Bodenbelag im Wohnzimmer

Bodenbeläge Arten: Von Fliesen, Laminat, Parket, PVC, Vinyl & Co.

Sie fragen sich, welcher Bodenbelag am besten geeignet ist? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich. Wir nennen Vor- und Nachteile der Bodenbeläge-Arten und gehen auf spezifische Besonderheiten ein.

Eine kurze Frage vorag:

Fußboden: Was sind deine Favoriten?

Welchen Fußboden würdest du im Falle einer Neuverlegung in deinen Innenräumen verwenden?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Designboden (Vinyl etc.) 99 Stimmen
Fliesen. 62 Stimmen
Parkett. 62 Stimmen
Laminat. 41 Stimmen
Dielen. 35 Stimmen
Kork. 27 Stimmen
PVC. 18 Stimmen
Teppichboden. 13 Stimmen
Einzelne Teppiche. 5 Stimmen

Hier werden dir ebenfalls die einzelnen Bodenbeläge mit ihre Vor- und Nachteilen nähergebracht.

Punkt 1

1. Der Fliesenboden

Es gibt unterschiedliche Materialien, aus denen ein Fliesenboden bestehen kann. Die Preise und das Erscheinungsbild variieren stark.

1.1. Vorzüge

Die Hauptvorteile von Fliesen sind:

  • dass sie langlebig sind. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt zwischen 20 und über 100 Jahren.
  • Außerdem sind sie auch für den Nassbereich geeignet, weil sie strapazierfähig und pflegeleicht sind.
  • Darüber hinaus spielt auch die Raumgesundheit eine große Rolle.
    Fliesen sind besonders gut für Allergiker geeignet, sind hygienisch und auch schadstofffrei.
  • Fliesen gibt es in vielen Farben und Mustern.
  • Fliesen können sehr strapzierfähig sein.
  • Fliesen gibt es auch in rutschfest.
  • Zum Schluss muss auch noch erwähnt werden, dass die Fliesen ein guter Wärmespeicher sind. Sie helfen gegen die Überhitzung.

1.2. Nachteile

Die Nachteile von den Fliesen sind:

  • Dass es kein elastischer Belag ist.
    Dies bedeutet, es können Sprünge entstehen, selbst wenn nur kleine Verformungen des Untergrundes auftreten.
  • Darüber hinaus handelt es sich um einen aufwendigen Einbau, welcher zumindest im Wohnbereich von Profis oder geübten Heimwerkern durchgeführt werden muss.
  • In den Übergangszeiten und im Winter leiden Menschen mit Fliesenboden ohne Fußbodenheizung unter einem kalten Boden.
  • Fliesen sind nicht ganz billig.
    Pro Quadratmeter muss mit Kosten zwischen 50 und 110 Euro gerechnet werden. In diesem Preis sind allerdings die Steuern, der Lohn und das Material bereits inkludiert. Der Lohn beträgt ungefähr 35 Euro pro Quadratmeter. 15 bis 75 Euro pro Quadratmeter fallen für die Materialkosten sowie das Verbrauchsmaterial an.

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Punkt 2

2. Der Holzboden

Das Spektrum dieser Böden ist sehr breit. Es gibt verschiedene

  • Verlegungen,
  • Oberflächenbehandlungen und auch
  • unterschiedliche Formen.

Die verschiedenen Möglichkeiten unterscheiden sich in

  • der Lebensdauer,
  • dem Erscheinungsbild,
  • den Kosten und
  • den Materialeigenschaften

voneinander.

2.1. Vorzüge

  • Einen Vorteil stellt die Langlebigkeit dar.
    Massive Vollholzböden können ein Alter von weit über 100 Jahren erreichen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Holzbodens ist jedoch bei 20 bis 50 Jahren zu finden. Bei Mehrschichtböden kann mit einer Lebensdauer von 15 bis 30 Jahren gerechnet werden. Das hängt aber meist von der obersten Schicht ab.
  • Darüber hinaus ist der Holzboden angenehm und warm.
  • Mit einem Holzboden fällt die gesamte Raumgesundheit besser aus.
    Sollte es sich um einen gewachsten oder geölten Holzboden drehen, wird dieser feuchteregulierend und antistatistisch sein. Es ist sogar möglich, dass das Ganze ohne Lacke und Kleber schadstofffrei verlegt wird.

Ein weiterer Punkt, der für einen Holzboden spricht, ist die Ökologie.
Lokale Hölzer sind nämlich sehr nachhaltig.

