Fenster Altbausanierung

Fenster & Altbausanierung: Was zu beachten ist, wenn am Altbau Fenster ersetzt werden müssen?

Neben anderen architektonischen Details sind es schmucke alte Fenster, die dem Altbau Charme und Charakter verleihen. Fenster, wie sie heute nicht mehr hergestellt werden; es sei denn es geht um nachempfundene Ersatzfenster für eben diese Altbauten.

Aber die Zeit schreitet voran und andere Anforderungen werden an Fenster gestellt - allen voran die der Wärmedämmung. Es geht also darum, Heizkosten zu sparen und Emissionen zurückzufahren durch den sorgsamen Ersatz alter Fenster durch technisch überlegene neue Fenster, die jedoch die geschätzte Optik nicht zerstören, sondern das Bild erhalten. Um so mehr, wenn es sich um denkmalgeschützte Anwesen handelt und Vorschriften des Denkmalschutzes hinzukommen, um das Originalaussehen zu konservieren.

Überblick über den Austausch von Fenstern im Altbau ► Anforderungen (U-Wert & Co.) ► Fenster-Modelle ► Kosten ► Zuschussstellen ► Verdunkelungsmöglichkeiten ► Video-Tipps

Punkt 1

1. Was gehört alles zu den Fenstern eines Altbaus?

Was für Fenster im Altbau? Was ist “Altbaustil”? Wenn wir 'Altbaufenster' hören, sollten wir nicht nur an Sprossenfenster in Einfachverglasung oder gar mit mittelalterlichen Butzenscheiben denken. Der Begriff ist viel weiter gesteckt, beeinhaltet er doch sämtliche, wirklich sämtliche Fenster, die vor 1995 verbaut wurden. Richtig gelesen. Also sogar Isolierfenster jener Zeit, die auch schon zwei Scheiben hintereinander hatten, gelten jetzt als veraltert und erneuerungswürdig.

Das wird freilich nicht durch die Ästhetik bestimmt, sondern durch veränderte Vorschriften über die Energieeinsparung, die immer strenger werden. Diese Vorschriften setzten neue Standards für die Fensterherstellung durch die Wärmeschutzverordnung von 1995, daher gilt dieses Jahr als Meilenstein.

Zum Vergleich: alte Fenster mit Einfachverglasung lassen zwischen viermal und zehnmal so viel Energieverlust zu wie ein Wärmedämmglas nach neuester Technologie durchlassen würde. Die alten Isolierglasfenster vor 1995, also mit Doppelscheiben, liegen immer noch bei dreimal höherem Energieverlust im Vergleich zu neuesten Wärmedämmfenstern.

Kommt hinzu, dass wirklich alte Einfachglasfenster schlecht schließende Holzrahmen verwenden, ohne Dichtungsleisten und nur mit Fensterkitt zwischen Scheibe und Holz.

Der Vorteil unterdessen lag darin, dass gesprungene oder zerstörte Fensterscheiben leicht in Eigenregie ersetzt werden konnten von einem handwerklich begabten Besitzer. Dazu brauchte es nur Ersatzglas, einen Glasschneider und Fensterkitt.

Moderne Mehrfachscheiben haben eine Gasfüllung für Isolierzwecke zwischen den Scheiben, was ein Eigenreparaturversuch nicht wiederherstellen kann. Hier gibt es bei Schäden keine Alternative zum Fensterbauer.

Punkt 2

2. Was ist Altbaustil?

Was nun die Optik angeht; der Altbaustil lässt sich meist beschreiben als Sprossenfenster in beliebiger Aufteilung von Sprossen, also Zwischenstege zwischen kleinformatigen Scheiben. Die Aufteilung in Fensterflügel ist ein Teil dieser Einteilung von Fensterfeldern, die zu einem größeren Verbund zusammengesetzt werden, meist spiegelbildlich auf zwei Hälften, wozu noch je nach Fensterausschnitt (starre oder zu öffnende) Oberlichter und Rundbogenfüllungen hinzukommen können.

