Gartenweg verlegenUm den Garten auch bei matschigem Wetter problemlos betreten zu können, braucht es einen robusten Pfad durch das heimische Reich. Die Anforderungen an solch einen Gartenweg sind durchaus vielfältig:

  • Er sollte zu jeder (Wetter-) Zeit unter Erhalt eines trockenen Fußes begehbar sein.
  • Die gesamte Konstruktion muss wetterfest sein.
  • Regenwasser darf den Gartenweg nicht aufweichen.
  • Wasser kann ungehindert abfließen.
  • Bei anhaltend heißer Wetterlage sollte das Betreten des Gartenweges keine Staubwolken aufwirbeln lassen.

Damit dies alles erfüllt wird, findest du hier unsere Anleitung zum Gartenweg verlegen.

Grundlegende Vorüberlegungen

Überlege dir zunächst, wie du den Gartenweg nutzen willst. Je öfter und je mehr Menschen durch den Garten gehen, umso stabiler muss der Gartenweg konstruiert werden. Das Gleiche gilt für die Art der Nutzung: Je schwerer die Lasten sind, die über den Gartenweg transportiert werden, desto sicherer muss dessen Fundament ausfallen. Wenn du also im hinteren Teil des Gartens dein Holz lagerst, sollte der Weg problemlos die gefüllten Karren verkraften.

Für das bequeme Begehen des Gartenweges lege 60 bis 75 Zentimeter Breite zugrunde. Willst du Hand-in-Hand mit deiner Partnerin durch euer Grün flanieren wollen, plane entsprechend 1,2 bis 1,5 Meter ein. Selbst ein schmaler Pfad durch Beete sollte eine Breite von 40 Zentimetern nicht unterschreiten.

Weitere Vorschläge und etwas unkonventionelle Tipps findest du hier:

Den Pfad abstecken

Nach der Festlegung der Wegeführung steckst du den Verlauf des Gartenweges mit Holzpflöcken ab. Im Anschluss wird dieses abgesteckte Terrain ausgekoffert. Dabei kannst du dich an folgenden Richtwerten orientieren: Leichte Böden brauchen eine Tiefe von sechs bis acht Zentimetern, schwerere Böden deren zehn bis zwölf. Nach getaner Arbeit verfestigst du den Boden, indem du ihn planierst oder feststampfst.

Nicht ins Wanken kommen
Als nächster Arbeitsschritt steht die Sicherstellung eines ebenen Weges an. Dazu werden die bereits eingeschlagenen Pflöcke mittels Wasserwaage und Wegeschnur auf eine einheitliche Höhe gebracht. Hierbei musst du auch eine eventuelle Neigung zum Abfluss des Regenwassers berücksichtigen.

Auf sicherem Fundament
In den ausgeschachteten Gartenweg kommt nun Schotter oder harter Bauschutt. Lege immer zunächst eine Lage und verfestige dann sorgfältig. Die Zwischenräume werden mit Sand ausgeschlemmt. Eine Videoanleitung erläutert dies im Detail: 

Schön und stabil

Für die Trittschicht des Gartenweges kannst du heutzutage auf eine Vielzahl von Materialien zur Verfügung. Hier kannst du voll auf deinen persönlichen Geschmack setzen. Berücksichtige hierbei nur ein paar grundlegende Punkte:

  • Bei stark genutzten Wegen sollten die Platten in Beton verlegt werden
  • Je stärker du den Weg beanspruchts, umso kleiner sollten die Zwischenfugen ausfallen.
  • Platten sollten aus frostfestem Material bestehen
  1. Zusatztipp 1: Bei umfangreicheren Wegeprojekten empfiehlt sich der Einsatz eines kleinen Gabelstaplers zum Transport der Wegeplatten. 
  2. Zusatztipp 2: Einen sehr ansprechenden Effekt erzielst du, wenn du im Weg hin und wieder eine Platte weglässt und in diesen Zwischenräumen etwas Schönes (Blumen, Bodendecker ...) anpflanzt.

Welches Material würdest du für deinen Gartenweg bevorzugen?

 

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Die bisherigen Stimmen:

Pflastersteine 4 Stimmen
Kies oder Split 3 Stimmen
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Holz 1 Stimme
Naturstein 1 Stimme
Ziegel 0 Stimmen
Beton bzw. Kunststein 0 Stimmen
Bruchstein 0 Stimmen
Reine Erde 0 Stimmen
Recyceltes Material 0 Stimmen
Gras 0 Stimmen
Anderes 0 Stimmen

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