Gesunde Farbe zum Streichen – natürlich renovieren, besser atmen, wohler leben

Wenn du deine Wände mit gutem Gewissen streichen willst, ist dieser Artikel genau richtig für dich: Hier erfährst du, wie du mit gesunder Farbe zum Streichen nicht nur Farbe an die Wand bringst, sondern auch für ein besseres Raumklima sorgst. Du bekommst fundierte Informationen darüber, woran du schadstoffarme Farben erkennst, welche Varianten sich eignen und wie du Schritt für Schritt eine Renovierung angehst, bei der Atmung, Wohnen und Gesundheit Hand in Hand gehen. Kein Fachchinesisch, sondern klare Praxis – damit dein Zuhause zum Rückzugsort wird, der dir gut tut.

Maler streicht mit gesunder Farbe zum Streichen

Kurz zusammengefasst

  • Bedeutung gesunder Farbe: Eine gesunde Farbe zum Streichen kann deine Raumluft verbessern, Gesundheitsrisiken verringern und das Wohngefühl nachhaltig erhöhen.
  • Was macht eine Farbe gesund?: Entscheidend sind niedrige VOC-Werte, echte Emissionsempfehlungen, transparente Inhaltsstoffe und anerkannte Gütesiegel.
  • Arten gesunder Farben: Kalk-, Lehm-, Silikat- und Casein/Naturharzfarben bieten je nach Einsatzbereich unterschiedliche Vorteile (z. B. Schimmelhemmung, Feuchteregulierung, Langlebigkeit).
  • Kaufkriterien: Beim Farb­kauf solltest du auf Etikett, Inhaltsstoffe, Hersteller-Transparenz, Siegel und deine persönlichen Bedürfnisse (Allergien, Untergrund) achten.
  • Anwendungstipps: Vorbereitung des Untergrunds, passende Werkzeuge, Geduld beim Trocknen und nachhaltige Reinigung sind essentiell für ein gutes Ergebnis.
  • Selbst mischen & Fazit: Wer interessiert ist, kann einfach eigene Naturfarben anrühren – und am Ende gilt: Gesundes Wohnen beginnt mit deiner Wahl an der Wand.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Warum gesunde Farbe wichtig ist

Ein frischer Anstrich – das klingt nach Aufbruch, Sauberkeit und einem kleinen Neuanfang. Doch wer schon einmal nach dem Streichen Kopfschmerzen bekam oder den stechenden Geruch tagelang nicht loswurde, weiß: Farbe kann mehr als Wände verschönern. Sie kann auch die Raumluftqualität massiv beeinflussen – im Guten wie im Schlechten.

Viele herkömmliche Dispersionsfarben enthalten Lösemittel, Weichmacher, Konservierungsmittel oder sogenannte Isothiazolinone, die Allergien und Reizungen auslösen können. Diese Stoffe verdunsten nicht sofort, sondern werden über Wochen, manchmal Monate, an die Raumluft abgegeben. Das Ergebnis: stickige Luft, gereizte Schleimhäute, schlechter Schlaf. Gerade Kinder, Allergiker und empfindliche Menschen reagieren oft sensibel darauf.

Gesunde Farben dagegen sind anders: Sie bestehen aus natürlichen oder emissionsarmen Inhaltsstoffen, verzichten auf bedenkliche Zusätze und schaffen ein ausgeglichenes Raumklima. Sie riechen kaum, sind atmungsaktiv und regulieren – je nach Art – sogar die Luftfeuchtigkeit. Kurz gesagt: Sie tun nicht nur den Wänden gut, sondern auch dir.

Auch ökologisch machen sie Sinn. Denn gesunde Farbe ist meist nicht nur besser für dich, sondern auch für die Umwelt – vom Abbau der Rohstoffe über die Verarbeitung bis hin zur Entsorgung. Viele Hersteller achten heute auf nachhaltige Produktionsprozesse und verwenden nachwachsende Rohstoffe.

Doch Achtung: Nicht alles, was „bio“ oder „öko“ klingt, ist automatisch gesund. Begriffe wie „umweltfreundlich“, „lösemittelfrei“ oder „emissionsarm“ sind nicht geschützt und können auf sehr unterschiedliche Qualitätsstufen hinweisen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick aufs Etikett – und darauf gehen wir gleich ein.

