Esszimmer Parkett

Parkett – was beachten? Antworten zu Härte, Holzart, Versiegelung und anderen Fragen rund um den Parkettboden

Ein schicker Parkettboden zählt immer noch zu den besonders beliebten und hochwertigen Bodenbelägen, der in Häusern verlegt wird. Modernes Parkett ist vielseitig einsetzbar. Dennoch gibt es einige Fragen oder Dinge im Vorfeld zu beachten, damit das Parkett am Ende auch allen Erwartungen entspricht und möglichst lange hält. Der nachfolgende Text will hier Aufklärung bieten.

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Punkt 1

Welche Parkett ist am härtesten und unempfindlichsten?

Wer daran überlegt, einen Parkettboden zu verlegen, der stellt sich natürlich die Frage, welcher Parkett bzw. welche Holzart überhaupt geeignet ist. Hier ist zunächst die Eiche zu nennen, da dieses Holz als sehr robust und langlebig gilt, Eiche zählt daher zu den so genannten Harthölzern. Ebenso gut geeignet ist Bambusparkett, es ist langlebig, widerstandfähig, quilt nicht leicht auf und ist sehr windbeständig. Auch Korkeiche kann eine Alternative zu den oben genannten Holzarten sein, da hier sehr gut Geräusche abgemildert werden, somit also auch Tritte, etc.

Ausführlich haben wir uns im folgenden Artikel mit dem Thema befasst:

Artikel: Eigenschaften und Unterschiede der Parkett-Holzarten

Parkett Holzart

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Welche Holzart für unser Parkett? Von Härte, Farbe und Nutzschicht

Mit Echtholz-Parkett holt man sich die Natur ins Haus. Die unregelmäßige, niemals gleiche Maserung, das haptische Gefühl, der Duft – all dies sorgt für die unvergleichliche Wirkung von Holzböden. Doch Parkett ist nicht gleich Parkett, es gibt unterschiedliche Aufbauarten und Ausführen. Ein wichtiges Merkmal ist die zugrundeliegende Holzart des Parketts. Wir listen die wichtigsten Eigenschaften der hauptsächlich verwendeten Hölzer auf.

Aber Parkett unterscheidet sich nicht nur in der Holzart, es gibt ganz unterschiedliche Parkettarten:

Artikel: Parkettarten

Parkettarten

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Parkettarten: Der Parkettboden in seinen unterschiedlichen Formen

Hier finden Sie die unterschiedlichen Arten von Parkettböden erläutert. Sie finden Kriterien, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten.

Siehe auch:

Artikel: Die Eigenschaften von Eiche

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte(in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte):0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.
 
 

Artikel: Bambus-Produkte sind biologisch und äußerst Widerstandsfähig

Bambus-Produkte sind biologisch und äußerst Widerstandsfähig

BambusDer Begriff Öko wird bei immer mehr Menschen groß geschrieben und daher suchen auch immer mehr nach einer Alternative zu den normalen Möbeln wie Schränke, Tische, Regale, etc. Es gibt zwar ökologische Alternativen zu den normalen Möbeln - und obwohl die Herstellung meistens auch ökologisch ist, müssen dennoch für diese Möbel, ganze Wälder gefällt werden. Diese Wälder müssen dann mit viel Mühe, Geld und über mehrere Jahre wieder aufgeforstet werden, wenn dies überhaupt geschieht.

Punkt 2

Die Verlegung von Parkett

Ist der Parkettboden ausgesucht, geht es natürlich um dessen Verlegung. Hier sollte bei Unwissenheit auf jeden Fall ein Fachmann hinzugezogen werden, da der Parkettboden nicht "einfach so" auf dem Untergrund verlegt wird. Bisweilen kann es sein, dass der Untergrund selbst ausgebessert werden muss oder das zum Beispiel eine Fußbodenheizung installiert wurde. Diese Faktoren beeinflussen auch die Art der Verlegung.

Wir haben dem Verlegen von Parkett mehrere Artikel gewidmet:

Artikel: Parkett verlegen - Vorüberlegungen

Parkett verlegen - Vorüberlegungen

Parkett verlegen

Bevor Sie mit der Verlegung Ihres Parkettbodens (zur Parkett-Verlegeanleitung) beginnen, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen und sich über grundlegende Punkte einige Gedanken machen.

