Eigenschaften und Verwendung von Kiefer (Foehre): Alles, was Du wissen musst

Kiefer ist ein wahrer Alleskönner unter den Hölzern und findet in vielen Bereichen Verwendung. In diesem Artikel erfährst Du alles Wissenswerte rund um das Thema Kiefer: von den unterschiedlichen Arten über die Verarbeitung bis hin zur Pflege und Haltbarkeit. Wir gehen dabei auf alle relevanten Fragen ein und präsentieren Dir die wunderbare Welt der Kiefer in all ihren Facetten.

Kiefer mit charakteristischen Zapfen
Kiefer mit charakteristischen Zapfen

Inhalt: Kiefer  Eigenschaften und Verwendung

Kiefer kurz zusammengefasst

  • Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 19-20
  • Rohdichte(in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte) :0,52

  • Erscheinung:  Kernholzbaum, Splint gelblichweiß, Kern ist dunkler und dunkelt stark nach. Spätholz gegen Frühholz deutlich abgegrenzt. Kleine Harzgänge erscheinen im Längsschnitt als feine Streifen.

  • Eigenschaften: mäßig hart, elastisch und sehr fest, mäßig leicht, gutes Stehvermögen, schwindet sehr wenig.

  • Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, Möbelholz, Fußböden, Sperrholz, Furniere.

  • Besonderheiten: Muß vor dem Beizen entharzt werden. Splintholz, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall. Der Kern ist wesentlich beständiger.

Fachbegriffe zu Holz und Holzwuchs

Fachbegriffe zu Holz und Holzwuchs

  • Biegefestigkeit
    Die Biegefestigkeit, auch Tragfestigkeit genannt, ist der Widerstand gegen das Durchbiegen. Sie wird positiv beeinflußt durch eine hohe Rohdichte und eine geringe Holzfeuchtigkeit. Äste und Windrisse verringern die Biegefestigkeit.
  • Brinellhärte
    Mit dem sogenannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 Newton 15 Sekunden lang in das (ebene und glatte) zu testende Holz gedrückt. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.
  • Dichte 
    Unter Dichte versteht man das Verhältnis der Masse ( die Stoffmenge) zum Volumen ohne Poren und Zellhohlräume. Sie wird gemessen in g/cm³. Da die Holzmasse bei allen Holzarten aus den gleichen Grundstoffen besteht, ist der Wert der Dichte folgerichtig bei allen Holzarten gleich und beträgt 1,56 g/cm³.
  • Druckfestigkeit
    Die Druckfestigkeit ist ein Maß für den Widerstand des Holzes gegen Zerdrücken und Zerpressen des Holzgefüges. In Richtung der Faser ist die Druckfestigkeit wesentlich höher als quer zur Faser.
    Je höher die Rohdichte einer Holzart, desto höher auch die Druckfestigkeit.
  • Echtholz
    Echtholz ist juristisch ein umstrittener Begriff – nicht überall, wo Echtholz draufsteht, ist auch massives Holz drin. Auch Leimholz oder Paneele firmieren unter Echtholz. Also nicht mit „Massivholz“ verwechseln.
  • Elastizität Holz
    Ein Stück Holz ist elastisch, wenn es nach Beendigung eines Biegevorgangs wieder zurück federt und in seine ursprüngliche Form zurückgeht. Elastische Hölzer sind z. B.Esche, Lärche, Eukalyptus.
  • Frühholz
    Als Frühholz werden die Holzzellen genannt, die im Frühjahr und im Sommer gebildet werden. Zusammen mit dem Spätholz bilden sie die Jahresringe. 
  • Fladerung
    Parabelförmige Anordnung der Jahresringe, wie sie nur beim Sehnenschnitt sichtbar werden.
  • Harzgänge
    Hohlräume im Holz, die von harzbildenden Zellen umgeben sind, in der Regel bei Nadelbäumen wie Fichte, Kiefer und Lärche.
  • Jahresring
    Frühholz und Spätholz zusammen bezeichnet man als Jahresring.
  • Kernholz
    Holz, was verkernt ist, d. h. nur noch im geringen Maße zur Ernährung des Baumes dient, sich jedoch farblich deutlich vom Splintholz absetzt.
  • Kernholzbaum
    Besitzt Splint- und Kernholz, die sich deutlich voneinander unterscheiden, z. B. Kiefer, Lärche, Nussbaum, Eiche.
  • Kernreifholzbaum
    Besitzt Kern-, Reif- und Splintholz, z. B. die Ulme.
  • Knickfestigkeit
    Unter Knickfestigkeit versteht man den Widerstand des Holzes gegen Zerknickung. Die Knickgefahr nimmt bei gleichbleibenden Querschnitt mit zunehmender Länge zu.
  • Markstrahlen
    In der Regel, vom Mark ausgehende, quer zur Faserrichtung laufende Speicherzellen, die der Speicherung von Aufbaustoffen in allen Holzteilen des Baumes dienen.
  • Radialschnitt
    Längsschnitt durch die Stammmitte. Die Jahresringe erscheinen als parallele Streifen. Die Markstrahlen sind bei einigen Holzarten als glänzende Flächen quer zu den Jahresringen sichtbar. (siehe auch: Spiegel)
  • Rohdichte
    Unter Rohdichte versteht man das Verhältnis der Masse ( die Stoffmenge) zum Volumen inklusive Poren und Zellhohlräume. Sie wird gemessen in g/cm³ und maßgeblich vom Wassergehalt des Holzes beeinflusst. Je höher der Wassergehalt, desto höher ist auch die Rohdichte.
  • Schubfestigkeit
    Unter Schub- und Scherfestigkeit versteht man den Widerstand gegen die Verschiebung der Holzfasern in Längs-und Querrichtung.
  • Spätholz
    Als Spätholz werden die Holzzellen genannt, die im Spätsommer und im Herbst gebildet werden. Zusammen mit dem Frühholz bilden sie die Jahresringe.
  • Splintholz
    Die äußeren Jahresringe eines Baumes, die der Saftführung des Baumes dienen.
  • Splintholzbaum
    Besitzt nur Splintholz, z. B. Erle, Weißbuche, Spitzahorn, Birke.
  • Reifholz
    Holz, was verkernt ist, d. h. nur noch im geringen Maße zur Ernährung des Baumes dient, sich jedoch farblich nicht vom Splintholz absetzt.
  • Reifholzbaum
    Baum, der einen Kern besitzt, sich farblich jedoch nicht vom Splintholz unterscheidet, z. B. Birnbaum, Fichte, Linde, Tanne.
  • Sehnenschnitt
    Längsschnitt durch den Stamm, jedoch nicht durch die Mitte des Stammes (Radialschnitt). Jahresringe erscheinen als typische Fladerung.
  • Spaltfestigkeit
    Die Spaltfestigkeit ist der Widerstand des Holzes gegen das Eindringen eines keilförmigen Gegenstandes in Längsrichtung.
  • Spiegel
    Die Markstrahlen sind bei einigen Holzarten im Radialschnitt als blanke, glänzende Flächen, quer zu den Jahresringen sichtbar. Die Flächen nennt man auch Spiegel.
  • Torsionsfestigkeit
    Unter Torsionsfestigkeit, auch Verdrehungsfestigkeit genannt, versteht man  den Widerstand des Holzes gegen Verdrehen und Abdrehen um die Längsachse.
  • Verblauung
    Durch den Bläuepilz verursachte Verblauung des Holzes, sowohl Nadel- als auch Laubbäume, jedoch vorzugsweise Kiefernsplint. Das Holz ist in seiner Festigkeit nicht beeinflusst.
  • Wechseldrehwuchs
    Kommt in der Regel bei tropischen und subtropischen Holzarten vor. Die Zellen dieser Holzarten wechseln periodisch nach ein paar cm Dickenwachstum den Drehsinn. Dadurch entsteht im Radialschnitt eine typische, durch unterschiedliche Helligkeit hervorgerufene Streifigkeit.
  • Wimmerwuchs
    Ist ein Wuchsfehler, den man an der welligen, konzentrischen Form der Jahresringe erkennt. Dieses Holz ist ein begehrtes Möbelholz (z. B. Vogelaugenahorn, Riegelesche).
  • Zugfestigkeit
    Bei der Zugfestigkeit unterscheidet man die Quer- und Längszugfestigkeit. Dabei ist bei allen Holzarten die Längszugfestigkeit, d. h. längs zur Faser wesentlich größer.
    Die Querzugfestigkeit, d. h. quer zur Faser, beträgt weniger als 10 % der Längszugfestigkeit.

