Außenbereich aufwerten: Terrasse mit Holz gestalten | Upcycling-Ideen

Bereits benutztes Holz gilt als Abfall, der meist zur Entsorgung bereitgestellt wird. Seit einigen Jahren hat sich das sogenannte Altholz allerdings zu einem gefragten Werkstoff entwickelt. Gebrauchtes Holzmaterial lässt sich im Außenbereich vielseitig verwenden. Aus Recycling-Holz können Terrassenböden hergestellt, Holzlaternen, Windlichter und weitere Deko-Objekte für Draußen und Drinnen gebastelt werden.

Paletten-Sofa auf Terrassen
Aus Paletten lassen sich gemütliche Sitznischen bauen
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1. Vielfältige Einsatzgebiete für Altholz

Für alte Holzbretter gibt es auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Egal, ob das Holz verwittert ist oder schäbig aussieht – mit etwas handwerklichem Geschick und Kreativität entstehen neue, interessante Flächen im Außenbereich. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz umweltfreundlich und langlebig.

holzbabnk blumen simpelSimple Holzbank aus alten Kanthölzern

Neben dem ökologischen Aspekt steht beim Experimentieren mit Holzstücken auch der Nutzen im Mittelpunkt. So können Althölzer und Holzreste zum Herstellen individueller Terrassenböden, hölzerner Beistelltische oder Regale genutzt werden. Aus einem alten, nicht mehr im Gebrauch befindlichen Schubfach aus Holz wird mit wenigen Handgriffen ein praktischer Besteckhalter für die nächste Grillparty.

In der Möbelindustrie wird gebrauchtes Holz eingesetzt, um hochwertige und einzigartige Lounge Gartenmöbel anzufertigen. Die Verwendung von Althölzern bezeichnet man als Upcycling. Oft handelt es sich dabei um abgewittertes Fichtenholz, da der Fichtenbaum in Mitteleuropa beheimatet und somit ein bewährter heimischer Rohstofflieferant ist. Die Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum, der Wuchshöhen von bis zu 70 Metern erreicht und zu den schnell wachsenden Baumarten zählt.

Info Fichtenholz

Fichtenwälder findet man vor allem in kalten Klimazonen. Die Bäume sind äußerst winterhart. In Deutschland besteht etwa 26 Prozent der Waldfläche aus Fichten. Die Fichte ist hierzulande der häufigste Nadelbaum und hat somit eine große ökologische Bedeutung. Das Holz der Fichte trocknet schnell und weist nur eine geringe Anfälligkeit für die Bildung von Rissen auf. Fichtenholz ist leicht, relativ elastisch, weich und tragfähig.

Weitere Holzarten und ihre Eigenschaften

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

parkett stoeckelschuh 51 564

Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

Die Bearbeitung des Holzes kann handwerklich oder maschinell, mit verschiedenem Werkzeug schnell und schonend erfolgen. Gebrauchtes, gut abgewittertes Fichtenholz eignet sich daher gut zur Anfertigung von nachhaltigem Garten- und Terrassenmobiliar. Lounge-Sonnenliegen, Lounge-Sofas und Lounge-Tische zählen zu den Outdoormöbeln, die speziell für den Einsatz im Freien konzipiert sind.

Damit Terrassenmöbel die ganze Saison über draußen stehen können, wird das Holz zuvor mit einem Wachsöl behandelt. Dadurch behalten die Hölzer ihre natürliche Struktur. Weitere Hölzer, die sich für eine Verwendung im Außenbereich eignen, sind Eiche, Ahorn, Lärche und Esche.