Holzfußböden lassen sich auf verschiedene Arten verlegen. Man unterscheidet in der Regel drei Möglichkeiten.

1.) Das Verkleben
2.) Das Nageln/Schrauben
3.) Die schwimmende Verlegung

Artikel: Anleitung Parkett verlegen

Verlegeanleitung: Laminat und Parkett professionell verlegen

ImageGab es vor wenigen Jahren nur Laminate, die verleimt werden mussten, und die somit sehr aufwendig in der Verlegung waren, so gibt es heute auch „Klicklaminate”, die man nur noch zusammenstecken muss und die somit sehr schnell zu verlegen sind.

In diesem Anwendungsbeispiel soll gezeigt werden, wie man mit dem Bodenverlegeset Laminat oder auch Fertigparkett wirtschaftlich und professionell verleimt und verlegt. Hierzu werden die einzelnen Arbeitsgänge beschrieben und die Anwendung des Zubehörs erläutert. Klicklaminate sind analog zu verlegen, man spart sich das jeweilige Verkleben.

Warum Parkett "schwimmend" verlegen?

Bei einer "schwimmenden Verlegung" handelt es sich um die einfachste Art, einen Parkettboden zu verlegen. Zudem wird kein Kleber benötigt und der Boden ist sofort begehbar. Zudem kann der Boden auch bei einem Umzug einfach wieder abgebaut werden, ohne dass er beschädigt wird. Hier muss allerdings vorher überprüft werden, ob der Untergrund entsprechend geeignet ist.

Wann Parkett verkleben?

Eine andere Möglichkeit, den Boden zu verlegen ist die vollständige Verklebung eines Fertigparkettbodens. Diese Methode wird vor allem dann angewendet, wenn sich zum Beispiel eine Fußbodenheizung in der Wohnung befindet, da die Wärme der Fußbodenheizung besser übertragen wird. Außerdem sinkt das Geräuschniveau beim Laufen deutlich.

Artikel: Die unterschiedlichen Parkettkleber

Parkettkleber

laminat kleben

Hier finden Sie eine Vorstellung der wichtigsten Parkettkleber.

Punkt 3

Die Pflege von Parkett: Versiegeln oder Ölen?

Auch diese Frage ist überaus wichtig, gerade wenn es um die Parkettpflege, dessen Haptik, Optik und weitere Eigenschaften geht. In der Praxis sagt man, geöltes Parkett eignet sich besonders für Bad und Küche sowie für stark frequentierte Bereiche wie Büros. Lackiertes Parkett emfpehle sich für Wohn- und Schlafzimmer. Allerdings gibt es auf die Frage geölt oder lackiert keine eindeutige immer richtige Antwort – persönliche Vorlieben und die Verhältnisse vor Ort sind entscheidend.

Versiegeln: Glanzvoll und stabil, aber kratzanfällig

Beim Versiegeln des Parketts wird mit Lack gearbeitet, sodass (abhängig davon, welcher Lack gewählt wird) entweder eine matte oder glänzende Schicht entsteht. Diese schützt den Boden gegen Belastungen und muss erst wieder erneuert werden, wenn die Lackschicht beschädigt oder abgenutzt wird. Eine Lackierung wird deshalb oft für Haushalte mit Haustieren und Kindern empfohlen.

Lackiertes Parkett benötigt erst eine neue Versiegelung, wenn der Lack abgenutzt oder partiell beschädigt ist.

Allerdings ist eine Lackierung anfällig für Kratzer oder Schrammen, die, wenn sie einmal im Boden sind, nicht so leicht zu beheben sind. Sind die Schäden sehr groß, kann es sein, dass der komplette Boden abgeschliffen und komplett neu versiegelt werden muss. Eine Versiegelung mit Lack bildet nämlich eine einheitliche Fläche und muss bei partieller Beschädigung komplett entfernt und daraufhin neu aufgebracht werden. Ein Akt, der durchaus kostspielig ausfallen kann.

Zudem legt sich der Lack über die natürliche Holztextur, so dass diese nicht mehr gefühlt wird und auch optisch weniger hervortritt.