1. Eigenschaften von Kiefer: Was kennzeichnet Kiefer?

Kiefer, auch bekannt als Föhre oder Pinus, ist ein Nadelholz und gehört zur Familie der Kieferngewächse. Die Kiefer ist besonders für ihre Robustheit, Langlebigkeit und ihre Vielseitigkeit bekannt. Hier sind einige der wichtigsten Eigenschaften von Kiefer im Überblick:

  • Kiefer ist ein leichtes bis mittelschweres Holz, wodurch es sich gut bearbeiten lässt.
  • Es hat eine gleichmäßige, feine Maserung, die sich gut für die Verarbeitung eignet.
  • Kiefer ist ein harzreiches Holz, was ihm eine natürliche Resistenz gegen Schädlinge und Pilze verleiht.
  • Es ist ein schnellwachsendes Holz, was es ökologisch, nachhaltig und wirtschaftlich attraktiv macht.
  • Kiefer hat eine hohe Festigkeit und Elastizität, was es stabil und belastbar macht.

2. Welche Formen/Arten von Kiefer gibt es und was sind ihre spezifischen Eigenschaften?

Es gibt rund 120 verschiedene Kiefernarten, die sich in Aussehen, Größe und Eigenschaften unterscheiden. Einige der bekanntesten Kiefernarten sind:

2.1. Waldkiefer (Pinus sylvestris)

Die Waldkiefer ist die am häufigsten vorkommende Kiefer in Europa und Asien. Sie ist besonders für ihre gerade Wuchsform und ihre rötlich-braune Rinde bekannt. Das Holz der Waldkiefer hat eine mittlere Dichte und Festigkeit, wodurch es vielseitig einsetzbar ist.

2.2. Weißkiefer (Pinus strobus)

Die Weißkiefer ist in Nordamerika beheimatet und zeichnet sich durch ihre hellen, weißlichen Farbtöne aus. Sie hat eine feine Maserung und ist leichter und weicher als die Waldkiefer. Weißkiefer eignet sich gut für Möbel und Innenverkleidungen.