Was macht eine Farbe wirklich gesund?

Das Wort „gesund“ ist in diesem Zusammenhang kein medizinischer Begriff, sondern beschreibt Farben, die keine oder nur sehr geringe Schadstoffe abgeben. Doch woran erkennt man das konkret?

VOC – die unsichtbaren Übeltäter

VOC steht für „Volatile Organic Compounds“, also flüchtige organische Verbindungen. Sie sind in vielen Farben enthalten, weil sie Trocknung und Verarbeitung erleichtern. Leider verdampfen sie danach in die Raumluft – und genau da gehören sie nicht hin.

VOC können Augen und Atemwege reizen, Kopfschmerzen auslösen und die Konzentration mindern. Die gute Nachricht: Es gibt inzwischen VOC-freie Farben, bei denen der Wert unter 1 g/l liegt (zum Vergleich: herkömmliche Wandfarben haben oft 30–150 g/l).

Tipp:

Achte auf den Hinweis „VOC < 1 g/l“ oder das EU Ecolabel.

Emissionsarm oder emissionsfrei – wo liegt der Unterschied?

„Emissionsarm“ heißt, dass eine Farbe deutlich weniger Schadstoffe abgibt als der gesetzliche Grenzwert erlaubt. „Emissionsfrei“ ist die nächsthöhere Stufe – diese Produkte stoßen praktisch keine messbaren Mengen an VOC oder Formaldehyd aus.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, greif zu Farben mit TÜV-geprüftem Emissionssiegel oder dem Blauen Engel.

Naturfarben – zurück zur Quelle

Naturfarben bestehen aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Rohstoffen wie Kalk, Lehm, Pflanzenölen, Harzen oder Casein (Milcheiweiß). Sie enthalten keine synthetischen Lösungsmittel, sondern natürliche Bindemittel. Das macht sie nicht nur gesünder, sondern oft auch schöner – ihr Farbspiel ist weicher, ihre Oberfläche lebendiger.

Doch auch hier gilt: Nicht jeder verträgt alles. Einige Naturfarben enthalten ätherische Öle oder natürliche Konservierungsstoffe, die empfindliche Menschen reizen können. Deshalb: Immer zuerst an einer kleinen Stelle testen – und bei bekannter Allergie lieber zu neutralen Rezepturen greifen.

Gütesiegel, auf die du dich verlassen kannst

Wer keine Chemielabore zu Hause hat, kann sich an anerkannten Zertifikaten und Prüfsiegeln orientieren. Sie zeigen auf einen Blick, wie umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich eine Farbe wirklich ist.

Empfehlenswerte Siegel sind:

  • Blauer Engel – garantiert emissionsarm und schadstoffarm
  • natureplus – hohe Standards für Umweltverträglichkeit und Gesundheit
  • TÜV-Siegel „Geprüfte Raumluftqualität“ – überprüft nach objektiven Laborwerten
  • EU Ecolabel – europaweit einheitlicher Nachweis für Umweltfreundlichkeit

Ein kurzer Blick aufs Etikett lohnt sich immer: Je transparenter der Hersteller mit Inhaltsstoffen umgeht, desto vertrauenswürdiger ist das Produkt.

Arten gesunder Farben im Überblick

Wenn du deine Wände streichst, entscheidest du nicht nur über den Farbton, sondern über das Raumklima, das dich umgibt. Jede gesunde Farbe hat ihren eigenen Charakter, ihre kleinen Stärken – und auch ihre Eigenheiten. Manche fühlen sich an wie ein atmender Putz, andere wie eine zarte Haut auf der Wand. Hier ist ein Überblick über die beliebtesten gesunden Farben zum Streichen, mit ehrlichem Blick auf Vorteile, Grenzen und Einsatzbereiche.

Kalkfarbe – die reine, mineralische Klassikerin

Kalkfarbe ist so alt wie das Handwerk selbst. Schon in römischen Bauten fand man ihre weißen Spuren – und das aus gutem Grund. Sumpfkalk, ihr Hauptbestandteil, entsteht aus gebranntem Kalkstein und Wasser. Das Ergebnis ist eine stark alkalische Farbe, die antibakteriell und schimmelhemmend wirkt.