Mehr zur Behandlung von Holz im Aussenbereich:

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack

Holzschutz mit Öl, Lasur oder Lack

Gemeinsame Eigenschaften Holzöl und Holzlasur

  • Schützen das Holz vor Witterungseinflüssen, Sonnenstrahlen (UV-Strahlung) und Feuchtigkeit.
  • Verlängern die Lebensdauer des beanspruchten Holzes.
  • Lasuren und Öle sind beide transparent bzw. halb-transpartent.
  • Beide gibt es in unterschiedlichen Farbtönen.
  • Beide können für Echtholz eingesetzt werden.
  • Beide fördern die optische Hervorhebung der Holzmaserung.
  • Lasur und Öl können ohne großen Aufwand (reinigen und leicht anschleifen reicht aus) neu aufgetragen werden.
  • Beide sind in bestimmtem Rahmen offenporig und atmungsaktiv, das heißt feuchtigkeitsregulierend, Feuchtigkeit kann aus dem Holz entweichen.

Holzlasur: spezielle Eigenschaften

  • Lasuren haben sind in der Regel farbtongebend, aber auch transparent.
  • Lassen das Holz natürlicher und haptischer wirken.
  • Sogenannte Dünnschichtlasuren dringen tief in das Holz ein und schützen so das Holz bis in den Kern. Dünnschichtlasuren werden gerne für Zäune, Sichtschutz, Gartenhäuser, Hochbeete, Carports und Co. genommen.
  • Dickschichtlasuren hingegen bedecken das Holz mit einer lackähnlichen Schicht. Sie können sogar für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen genommen werden.

Wichtig zu wissen: die meisten Holzlasuren sind nicht für einen Schutz von Holzböden (Holzfußboden im Haus oder Holzterrasse) geeignet. Für die dortigen Belastungen sind sie nicht konzipiert, denn sie werden eher „weich“ eingestellt, um Bewitterung und Co. zu trotzen. Bei mechanischer Beanspruchung (wie sie beim Fußboden vorkommt) wird die Schutzschicht schnell abgetragen. Nur wenige Holzlasuren sind auch auf mechanische Beanspruchung ausgelegt.

Holzöl: spezielle Eigenschaften

  • Holzöl schützt vor Vergrauung, frischt die Holzfarbe auf und ist lange haltbar.
  • Verleiht dem Holz neuen Glanz, es wird gerne genommen, um verwittertes Holz aufzufrischen.
  • Bildet einen aushärtenden Schutzfilm aus Naturharzen und Pigmenten, der auch trittfest ist.
  • Verhindert effektiv die Aufnahme von Feuchtigkeit durch das Holz.
  • Gut geeignet für Terrassendielen und zum Öl passende Holzmöbel bzw. Gartenmöbel.
  • Gut geeignet auch für Holz mit geriffelten Oberflächen.
  • Öl-behandelte Holzoberflächen bleiben angenehm glatt.
  • Jede Holzart hat ihre eigenen Ölvorlieben. Die Produktbeschreibung bzw. der Fachberater gibt Auskunft. Letzterer kann auch aus Erfahrung sagen, welches Öl bei der eigenen Holzsorte den gewünschten Farbeffekt hervorruft – hier gibt es zahlreiche Feinheiten und Unterschiede zu beachten.

Holzschutz mit Lack

  • Bildet eine Schutzschicht über dem Holz, das vor äußeren Einflüssen und Abnutzung schützt.
  • Lack ist in verschiedenen Farben erhältlich. Diese Buntlacke gibt es auch von seidenmatt bis hochglänzend.
  • Lässt in den meisten Fällen die Holzmaserung unter dem Lack verschwinden (Ausnahme: Klarlack).
  • Lack ist tendenziell aufwendiger zu erneuern, da die Tragschicht darunter intakt sein muss. Im Zweifel muss die alte Lackschicht weitgehend abgeschliffen werden, bevor ein Neuauftrag erfolgen kann.
  • Meist nicht für Fußböden oder Terrassendielen ausgelegt, die mechanische Beanspruchung würde den Lack schnell abtragen.

Welchen Lack soll ich wählen?