So entfaltet sich eine freistehende Kiefer

2.3. Schwarzkiefer (Pinus nigra)

Die Schwarzkiefer kommt hauptsächlich im Mittelmeerraum vor und hat eine dunkle, fast schwarze Rinde. Ihr Holz ist schwerer und härter als das der Waldkiefer, wodurch es sich gut für den Außenbereich und den Bau von tragenden Strukturen eignet.

2.4. Gelbkiefer (Pinus ponderosa)

Die Gelbkiefer ist eine nordamerikanische Kiefernart, die sich durch ihre gelblich-braune Farbe und ihre grobe Maserung auszeichnet. Sie ist härter als die Weißkiefer, aber leichter als die Schwarzkiefer und eignet sich daher gut für den Bau von Möbeln und Türen.

3. Was stellt man aus Kiefer her?

Kiefer ist ein vielseitig einsetzbares Holz, das in vielen Bereichen Verwendung findet. Hier sind einige der häufigsten Anwendungen von Kiefer:

  • Bauwesen: Kiefer wird oft als Konstruktionsholz verwendet, zum Beispiel für Dachstühle, Balken oder im Innenausbau. Aufgrund ihrer Stabilität und Festigkeit eignen sich bestimmte Kiefernarten auch für den Bau von tragenden Strukturen.
  • Möbelbau: Kiefer ist ein beliebtes Material für Möbel wie Schränke, Regale, Tische oder Stühle. Es lässt sich gut verarbeiten und hat eine ansprechende Optik.
  • Holzverkleidungen: Kiefer wird häufig für Wand- und Deckenverkleidungen im Innenbereich verwendet. Die helle Farbe und feine Maserung verleihen Räumen eine warme, gemütliche Atmosphäre.
  • Bodenbeläge: Kiefernholz eignet sich auch gut als Parkett- oder Dielenboden. Es ist relativ weich und bietet eine angenehme Haptik.
  • Schreinerei: Aufgrund der guten Bearbeitbarkeit von Kiefer eignet es sich auch für filigrane Holzarbeiten, wie zum Beispiel Fenster- und Türrahmen.
  • Paletten und Verpackungen: Kiefer ist ein günstiges und leichtes Material, das sich gut für die Herstellung von Paletten und Verpackungen eignet.
  • Schnitzen: Kiefernholz lässt sich gut schnitzen und eignet sich daher für künstlerische und handwerkliche Arbeiten.

3.1. Leserumfrage zur Verwendung von Kiefer

Wofür ist Kiefer deiner Meinung nach besonders gut geeignet?

 

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Saunabank aus Kiefer

4. Was ist das Besondere an Kiefer?

Kiefer hat einige Besonderheiten, die es von anderen Hölzern unterscheiden:

  • Ökologische Nachhaltigkeit: Da Kiefer ein schnellwachsendes Holz ist, kann es in kurzer Zeit nachhaltig nachproduziert werden. Dies macht es zu einer umweltfreundlichen Alternative zu anderen Hölzern, die langsamer wachsen.
  • Harzreichtum: Kiefer ist ein harzreiches Holz, was ihm eine natürliche Resistenz gegen Schädlinge und Pilze verleiht. Das Harz kann zudem weiterverarbeitet werden, zum Beispiel zu Terpentin oder Kolophonium.
  • Vielseitigkeit: Kiefer ist ein sehr vielseitiges Holz, das sich für eine Vielzahl von Anwendungen eignet, von Bauholz über Möbel bis hin zu filigranen Holzarbeiten.
  • Gute Bearbeitbarkeit: Kiefer lässt sich gut mit Maschinen oder von Hand bearbeiten und eignet sich daher auch für Hobby-Heimwerker und Künstler.

5. Wie ist Kiefer zu bearbeiten?

Kiefer ist ein vergleichsweise weiches Holz und lässt sich gut bearbeiten. Hier sind einige Tipps für die Verarbeitung von Kiefer:

  • Sägen: Kiefer lässt sich mit einer Handsäge oder einer elektrischen Säge problemlos sägen. Achte darauf, dass das Sägeblatt scharf ist, um saubere Schnitte zu erzielen.
  • Hobeln: Beim Hobeln von Kiefer ist es wichtig, das Holz gegen die Faserrichtung zu bearbeiten, um ein Ausreißen der Fasern zu vermeiden.
  • Schleifen: Kiefer lässt sich gut schleifen. Beginne mit einer groben Körnung und arbeite Dich dann zu feineren Körnungen vor, um eine glatte Oberfläche zu erzielen. Achte darauf, in Faserrichtung zu schleifen, um ein sauberes Ergebnis zu bekommen.
  • Bohren: Beim Bohren in Kiefer ist es ratsam, ein scharfes Bohrer-Set zu verwenden, um saubere Löcher zu erhalten. Es ist empfehlenswert, das Holz beim Bohren zu fixieren, um ein Verrutschen zu vermeiden.
  • Verleimen: Kiefernholz lässt sich gut verleimen. Verwende einen hochwertigen Holzleim und achte darauf, dass die zu verleimenden Flächen sauber und passgenau sind.
  • Oberflächenbehandlung: Kiefer kann geölt, gewachst, lasiert oder lackiert werden, um das Holz zu schützen und die Optik zu veredeln. Wähle die passende Oberflächenbehandlung je nach Verwendungszweck und persönlichem Geschmack.