Besonders in Bädern, Küchen oder Kellerräumen, wo Feuchtigkeit lauert, zeigt sie ihre Stärke. Kalkfarbe lässt Wände atmen und beugt Schimmelbildung vor, indem sie überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und später wieder abgibt.

Vorteile:

  • Natürlich schimmelresistent und antibakteriell
  • Hohe Atmungsaktivität
  • Ohne Konservierungsstoffe oder Lösungsmittel
  • Matte, authentische Oberfläche

Nachteile:

  • Etwas anspruchsvoll in der Verarbeitung (spritzig beim Auftragen)
  • Nicht ideal auf glatten, synthetischen Untergründen
  • Geringe Farbauswahl (überwiegend Weiß- und Pastelltöne)

Einsatzbereiche:
Feuchträume, Altbauten, Schlafzimmer, Flure

Beitrag: Kalkfarbe Vorteile und Anwendung

Kalkfarbe Vorteile und Anwendung

Kalkfarbe, Pinsel

Kalkfarbe: Vorteile, Anwendung innen und außen – Tipps und Anleitung für Heimwerker

Bist du auf der Suche nach einer Wandfarbe, die nicht nur schön aussieht, sondern auch der Umwelt und deiner Gesundheit guttut? Dann könnte Kalkfarbe genau das Richtige für dich sein! Doch Vorsicht: So verlockend die natürlichen Vorteile auch sind, es gibt einige Fallstricke zu beachten. In diesem Artikel erfährst du alles über die Vorteile und Anwendungen von Kalkfarbe – von strahlenden Pluspunkten bis hin zu kritischen Aspekten. Schnapp dir einen Kaffee und tauche ein in die faszinierende Welt der Kalkfarbe!

Hier weiterlesen: Kalkfarbe Vorteile und Anwendung

Lehmfarbe – das atmende Raumwunder

Lehm ist pure Erde – im wahrsten Sinne. Eine Lehmfarbe besteht aus Ton, Tonmehlen, Kreide und natürlichen Pigmenten. Sie wirkt wie ein natürlicher Filter: Sie bindet Schadstoffe aus der Luft, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Luft wieder ab. Das Ergebnis ist ein ausgeglichenes, wohliges Raumklima mit einer warmen, sanften Oberfläche.

Optisch haben Lehmfarben ihren ganz eigenen Zauber. Sie reflektieren das Licht weich und schaffen eine natürliche Tiefe, die kaum eine Dispersionsfarbe erreicht.

Vorteile:

  • Reguliert Luftfeuchtigkeit, verbessert das Raumklima
  • Keine Konservierungsstoffe oder Lösungsmittel
  • Natürliche, matte Oberflächen mit Tiefe
  • Sehr gute Ökobilanz

Nachteile:

  • Weniger abriebfest als andere Farben
  • Empfindlich gegenüber Spritzwasser
  • Etwas längere Trocknungszeit

Einsatzbereiche:
Wohnräume, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Trockenräume

Silikatfarbe – die Felsfeste unter den Anstrichen

Silikatfarben sind die robusten Arbeitstiere unter den gesunden Farben. Ihr Bindemittel ist Kaliwasserglas, das beim Trocknen eine chemische Verbindung mit dem mineralischen Untergrund eingeht – sie „versteinert“ förmlich mit der Wand. Das macht Silikatfarben außergewöhnlich langlebig, wischfest und wetterbeständig.

Sie sind frei von organischen Lösungsmitteln, hoch atmungsaktiv und besitzen – ähnlich wie Kalkfarben – antibakterielle Eigenschaften. Ihr Zuhause finden sie vor allem auf Putz, Beton oder Stein, sowohl innen als auch außen.