  • Maßhaltige Holzelemente wie Fenster und Türen brauchen einen robusten Schutz. Hier empfehlen sich lösemittelhaltige Kunstharzlacke.
  • Für tolerantere Holzmöbel werden gerne schnell trocknende, wasserbasierte Acryllacke genommen. Diese Lacke sind lösungsmittelarm und gelten schon als umweltfreundlich. Bei guter Qualität sind sie geruchs- und schadstoffarm.
  • Darüber hinaus gibt es spezielle, als gesundheitlich unbedenklich ausgewiesene Lacke. Diese kannst du sogar zum Lackieren von Kinderspielzeug nutzen.

Zudem musst du dich für einen Lack auf Öl-, Lösemittel- oder Wasserbasis entscheiden:

  • Lacke auf Ölbasis werden heute selten verwendet. Sie sind zwar leicht aufzutragen, aber sehr geruchsintensiv und brauchen zum Aushärten oft Wochen. Zwei bis drei Farbschichten reichen für eine Lackierung aus.
  • Lacke auf Wasserbasis trocknen schneller und riechen weniger. Besonders bei Weichhölzern heben diese Lacke in Form von Klarlack zudem die Maserung des Holzes hervor.
  • Lacke auf Lösungsmittelbasis trocknen sehr schnell und werden gerne dort verwendet, wo eine schnelle und haltbare Aushärtung erforderlich ist. Diese Lacke haften in der Regel besser als wasserbasierte Lacke, sind einfach zu handhaben und liefern gute Ergebnisse. Aber sie enthalten halt die Lösungsmittel ...

Schutz vor Bläuepilz

Fichte oder Tanne sind draußen vom Bläuepilz bedroht. Hiergegen gibt es speziellen Holzschutzgrund.

Umweltfreundlichkeit, Gesundheit

Egal ob Öl, Lack oder Lasur: wir empfehlen, vor allem im privaten Bereich immer nur umweltfreundliche und auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet Produkte zu verwenden. Achte auf entsprechende Siegel und Testberichte.

dielen gebrauchtes holz Terrassendielen aus gebrauchtem Holz

2. Gebrauchtes Holzmaterial als Bodenbelag nutzen

Die beim Upcycling genutzten und einem neuen Verwendungszweck zugeführten Althölzer weisen oft Spuren ihres ursprünglichen Einsatzes auf, etwa alte Farbflecken oder eine rustikale Oberfläche. Bei der Wiederverwertung geht es keinesfalls darum, diese Spuren zu beseitigen. Ein Vorteil der Altholzverwendung besteht darin, dass dadurch jedes Möbelstück zum Unikat wird. Hölzer, die zuvor bereits im Freien eingesetzt waren, haben während dieser Zeit Wind und Wetter getrotzt. Das Holz bildet dabei eine eigene Patina, die es vor Witterungseinflüssen schützt.

Darüber hinaus reduziert die Wiederverwertung oder Nachnutzung bereits vorhandener Holzteile die Verwendung von Rohstoffen, sodass dadurch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird.

Eine Holzterrasse strahlt ein gemütliches Flair aus. Terrassendielen aus Holz wirken rustikal und passen sich jedem Wohnstil an. Außerdem fühlt sich ein Holzboden wärmer und natürlicher an als Bodenbeläge aus Stein oder anderen Materialien. Holz gilt als Fußschmeichler.

2.1. Pflege der Dielen

Ein Terrassenbelag aus solidem Hartholz braucht keine aufwendige Pflege. In der Regel genügt es, die Terrasse regelmäßig mit warmen Wasser und ein wenig Spülmittel von Schmutz und Grünbelag zu reinigen. Mit einer einfachen Anleitung können auch Heimwerker selbst Terrassendielen verlegen. Wichtig ist, zu berücksichtigen, dass jedes Holz bedingt durch die Sonneneinstrahlung über die Jahre vergraut. Um dem Vergrauen von Terrassenböden vorzubeugen, können die Dielen geölt werden. Mehr dazu:

Beitrag: Terrassendielen verlegen

Anleitung Terrassendielen verlegen

Terrassendielen verlegen leicht gemachtEine Terrasse aus Stein ist zwar ganz schön, aber ein gewisses, gemütliches Flair kommt eher mit einer Holzterrasse auf. Hier findest Du eine Anleitung zum Verlegen von Terrassendielen. Darin werden sowohl der Aufbau der Unterkonstruktion als auch die Verlegung des Terrassenholzes genau erläutert. Wir gehen außerdem auf viele Fragen zum Thema „Holz kaufen“ ein, geben wertvolle Tipps zur Pflege des Holzes und zeigen Alternativen mit Terrassendielen aus Kunststoff auf.