5.1. Ein Tipp von dir?

Kannst du einen Tipp zur Bearbeitung dieses Holzes ergänzen?

Vielen Dank!

 

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5.2. Artikel zur Holzbearbeitung

Beitrag: So schleifst du Holzflächen

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Holzflächen schleifen: So wird Holz sauber und eben geschliffen

Beim Schleifen von Holzflächen können durch unbedarftes Schleifen Schäden auf der Oberfläche und an der Maserung entstehen. Unser Artikel zeigt, wie Sie beim Schleifen unterschiedlicher Holzoberflächen richtig vorgehen.

Mit vielen Profi-Tipps!

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Beitrag: Welche Körnung für welchen Schliff?

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Welche Körnung zum Abschleifen? Profi-Schleif-Tipps für viele Materialien

Je nach Werkstück sollte man unterschiedliche Körungen für Grob-, Zwischen- und Feinschliff verwenden. Wir haben Körnungsempfehlungen für verschiedene Materialien und Untergründe zusammengestellt.

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Video: Wie du Holz wie ein Fachmann selber beizt oder färbst

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Das Beizen und Färben von Holz sind uralte Handwerkstechniken. Schon immer wollten die Menschen ihre Holzmöbel und -bauten mit Farbe verschönern. In diesem Beitrag geht es um die Grundlagen:

  • Farbmittel,
  • Farbstoffe und Pigmente und
  • natürliche und synthetische Beiz-und Färbemittel.

Länge: 12 Minuten

Hier weiterlesen

Grundlegende Geräte zur Holzbearbeitung

Video: Top-5-Werkzeuge zur Holzbearbeitung für Anfänger

Länge: 14 Minuten

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Video: Mit diesen Geräten kannst du (fast) alles aus Holz bauen!

Länge: 18 Minuten

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Video: Beizen für Anfänger

Länge: 6 Minuten

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Video: Drechseln für Einsteiger

Länge: 10 Minuten

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Video: Grundlagen zum Hand-Schleifen von Holz

Länge: 5 Minuten

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Video: Wann welchen Schleifer benutzen?

Länge: 37 Minuten

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Video: Grundlagen zum Schnitzen

Länge: 13 Minuten

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Holz richtig ölen

Auch beim Ölen gilt es einige Punkte zu beachten:

  1. Auswahl des richtigen Öls: Es gibt verschiedene Holzöle, jedes mit spezifischen Eigenschaften. Naturöle wie Leinöl und Tungöl sind beliebt für ihre natürliche Ausstrahlung und Umweltfreundlichkeit. Hartöle und Wachsöle bieten zusätzlichen Schutz und sind besonders strapazierfähig.
  2. Das Holz muss sauber, trocken und frei von alten Lacken oder Ölen sein. Vor dem Ölen sollten glatte Holzoberflächen angeschliffen werden, damit das Öl gut eindringen kann.
  3. Öl mit einem Auftragspad, einem sauberen Tuch oder einem Pinsel auftragen. Arbeite es sorgfältig in die Holzfasern ein. Achtung: Weniger ist mehr - das Öl sollte keine schwimmende Schicht auf dem Holz bilden, sondern vollständig einziehen. Zu viel Öl hinterlässt für lange Zeit klebrige Oberflächen.
  4. Warte 10-15 Minuten. Danach wische überschüssiges Öl mit einem sauberen Lappen in Faserrichtung ab.
  5. Ein zweiter Auftrag kann meist nach 3 bis 6 Stunden erfolgen. Für ein tieferes Finish und zusätzlichen Schutz können mehrere dünne Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Aufträgen sollte das Öl trocknen und das Holz kann bei Bedarf leicht angeschliffen werden, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen.

Für die vollständige Durchtrocknung brauchen die meisten Öle einige Tage. Weitere Tipps und tiefergehende Erläuterungen finden sich in folgenden Videos:

Kurzes Video: Holz richtig ölen | Tipps vom Tischlermeister

Länge: 5 Minuten

Youtube-Video

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Längeres Video: Holz richtig ölen | Profitipps

Länge: 25 Minuten

Youtube-Video

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Siehe dazu auch:

Beitrag: Holz innen schützen

Holz schützen innen: Vorteile und Nachteile der Möglichkeiten in Innenräumen

Holz verleiht Innenräumen eine wohnliche, warme Atmosphäre. Nicht nur Möbel aus Massivholz sind gefragt, sondern auch Holzböden, rustikale Deckenbalken aus Holz, Wandbeläge aus Holz sowie hochwertige Wohnaccessoires. Obwohl es sehr gute Holzdekore gibt, sind Optik und Beständigkeit vom echten Massivholz unerreicht.

Allerdings braucht das edle Echtholz eine aufmerksame Pflege. Nur sehr schonende Reinigungsmittel dürfen verwendet werden. Vor hartnäckigen Flecken und Schrammen sollten die Holzflächen nach Möglichkeit gut geschützt werden. Wir erläutern, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt.

Hier weiterlesen

Beitrag: Holz aussen schützen

Holz schützen außen: Vor- und Nachteile der Möglichkeiten

Im Außenbereich eines Hauses können viele Holzelemente verbaut sein. Daneben stehen Holzmöbel auf einer Terrasse und um das Gartenbeet wurde ein Jägerzaun aus Holz gezogen. Es gibt so viele Möglichkeiten rund um das Haus Holzelemente zu setzen oder zu stellen. Vielleicht wurde sogar ein Gartenhaus in eine Ecke des Gartens gesetzt, um hier gemütliche Abende zu verbringen. All diese, im eigenen Bereich, verbauten Holzarten müssen aber auch entsprechend geschützt werden.