In der günstigsten und auch laienhaftesten Form versuchen Heimbesitzer, ihren Fenstern ein gemütliches 'altertümliches' Aussehen zu geben, indem sie ihnen Faux-Sprossen aufkleben, wo eigentlich großformatige Scheiben aus einem Stück sind. Der hochwertige Ersatz für Altbaufenster, der die Optik zu erhalten versucht, hat eine echte Sprosseneinteilung wie die Vorbilder, verzichtet aber nicht auf mehrscheibigen Aufbau, moderne Dichtungen und auch andere Materialien als Holz für die Rahmen.

Der Rahmen und die Flügelstreben können durchaus weiter wie Holz aussehen, während es sich um Kunststoff-, besser Aluminium-Holz-Kombinationsprofile handelt, deren Kammern mit Dämmstoffen ausgefüllt wurden.

Punkt 3

3. Kosten für neue Fenster im Altbau

Handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Haus, wird der Denkmalschutz sich die Ersatzfenster anschauen wollen, um zu ermessen, ob sie geeignet sind, die ursprüngliche Optik zu erhalten. Pläne zur Sanierung der Fenster legt man daher besser im Vorfeld vor, statt sich hinterher zu ärgern, wenn bereits bestellte und eingebaute neue Fenster als unzulässige Beeinträchtigung eines Denkmalcharakters beanstandet und wieder entfernt werden müssten. Auf diesen Kosten würdest du sitzenbleiben.

Was kosten neue Fenster im Altbau? Es muss klar sein, dass die doppelte Anforderung nach originaler Anmutung und aktuelle Wärmedämmung keine preiswerten Fenster erwarten lässt, sondern eher auf Maß gebaute Einzelanfertigungen mit hochwertigen technischen Einzelheiten.

Je älter der Altbau, desto weniger wird man auf Normmaße stoßen, die mit Fenstern aus dem Verkaufsraum eines Herstellers wie www.ac-fenster24.de gefüllt werden können.

Einzelanfertigung nach Maß aber ist teuer. Damit die Wärmedämmung zudem nicht beeinträchtigt wird durch Verarbeitungsfehler, ist ein Einbau durch jemand anderen als eine Fachfirma nicht zu empfehlen. Der neueste technische Stand geht von Dreifachverglasung aus, mindestens jedoch von Zweifachverglasung.

Ein solches Fenster kostet etwa 300 Euro bei einem Quadratmeter Fensterfläche und nochmals ein Drittel an Einbaukosten.

Materialtechnisch ist Kunststoff die Einstiegsklasse, Holz die Mittelklasse und Holz-Aluminium-Verbund die Oberglasse im Fensterbau. Nach oben sind natürlich für die Kosten kaum Grenzen besetzt, wenn Extras und Exklusivität hinzukommen.

Kurzumfrage: Welches Rahmenmaterial bevorzugen Sie beim Fenster?

Was ist Ihr Favorit?

 

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Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓

Die bisherigen Stimmen:

Kunststoffrahmen 272 Stimmen
Holzrahmen 81 Stimmen
Metallrahmen (z. B. Aluminium) 70 Stimmen
Anderes Material 7 Stimmen

Es ist auch möglich, originale Fensterrahmen mit neuen Glaseinsätzen wiederzuverwenden.

Punkt 4

4. Welche Zuschussmöglichkeiten gibt es für den Fensteraustausch am Altbau?

Den Austausch von Fenstern am Altbau kann man sich sowohl über die Förderung von Wärmedämmungsmaßnahmen als auch von Förderungsprogrammen des Denkmalschutzes bezuschussen lassen.

Es gibt jedoch regionale Komponenten bei der Kalkulation, da es sich um Programme von Landesbehörden handeln kann, wie Landesdenkmalämter welche sind, und nicht solche des Bundes. Förderungen können schon über die unteren Denkmalschutzbehörden auf Kreisebene bewilligt werden. Dort wären auch Erkundigungen einzuholen, ob in deinem Bundesland aktuelle Förderungsmöglichkeiten bestehen.

Welchen Zuschuss gibt es bei neuen Fenstern für den Altbau?