Vorteile:

  • Extrem langlebig und diffusionsoffen
  • Unempfindlich gegen Schimmel und Bakterien
  • Ideal für mineralische Untergründe
  • UV- und witterungsbeständig

Nachteile:

  • Nicht für Gipskarton oder Tapeten geeignet
  • Etwas aufwendiger in der Anwendung
  • Kaum für häufige Farbwechsel gedacht (dauerhaft haftend)

Einsatzbereiche:
Außenfassaden, Keller, Flure, mineralische Innenwände

Beitrag: Silikatfarbe

Silikatfarbe

Silikatfarbe: Eigenschaften, Anwendung und mehr

Du hast sicherlich schon von Silikatfarbe gehört, aber weißt du auch, was das eigentlich ist und wofür sie verwendet wird? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Silikatfarbe wissen musst.

Hier weiterlesen: Silikatfarbe

Caseinfarbe & Naturharzfarbe – die sanften Alleskönner

Caseinfarben basieren auf Milcheiweiß (Casein) als natürlichem Bindemittel, gemischt mit Kalk, Kreide oder Pigmenten. Sie gehören zu den ältesten bekannten Anstrichstoffen – und sind bis heute beliebt, weil sie atmungsaktiv, farbintensiv und gesundheitlich unbedenklich sind.

Naturharzfarben hingegen verwenden Pflanzenöle, Harze und Wachse als Grundlage. Sie verbinden natürliche Inhaltsstoffe mit moderner Verarbeitung und bieten eine größere Farbvielfalt als viele andere ökologische Farben.

Beide Varianten überzeugen durch ihre feine Haptik und die angenehme, matte Oberfläche. Sie sind ideal, wenn du Innenräume streichen willst, in denen du dich viel aufhältst.

Vorteile:

  • Gute Deckkraft und hohe Farbbrillanz
  • Umweltfreundlich und atmungsaktiv
  • Angenehme, matte Oberfläche
  • Einfach zu verarbeiten

Nachteile:

  • Caseinfarbe nur begrenzt lagerfähig
  • Naturharzfarben können leicht nach Ölen riechen
  • Etwas teurer als Standardfarben

Einsatzbereiche:
Wohnräume, Schlafräume, Büros, kreative Wandgestaltungen

Überblick: Gesunde Farben im Vergleich

FarbtypVorteileNachteileGeeignete Räume
Kalkfarbe Schimmelhemmend, antibakteriell, atmungsaktiv Schwieriger Auftrag, begrenzte Farbpalette Bad, Keller, Altbau
Lehmfarbe Reguliert Feuchtigkeit, bindet Schadstoffe, warme Optik Nicht abriebfest, längere Trocknung Wohnzimmer, Schlafzimmer
Silikatfarbe Sehr langlebig, wischfest, diffusionsoffen Nicht für Gips oder Tapeten Flur, Außenwand, Keller
Casein-/Naturharzfarbe Gute Deckkraft, natürlich, farbintensiv Kürzere Haltbarkeit, teurer Innenräume, Schlafräume

Wer den Charakter seiner Räume bewusst gestalten will, findet in diesen gesunden Farben zum Streichen eine Palette, die mehr kann als nur schön aussehen. Sie atmen mit dem Raum, schützen die Wände – und schaffen das, was Chemie nie so richtig kann: ein Gefühl von Natürlichkeit und Ruhe.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Wer sich für eine gesunde Farbe zum Streichen entscheidet, steht oft vor einem Regal voller wohlklingender Versprechen: „Naturrein“, „Bio“, „emissionsarm“, „lösemittelfrei“. Doch hinter diesen Begriffen steckt nicht immer das, was sie andeuten. Damit du die richtige Entscheidung triffst – für deine Gesundheit, dein Zuhause und dein Budget – lohnt sich ein genauer Blick auf Etikett, Herstellerangaben und Inhaltsstoffe.

Etiketten lesen – und verstehen

Der wichtigste Schritt beim Kauf: nicht vom Etikett blenden lassen. Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „lösungsmittelfrei“ sind rechtlich nicht klar definiert. Manche Produkte sind zwar lösungsmittelfrei, enthalten aber trotzdem Konservierungsmittel oder Weichmacher, die die Raumluft belasten können.

Achte stattdessen auf transparente Inhaltsstofflisten. Je kürzer und verständlicher die Angaben, desto besser. Bei guten Herstellern findest du exakte Angaben wie „Kalkhydrat, Marmormehl, Titanoxid, Zelluloseleim“ – also Stoffe, die du theoretisch nachschlagen kannst.