Hierfür sind spezielle Holzöle, -wachse und -lacke für den Außenbereich geeignet, mit dem die schönen Stücke gestrichen werden sollten. ► Vor- und Nachteile von Lack, Farbe, Lasur und Holzöl ► konstruktiver Holzschutz ► Anleitung Holz ölen ► Umfrage: wie schützt du? 

Hier weiterlesen

6. Wie resistent ist Kiefer?

Kiefer ist ein harzreiches Holz, was ihm eine natürliche Resistenz gegen Schädlinge wie Holzwürmer und Pilze verleiht. Allerdings ist unbehandelte Kiefer nicht besonders witterungsbeständig und kann bei direkter Bewitterung schnell verwittern und verrotten. Daher ist es wichtig, Kiefernholz für den Außeneinsatz mit geeigneten Holzschutzmitteln zu behandeln, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen zu erhöhen.

7. Wie stabil ist Kiefer? Ist es ein hartes Holz?

Kiefer ist ein leichtes bis mittelschweres Holz mit einer hohen Festigkeit und Elastizität. Es ist zwar weicher als Harthölzer wie Eiche oder Buche, aber dennoch stabil und belastbar. Die Stabilität von Kiefernholz ist abhängig von der jeweiligen Kiefernart sowie der Qualität und Trocknung des Holzes. Hochwertige Kiefernholzprodukte können bei ordnungsgemäßer Verarbeitung und Pflege durchaus stabil und langlebig sein.

8. Ist Kiefer gesund?

Kiefernholz hat einige gesundheitliche Vorteile. Zum einen hat das Harz der Kiefer antimikrobielle Eigenschaften, die das Holz vor Schädlingen und Pilzen schützen. Dies kann auch dazu beitragen, die Raumluft zu reinigen und ein gesundes Raumklima zu fördern.

Zudem wird Kiefernholz eine entspannende Wirkung nachgesagt, da der Duft von Kiefernharz und ätherischen Ölen aus den Nadeln das Wohlbefinden steigern kann. Studien haben gezeigt, dass der Duft von Kiefernholz den Blutdruck senken und die Stressresistenz erhöhen kann.

9. Wie lange hält Kiefer?

Die Haltbarkeit von Kiefernholz hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Qualität des Holzes, der Verarbeitung und der Pflege. Hochwertiges Kiefernholz, das fachgerecht verarbeitet und gepflegt wird, kann viele Jahre oder sogar Jahrzehnte halten. Allerdings ist Kiefer anfälliger für Witterungseinflüsse als Harthölzer und sollte daher im Außenbereich entsprechend geschützt werden. Regelmäßige Pflege und Schutzbehandlungen tragen zur Langlebigkeit von Kiefernholz bei.

10. Ist Kiefer teuer?

Im Vergleich zu vielen Harthölzern ist Kiefer ein relativ günstiges Holz. Dies ist auf die schnelle Wachstumsrate der Kiefern und die große Verfügbarkeit des Holzes zurückzuführen. Allerdings kann der Preis für Kiefernholz je nach Qualität, Herkunft und Verarbeitung variieren. Hochwertiges Kiefernholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft kann etwas teurer sein als minderwertiges Holz aus nicht nachhaltigen Quellen.

11. Wie muss Kiefer gepflegt werden?

Die Pflege von Kiefernholz hängt von der Verwendung und der Oberflächenbehandlung ab. Hier sind einige allgemeine Pflegetipps für Kiefernholz:

  • Reinigung: Kiefernholz sollte regelmäßig mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abgewischt werden, um Staub und Schmutz zu entfernen. Verwende keine aggressiven Reinigungsmittel, da diese das Holz beschädigen können.
  • Schutzbehandlung: Kiefernholz, das im Freien verwendet wird, sollte regelmäßig mit geeigneten Holzschutzmitteln behandelt werden, um die Witterungsbeständigkeit zu erhöhen. Im Innenbereich kann eine Auffrischung der Oberflächenbehandlung (Öl, Wachs, Lasur oder Lack) je nach Abnutzung und persönlichem Geschmack erfolgen.
  • Reparaturen: Kleinere Kratzer oder Dellen im Kiefernholz können mit einem feinen Schleifpapier behutsam ausgebessert und anschließend neu behandelt werden. Größere Schäden sollten von einem Fachmann begutachtet und repariert werden.

12. Hat Kiefer eine (spirituelle) Bedeutung?

In vielen Kulturen und Religionen wird der Kiefer eine spirituelle Bedeutung zugeschrieben. In der keltischen Mythologie symbolisiert die Kiefer Ausdauer, Standhaftigkeit und Langlebigkeit. In der chinesischen Kultur steht die Kiefer für Beständigkeit, Loyalität und Unsterblichkeit. Auch in der nordischen Mythologie spielt die Kiefer eine Rolle und wird als Symbol für Kraft und Widerstandskraft angesehen.

