Wie heizen? So sparst du Heizkosten bei minimalem Aufwand – Die Top 9 Tipps

Rund ein Drittel der Nebenkosten einer Immobilie entfällt auf das Heizen. Doch die Bandbreite ist enorm. Die einen heizen geschickt und nutzen die möglichen Einsparpotentiale, während andere unbedarft ohne großen Komfortgewinn ihr Geld "verwärmen".

Mit diesen 9 bewährten Tipps machst du der Geldverschwendung ein Ende und profitieren zusätzlich noch von höherem Wohnkomfort.

Hauszeichnung, Euro

Inhalt: Wie heizen? Heizkosten sparen

Kurz zusammengefasst

  1. Dichte Fenster und Türen ab
  2. Praktiziere Stoßlüften, begrenze es auf 5 Minuten
  3. Entlüfte die Heizkörpe
  4. Optimiere deine Heizungseinstellungen
  5. Nutze auch kleinere Heizungsoptimierungen
  6. Halte Jalousien, Plissees, Vorhänge und Rollos nachts geschlossen
  7. Halte Türen zu geheizten Räumen geschlossen
  8. Senke die Raumtemperatur
  9. Dusche statt zu baden, wasche die Hände kalt

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

1. Fenster und Türen abdichten

Halte eine Kerze an die Abdichtungen der Fenster bzw. an die Ränder der Türen. Flackert die Flamme? Dann hast du hier großes Heiz-Sparpotenzial.

Die Lösung: Fülle eventuelle Fenster- und Türspalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Beides ist für wenige Euro im Baumarkt zu haben.

Konkrete Tipps im Video:

Youtube-Video

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2. Klüger Lüften

Das man im Winter nicht auf Kipp lüften, sondern stattdessen besser stoßlüften sollte, ist allgemein bekannt. Doch wie oft und wie lange?

In den Sommermonaten kann das Stoßlüften durchaus eine halbe Stunde lang drei- bis viermal pro Tag erfolgen. Und immer nach dem Duschen im Bad oder nach dem Kochen in der Küche. In den strengen Wintermonaten sollte man das Stoßlüften dann auf ungefähr fünf Minuten beschränken. So erfreut man sich stets frischer Luft ohne unnötig Geld zu verschleudern.

Genaue Anleitung im Video:

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3. Heizkörper entlüften

Das Entlüften kostet nichts, geht schnell von der Hand, lässt den Heizkörper seine volle Leistung entfalten. Der Wohnkomfort steigt durch gesunkene Heizgeräusche.

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Wenn es weiterhin in den Heizkörpern fiept und gluckert, hilft eventuell ein hydraulischer Abgleich der Heizung. Da muss dann aber ein Fachmann ran, siehe Punkt 4 im Artikel Heizung optimieren.

Anmerkung von Leser W. Winkler

Die Infos im Netz behaupten immer nur, dass Energie durch Entlüften der Heizkörper gespart werden kann, wie das funktionieren soll, wird nicht erklärt. Es wird auch keine Erklärung geben, da die Aussagen nicht belegt werden können. De Behauptung, dass Energie gespart werden kann, ist Blödsinn und physikalisch unmöglich. Ganz im Gegenteil, denn durch die vorhandene Luft im Heizkörper bleibt dieser teilweise kalt und spart dadurch Energie :)

Möchtest du hierauf antworten? Dies ist weiter unten bei den Leseranmerkungen möglich.

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4. Die Heizung richtig einstellen

Viele lassen ihre Heizungsanlage fast völlig ungeregelt durchheizen. So bleibt die Wohnung den ganzen Tag mollig warm, obwohl sich keiner darin befindet. Oder im Urlaub, oder in der Nacht. Wer einmal die Bedienung seiner Heizung durchdrungen und die optimalen Temperaturen und Zeiten eingestellt hat, kann sich bequem zurücklehnen und das gesparte Geld Jahr für Jahr genießen.

Ist deine Warmwassertemperatur vielleicht zu hoch eingestellt? Die Stiftung Warentest empfiehlt 60 Grad als optimale Temperatur, um Legionellen vorzubeugen.

Siehe unseren ausführlichen Artikel zum Einstellen der Heizung:

Beitrag: Heizung einstellen

Die eigene Heizung richtig einstellen – 9 Empfehlungen für Anlage & Heizkörper

Die Versorgung der Wohnung mit Wärme benötigt im Schnitt 70 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushaltes. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass hierfür die optimalen Einstellungen vorgenommen werden. Denn das spart nicht nur Geld, sondern schont die Umwelt und verbessert das Wohngefühl.