Tipp: Misstraue Produkten, die Inhaltsstoffe verschweigen oder nur Schlagworte wie „mit natürlichen Bestandteilen“ verwenden, ohne sie zu benennen.

Siegel, denen du vertrauen kannst

Wir haten es oben schon angesprochen: Ein verlässliches Zeichen für Qualität sind unabhängige Gütesiegel. Sie belegen, dass ein Produkt geprüft wurde – nicht nur auf seine Umweltverträglichkeit, sondern auch auf Schadstoffemissionen, Gesundheitsaspekte und Haltbarkeit.

Empfehlenswerte Siegel sind:

  • Blauer Engel: Deutschlands bekanntestes Umweltzeichen. Es steht für emissionsarme, schadstoffarme Farben, die die Raumluft kaum belasten.
  • natureplus: Eines der strengsten Siegel Europas. Prüft ökologische und gesundheitliche Aspekte umfassend, inklusive Rohstoffherkunft.
  • TÜV „Geprüfte Raumluftqualität“: Bewertet nach objektiven Emissionsmessungen.
  • EU Ecolabel: Einheitliches Umweltzeichen für Produkte, die strenge europäische Standards erfüllen.

Wenn du diese Zeichen auf einer Dose findest, kannst du davon ausgehen, dass die Farbe wirklich gesund und nachhaltig ist.

Vorsicht bei Allergien und Empfindlichkeiten

Auch gesunde Farben sind nicht automatisch für alle Menschen unbedenklich. Einige enthalten natürliche ätherische Öle oder pflanzliche Harze, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen können.

Deshalb: Lies immer das technische Merkblatt oder die Sicherheitsdatenblätter – sie sind meist online verfügbar – und teste die Farbe an einer kleinen, unauffälligen Stelle.

Für stark empfindliche Menschen gibt es hypoallergene Naturfarben, die ohne Duftstoffe oder ätherische Öle auskommen.

Qualität vor Preis

Eine gute, gesunde Farbe kostet etwas mehr – aber sie lohnt sich langfristig. Günstige Baumarktfarben mit „Natur“-Aufdruck enthalten oft nur einen kleinen Anteil ökologischer Inhaltsstoffe, während der Rest aus konventionellen Bindemitteln besteht.

Investierst du dagegen in eine zertifizierte Natur- oder emissionsfreie Farbe, bekommst du:

  • bessere Deckkraft (du brauchst oft nur einen Anstrich),
  • längere Haltbarkeit,
  • und ein dauerhaft besseres Raumklima.

Ein klarer Fall von: Wer billig streicht, streicht doppelt.

Umweltfreundlich denken

Neben der eigenen Gesundheit spielt auch der ökologische Fußabdruck eine Rolle. Achte darauf, dass:

  • die Farbe lösungsmittelfrei ist,
  • Verpackung und Eimer recycelbar sind,
  • und der Hersteller klare Angaben zur Entsorgung macht.

Übrigens: Reste von Naturfarben lassen sich meist einfach eintrocknen und über den Hausmüll entsorgen – ganz ohne Sonderabfall.

Praxis-Tipp:
Wenn du dir unsicher bist, welche Farbe zu deinem Raum passt, hilft ein Online-Farbberater. Viele nachhaltige Hersteller bieten Konfiguratoren an, mit denen du Untergrund, Nutzung (z. B. Feuchtraum oder Kinderzimmer) und gewünschte Wirkung eingeben kannst. Das spart Fehlkäufe – und Nerven.

So gelingt der Anstrich mit gesunder Farbe

Jetzt, wo du weißt, worauf es beim Kauf ankommt, geht’s ans Herzstück: das Streichen selbst. Denn auch die beste Farbe entfaltet ihre Wirkung nur, wenn du sie richtig verarbeitest. Gesunde Farben sind oft etwas „ehrlicher“ als konventionelle – sie verzeihen weniger Fehler, belohnen aber mit einer Oberfläche, die atmet und lebt.