Artikel: Ratgeber Parkettversiegelung

Parkettversiegelung

Parkettversiegelung

Man unterscheidet folgende Versiegelungssysteme

  • Wassersiegel

Wassersiegel ist ein auf Wasser basierendes Versiegelungsmittel und  gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es besteht aus Wasser, Filmbildehilfsmittel und Bindemittel und Lösungsmittel.

Artikel: Anleitung Parkett versiegeln

Dielen / Parkett abschleifen und versiegeln

Geschliffene DielenEine der häufigsten Renovierungsarbeiten in Altbauten ist das Abschleifen und versiegeln von Parkett bzw. Dielen. Aus gutem Grund: Kaum eine Renovierungsmaßnahme bringt solch frischen Glanz in alte Räume. Mit dem notwendigen Hintergrundwissen lässt sich diese Tätigkeit auch vom Heimwerker durchführen. Wir zeigen, wie beim Abschleifen und Versiegeln von Parkett und Dielen fachgerecht vorgegangen wird. 

Geöltes Parkett hat Naturflair

Die Ölung von Parkett bietet folgende Vorteile:

  • natürliche Holztextur tritt optisch hervor
  • Holz-Haptik beim Fühlen und Betreten des Parketts
  • das Parkett bleibt atmungsaktiv
  • Kratzer oder Beschädigungen der Ölschicht können lokal ausgebessert werden
  • geöltes Parkett ist weniger rutschig als lackiertes

Zudem sind Kratzer und kleine Dellen auf geöltem Parkett nicht so schnell sichtbar, gerade in stark genutzten Bereichen wie der Küche, dem Flur oder Wohnzimmer ist darum eine Ölung ideal.

Gewachstes Parkett ergänzt diese Vorteile laut Domke-Parkett in Berlin um eine widerstandsfähigere Oberfläche gegenüber der reinen Ölung.

Nachteil der Ölung

Wann Parkett nachölen? Je je nach Beanspruchung muss die Ölung 1-2 Mal pro Jahr erneuert werden. Wann ist das Parkett danach begehbar? 6-824 Stunden nach der Ölung ist ein Parkettboden wieder begehbar, der Boden sollte aber danach noch 3-4 Tage "geschont" werden.

Soll das Parkett geölt werden, kann zwischen zwei Arten unterschieden werden: zum einen die wohnfertige Ölung (UV-geöltes Parkett) und die Naturölung. Bei der wohnfertigen Ölung ist eine erneute Ölung des Parketts nicht vonnöten, da das Öl vom Hersteller unter starkem UV-Lichteinfall aufgetragen und getrocknet wird. Die Naturölung macht eine erneute Ölung nach Verlegen des Parketts notwendig.

Artikel: Holzböden & Parkett ölen – 3-Schritt-Anleitung

Holzböden & Parkett ölen

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Holzböden & Parkett ölen – 3-Schritt-Anleitung, Video

Das Ölen eines Parkett- oder Holzbodens kommt von der optischen Wirkung her einer Neuverlegung gleich. Die ursprüngliche Schönheit des Holzes kommt durch das Ölen wieder hervor. Voraussetzung ist eine fachmännische Vorgehensweise. Aber keine Angst - das Ölen von Parkett ist ein Kinderspiel, wenn Sie unserer 3-Schritt-Anleitung folgen.

Leserbefragung: Was bevorzugen Sie?

Wie schützen Sie Ihr Parkett bzw. Ihren Holzfußboden?

 

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 Punkt 4

Pflege des Parkettbodens

Bevor der Parkettboden entsprechend gepflegt werden kann, sollte dieser zunächst von grobem Schmutz bereinigt werden. Bei einem Staubsauger sollte aufgepasst werden, dass dieser so eingestellt ist, dass keine Kratzer im Parkett landen.

Im Handel finden sich spezielle Reinigungsprodukte, die extra für Parkettböden geeignet ist. Diese sollten auch genutzt werden, da andere, scharfe Reinigungsmittel die Oberfläche zerkratzen können. Wird der Parkettboden gesäubert, sollte dies mit einem weichen Tuch geschehen, welches wirklich nur "nebelfeucht" angefeuchtet wurde. Dies bedeutet, dass auf gar keinen Fall Wasser vom Lappen oder Wischmopp tropfen sollte.

Wie oft Parkett wischen?

