie setzen sich aus dem Material (sogenannte Handformsteine sind Klinker mittlerer Qualität und günstiger als Keramik-Klinker oder Vollsteine mit hohem Härtegrad), den Lohnkosten und dem Arbeitsaufwand bezüglich der Montage zusammen. Die Montage kann grundsätzlich auf zwei Arten vonstattengehen: als einschaliger oder als zweischaliger Wandaufbau. Letzteres bietet eine Luft- oder Dämmschicht zwischen eigentlicher Hauswand und den Klinkern, wodurch eine sehr gute Isolierung erreicht wird. Aber auch in der einschaligen Montage bringen Klinkersteine von Hause aus eine wärmedämmende Wirkung mit.
Faserzement (Eternit) als Fassadenverkleidung
Faserzement ist ein Verbundwerkstoff, der aus Zement und Fasern besteht. Er wird für Außenwände und Dächer verwendet und hat eine lange Lebensdauer (über 50 Jahre). Für die Fassadenverkleidung kommen Faserzementplatten zum Einsatz, die als VHF (vorgehängte hinterlüftete Fassade) montiert werden. Sie sind robust und witterungsfest.
Ein großer Vorteil von Faserzement ist seine hohe Feuerbeständigkeit: Das Material ist nicht brennbar und behält auch bei hohen Temperaturen seine Formstabilität.
Als Nachteil ist der höhere Preis zu sehen.
Metall zur Fassadengestaltung
Rostfreie Metalle wie Aluminium, Kupfer, Stahl, Titan und Zink sowie Legierungen dieser Metalle sind für die Fassade geeignet und bieten mehrere Vorteile:
- witterungsbeständig
- wartungsarm
- flexibel und dennoch stabil und daher für untypisch geformte Baukörper einsetzbar
- Metallfassaden können in ein Blitzschutzsystem integriert werden, müssen dafür aber fachgerecht in den Potentialausgleich eingebunden werden.
- lässt sich recyceln
- speziell bei einer Aluminiumfassade ist das niedrige Gewicht ein Vorteil
Auf der Seite der Nachteile ist Metall zur Verkleidung der Fassade:
- teuer
- nur mit zusätzlicher Unterkonstruktion möglich
- kühle Optik (mag an Industriegebäude erinnern)
- größerer Platzbedarf, da es sich um eine vorgehängte hinterlüftete Fassade handelt
Möglichkeiten ohne Ende
Neben den hier näher beleuchteten Möglichkeiten zur Fassadenverkleidung gibt es noch weitere Optionen wie Stein für die Fassade (andere Natursteine als Schiefer oder Kunststein), Ziegel oder etwa Glas.
Umfrage: Welches Material ist dein Favorit?
Welches Fassadenmaterial bevorzugst du?

Fassadenwahl und Klima
Die ideale Fassadenverkleidung hängt stark vom regionalen Klima ab.
In feuchten, windreichen Regionen – etwa an der Nord- und Ostsee – sind witterungsbeständige Materialien wie Klinker, Metall oder Faserzement im Vorteil. Holzfassaden benötigen dort besonders sorgfältige Pflege und gute Hinterlüftung.
In südlichen, sonnigen Gegenden spielt der Hitzeschutz eine größere Rolle. Helle Putz- oder Steinoberflächen reflektieren die Sonne besser als dunkle Metalle.
In alpinen Lagen wiederum bewährt sich Holz – nicht zufällig prägt es dort das traditionelle Ortsbild. Holz kann Temperaturunterschiede ausgleichen und wirkt in Kombination mit Dämmung sehr behaglich.
Wer also klug plant, wählt nicht nur nach Geschmack, sondern nach klimatischer Logik.
Nachhaltigkeit und Ökobilanz von Fassadenmaterialien
Immer mehr Bauherren achten nicht nur auf Optik und Preis, sondern auch auf die ökologische Wirkung ihrer Fassade.
Holz punktet als nachwachsender Rohstoff, sofern es aus regionaler, zertifizierter Forstwirtschaft stammt. WPC nutzt Holzreste weiter, ist aber wegen des Kunststoffanteils nur bedingt recycelbar.
Putz und Klinker schneiden bei der Herstellungsenergie schlechter ab, überzeugen aber durch Langlebigkeit – ein wichtiger Faktor in der Gesamtbilanz.
Faserzement und Metallfassaden punkten durch Recyclingfähigkeit und lange Nutzungsdauer, sind aber in der Produktion energieintensiv.
Nachhaltigkeit endet jedoch nicht beim Material. Auch Transportwege, Montage, Wartung und die Möglichkeit der Wiederverwertung gehören in die Bilanz.
Wer hier langfristig denkt, erkennt: Eine langlebige, wartungsarme Fassade kann ökologisch sinnvoller sein als eine kurzlebige, günstige Lösung.