  • Das Bundesamt für Wirtschaft fördert mit seiner Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) Fensteraustausch im Altbau mit 20 % Kostenzuschuss.
  • Daneben gibt es den Kredit 262 der Kreditanstalt für Wiederaufbau, der über jede Bank beantragt werden kann. Zweiglasfenster würden hier jedoch unterhalb der Anforderungsschwelle liegen, es kämen nur Dreifachglasfenster in Betracht.

Zusatztipp:

  • Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist eine private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland, die seit 1985 Sanierungsmaßnahmen an Denkmälern unterstützt. Für ein denkmalgeschütztes Haus könnte die Stiftung in Frage kommen. Fragen kostet nichts.

Beitrag: Bauförderung bei Hausbau und Renovierung

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Bauförderung Hausbau: Übersicht bundesweite und regionale Fördermöglichkeiten

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Die Bauförderung ist stark dezentralisiert - auf den Bauherren mag so manche (positive!) Überraschung warten, wenn er alle Programme ermittelt.

Punkt 5

5. Welchen U-Wert müssen Altbaufenster mit der Sanierung erzielen?

Achtung, jetzt wird es technisch-physikalisch. Der U-Wert bezeichnet den Grad des Wärmeverlustes durch ein Bauteil, er wird auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt und gibt die Wärmemenge an, die über 1 Quadratmeter Fläche des Bauteils bei einem Unterschied der Temperatur in Höhe von 1 Kelvin durch dieses Bauteil (verloren) geht.

Die Anteile daran setzen sich zusammen aus 33 % für Durchdringung durch Glas und Gasfüllung im Scheibenzwischenraum (so vorhanden) sowie Konvektion, der Strömung innerhalb des Scheibenzwischenraums einerseits, und 67 % für die Wärmeabstrahlung via langwelligem Infrarot von den Glasoberflächen.

Letztere kann massiv verkleinert werden durch Anbringen einer hauchdünnen Wärmedämmbeschichtung aus unsichtbarer Metallbedampfung auf der Innenseite des Glases - auf 7 %.

Je höher der Wärmedurchgangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmung.

Altbaufenster mit Einfachglas besaßen etwa 2,5 W/m2K und mehr als U-Wert, Kastenfenster mit Luftpolster zwischen ihren Flügeln kamen auf 1,6 bis 1,8. Fenster aus den Siebziger Jahren bis 1995 boten um die 2,0 auf, Fenster seit 1995 schon 1,4 bis 1,6.

 Durchschnittliche U-Werte von Fenstern in der Historie

Fenstertyp Verbaut Ø-U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient
Einfachglas bis 1980 knapp 5
Verbund-/Kastenfenster bis 1980 ca. 2,5
Unbeschichtetes Isolierglas 1980-1995 ca. 2,7
Zweischeiben-Wärmedämmglas 1995-2010 ca. 1,5
Dreischeiben-Wärmedämmglas seit 2005 ca. 1,1
Teuer: schmale Holzrahmen mit aufgeklebten Dämmstoffen und Alu-Verschalungen heute 0,7-0,8
Noch ein Vergleich: In den letzten 50 Jahren wurde der U-Wert auf rund ein Viertel gesenkt. In vielen Fällen amortisierensich neue Fenster darum bereits nach wenigen Jahren.

Aktuelle dreischeibige Fenster erreichen 0,6 bis 0,7 im U-Wert. Ein Fensteraustausch, der U-Werte von weniger als 0,95 erzielt, kann mit bis zu 10 % der Kosten gefördert werden.

Welcher U-Wert muss bei Fenstern für den Altbau eingehalten werden? Das Gebäudeenergiegesetz GEG fordert für Sanierungsmaßnahmen an den Fenstern generell einen Wert besser als Uw = 1,3 W/m2K im Ergebnis, schließt aber denkmalgeschützte Häuser davon aus.

