Niedrigenergiehaus Dämmung Vollbild

Moderne Fenster, Türen und isolierte Wände. So sieht das Niedrigenergiehaus aus.

Mit der richtigen Dämmung zum Niedrigenergiehaus

Wärmedämmung ist nicht nur bei der Renovierung von Altbauten ein großes Thema. Die Dämmung der einzelnen Bereiche des Hauses ist sowohl aus energetischer als auch aus finanzieller Sicht nicht zu vernachlässigen. Es gibt viele Bereiche, in denen Immobilienbesitzer aktiv etwas für ihr Haus tun können. Dieser Beitrag gibt Antworten auf wichtige Fragen und hilft, sich im Dschungel der Wärmedämmung zurechtzufinden.

Punkt 1 

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Als Niedrigenergiehaus wird ein Energieverbrauchsstandard für Neubauten und sanierte Altbauten bezeichnet, die unterschiedliche geforderte energietechnische Anforderungsniveaus unterschreiten. Der Begriff ist nicht geschützt, eine einheitliche Festlegung über den Begriff Niedrigenergiehaus gibt es zumindest in Deutschland nicht.

Ganz allgemein kann man aber sagen, dass ein Niedrigenergiehaus die momentanen gesetzlichen Grenzwerte des Energieverbrauches eines Hauses mehr oder weniger deutlich unterschreitet.

Punkt 2

Warum ist Dämmung so wichtig?

Gerade im Winter verliert ein Haus stetig an Wärme. Die warme Luft entweicht in die Umgebung, die Räume kühlen sich merklich ab. In der Folge muss die Heizung sehr viel mehr Leistung erbringen, um den Raum langfristig auf der gewünschten Temperatur zu halten. Im Sommer hingegen heizen sich Räume durch die Umgebungswärme unangenehm auf und sind nur schwer wieder abzukühlen.

Der Temperaturaustausch findet vor allem über folgende Bereiche statt:

  • Wärmeleitung über Außenwände
  • Kälte- und Wärmebrücken an Fenstern und Türen
  • Dachflächen

An dieser Stelle kommt die Wärmedämmung ins Spiel. Sie sorgt dafür, dass das Haus gegen äußere Einflüsse geschützt wird. Es gibt verschiedene Maßnahmen im Bereich Wärmedämmung. In den meisten Fällen werden verschiedene Baustoffe verwendet, um Fenster, Türen, das Dach und die Wände vor dem unerwünschten Temperaturwechsel zu schützen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, für Schutz zu sorgen. Diese sollten auf das entsprechende Einsatzgebiet abgestimmt sein.

Punkt 3

Die Wahl der richtigen Fenster

Fenster stellen eine natürliche Wärmebrücke dar. Nicht selten sind Heizkörper unterhalb von Fenstern angebracht. Früher hatte das den Effekt eines Warmluftschleiers, ähnlich wie er in Kaufhäusern üblich ist, der das Zimmer gegen die kalte Luft abschirmt. Um diese Verwendung unnötig zu machen, bauen immer mehr Immobilienbesitzer zwei- oder dreifach verglaste Fenster ein. Diese sorgen für eine Energieersparnis von bis zu 80 Prozent. Die kalte Winterluft kann nicht nach innen dringen und die warme Sommerluft ebenfalls.

Wer sein Fenster zusätzlich schützen möchte, installiert Rollläden, die das Fenster von außen bedecken. Diese Rollläden isolieren das Fenster weiter.

Dabei ist es nicht nötig, auf schicke und moderne Fenster zu verzichten. Viel mehr bieten Onlineshops heutzutage eine große Bandbreite an Kunststoffffenstern in allen Formen an, die alle bestens isoliert sind. Lediglich auf die möglichen Maße eines Fensters müssen Kunden bei der Wahl Rücksicht nehmen.

Kurzumfrage: Welches Rahmenmaterial bevorzugen Sie beim Fenster?

Was ist Ihr Favorit?