Die Kostenfrage: Welche Fassadenverkleidung ist besonders günstig?
Als vergleichsweise kostengünstige Varianten gelten vor allem Putzfassaden. Holz kann je nach Art und Behandlung ebenfalls preiswert sein, verursacht jedoch über die Lebensdauer höhere Pflegekosten.
Heutzutage lässt sich die Frage nach den Kosten aber nur schwer beantworten, denn die Krisen der vergangenen Monate und Jahre haben die Preise für Baustoffe in die Höhe schießen lassen – und ein Ende ist nicht absehbar. Aktuelle Anschaffungspreise für das Wunschmaterial zur Fassadengestaltung sollten daher kurz vor dem Bau oder der Sanierung erfragt werden.
Kostenrahmen und Wirtschaftlichkeit
Die Preise für Fassadenverkleidungen variieren wie erläutert stark – je nach Material, Untergrund, Montageaufwand und Region. Grob lassen sich folgende Richtwerte nennen (Stand 2025, ohne Dämmung):
- Putz: ca. 50–120 €/m²
- Holz: ca. 80–180 €/m²
- WPC: ca. 100–200 €/m²
- Klinker: ca. 150–250 €/m²
- Faserzement: ca. 120–200 €/m²
- Metall: ca. 150–300 €/m²
- Schiefer: ca. 180–350 €/m²
Wichtig ist die Lebenszyklusbetrachtung: Neben dem Anschaffungspreis gilt es aber auch die Ausgaben für Pflege und Wartung im Hinterkopf zu behalten. Einige Materialien müssen regelmäßig gepflegt werden, damit sie Jahrzehnte überdauern. Eine teurere, aber langlebige Fassade kann über Jahrzehnte günstiger sein als eine billigere, die regelmäßig saniert werden muss.
Tipp
Bei der Fassadengestaltung muss es nicht nur ein Material sein. Moderne Bauten kombinieren oft zwei oder mehr unterschiedliche Fassadenverkleidungen, um das Haus dynamischer wirken zu lassen oder architektonische Besonderheiten zu betonen. Außerdem lassen sich so manchmal Kosten sparen.

Pflege und Wartung
Keine Fassade bleibt ewig jung. Doch mit der richtigen Pflege lässt sich die Lebensdauer deutlich verlängern.
Holz braucht regelmäßige Oberflächenbehandlung, Putz gelegentlich einen neuen Anstrich, und auch Metall will überprüft werden – besonders an Anschlüssen und Übergängen.
Moderne Materialien wie WPC oder Faserzement sind weitgehend wartungsfrei, doch auch hier empfiehlt sich eine jährliche Sichtprüfung.
Wer seine Fassade dokumentiert – etwa mit Fotos und Wartungsnotizen – erkennt Veränderungen frühzeitig und kann Schäden vorbeugen. Das spart langfristig Geld und Nerven.

Rechtliche Aspekte und Genehmigungen
Wer seine Fassade neu gestalten oder verkleiden möchte, sollte nicht nur ans Material denken, sondern auch an die rechtlichen Rahmenbedingungen.
In vielen Bundesländern gilt: Eine Fassadenverkleidung ist genehmigungsfrei, solange keine bauliche Veränderung an der Substanz oder Statik vorgenommen wird. Anders sieht es aus, wenn die Fassade gedämmt, verändert oder erweitert wird – etwa durch eine vorgehängte hinterlüftete Konstruktion oder eine stärkere Dämmung, die über die Grundstücksgrenze hinausragt.
Auch bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Häusern in sensiblen Ortsbildern kann eine Genehmigung erforderlich sein. In solchen Fällen lohnt sich frühzeitig der Gang zum Bauamt oder zur Denkmalschutzbehörde.
Wichtig: Jede Fassadenmaßnahme muss die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen. Das betrifft sowohl die Dämmwirkung als auch die Luftdichtheit und den Feuchteschutz.