GEG-Anforderungen an Fenster

Gesetzliche Vorschriften für Fenster

Seit dem 1. November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020). Für alle Renovierungen und Sanierungen seit dem 1.11.2020 (Sanierungsstart) müssen die Mindestanforderungen des GEG erfüllt werden. Vorher galt die Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014). Die Mindestanforderungen an Fenster sind in beiden Gesetzen gleich. Sie lauten:

  • Der höchstzulässige U-Wert der Verglasung (Ug-Wert) liegt laut EnEV 2014 bei 1,1 W/(m2K). Ausnahmen gelten z. B., wenn aus technischen Gründen kein dickeres Glas verbaut werden kann.
  • Werden Fenster komplett getauscht, so liegt der Uw-Wert wie im Neubau bei 1,3 W/(m2K).
  • Für neue Dachfenster darf der U-Wert maximal 1,4 (W/m²K) betragen.

Wichtig: Diese Mindestanforderungen genügen vielen Förderprogrammen nicht. In der Regel werden Fenster nur mit einem maximalen U-Wert von 0,95 W/m²K (Dachfenster 1,0 W/m²K) gefördert.

Weitere Fachbegriffe zum Fenster

Der U-Wert

Wie gut ein Fenster die Wärme im Haus hält, erkennt man am Wärmedurchgangskoeffizient, dem U-Wert des Fensters. Der U-Wert beim Fenster gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturgefälle von einem Grad Kelvin zwischen Außenwelt und Innenraum durch einen Quadratmeter Fensterfläche verloren geht.

Der Wärmeverlust wird dabei in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) angegeben.

Je geringer der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters.

Für Fenster gibt es einige sinnvolle Erweiterungen bzw. Ergänzungen bezüglich des herkömmlichen U-Werts. Angegeben sind die europäischen Bezeichnungen:

  • Der Ug–Wert (g für engl. glazing: Glas) ist eine für die Verglasung von Fenstern abgewandelte Variante des U-Werts. Hier wird, anstatt der ursprünglichen Temperaturdifferenz von einem Grad Kelvin, 15 Grad Kelvin veranschlagt.
  • Der Uf–Wert (f für engl. frame: Rahmen) ist gibt Auskunft über die Wärmedämmgrad bzw. Wärmedämmeigenschaften des Fensterrahmens bzw. des Rahmenmaterials
  • Der Uw–Wert (w für engl. window: Fenster) ist eine Kombination aus dem Ug –Wert und dem Uf –Wert. Er informiert über die Wärmedämmeigenschaften des gesamten Fensters und bietet somit einen schnellen Überblick.

 Durchschnittliche U-Werte von Fenstern in der Historie

Fenstertyp Verbaut Ø-U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient
Einfachglas bis 1980 knapp 5
Verbund-/Kastenfenster bis 1980 ca. 2,5
Unbeschichtetes Isolierglas 1980-1995 ca. 2,7
Zweischeiben-Wärmedämmglas 1995-2010 ca. 1,5
Dreischeiben-Wärmedämmglas seit 2005 ca. 1,1
Teuer: schmale Holzrahmen mit aufgeklebten Dämmstoffen und Alu-Verschalungen heute 0,7-0,8
Noch ein Vergleich: In den letzten 50 Jahren wurde der U-Wert auf rund ein Viertel gesenkt. In vielen Fällen amortisierensich neue Fenster darum bereits nach wenigen Jahren.

G-Wert

Der g–Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt Auskunft darüber welcher Anteil der von den Sonnenstrahlen, bzw. des Lichts transportierten Energie die Scheibe wirklich passiert und welcher Anteil von ihr reflektiert oder absorbiert wird.

Ein g –Wert von 0,70 würde z. B. bedeuten, dass 70 % der Energie im Innenraum angelangt.

Je niedriger der G-Wert, desto weniger Wärme dringt durch die Sonneneinstrahlung ins Haus.

In warmen bis heißen Perioden ist also ein niedriger Wert vorteilhaft um die Kühle im Haus zu bewahren, wohingegen in den Heizperioden ein hoher Wert ideal ist und sich für den Eigentümer erfreulich auf die Heizkosten auswirkt.

Lichtdurchlässigkeit – Lichttransmissionsgrad

Die Lichtdurchlässigkeit wird in Prozent angegeben, wobei 100 % für vollkommene Lichtdurchlässigkeit stehen würde und 0 % für völlige Schwärze. Der Fachbegriff lautet Lichttransmissiongrad. In der Berechnung wird nur das für das menschliche Auge sichtbare Licht mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 780 Nanometern (nm) berücksichtigt.