13. Ist Kiefer zum Schnitzen geeignet?

Kiefernholz eignet sich gut zum Schnitzen, da es ein weiches Holz ist, das sich leicht bearbeiten lässt. Allerdings sollte man bei der Auswahl des Holzes auf eine gleichmäßige Maserung und eine gute Qualität achten, um ein sauberes Schnitzergebnis zu erzielen. Aufgrund der guten Bearbeitbarkeit ist Kiefernholz auch für Anfänger im Holzschnitzen geeignet.

14. Wie ist der Brennwert von Kiefer?

Kiefer hat einen mittleren Brennwert von etwa 4,2 kWh/kg bzw. 1700 Kilowattstunden pro Raummeter (kWh/rm). Das Holz brennt aufgrund seines Harzgehalts relativ schnell und erzeugt dabei eine hohe Flammenbildung. Kiefernholz eignet sich gut als Anzündholz, sollte aber aufgrund seiner schnellen Verbrennung mit anderen, langsam brennenden Hölzern wie Buche oder Eiche kombiniert werden, um eine gleichmäßige und langanhaltende Wärmeabgabe zu gewährleisten.

Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter

Festmeter, Schüttmeter und Raummeter von Brennholz erläutert

festmeter schuettmeter raummeter 1000

Der Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter ist für viele, die Brennholz kaufen oder verkaufen, von großer Bedeutung. Diese Maßeinheiten werden verwendet, um das Volumen von Brennholz zu bestimmen und somit den Preis für den Kauf oder Verkauf festzulegen. Hier werden die Unterschiede zwischen den drei Maßeinheiten erläutert:

  1. Festmeter (FM)
    Der Festmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Holz ohne Berücksichtigung von Luft- und Zwischenräumen. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) reiner Holzmasse ohne Rinde. Um den Festmeter zu berechnen, wird das Volumen der einzelnen Holzstücke addiert, ohne die Zwischenräume zu berücksichtigen. Der Festmeter ist die am häufigsten verwendete Maßeinheit in der Forstwirtschaft und wird oft für Rundholz oder unverarbeitetes Holz verwendet.
  2. Schüttmeter (SRM)
    Der Schüttmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das lose geschüttet und nicht aufgeschichtet ist. Ein Schüttmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) geschüttetem Holz, einschließlich Luft- und Zwischenräumen. Im Gegensatz zum Festmeter wird beim Schüttmeter das Volumen des Holzes inklusive der Zwischenräume gemessen. Da das Holz nicht ordentlich gestapelt ist, sind die Zwischenräume größer und somit ist auch das Volumen größer als beim Festmeter. Ein Schüttmeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern.
  3. Raummeter (RM) oder Ster
    Der Raummeter, auch als Ster bezeichnet, ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das ordentlich aufgeschichtet ist. Ein Raummeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) gestapeltem Holz, einschließlich der Luft- und Zwischenräume. Durch das ordentliche Stapeln des Holzes sind die Zwischenräume geringer als beim Schüttmeter, aber immer noch vorhanden.

Das Verhältnis der 3 Maßeinheiten untereinander

Faustformel: Ein Raummeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern und etwa 1,4 Schüttmetern.

EinheitFestmeter (FM)Schüttmeter (SRM) bei 33 cm ScheitlängeRaummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge
Festmeter (FM) ist gleich 1 2 1,43
Schüttmeter (SRM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,5 1 0,7
Raummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,7 1,43 1
 Hinweis: BeimSchüttmeter wurde lose geschüttetes Holz angenommen.

Heizwerte (Brennwerte) verschiedener Hölzer

Tabelle Brennwerte

Alle Angaben sind Durchschnittswerte. Sie schwanken, wie bei einem Naturprodukt üblich.

HolzartBrennwert (KWh/RM)Brennwert (KWh/kg)Heizöl-Äquivalent (Liter/RM)
Ahorn 1900 4,1 180
Birke 1900 4,3 165
Birnbaum 2100 X X
Buche 2100 4 180
Douglasie 1700 4,4 170
Eibe 1400 4,4 x
Eiche 2100 4,2 195
Erle 1500 4,1 130
Esche 2100 4,1 180
Fichte 1500 4,5 130
Kastanie 2000 4,2 200
Kiefer 1700 4,4 170
Kirsche 1800 4,3 170
Lärche 1700 4,4 185
Linde 1500 4,2 130
Nußbaum (Walnuss) 1800 4,2 x
Pappel 1200 4,1 100
Robinie 2100 4 180
Rotbuche 2100 4 180
Tanne 1400 4,4 125
Ulme 1900 4,1 190
Wacholder Hoch, gut zum Anzünden X X
Weide 1400 4,1 140
Hackschnitzel 900 4 90

Erläuterungen: Holz als Naturprodukt unterliegt in Aufbau und seine Zusammensetzung Schwankungen. Das kann sich auch auf den Heizwert pro Masse (zum Beispiel in kWh/kg) oder pro Volumen (zum Beispiel in kWh/rAUMMETER) auswirken. 

Der Heizwert von feuchtem Holz ergibt sich aus dem Heizwert der in ihm enthaltenen Trockenmasse, von welchem die Energie abgezogen werden muss, die zum Verdampfen des Wasseranteils benötigt wird. Darum sollte man Holz immer nur gut getrocknet verbrennen. Beim Brennwert wird auch die durch Kondensation der Abgase gewonnene Energie berücksichtigt. Aber oft wird umgangssprachlich beim Brennholz der Heizwert Brennwert genannt. Darum haben wir hier in der Tabelle den Heizwert auch mit Brennwert beschriftet.