Da jedes Wischen einen Teil der Schutzschicht abträgt, sollte eine feuchte Reinigung nur selten erfolgen. Wann quillt Parkett? Wenn das Wasser durch die Schutzschicht (Öl oder Lack) in die Holzschicht des Parketts eindringt und dieses quellen lässt.

Zudem sollte vorher darauf geachtet werden, dass das Pflegemittel entweder zur Versiegelung oder Ölung des Bodens passt, damit hier keine Schlieren oder Kratzer entstehen.

Mehr dazu in den Artikeln:

Artikel: Parkettpflege und Parkettreinigung

Parkettpflege

Parkettpflege

Die Holzart ihres Holfußbodens hat besondere Merkmale in Textur und Farbe. Durch die werkseitig oder manuell aufgetragene Versiegelung bzw.Öl/Wachs-Oberfläche wird ein Schutzfilm aufgetragen, der das Holz gegen Eindringen von Wasser schützt.

Je nach Beanspruchung unterliegt die Oberflächenbeandlung aller Holzfußböden einem natürlichen Verschleiß, dem mit regelmäßiger Reinigung und Pflege begegnet werden muß.

 

 

Parkett reinigen: so geht es leichter, schonender und wirksamer

parkett laminat 564Parkett gehört zu den wohl beliebtesten Fußbodenbelägen. Das liegt nicht nur an der hochwertigen Qualität und an seinem ästhetischen Aussehen, sondern auch an der behaglichen Atmosphäre, die Holz verströmt. Holz ist als nachwachsender Rohstoff besonders umweltverträglich und zeichnet sich dadurch aus, dass es robust und lange haltbar ist. Das bleibt es jedoch nicht ohne Ihr Zutun. Damit ein Parkettboden seine Ästhetik behält, braucht er sorgfältige und schonende Reinigung und Pflege. Am einfachsten funktioniert das mit speziellen Reinigungsmaschinen, aber auch mit professionellen Maschinen sollten Sie unsere Tipps zur Pflege und Reinigung unbedingt beachten.

Länger etwas vom Parkett haben

Zudem kann für die Langlebigkeit eines Parkettbodens gesorgt werden, indem zum Beispiel keine Straßen- oder Absatzschuhe auf dem Holzboden getragen werden sollten. Unter Möbel, Tische oder Stühle sollten Filzbeläge gelegt werden, um den Boden zu schonen. Zimmerpflanzen in schweren Töpfen sollten lieber auf Rollbretter gestellt werden, um keine Abdrücke im Parkett zu hinterlassen.

Punkt 5

Das Parkett abschleifen

Wann Parkett abschleifen? Um möglichst lange etwas von dem Fußboden zu haben, muss der Parkettboden in regelmäßigen Abständen abgeschliffen werden. Dieser Abstand beträgt ungefähr 10-15 Jahre, kann aber nach Parkettart und Abnutzung variieren.

Anzeichen, die eine Abschleifung erforderlich machen, sind vor allem Dellen und Kratzer, aber auch das allgemeine Abnutzungsbild. Zudem sollte sich im Vorfeld informiert werden, um welche Parkettart es sich genau handelt, da manche Arten nicht so häufig abgeschliffen werden dürfen.

Vorgehen beim Abschleifen

Alle Möbel sollten beim Aschleifen aus dem betroffenen Raum entfernt werden, zunächst wird der Parkett grob abgeschliffen, mit ebenso groben Schleifpapier, um Schmutz, Reste, etc. zu entfernen. Danach erfolgt das Abschleifen mit einer weicheren Körnung, als letzter Schritt erfolgt der sogenannte Feinschliff mit einer sehr feinen Körnung im Schleifpapier. Nach jedem Abschleifen sollte der Boden gründlich von Staub und Schmutz befreit werden, zudem muss er vollständig getrocknet sein. Danach erfolgt die Versiegelung mit Lack bzw. Öl und der Parkettboden erstrahlt in neuem Glanz.

Der Vorgang wird im Detail im folgenden Artikel erläutert:

Artikel: Anleitung Parkett abschleifen

Parkett schleifen

Parktett schleifenDas Schleifen des Holzfußbodens ist ebenso wichtig wie dessen fachgerechte Verlegung.
In diesem Kapitel wird Ihnen Schritt für Schritt erklärt, wie der verlegte Massivholzboden perfekt oberflächenbehandelt wird.
Die Angaben gelten sowohl für Parkett, als auch für Dielenfußböden.