Eine hohe Lichtdurchlässigkeit ist für Raum- und Wohnklima wünschenswert.

Isolierglas hat in der Regel eine Lichtdurchlässigkeit von etwas über 80 %, Wärmeschutzisolierglas liegt bei um die 75-80 %. Sonnenschutzgläser haben eine Lichtdurchlässigkeit von 50 bis 70 Prozent, bieten in der Regel aber keinen Blendschutz.

Heutzutage gibt es Verglasungen, die entweder automatisch je nach Lichteinstrahlung oder elektronisch gesteuert den Grad der Lichtdurchlässigkeit verändern


Punkt 6

6. Womit kann am Altbau ein Fenster verdunkelt werden?

An vielen Altbaufassaden ist es nicht möglich, Rollläden anzubringen. Es besteht kein Platz für Rollladenkästen und ein Aufsatzmontage ist entweder ästhetisch verpönt oder würde einem Denkmalschutz zuwiderlaufen. Wie also den Raum dahinter verdunkeln?

Fensterverdunklung Altbau: was bietet sich an? Ein innenliegender Sonnenschutz aus dichtem Stoff, ein Vorhang, Jalousien, Rollos etc würde zwar Lichteinfall blockieren, die Wärme aber in den Raum lassen und diesen aufheizen. In diesem Fall ist es eine gute Idee, eine Innenbeschichtung mit Metall oder Oxid für die neuen Fenster zu ordern (Aufpreis etwa 50 Euro pro Fenster), denn diese bewirkt, dass Wärme reflektiert und die Raumaufheizung minimalisiert wird.

Die Durchleitung von Wärmestrahlung wird mit einem G-Wert gemessen, der bei unbeschichtetem Zweifachglas 0,55 und bei Dreifachglas 0,85 beträgt. Eine Beschichtung senkt den G-Wert auf weniger als 0,25 - was bedeutet, dass nur noch 25 % der Sonnenstrahlungswärme durchkommt. Innenbeschichtung des Glases verbunden mit einem Tuchbehang oder Rollo hinter dem Fenster bilden so ein gutes Team für die Fensterverdunkelung.

Vielleicht erlaubt die Optik des Hauses (und sein Denkmalschutz) die Verwendung von klassischen Klappläden vor den Fenstern, die lassen die Sonnenstrahlen gar nicht erst auf die Scheibe.

Siehe auch:

Beitrag: Zimmerverdunklung und Sichtschutz im Vergleich

Zimmerverdunklung: Plissee, Rollos, Jalousien und Co. im Vergleich

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Alle Möglichkeiten vorgestellt ► Vorteile & Nachteile ► Welcher Sichtschutz braucht kein Bohren? ► Vorhänge ► Schiebegardinen ► Plissee ► Lamellenvorhang ► Sichtschutzfolie ► Rollo ► Doppelrollo ► Jalousien ► Milchglas ► Sichtschutz von außen

Punkt 7

7. Neue Fenster im Altbau: Was ist noch zu beachten?

7.1. Video mit vielen grundlegenden Tipps

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7.2. Schimmel-Gefahr durch neue Fenster im Altbau

Länge: 30 Minuten

Video: Einbau eines Fensters im Altbau

Länge: 6 Minuten

Video: Kalkulation – Wann lohnt sich der Austausch der Fenster im Altbau?

Länge: 6 Minuten

Punkt 8

8. Fazit

Das Thema Fenstersanierung am Altbau kennt viele Stolperdrähte und Besonderheiten, die Kosten könnten abschreckend wirken. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass mit neuen und geschmackvoll passenden Fenstern mit neuzeitlichen Wärmedämmwerten der Hauswert insgesamt steigt und nach Jahren der Heizungsenergie-Einsparung eine Amortisierung der Kosten zu erwarten ist, in Abhängigkeit von der Qualität der Heizungsanlage.

Hast du etwas an diesem Beitrag nicht verstanden oder zu ergänzen bzw. zu korrigieren?

Jeder kleine Hinweis/Frage bringt uns weiter und wird in den Text eingearbeitet.

 

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Punkt 9

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