Vorbereitung ist alles

Egal, ob Lehm-, Kalk- oder Silikatfarbe – der Untergrund muss tragfähig, sauber und saugfähig sein. Entferne alte Farbschichten, besonders solche auf Kunststoffbasis. Glatte Wände kannst du leicht anschleifen, damit die neue Farbe besser haftet.

Staub, Fett oder Schimmelstellen sind tabu – hier hilft eine Reinigung mit Essigwasser oder einer milden Soda-Lösung.

Tipp: Wenn du dir unsicher bist, ob dein Untergrund mineralisch oder dispersionshaltig ist, mach den Wassertropfentest. Perlt das Wasser ab, handelt es sich um eine Dispersionsfarbe, die du eventuell erst grundieren musst.

Richtig anrühren und verarbeiten

Gesunde Farben sind oft in Pulverform erhältlich – etwa Lehm- oder Kalkfarben. Das hat Vorteile: Sie sind konservierungsmittelfrei und halten sich trocken lange. Beim Anrühren gilt: langsam Wasser zugeben, gut umrühren und 10–15 Minuten quellen lassen.

Verwende saubere Werkzeuge – ideal sind Naturborstenpinsel oder Lammfellrollen.

Arbeite in zwei dünnen Schichten statt einer dicken. So trocknet die Farbe gleichmäßiger und du vermeidest Streifen. Zwischen den Anstrichen sollte die Wand gut durchlüften.

Geduld und Raumklima

Gesunde Farben trocknen langsamer, weil sie ohne künstliche Beschleuniger auskommen. Plane also genug Zeit ein – besonders bei Lehm- und Kalkfarben. Lüfte regelmäßig, aber vermeide Zugluft in den ersten Stunden, damit die Oberfläche gleichmäßig abbindet.

In den ersten Tagen riecht die Farbe manchmal leicht mineralisch oder erdig. Das ist normal – und verfliegt vollständig, sobald sie ausgehärtet ist.

Werkzeuge reinigen – nachhaltig und einfach

Anders als bei Dispersionsfarben brauchst du hier keine Lösungsmittel. Warmes Wasser und etwas Schmierseife genügen völlig. Wenn du Naturharzfarben verwendet hast, reinige Pinsel direkt nach dem Streichen, bevor die Farbe eintrocknet.

Extra-Tipp: Raumklima danach beobachten

Nach dem Streichen kannst du den Effekt tatsächlich spüren. Räume wirken frischer, die Luft klarer. Besonders in Schlafzimmern oder Kinderzimmern bemerken viele, dass die Luftfeuchtigkeit stabiler bleibt.

Wenn du möchtest, kannst du dir ein kleines Hygrometer zulegen – ein günstiges Messgerät, das Temperatur und Feuchte anzeigt. So siehst du, wie deine gesunde Farbe im Alltag arbeitet.

Eigene Farbe mischen – dein Projekt, dein Stil

Manchmal liegt der Reiz des Selbermachens darin, die Dinge wirklich in der Hand zu haben – im wörtlichen Sinne. Wer seine Farbe selbst anrührt, weiß genau, was hineinkommt: kein Konservierungsmittel, kein synthetischer Zusatzstoff, keine versteckten Chemikalien. Nur reine, einfache Zutaten, wie sie schon früher in Bauernhäusern und Ateliers verwendet wurden.

Kalkfarbe selbst herstellen

Kalkfarbe ist die wohl einfachste Variante für Einsteiger*innen, die gesunde Farbe zum Streichen selbst herstellen wollen.

Du brauchst:

  • 1 Teil gelöschten Kalk (Sumpfkalk, erhältlich im Fachhandel)
  • 2 Teile Wasser
  • ggf. etwas Marmormehl oder feine Kreide für mehr Deckkraft
  • natürliche Pigmente für die gewünschte Farbe

Alles gut verrühren, einige Stunden ruhen lassen – fertig. Diese Mischung ergibt eine atmungsaktive, leicht alkalische Farbe, die antibakteriell wirkt und Schimmel verhindert.

Tipp: Wenn du die Mischung besonders geschmeidig haben willst, gib einen kleinen Schuss Leinöl (max. 1 %) hinzu. Das macht die Oberfläche widerstandsfähiger, ohne ihre Atmungsaktivität zu beeinträchtigen.