Dielen / Parkett abschleifen und versiegeln

Geschliffene DielenEine der häufigsten Renovierungsarbeiten in Altbauten ist das Abschleifen und versiegeln von Parkett bzw. Dielen. Aus gutem Grund: Kaum eine Renovierungsmaßnahme bringt solch frischen Glanz in alte Räume. Mit dem notwendigen Hintergrundwissen lässt sich diese Tätigkeit auch vom Heimwerker durchführen. Wir zeigen, wie beim Abschleifen und Versiegeln von Parkett und Dielen fachgerecht vorgegangen wird. 

Punkt 6

Weitere Fragen zum Parkett

Verändert sich die Farbe des Parkettbodens?

Verändert sich die Farbe des Parkettbodens?

 Parkett ist ein Naturprodukt. Umwelteinflüsse und Nutzung sorgen für Abnutzung und können auch optische Veränderungen hervorrufen. 

Vor allem das Sonnenlicht zeigt Wirkung. Zum einen verändert der Einfall die Farbwirkung des Parketts im Laufe des Tages. Zum anderen verfärben sich Bereiche, die stark dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Das wird besonders deutlich, wenn eine Zeitlang ein Teppich auf dem Parkett vor dem Fenster lag. Wird dieser dann entfernt, wird die Verfärbung deutlich.

Dies gilt auch für lackierte Parkettböden.

Je nach Parkettart wird dieses durch Sonnenlicht heller oder dunkler. Eiche-, Buche- oder Ahorn-Parkett kann sich durch Sonnenlicht sogar farblich verändern. Naturbelassene Parkettböden verändern sich stärker als z. B. dunkel gebeizte Böden.

Ebenso gilt: Wenn sich die Farbe einmal verändert hat, lässt sich dies nicht mehr rückgängig machen. Es erfolgt im Laufe der Zeit aber eine Angleichung der umliegenden Flächen.

Welches Raumklima wird für Parkettböden empfohlen?

Welches Raumklima wird für Parkettböden empfohlen?

Mensch und Parkett fühlen sich bei Temperaturen zwischen 18 und 22°C mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % am wohlsten. 

Die heutzutage üblichen Heizkörper (Konvektionsheizung) sind allerdings durch die starke Luftumwälzung und deren Austrocknung tendenziell ungünstig für Holzfußböden. Darum sollte eine extra Raumluftbefeuchtung (z.B. ein Verdampfer) die Luft auf das angegebene Maß befeuchten. Auch Zimmerpflanzen und regelmäßiges Lüften regulieren die Luftfeuchte positiv.

Bei Fußbodenheizung sollte die Fußboden-Oberflächentemperatur 26-27° C nicht überschreiten. Vermeiden Sie zudem starke Schwankungen der Temperatur.

Kann man heutzutage jedes Parkett in Feuchträumen verlegen?

Kann man heutzutage jedes Parkett in Feuchträumen verlegen?

Nein. Es sollte sich stets um ein für Feuchträume geeignetes Parkett (entsprechend ausgezeichnet) handeln. Unbedingt notwendig ist dabei eine fachgerechte Verlegung und eine dauerhafte ordentliche Pflege.

Darf man jedes Parkett auf Fußbodenheizung verlegen?

Darf man jedes Parkett auf Fußbodenheizung verlegen?

Keinesfalls. Allerdings harmonieren Parkett und die Fußbodenheizung in vielen Fällen.

Es gibt aber auch Hölzer, welche die Wärme der darunter verlegten Fußbodenheizung zu sehr blockieren. Diese haben eine hohe Holzdichte. Entscheidend ist hier der sogenannte Wärmedurchlasswiderstand. Dieser sollte für das Verlegen von Parkett auf Fußbodenheizung zwischen 0,10 und 0,15 m²K/W liegen.

Manche Hölzer neigen auch zum Splittern, wenn sie über lange Zeiträume mit der Fußbodenheizung in Kontakt sind.

Eiche oder Nussbaum als Parkettholz harmonieren in der Regel gut mit einer Fußbodenheizung, Bambus, Esche oder Olivenholz tendenziell nicht. Achten Sie stets auf die Herstellerangaben auf der Parkettverpackung.

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