2.2. Nachteile

  • Die Nachteile eines Holzbodens sind zum Beispiel in der Verformung zu finden. Die Fugen öffnen sich im Bodenbelag, wenn eine trockene Jahreszeit bevorsteht.
  • Außerdem ist kann der Boden nur sensibel gereinigt werden, darf nicht zu häufig feucht gewischt werden. Es dürfen auch nur bestimmte Reiniger benutzt werden und Flüssigkeiten am Holzboden müssen binnen kürzester Zeit entfernt werden.
  • Die Versiegelung will regelmäßig erneuert werden.
  • Je nach Nutzung ist nach einigen Jahren ein Feinschliff vonnöten.
  • Billig ist Holzboden auch nicht: Je nach Ausführung sind die Preise sehr unterschiedlich. Sollte es sich zum Beispiel um einen Vollholzboden aus Eiche handeln, kann pro Quadratmeter mit 60 bis 115 Euro gerechnet werden.

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Zu den einzelnen Holzarten

Ahorn

AhornBrinellhärte in N/mm2, circa-Werte: europäischer A. 27-30, kanadischer A. 35.

Ahorn, Berg-, Feld- und Spitzahorn

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): Bergahorn: 0,56, Spitzahorn: 0,59, Feldahorn: 0,68

Erscheinung: Alle Splintholzbäume, Bergahorn: Holz weiß bis gelblich, später nachdunkelnd, vereinzelnd dunkle Streifen und Flecken.
Spitzahorn dem Bergahorn sehr ähnlich, etwas dunkler, Feldahorn rötlichweiß bis hellbraun.

Eigenschaften: Bergahorn mäßig schwer, aber gleichmäßig dicht und fest, ziemlich elastisch, gut biegsam, gutes Stehvermögen. Spitz- und Feldahorn etwas schwerer, aber weniger biegsam und grobfaseriger.

Verwendung: Möbel, Furniere, Küchengeräte, Parkett/Diele, Musikinstrumente, Arbeitsplatten in der Küche.

Besonderheiten: Nicht witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, Holz ist sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu polieren.

 

 

Eiche

Eiche

Eiche ( Stiel-oder Sommereiche, Trauben-oder Wintereiche)

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 34-41

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,63

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, schmal und unbrauchbar, Kern gelblichbraun bis rötlichbraun. Im Radialschnitt sind die Markstrahlen als große Spiegel sichtbar.

Eigenschaften: hart, sehr fest, elastisch, schwindet wenig, sehr gutes Stehvermögen.

Verwendung: Innen- und Außenarbeiten, Möbel, Parkett/Diele, Brücken- und Wasserbau.

Besonderheiten: Kernholz sehr dauerhaft, beständig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gerbstoffhaltig, Holz verfärbt sich nach Berührung mit Eisen. Gut zu bearbeiten, gute Öberflächenbehandlung.

 

Buche (Rotbuche)

Buche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 32-34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,66

ErscheinungReifholzbaum, gelblichrot bis rötlichbraun, Markstrahlen gut sichtbar, im Radialschnitt als Spiegel, im Sehnenschnitt als feine Striche.

Eigenschaften: schwindet, reißt und arbeitet sehr stark, schwer, mittelhart, wenig elastisch, läßt sich gedämpft gut biegen.

Verwendung: Sitzmöbel, Treppen, Parkett/Diele, Sperrholz, Drechslerarbeiten, Maschinenbau, Küchenarbeitsplatten.

Besonderheiten: nicht witterungsfest, anfällig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut beizen und polieren.

 

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Brinellhärte

Mit dem so genannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 N - das entspricht der Gewichtskraft von 50 kg - 15 Sekunden lang in das Holz gedrückt und 30 Sekunden festgehalten. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.

Gemessen wird meist quer bzw. senkrecht zur Holzfaser, da die Parkettstäbe auch so verbaut werden. Bei Holzpflaster und Hirnholzboden werden die Klötze "stehend" verbaut. Die Druckfestigkeit in Faserrichtung ist höher als die Brinellhärte quer zur Faserrichtung.

Harthölzer weisen, wie der Name leicht andeutet, eine höhere Härte auf als weiche Nadelhölzer.

 

Esche

EscheBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 37-42

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,69

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint breit und gelblichweiß, Kern erst bei älteren Bäumen sichtbar bräunlich abgesetzt, Faserverlauf oft wellig.

Eigenschaften: hart, schwer, zäh und biegsam, gute Stehvermögen, schwindet wenig.

Verwendung: Feines Möbel- und Furnierholz, Sportgeräte, Werkzeuge, Drechsler- und Bildhauerarbeiten.

Besonderheiten: gering witterungsfest, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, läßt sich gut bearbeiten und oberflächenbehandeln.