Video: Kalkfarbe selbst herstellen

Länge: Minuten

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Lehmfarbe selbst mischen

Lehmfarbe ist wunderbar natürlich und warm im Ton – aber etwas „erdiger“ in der Handhabung.

Zutaten:

  • 2 Teile feinen Lehm (Tonmehl)
  • 1 Teil Kreide oder Marmormehl
  • 1 Teil Wasser
  • natürliche Pigmente nach Wunsch

Alles zu einer streichfähigen Konsistenz verrühren. Wenn du magst, kannst du etwas Zelluloseleim oder Casein hinzufügen, um die Haftung zu verbessern. Nach einer Ruhezeit von rund 12 Stunden ist die Farbe einsatzbereit.

Lehmfarben lassen sich mit dem Pinsel, Quast oder der Rolle auftragen – wichtig ist, gleichmäßig und zügig zu arbeiten, da sie beim Trocknen leicht wolkig werden kann.

Sicherheit und Lagerung

Selbstgemachte Naturfarben enthalten keine Konservierungsstoffe. Sie sollten deshalb innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Reste einfach trocknen lassen und über den Hausmüll entsorgen – kein Sonderabfall, keine Umweltbelastung.

Bei empfindlichen Oberflächen (z. B. Gipskarton) vorher eine kleine Testfläche anlegen. So siehst du, wie stark die Farbe deckt und ob sie gut haftet.

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Fazit – Gesund wohnen beginnt an der Wand

Eine Wandfarbe ist weit mehr als Dekoration. Sie ist Teil der Luft, die du atmest, und beeinflusst, wie du dich in einem Raum fühlst. Gesunde Farben machen diesen Unterschied spürbar. Sie sind nicht laut, sie duften nicht künstlich, sie verändern Räume still – aber tiefgreifend.

Ob Kalk, Lehm, Silikat oder Casein – jede dieser Farben erzählt eine Geschichte aus Natur und Handwerk. Und jede bringt dich ein Stück näher an ein Wohnen, das ehrlich, durchdacht und wohltuend ist.

Wenn du das nächste Mal einen Eimer Farbe kaufst oder selbst anrührst, denk daran: Du streichst nicht einfach Wände. Du gestaltest dein Lebensumfeld – Schicht für Schicht, Atemzug für Atemzug.

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Punkt 1

Im Zusammenhang interessant

FunFacts zum Thema „Farbe & Gesunde Farben“

  1. Die frühesten bekannten Farben wurden bereits vor über 30.000 Jahren von Menschen hergestellt – mit natürlichen Pigmenten wie Ton und Pflanzenfarben.
  2. In traditionellen Farben vor den 1970er Jahren konnten VOC-Werte von bis zu 3,5 lbs pro Gallone (ca. 420 g/l) auftreten – heute sind emissionsarme Produkte schon deutlich darunter.
  3. Ein echter Klassiker: Einige Silikatfarben an historischen Fassaden halten oft über 100 Jahre, weil sie chemisch mit dem Untergrund verbunden sind.
  4. Beim Übergang von natürlichen Farben zu industriellen Lacken wurde in der Industrie die Farbe als zweigrößter Absatzmarkt für Sojaöl genutzt (soja­basierte Farben) – heute sind solche Bio-Bindemittel wieder im Kommen.
  5. Obwohl viele Hausfarben kaum gerochen werden, bedeutet das nicht automatisch „gesund“: Produkte mit „Zero-VOC“ beziehen sich oft nur auf die Basisfarbe – nicht auf die Farbpigmente.
  6. Grün ist nicht nur modisch – dein Auge kann mehr Grüntöne unterscheiden als von jeder anderen Farbe. Deswegen gibt es im Handel besonders viele Grüntöne.
  7. Farben steuern unsere Stimmung stärker als viele denken: Warme Töne wie Rot steigern Energie und Aktivität, kühle Töne wie Blau senken Herzfrequenz und fördern Entspannung.

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Unser Artikel gibt grundlegende Tipps zur umweltfreundlichen Hausplanung, hält hilfreiche Rechner parat und gibt viele Tipps und Empfehlungen zum umweltfreundlichen Wohnen.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter arbeitet seit seinem Studium im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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