Absolut trockenes Laubholz hat einen Heizwert von etwa 5 kWh/kg. Der Heizwert von Nadelholz liegt mit 5,2 kWh/kg aufgrund der anderen chemischen Zusammensetzung (höherer Harzanteil) des Holzes sogar etwas höher.

Ergänzung: Und wie heizt das Holzhacken? Ordentlich! Der Kalorienverbrauch beim Holzhacken schwankt zwischen 400 und 1.300 kcal in der Stunde.

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15. Welches Holz ist Kiefer ähnlich?

Es gibt mehrere Hölzer, die Kiefer in Bezug auf Eigenschaften und Verwendungszwecke ähnlich sind. Dazu gehören:

  • Fichte: Fichte ist ebenfalls ein weiches Nadelholz und hat ähnliche Eigenschaften wie Kiefer. Fichte ist jedoch meist heller und hat eine weniger ausgeprägte Maserung. Fichte wird häufig im Bauwesen, im Möbelbau und für Holzverkleidungen verwendet.
  • Lärche: Lärche ist ein Nadelholz mit einer höheren Dichte und Festigkeit als Kiefer und Fichte. Es hat eine schöne Maserung und eine rötliche Farbe. Lärche ist besonders witterungsbeständig und eignet sich daher gut für den Einsatz im Freien, zum Beispiel für Fassadenverkleidungen oder Terrassendielen.
  • Douglasie: Douglasie ist ein weiteres Nadelholz mit ähnlichen Eigenschaften wie Kiefer. Es hat eine mittlere Härte und ist daher etwas stabiler als Kiefer. Douglasie wird häufig für Terrassen, Fassaden und im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt.

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Beitrag: Lärche Eigenschaften

Die Eigenschaften und Verwendung von Lärche: Alles, was Du wissen musst

Einführung: Die faszinierende Welt der Lärche

Die Lärche, auch bekannt als Kiefer, ist ein besonderes und vielseitiges Holz, das in vielen Bereichen verwendet wird. In diesem Artikel erfährst Du alles über die Eigenschaften und Verwendung von Kiefer, von den verschiedenen Formen und Arten über die Bearbeitung bis hin zu Pflege und spiritueller Bedeutung. Tauche ein in die faszinierende Welt der Lärche und lerne, warum dieses Holz so besonders ist.

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16. Gibt es sonst noch Besonderheiten zu Kiefer?

Hier sind einige weitere interessante Fakten über Kiefer:

  • Kiefernzapfen: Die Zapfen der Kiefer sind einzigartig und können je nach Art in Größe und Form variieren. Sie dienen zur Vermehrung der Bäume und enthalten die Samen, aus denen neue Kiefern heranwachsen können.
  • Kiefernadeln: Kiefernadeln sind reich an Vitamin C und können als Tee oder in der Küche verwendet werden. In Zeiten von Not wurden Kiefernadeln auch als Vitamin-C-Quelle genutzt, um Skorbut vorzubeugen.
  • Terpentin: Terpentin, ein Lösungsmittel, das aus dem Harz der Kiefer gewonnen wird, hat vielfältige Anwendungen, unter anderem in der Malerei und als Reinigungsmittel.
  • Kolophonium: Kolophonium, ein weiteres Produkt aus Kiefernharz, wird in der Musikindustrie verwendet, um die Griffigkeit von Bogenhaaren bei Streichinstrumenten zu erhöhen.

Insgesamt ist Kiefer ein vielseitiges, nachhaltiges und kostengünstiges Holz, das in vielen Bereichen eingesetzt werden kann. Mit der richtigen Verarbeitung und Pflege ist Kiefernholz eine langlebige und attraktive Wahl für Möbel, Bauholz und vieles mehr.

17. Kiefer im ökologischen Kontext

Kiefern spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Kontext. Sie sind oft Pionierpflanzen, die sich auf kargen Böden ansiedeln und das Wachstum anderer Pflanzen ermöglichen. Kiefern können helfen, den Boden zu stabilisieren und die Bodenqualität durch die Anreicherung mit Humus und Nährstoffen zu verbessern. Zudem bieten Kiefernwälder Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten, darunter Vögel, Insekten und Säugetiere.

Kiefern sind auch in der Forstwirtschaft von Bedeutung, da sie schnell wachsen und als Rohstoff für Holz und Papier verwendet werden können. Die nachhaltige Bewirtschaftung von Kiefernwäldern kann zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen, indem sie CO2 speichern und als erneuerbare Ressource für die Produktion von Holzprodukten dienen.

18. Kiefer in der Gartengestaltung

Kiefern sind auch in der Gartengestaltung beliebt. Sie können als Solitärpflanzen, Hecken oder in Gruppen gepflanzt werden, um Struktur und Farbe im Garten zu schaffen. Kiefern sind pflegeleicht und benötigen nur wenig Schnittmaßnahmen. Sie können in verschiedenen Größen und Formen gezüchtet werden, um den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht zu werden.

Kiefern eignen sich auch hervorragend für die Gestaltung von japanischen Gärten, da sie in der japanischen Kultur und Gartenkunst eine wichtige Rolle spielen. Im Bonsai-Kulturbereich sind Kiefern eine der am häufigsten verwendeten Pflanzenarten und werden für ihre interessante Wuchsform und ansprechende Erscheinung geschätzt.