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holzpodest skulpturHolzpodest mit Deko

3. Bei der Holz-Wiederverwertung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt

In vielen Gartenhäusern oder Geräteschuppen lagert Holz. Unbrauchbar gewordene Möbelstücke aus Holzmaterialien können ebenso wie Altholz einfach wiederverwertet und für vielerlei Zwecke genutzt werden. So kann aus einem Stück Holz eine Standdeko für die Terrasse oder den Garten gebastelt werden. Dafür wird zunächst aus einem Holzstück ein Podest errichtet, in das anschließend ein bis zwei Stangen als Halterung eingebracht werden. Nun werden dort zwei Holzstücke befestigt, sodass die restliche Substanz aufgebaut werden kann. Im Anschluss wird die gewünschte Skulptur aus einzelnen Holzteilen geformt.

upcycling vogelhaus holz 1000Vogelhaus aus Holzresten

Große Pflanzkübel für die Terrassenbepflanzung sind in der Regel teuer. Das Transportieren größerer Pflanzgefäße erweist sich zudem als schwierig. Dabei kann man hölzerne Blumenkübel ganz einfach selbst anfertigen. Alles, was dazu gebraucht wird, sind Altholz, Drainagefolie und Rollen zum Festschrauben. Je nach Bedarf wird ein passgenaues Pflanzgefäß aus Holz hergestellt, das nachhaltig, einzigartig und günstig ist.

Eine selbst gemachte Blumenvase aus Altholz ist etwas Besonderes. Zum Herstellen einer Holzvase benötigt man ein rundliches, stabiles Stück Holz. Die Struktur der Vase wird von unten nach oben geformt und durch Nägel oder Leim fixiert. Damit die Altholz-Blumenvase auf der Terrasse auch ungünstiger Witterung länger standhält, ist es ratsam, das Holzmaterial durch einen Lack zu versiegeln.

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Beim Basteln mit Holz sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein altes Holzstück wiederzuwerten ist sinnvoll und kreativ. Althölzer sind somit ideal geeignet, um den Außenbereich aufzuwerten.

Punkt 1

4. Ergänzungen und Fragen von Lesern

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Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Entchen fragt:

Hallo zusammen,

wir haben uns heute in unserer Gegend Reihenhäuser angeschaut, bei denen gerade die Bodenplatte gegossen wurde und die noch verkauft werden.

An sich bringen die Häuser alles mit, was wir uns so wünschen.

Ein Nachteil:
Die Dachterrasse, als auch der Garten und die Terrasse liegen so in Nordwest Richtung, eher mehr Norden, als Westen.

D.h. für mich, dass hier sehr selten Sonne hinkommen müsste.

Wie ist das im Sommer, steht die Sonne dann wirklich gerade?

Um die Häuser rum sind im Osten auch größere Häuser, die wahrscheinlich dann die Sonne auch Abends verdecken würden.

Wie kann man jetzt im Winter einschätzen, ob da überhaupt jemals Sonne hinkommen könnte?

Es ist eben schade, weil sonst alles passt, Lage, Ausstattung etc.

Daher wäre es prima, wenn jemand vielleicht selbst so eine Ausrichtung hat und erzählen könnte.

LG
Entchen

Die Antworten lauten wie folgt:

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Geschrieben von

Bauen-und-Heimwerken.de
Bauen und Heimwerken

Bauen-und-Heimwerken.de Team

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