 

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Siehe auch: 

Einbruchsschutz für Fenster – 5 Lösungen zur Fenstersicherung

Fenstersicherung muss nicht teuer seinAn jedem Gebäude gibt es bestimmte Bereiche, die vor Einbruchsversuchen besonders intensiv geschützt werden müssen. Zu diesen vermeintlichen Schwachstellen zählen unter anderem Fenster. Damit sie nicht zu unerwünschten Sicherheitslücken avancieren, sollten die Bauelemente entsprechend geschützt werden. Welche Möglichkeiten zur Fenstersicherung bestehen und was es beim Einbruchsschutz zu beachten gilt, ist dem folgenden Ratgeber zu entnehmen.

Punkt 4

Sichere Türen sind nicht nur für die Wärmedämmung relevant

Neben den Fenstern sind Türen ebenfalls klassische Wärmebrücken. Während Haustüren oft gut isoliert sind, gilt dies nicht unbedingt für Wohnungs- oder Garten- und Balkontüren. Letztere bestehen oft, ähnlich wie Fenster, aus Glas und sollten daher doppelt oder dreifach verglast sein. Nur so sorgen sie für eine gute Dämmung des Hauses.

Der Einbau von hochwertigen Fenstern und Türen bietet einen weiteren großen Vorteil. Nicht nur in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Sie verschaffen sich über ungeschützte Gartentüren Zutritt zu Häusern. Deshalb ist es umso wichtiger, sichere Türen und Fenster einzubauen. Das ist die erste Maßnahme im wirkungsvollen Einbruchsschutz. Grundsätzlich gilt: Je sicherer eine Tür, desto unwahrscheinlicher ein Einbruch. Kein Verbrecher wird sich ewig lang an der Tür aufhalten wollen. Bekommt er sie nicht schnell auf, zieht er weiter.

Mehr dazu:

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Eine einbruchssichere Haustür fördert den ruhigen SchlafHaustüren sind ein High-Tech Produkt, dem man dies auf den ersten Blick in den meisten Fällen niemals ansehen würde. Doch führt man sich eimmal vor Augen, welche Anforderungen eine vermeintlich “einfache” Haustüre heutzutage erfüllen muss, dann wird einem relativ schnell deutlich, wie viel hinter einer solchen Türe tatsächlich steckt.   Käufer erwarten von einer Haustüre nämlich nicht mehr nur, dass diese schön aussieht und sich ihr Griff gut anfühlt. Auch muss sie gut isolieren, um die Bewohner eines Hauses beim Sparen von Energie zu unterstützen. Denn bekanntlich geht über Fenster und Türen die meiste Energie überhaupt verloren. Aber das ist noch nicht alles - denn es gibt kaum jemanden, der nicht Wert darauf legt, dass eine Türe auch einbruchsicher ist. Im Gegenteil: Je einbruchsicherer, desto besser.  

Punkt 5

Wände dämmen: außen oder innen?

Der dritte große Bereich in Sachen Wärmedämmung sind die Außenwände. Sie leiten die Wärme nach außen ab – oder lassen sie im Sommer ins Haus. Bei den Wänden kommen verschiedene Baustoffe zum Einsatz, um für eine optimale Dämmung zu sorgen. Sie alle dürfen maximal der Baustoffklasse B2 „normal entflammbar“ angehören.

Baustoffe der Klasse B3 „leicht entflammbar“ sind verboten. Baustoffe müssen außerdem eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen, um als Wärmedämmstoffe in Frage zu kommen. Hausbesitzer haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, um ihre Fassade zu schützen: Die Innen- oder die Außendämmung.

Innendämmung

Bei der Innendämmung werden Dämmstoffe von innen, hinter der Tapete, auf die Wand aufgebracht. So entsteht der Wärmeschutz der Fassade.

Denkmalgeschützte Fassaden dürfen nicht von außen gedämmt werden.

Bei Häusern unter Denkmalschutz ist die einzige Möglichkeit, die Fassade von innen zu dämmen. Zudem ist nicht immer eine Außendämmung möglich, wenn beispielsweise baurechtliche Vorschriften eine Außendämmung unmöglich machen.