 

Kirsche

Kirsche

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 29-31, amerikanisch (Black Cherry) 25

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,60

Erscheinung: Kernholzbaum, Splint rötlichweiß, Kern dunkler, oft grünstichig, stark nachdunkelnd, Jahresringe und Markstrahlen deutlich sichtbar. 

Eigenschaften: mäßig hart, mittelschwer, gutes Stehvermögen, schwindet wenig, elastisch, feinfaserig.

Verwendung: Möbelholz, Parkett, Furniere, Musikinstrumente.

Besonderheiten: wenig witterungsbeständig, anfällig gegen Pilz-und Insektenbefall, sehr gut zu bearbeiten, zu beizen und zu oberflächenbehanden.

 

Birke

BirkeBrinellhärte in N/mm2, circa-Wert: europäisch 22-27,  kanadisch (Yellow Birch) 34

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,62

Erscheinung: Splintholzbaum, Farbe gelblich bis rötlichweiß, Jahresringe sehr fein und schwer zu erkennen, im Längsschnitt unregelmäßiger, geflammter Faserverlauf, auffällige "Spiegel ".

Eigenschaften: mäßig schwer, relativ hart, zäh und ziemlich elastisch, gutes Stehvermögen, schwindet relativ wenig.

Verwendung: Möbel, Furniere, Tische und Stühle, Parkett/Diele, Drechsler- und Schnitzarbeiten.

Besonderheiten: nicht witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, sehr gut zu beizen und gute Oberflächenbehandlung möglich.

 

Kiefer

Kiefer

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20

Rohdichte (in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,52

Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz nicht beständig gegen Pilz-und Insektenbefall.Der Kern ist wesentlich beständiger.

 

Fichte

Fichte

Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12-15

Rohdichte (in g/cm³ bei 15% Holzfeuchte): 0,47

Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.

Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.

Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.

Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.

 

Holzzertifikate vorgestellt

Holz-Zertifikate

  • FSC-Siegel
    Das FSC-Siegel ist das nachhaltigste und strengste Siegel für die Waldwirtschaft, das es zurzeit gibt.
  • PEFC 
    Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung, entstanden aus einer Initiative der Holzwirtschaft. Nicht ganz so streng wie FSC.
  • Naturland
    Holzsiegel vergleichbar mit FSC für heimische Hölzer.
  • „Aus staatlichlich kontrollierter Forstwirtschaft“
    Fragwürdige Siegelqualität.
  • „Reines Plantagenholz“
    Plantagen werden auch oft dort angelegt, wo früher Urwälder standen. Fragwürdiges Siegel.

Punkt 3

3. Das Laminat

Laminat ist aus unterschiedlichen Schichten aufgebaut. Diese Schichten sind mit Druck, Hitze und Kunstharz verklebt. Holzfaserplatten oder Holzwerkstoffplatten stellen die Basis von dem Laminat dar. Über dieser Basis ist ein bedrucktes Papier und zum Schluss eine Kunststoff-Beschichtung zu finden.

3.1. Vorzüge

Die Vorteile von Laminat sind darin zu finden, dass es

  • robust,
  • pflegeleicht und
  • günstig ist.
    Die Kosten bei einem Laminatboden belaufen sich auf rund 35 Euro pro Quadratmeter. Die Verlegung kostet dabei 20 Euro pro Quadratmeter. Diese kann allerdings auch selbst ausgeführt werden. Die Materialkosten befinden sich zwischen zehn und 20 Euro pro Quadratmeter.
  • Zudem kann es einfach verlegt werden.
  • Laminat gibt es in vielen Mustern, Härtegraden und Farben.

3.2. Nachteile

  • Es kann vorkommen, dass der Boden Schadstoffe ausdünstet. Dies ist allerdings von der Oberflächenbeschichtung, dem Kleber und dem Bindemittel abhängig. Allerdings sollte beachtet werden, dass die teuren Produkte nicht automatisch die besten Produkte sind. 

Die Nachteile sind auch in der Lebensdauer und der Raumgesundheit zu finden:

  • Die Lebensdauer beträgt nämlich nur zwischen zehn und 25 Jahren.
  • Es muss auch beachtet werden, dass sich der Laminat-Boden elektrisch aufläd. Er zieht damit Staub an und wirbelt ihn auch noch auf.

Laminat kaufen: Ihre Checkliste für den Kauf

LaminatDas Verlegen von Laminat ist kein Hexenwerk und kann von jedem einigermaßen begabten Heimwerker selbst erledigt werden. Doch Laminat ist nicht gleich Laminat und jede Umgebungsbedingung in den Räumen mag ein spezielles Laminat erfordern. Wir haben eine Checkliste für den Laminatkauf zusammengestellt.