Aktuelle Trends bei der Fassadengestaltung
Fassaden sind heute mehr als nur Schutzschichten. Sie erzählen Geschichten – über Haltung, Stil und manchmal auch über das Budget.
Kombinationen aus unterschiedlichen Materialien – etwa Holz mit anthrazitfarbenem Metall oder Putzflächen in Kombination mit Klinker – sind derzeit besonders gefragt. Sie bringen Spannung in die Architektur und helfen, große Flächen zu gliedern.
Ebenso im Trend liegen nachhaltige Materialien. Recyceltes Aluminium, heimische Hölzer oder WPC aus Restfasern rücken den ökologischen Fußabdruck stärker in den Fokus.
Selbst klassische Materialien erleben ein Comeback – nur anders interpretiert. So werden Putzflächen heute oft mit mineralischen Dämmungen kombiniert oder in strukturierter Ausführung realisiert, um Tiefe zu erzeugen.
Der rote Faden bleibt: Funktion und Ausdruck müssen zusammenpassen. Eine Fassade ist heute nicht mehr bloß Hülle, sondern gerne auch Haltung.
Bedenke jedoch: Was heute modern ist, kann in zwanzig Jahren alt aussehen. Wer baut, baut nicht nur für sich, sondern für die Zukunft. Deshalb lohnt es sich, beim Thema Fassade nicht auf den kurzfristigen Trend, sondern auf Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Gestaltungsqualität zu setzen. Eine gute Fassade altert nicht – sie reift.
Fassaden mit Zusatzfunktionen – die Zukunft der Gebäudehülle
Fassaden gibt es auch in intelligent. Neben dem klassischen Witterungsschutz übernehmen sie neue Aufgaben:
- Solaraktive Fassaden integrieren Photovoltaik- oder Solarthermieelemente direkt in die Außenhaut.
- Begrünte Fassaden verbessern das Mikroklima, filtern Feinstaub und schützen die Bausubstanz.
- Adaptive Fassadensysteme reagieren sogar auf Sonneneinstrahlung oder Temperaturänderungen – mit verstellbaren Lamellen oder Farbänderungen.
Diese Technologien stehen noch am Anfang, doch sie zeigen: Die Fassade der Zukunft ist eventuell mehr als Dekor und Wärmeschutz – sie ist Teil eines intelligenten Energiesystems.

Fazit
Die Frage nach der besten Fassadenverkleidung lässt sich nicht objektiv beantworten. Der individuelle Geschmack spielt dafür bei der Entscheidung eine zu große Rolle. Wer ein Haus baut oder saniert, sollte aber nicht nur die Optik des Gebäudes bedenken, sondern auch die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien mit einbeziehen. Zusätzlich lohnt es sich, Aspekte wie Pflege- und Wartungsaufwand sowie Langlebigkeit im Hinterkopf zu behalten. Und dann ist da noch die Verfügbarkeit des Wunschmaterials ...

Ergänzungen und Fragen von dir
Dämmung im Nachinein?
Anonym fragt: Kann in eine bestehende Fassadenverkleidung nachträglich isoliert werden?
Antwort bauen-und-heimwerken.de:
Ja, es ist möglich, eine bestehende Fassadenverkleidung nachträglich zu isolieren, aber der Prozess kann komplex und zeitaufwändig sein. Es hängt auch von der Art der vorhandenen Verkleidung und der gewünschten Isolierung ab.
Eine Möglichkeit ist die nachträgliche Außendämmung, etwa durch ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF). Beide Varianten reduzieren Wärmeverluste, ohne Innenraumfläche zu beanspruchen. Die neue Fassadenverkleidung muss allerdings fachgerecht montiert und befestigt werden, um die Funktionstüchtigkeit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Bei dieser Methode muss man auch beachten, dass der Einbau von Dämmstoffen an der Außenfassade genehmigungspflichtig sein kann und bestimmte bauphysikalische Anforderungen (korrekter Taupunkt etc.) zu beachten sind.
Bei einer Klinkerfassade kann geprüft werden, ob eine Einblasdämmung möglich ist.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die bestehende Fassade zu entfernen, die Isolierung anzubringen und dann eine neue Verkleidung zu installieren. Dies ist ein aufwändigerer Prozess, kann aber in einigen Fällen notwendig sein, insbesondere wenn die bestehende Fassade in schlechtem Zustand ist oder wenn es sich um eine historische oder denkmalgeschützte Fassade handelt, bei der Veränderungen an der Außenseite nicht zulässig sind.
In beiden Fällen ist es wichtig, einen Fachmann zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Arbeit korrekt ausgeführt wird und um mögliche Probleme wie Feuchtigkeit, Schimmelbildung oder Wärmebrücken zu vermeiden. Zudem sollten die geltenden Bauvorschriften und Normen beachtet werden.
Deutlich kosteneffizienter lässt sich diese Arbeit zudem durchführen, wenn ohnehin Sanierungsarbeiten an der Gebäudehülle anstehen (Dach, Fenster ...), da dann z. B. das Gerüst gleich mitgenutzt werden kann etc.
Weitere Fragen
- WPC auf Rauputz kleben?
Anonym fragt: Können WPC oder Kunststoffverkleidungen in Klinkeroptik direkt auf eine gedämmte Fassade mit Rauputz geklebt werden, oder muss eine Unterkonstruktion erstellt werden?
Antwort buh: Wir wüssten nicht, wie der Kleber auf dem Rauputz lange kleben sollte. Eine Unterkonstruktion ist die sichere Variante.
Gibt es eine Frage zum Beitrag, etwas zu ergänzen oder vielleicht sogar zu korrigieren?
Fehlt etwas im Beitrag? Kannst du etwas beisteuern? Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Antwort 1
Entsorgung und Energiebilanz von WPC wäre interessant als Ergänzung. Antwort buh: Ein entsprechender Abschnitt wäre oben integriert.
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