19. Kiefer in der Kunst und Kultur

Kiefer hat auch einen Platz in der Kunst und Kultur gefunden. In der Malerei sind Kiefern ein häufiges Motiv und symbolisieren oft Standhaftigkeit und Ausdauer. In der Literatur werden Kiefern als Metapher für Beständigkeit, Weisheit und Zeitlosigkeit verwendet.

In der Volkskunst werden Kiefern oft als Motiv für Schnitzereien, Holzdrucke und Textilien verwendet. In vielen Regionen, besonders in Skandinavien und Osteuropa, ist die Kiefer ein wichtiges Element der traditionellen Volkskunst und des Kunsthandwerks.

20. Videos rund um die Kiefer

Basiswissen Kiefer mit Anna, Länge: 5 Minuten

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Video: Heimische Baumarten erklärt: Die Kiefer

Länge: 6 Minuten

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Video: Kiefer-Wissen für Buschcrafter

Länge: 19 Minuten

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21. Fazit

Kiefer ist ein vielseitiges und einzigartiges Holz, das sowohl praktische als auch ästhetische Anwendungen hat. Seine Eigenschaften machen es zu einer attraktiven Wahl für Möbel, Bauholz und Dekorationsartikel, während seine gesundheitsfördernden und spirituellen Aspekte zusätzlichen Wert bieten. Kiefern sind auch ökologisch wichtig, bieten Lebensraum für Tiere und tragen zur Verbesserung der Bodenqualität bei.

Mit der richtigen Pflege und Behandlung kann Kiefernholz lange halten und seinen natürlichen Charme bewahren. Obwohl Kiefer ein weiches Holz ist, ist es dennoch stabil und belastbar genug, um in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt zu werden. Kiefernholz ist zudem eine nachhaltige und kostengünstige Alternative zu vielen Harthölzern, wodurch es für viele Menschen eine attraktive Wahl darstellt.

Die Verwendung von Kiefern in der Gartengestaltung und Landschaftsarchitektur trägt zur Schaffung von interessanten und harmonischen Grünräumen bei. Kiefern bieten das ganze Jahr über Farbe und Struktur und sind eine ideale Ergänzung für jeden Gartenstil, von modernen Gärten bis hin zu traditionellen japanischen Gärten.

In der Kunst und Kultur hat die Kiefer eine lange Tradition als Symbol für Beständigkeit und Weisheit. Ihre Präsenz in Malerei, Literatur und Volkskunst spiegelt die Bedeutung wider, die der Kiefer in vielen Kulturen zukommt.

Insgesamt ist Kiefer ein faszinierendes und vielseitiges Holz, das sowohl im praktischen als auch im ästhetischen Bereich eine wichtige Rolle spielt. Die Kombination aus nachhaltiger Verfügbarkeit, attraktiven Eigenschaften und kultureller Bedeutung macht Kiefer zu einem Holz, das in vielen Bereichen unseres Lebens geschätzt und geschätzt wird.

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23. Im Zusammenhang interessant

23.1.

23.2. Holzarten für Heimwerker: Nadel- und Laubhölzer Europas und der Welt

Entdecke die Welt der europäischen Hölzer mit ihrer beeindruckenden Vielfalt und den einzigartigen Eigenschaften, die sie zum idealen Material für Heimwerker und Bauherren machen. Von der robusten Eiche, die seit Jahrhunderten in der Möbelherstellung und im Schiffsbau verwendet wird, bis hin zur flexiblen Weide, die für ihre leichte Verarbeitbarkeit bekannt ist. Erfahre mehr über ihre ökologischen Vorteile, traditionellen Anwendungen und wie du das beste aus jedem Holztyp herausholen kannst, ob für den Bau einer gemütlichen Pergola oder die Anfertigung eines eleganten Schreibtisches.

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23.3. Die Holzarten im Baumarkt

video holzwerkstoffe s 564

Heimwerker-Grundwissen: Das Video zeigt die jeweiligen Besonderheiten der Holzwerkstoffe aus dem Baumarkt:

  • Laubholz,
  • Nadelholz,
  • Sperrholz,
  • Spanplatte,
  • Faserplatte,
  • OSB,
  • MDF,
  • HDF und
  • Laminat.

Länge: 20 Minuten

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23.4. Heimwerken mit Holz: Wann nehme ich welche Holzart? Grundlagen & Entscheidungshilfen

Als Holz werden umgangssprachlich meist jene Teile von Bäumen oder Sträuchern bezeichnet, die von einem Tischler weiterverarbeitet werden können. Hauptsächlich kommen dafür die Stämme von Bäumen zum Einsatz, doch zum Teil findet sich auch in den Ästen oder sogar in den Wurzeln verwertbares Material.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise der Feuchtigkeitsgrad, aber auch die Richtung der Fasern. Holz ist also nicht gleich Holz und wer will, der kann daraus eine echte Wissenschaft machen.

Für Heimwerker kommt es bei der Wahl der richtigen Holzart vor allem darauf an, was damit gebaut werden soll.

In diesem Artikel erfährst du, wonach sich Holzarten unterscheiden lassen und welches Holz zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.  ► Wichtige Eigenschaften ► Welches Holz für Innen? ► Welches Holz für Aussen ► Eigenschaften von Geruch bis Härte ► Welches Holz braucht Holzschutz? ► Typische Holzprojekte für Heimwerker

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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