Es sei denn, ein wärmedämmender Putz kommt zum Einsatz. So auch in diesem Film:

Video: mit kombinierten Maßnahmen zum Niedrigenergiehaus

Länge: 2:30 Minuten – sehenswert!

Ein weiterer Vorteil: es entfallen die Kosten für ein Gerüst. Die Innendämmung ist also meist kostengünstiger als die Außendämmung. Allerdings geht hier Wohnraum verloren, weil die Zimmer effektiv kleiner werden.

Außendämmung

Die andere Option ist, Dämmstoffe von außen auf die Fassade aufzubringen. Dabei geht einerseits kein Wohnraum verloren. Zudem bleibt das Haus während der Sanierung bewohnbar, da innen keine Sanierungsarbeiten stattfinden. Grundsätzlich ist die Außendämmung allerdings teurer als die Innendämmung, da ein Gerüst notwendig ist.

Bei der Wahl der Dämmung sind also einige Punkte zu beachten. Die Innendämmung ist häufig schneller und einfacher zu realisieren als die Außendämmung, allerdings geht sie mit, teils erheblichem, Wohnraumverlust einher.

Punkt 6

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Das Dach ist der Bereich des Hauses, der im Winter die meiste Wärme abgibt. Hier ist eine gute Dämmung das A und O.

Niedrigenergiehaus-Dachdämmung ist nicht zu vernachlässigen

Für Hausbesitzer ist das Dach eine wichtige Größe in der Planung der Wärmedämmung. Bewohner eines Dachgeschosses merken die Temperaturveränderung grundsätzlich zuerst.

Hier gilt es natürlich zunächst, dreifach verglaste Fenster mit Rollläden einzubauen, um die Sommerwärme und Winterkälte auszusperren. Darüber hinaus gilt es, das Dach selbst optimal zu dämmen, um hier keine unnötigen Energiekosten zu verursachen. Ähnlich wie beim Kopf eines Kindes verliert das Haus über das Dach im Winter die meiste Wärme.

Die Dachdämmung ist eine Arbeit, die Immobilienbesitzer mit etwas handwerklichem Geschick selbst durchführen können. Natürlich gibt es auch bei der Dachdämmung einiges zu beachten. Niedrigenergiehaus Dämmung Dicke – hierüber lässt sich pauschal nichts sagen. Die wichtigsten Punkte wurden jedoch im Beitrag Dachdämmung aufgegriffen.

Punkt 7

Energieeffizienz beim Haus – heute wichtiger denn je

Sinn und Zweck der Hausdämmung ist es, das eigene Haus möglichst energieeffizient zu gestalten. Niedrigenergiehäuser senken die regelmäßigen Kosten des Verbrauchers. Zusätzlich werden Sanierungen in diesem Bereich finanziell gefördert, was eine Sanierung umso attraktiver macht.

Beim Kauf oder Verkauf eines Hauses ist die Energieeffizienz eine wichtige Größe, um einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen. Häuser haben, wie Elektrogeräte und Glühbirnen, eine Energieeffizienzklasse, die zwischen A+ und H liegt. Um die Energieeffizienzklasse nachzuweisen, ist ein Energieausweis nötig. Diese Ausweise beinhalten alle wichtigen Informationen, die das Thema Energie betreffen. So können sich potentielle Käufer ein umfangreiches Bild vom Haus machen.

Punkt 8

Bücher zum Niedrigenergiehaus

Punkt 9

Mehr zum Niedrigenergiehaus auf bauen-und-heimwerken.de

Niedrigenergiehaus – was ist zu beachten?

Niedrigenergiehaus – was ist zu beachten?

In heutigen Zeit werden Nachhaltigkeit und Klimaschutz großgeschrieben. Nicht umsonst liegen nachhaltiges Bauen und nachhaltige Altbausanierung im Trend. So greifen immer mehr Hausbauer auf Niedrigenergiehäuser zurück. Beim Bau eines Niedrigenergiehauses sowie bei der Sanierung von Altbauten müssen einige Punkte berücksichtigt werden.

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