Wohnzimmer einrichtenWohnzimmer = Leben. Neben der Küche ist das Wohnzimmer der wichtigste Raum im Haus. Ein Ort der Kommunikation, des Genusses und der Entspannung. Meist ist es zudem das größte Zimmer in der Immobilie. In die gute Stube sollte und wird in der Praxis auch am Meisten Mühe in die Einrichtung gesteckt. Die folgenden 10 Einrichtungs-Tipps sollten Sie kennen.

1. Indirekte Beleuchtung

Neben der alles erhellenden Deckenbeleuchtung, die für praktische Zwecke wie Staubsaugen oder Büchersuche bestens geeignet ist, sollten Sie für eine harmonische Lichtstimmung viele Detailbeleuchtungen oder indirektes Hintergrundlicht aufstellen. So ist es abends einfach schöner!

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2. Gegen den Strich bürsten

In vielen deutschen Wohnzimmern herrscht Harmonie. Farben und Materialien von Möbeln, Wänden und Boden sind gefühlvoll aufeinander abgestimmt. Mit anderen Worten: langweilig! Nutzen Sie die Kraft des Stilbruchs und platzieren Sie mutig hin und wieder einen Kracher zwischen den Einheitsbrei. Das kann ein besonderer Teppich, eine dicke Vase oder eine offene Mauerstruktur sein.

Farbige Accessoires können ein Gesamtbild zudem wunderschön abrunden.

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3. Neue Möbel

Mit den Jahren schaut man sich die alten Möbel einfach über. Aber Sie müssen nicht alle auf einmal ersetzen. Ein neues Sideboard kann auf Jahre Monate Frische in die Wohnzimmeroptik bringen. Tipp 1: Das ersetzte Möbelstück auf Ebay-Kleinanzeigen verkaufen oder von einer Firma für Wohnungsauflösung abholen lassen. Tipp 2: Ein Polsterer kann aus einer alten Sitzgruppe ein völlig neues Mobiliar zaubern.

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4. Struktur mit freistehenden Möbeln

Nicht immer muss ein Regal oder das Sofa mit dem Rücken zur Wand stehen. Die Aufstellung inmitten des Raumes schafft neue Strukturen und Perspektiven. So können Sie abseits der Ecken ein Wohlfühlzentrum erschaffen oder mit einem hübschen Regal das große Wohnzimmer in Zonen aufteilen.

Unterschiedliche Nutzungen (Essen, Fernsehen, Lesen ...) des Wohnzimmers sollten möglichst optisch voneinander getrennt werden.

5. Besser Fernsehen

Hängen Sie Ihren Flachbildfernseher am besten seitlich zum Fenster an eine Wand. Der ideale Sitzabstand beträgt zwischen drei- bis vierfacher Höhe des Fernsehbildes. Das Gerät sollte dabei ungefähr einem Meter über dem Boden "thronen".

Wenn Sie ein Mehrfachsoundsystem nutzen sollten die Lautsprecher mindestens gute zwei Meter von den Ohren sein und in Richtung der Hörmuscheln ausgerichtet werden.

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6. Sitzgarnitur: Flexibel halten

Die klassische Sitzgarnitur ist um einen Tisch platziert und dient der gemütlichen Kommunikation von Familienmitgliedern und Gästen. Soweit so gut. Aber auch der Fernseher will am Kinoabend von allen bequem angeschaut werden können. Starre Möbel verlangen hierfür mühevolles Umstellen. Besser ist die Kombination zweier Sofas über Eck (auf dem einen Sofa kann dann relaxed gen Glotze gelegen werden) plus zwei Drehsessel.

7. Farbharmonie

Akzente gut und schön - die übrigen Farben sollten aber schon zueinander passen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob da nicht ein farblicher Störenfried sein Unwesen treibt, hilft ein Farbtableau. Die dominantesten Farben von Möbeln, Wänden, Teppichen und Vorhängen sollten idealerweise einer Farbfamilie entstammen.

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8. Setzkästen

Ein Setzkasten aus Sperrholzplatten ist ein Hingucker für jede Wand. Die besondere Note wird durch "unregelmäßige" Regalaufteilung erhöht. Praktische Nutzung durch Bücher und Co. sollte sich mit dekorativen Elementen (Flohmarkt!) abwechseln.

9. Gruppenarrangements

Dekogegenstände wie Kerzenhalter und Vasen wirken in Gruppen stärker. Probieren Sie Dreier- und Fünfergruppen.

10. Bilder auf Augenhöhe

Meist sitzt man im Wohnzimmer. Wenn die Bilder alle über Kopf angebracht sind, leiden Optik und Nacken.

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