Laminat- & Parkettboden kaufen - Das ist heute möglich

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Parkett- und Laminatböden sind heute beliebter denn je. Insbesondere aufgrund der zahlreichen Innovationen in diesem Segment der Bodenbeläge stieg die Nachfrage in den vergangenen Jahren nochmals rasant. Neben modernsten Verlegesystemen, die es erlauben Parkett gleichermaßen komfortabel zu platzieren wie Laminatboden, begeistert dieser wiederum mit einer markanten Dekorvielfalt. Dieser Artikel weist auf aktuelle Möglichkeiten hin.

Vorab-Checkliste Laminat verlegen

Checkliste Laminat verlegen - bitte vorher lesen

laminatBevor Sie mit der Verlegung Ihres Laminatbodens (-> zur eigentlichen Laminat Verlegeanleitung) beginnen, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen und sich über grundlegende Punkte einige Gedanken machen.

Verlegeanleitung für Parkett und Laminat

Verlegeanleitung: Laminat und Parkett professionell verlegen

ImageGab es vor wenigen Jahren nur Laminate, die verleimt werden mussten, und die somit sehr aufwendig in der Verlegung waren, so gibt es heute auch „Klicklaminate”, die man nur noch zusammenstecken muss und die somit sehr schnell zu verlegen sind.

In diesem Anwendungsbeispiel soll gezeigt werden, wie man mit dem Bodenverlegeset Laminat oder auch Fertigparkett wirtschaftlich und professionell verleimt und verlegt. Hierzu werden die einzelnen Arbeitsgänge beschrieben und die Anwendung des Zubehörs erläutert. Klicklaminate sind analog zu verlegen, man spart sich das jeweilige Verkleben.

Punkt 4

4. Der PVC-Bodenbelag

Es gibt unterschiedliche PVC-Bodenbeläge. Allesamt haben allerdings eines gemeinsam und zwar die Tatsache, dass der Hauptbestandteil PVC ist. Polyvinylchlorid ist ein thermoplastisches Polymer, das durch Kettenpolymerisation aus dem Monomer Vinylchlorid hergestellt wird. Die PVC-Kunststoffe werden in Hart- und Weich-PVC unterteilt. Es gibt hochgepriesene Designböden, aber auch günstige Vinyl-Böden als Meterware in diesem Spektrum.

4.1. Vorzüge

  • Die Vorteile dieser Böden sind, dass es sich um einen weichen und warmen Bodenbelag handelt.
  • Außerdem ist der Bodenbelag pflegeleicht und günstig.
    Die Kosten der Verlegung belaufen sich auf ungefähr zehn Euro pro Quadratmeter. Die Materialkosten sind zwischen zehn und 30 Euro zu finden.
  • Er eignet sich auch in einem Nassbereich.
  • Darüber hinaus kann er einfach verlegt werden. Dies bedeutet, selbst Laien können ihn selbst verlegen.

4.2. Nachteile

Die Nachteile sind die

  • geringe Strapazierfähigkeit,
  • die geringe Lebensdauer sowie
  • die negativen Auswirkungen auf die Ökologie und
  • die Raumgesundheit.

PVC-Böden bestehen nämlich aus nicht nachwachsenden Rohstoffen und sind auch in der Entsorgung alles andere als umweltfreundlich. 

Wie man PVC auf Laminat verlegen kann

Wie Sie PVC Boden auf Laminat verlegen – so gehts

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Auch wenn Laminat ein relativ moderner Bodenbelag mit oftmals günstigen Eigenschaften ist, gibt es unterschiedlichste Gründe, um beispielsweise PVC als Bodenbelag bevorzugt einzusetzen. Ist bereits ein Bodenbelag aus Laminat vorhanden, müssen beim Verlegen von PVC Böden direkt auf dem Laminat bestimmte Bedingungen berücksichtigt werden.

 Punkt 5

5. Korkboden, Teppich und "Designboden"

Diese Bodenbeläge-Arten finden sich in folgendem Artikel mit Vor- und Nachteilen aufgelistet:

Fußboden Trends

Fussboden Eingang Wohnbereich

Fußboden Trends: Die besten Bodenbeläge fürs Eigenheim 2021

Innovative Neuigkeiten und Trends gibt es 2021 nicht nur im Modebereich. Schließlich machen neue Techniken, innovative Produktionsverfahren und veränderte Perspektiven vor keinem Markt halt. Selbstverständlich gilt das auch für die Welt der Bodenbeläge.

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