Doch was hier in der Theorie so einfach klingt, stellt viele Menschen vor große Probleme, weil sie sich noch nie näher mit den Einstellungen ihrer Heizkörper befasst haben. Mit den folgenden Tipps kann der Energieverbrauch der Heizung und der Heizkörper jedoch einfach und schnell optimiert werden.

Hier weiterlesen

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5. Weitere Heizungsoptimierungen

  • Isolierung: Wenn dein Heizkeller auch als Sauna genutzt werden kann, solltest du die Heizungsrohre isolieren.
  • Thermostate: Wenn du die Heizungssteuerung nicht zentral regelst, können elektronische Thermostate die Raumtemperatur zeitlich regeln.
  • Heizungspumpe: Ist bei dir noch eine Heizungspumpe mit 100 Watt Energieverbrauch eingebaut? Moderne Pumpen brauchen nur noch 20 bis 30 Watt.
  • Wartung: Eine regelmäßig gewartete Heizung kommt ihren Diensten effizienter nach.
  • Austausch: Die letzte Möglichkeit liegt im Austausch der Heizungsanlage, z. B. auf eine Brennwerttherme. Unsere Übersicht:

Beitrag: Welche Heizung einbauen?

Welche Heizung einbauen? 8 Heizsysteme im Vergleich

Noch um die Jahrtausendwende hatten Häuslebauer oft nur die Wahl zwischen 2-3 möglichen Heizsystemen für ihren Neubau. Heutzutage ringen mehr als ein halbes Dutzend Heizungsarten – abhängig von den Möglichkeiten vor Ort – um die Gunst der Bauherren. Bei den Investitionskosten, bei den Verbrauchskosten und den betriebsgebundenen Kosten für Wartung, Schornsteinfeger und Betriebsstrom unterscheiden sich die Heizanlagen deutlich.

Wir stellen die einzelnen Heizsysteme mit ihren wichtigsten Vor- und Nachteilen vor, gehen dabei auch auf Aspekte wie Umweltfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit ein und beantworten die häufigsten Fragen zum Thema. 

Hier weiterlesen

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6. Jalousien, Plissees, Vorhänge und Rollos nachts geschlossen halten

Am effektivsten sind Außenrollos. Aber auch der schwere Vorhang vor dem Bodenfenster vermindert wirkungsvoll das Auskühlen der Räume.

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7. Türen zu geheizten Räumen geschlossen halten

Ein Flur, ein Abstellraum oder ein Dachboden brauchen keine große Wärme, der Keller auch nicht. Dichte Türen, die geschlossen (!) sind, vermeiden Verschwendung.

 

heizung thermostat 564

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8. Senke die Raumtemperatur

Jedes Grad weniger spart ungefähr sechs Prozent Heizenergie. Optimale Temperaturen wären im Wohnbereich 20 Grad, in der Küche 19 Grad, im Bad 22 Grad und im Schlafzimmer 18 Grad.

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9. Bewusste Körperhygiene

Gute zehn Prozent der Heizkosten gehen auf Kosten der Warmwasseraufbereitung. Ein Bad braucht ca. 120 Liter warmes Wasser, die Dusche nur 70 Liter, mit einem Sparduschknopf sogar noch weniger.

Und: Waschen die Hände nur mit kaltem Wasser. Kleinvieh macht auch Mist!

Punkt 1

10. Ergänzungen und Fragen von Lesern

  • Entlüften unsinnig
    Von: W. Winkler

    Die Infos im Netz behaupten immer nur, dass Energie durch Entlüften der Heizkörper gespart werden kann, wie das funktionieren soll, wird nicht erklärt. Es wird auch keine Erklärung geben, da die Aussagen nicht belegt werden können. Die Behauptung, dass Energie gespart werden kann, ist Blödsinn und physikalisch unmöglich. Ganz im Gegenteil, denn durch die vorhandene Luft im Heizkörper bleibt dieser teilweise kalt und spart dadurch Energie :)
    Antwort von Anonym: Zu W. Winkler: Bleibt der Heizkörper aufgrund der fehlenden Entlüftung kalt, wird ja wohl am Thermostat gedreht, um eine höhere Temperatur zu erreichen. Wo bleibt denn dann die Einsparung?
  • Entlüften sinnvoll
    Anonym schreibt: Entlüften der Heizkörper kann schon sinnvoll sein. Die heizende Fläche wird dadurch vergrößert und es kann dann die Vorlauftemperatur gesenkt werden.

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Fehlt etwas im Beitrag? ... Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet. Vielen Dank!

 

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Punkt 1

11. Beliebte Beiträge zur Heizung

heizung warmwasser thema 250

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Bauen-und-Heimwerken.de
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