Faszinierende Fichte: Eigenschaften, Verwendung und alles, was Du wissen musst

Die Fichte gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Baumarten in Europa. Sie ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer Wälder, sondern auch ein vielseitig einsetzbares Holz mit zahlreichen interessanten Eigenschaften. In diesem Artikel erfährst Du alles Wissenswerte rund um die Fichte – von ihren charakteristischen Merkmalen über ihre verschiedenen Arten und Verwendungsmöglichkeiten bis hin zu ihrer spirituellen Bedeutung.

Fichte Baumreihe

Fichte kurz zusammengefasst

  • Brinellhärte in N/mm2, circa-Wert: 12–15
  • Rohdichte(in g/cm³ bei 15 % Holzfeuchte): 0,47
  • Erscheinung: Holz gelblichweiß bis bräunlich. Reifholzbaum, Kern unterscheidet sich farblich nicht vom Splint, ist jedoch glänzender. Wenige Harzgänge, die jedoch sehr harzreich sind.
  • Eigenschaften: mäßig leicht, weich bis mittelhart, elastisch und fest, arbeitet wenig, leicht zu bearbeiten, gut zu beizen, zu verleimen und zu imprägnieren.
  • Verwendung:  Tischler- und Bautischlerarbeiten, langsam gewachsenes Holz wird als Resonanzböden von Klavieren und Decken von Geigen benutzt, Industrieholz, z. B. für Kisten.
  • Besonderheiten: das Holz ist bedingt witterungsbeständig, nicht beständig gegen Pilz- und Insektenbefall, Astquerschnitte in der Regel oval, vorhandene Harzgallen müssen ausgebohrt werden.
Fachbegriffe zu Holz und Holzwuchs

Fachbegriffe zu Holz und Holzwuchs

  • Biegefestigkeit
    Die Biegefestigkeit, auch Tragfestigkeit genannt, ist der Widerstand gegen das Durchbiegen. Sie wird positiv beeinflußt durch eine hohe Rohdichte und eine geringe Holzfeuchtigkeit. Äste und Windrisse verringern die Biegefestigkeit.
  • Brinellhärte
    Mit dem sogenannten Brinell-Verfahren wird die Härte eines Holzes bestimmt. Zu diesem Zweck wird eine 10 mm dicke Stahlkugel mit 500 Newton 15 Sekunden lang in das (ebene und glatte) zu testende Holz gedrückt. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft errechnet man mithilfe einer speziellen Formel die Brinellhärte. Ein höherer Wert entspricht einer höheren Härte.
  • Dichte 
    Unter Dichte versteht man das Verhältnis der Masse ( die Stoffmenge) zum Volumen ohne Poren und Zellhohlräume. Sie wird gemessen in g/cm³. Da die Holzmasse bei allen Holzarten aus den gleichen Grundstoffen besteht, ist der Wert der Dichte folgerichtig bei allen Holzarten gleich und beträgt 1,56 g/cm³.
  • Druckfestigkeit
    Die Druckfestigkeit ist ein Maß für den Widerstand des Holzes gegen Zerdrücken und Zerpressen des Holzgefüges. In Richtung der Faser ist die Druckfestigkeit wesentlich höher als quer zur Faser.
    Je höher die Rohdichte einer Holzart, desto höher auch die Druckfestigkeit.
  • Echtholz
    Echtholz ist juristisch ein umstrittener Begriff – nicht überall, wo Echtholz draufsteht, ist auch massives Holz drin. Auch Leimholz oder Paneele firmieren unter Echtholz. Also nicht mit „Massivholz“ verwechseln.
  • Elastizität Holz
    Ein Stück Holz ist elastisch, wenn es nach Beendigung eines Biegevorgangs wieder zurück federt und in seine ursprüngliche Form zurückgeht. Elastische Hölzer sind z. B.Esche, Lärche, Eukalyptus.
  • Frühholz
    Als Frühholz werden die Holzzellen genannt, die im Frühjahr und im Sommer gebildet werden. Zusammen mit dem Spätholz bilden sie die Jahresringe. 
  • Fladerung
    Parabelförmige Anordnung der Jahresringe, wie sie nur beim Sehnenschnitt sichtbar werden.
  • Harzgänge
    Hohlräume im Holz, die von harzbildenden Zellen umgeben sind, in der Regel bei Nadelbäumen wie Fichte, Kiefer und Lärche.
  • Jahresring
    Frühholz und Spätholz zusammen bezeichnet man als Jahresring.
  • Kernholz
    Holz, was verkernt ist, d. h. nur noch im geringen Maße zur Ernährung des Baumes dient, sich jedoch farblich deutlich vom Splintholz absetzt.
  • Kernholzbaum
    Besitzt Splint- und Kernholz, die sich deutlich voneinander unterscheiden, z. B. Kiefer, Lärche, Nussbaum, Eiche.
  • Kernreifholzbaum
    Besitzt Kern-, Reif- und Splintholz, z. B. die Ulme.
  • Knickfestigkeit
    Unter Knickfestigkeit versteht man den Widerstand des Holzes gegen Zerknickung. Die Knickgefahr nimmt bei gleichbleibenden Querschnitt mit zunehmender Länge zu.
  • Markstrahlen
    In der Regel, vom Mark ausgehende, quer zur Faserrichtung laufende Speicherzellen, die der Speicherung von Aufbaustoffen in allen Holzteilen des Baumes dienen.
  • Radialschnitt
    Längsschnitt durch die Stammmitte. Die Jahresringe erscheinen als parallele Streifen. Die Markstrahlen sind bei einigen Holzarten als glänzende Flächen quer zu den Jahresringen sichtbar. (siehe auch: Spiegel)
  • Rohdichte
    Unter Rohdichte versteht man das Verhältnis der Masse ( die Stoffmenge) zum Volumen inklusive Poren und Zellhohlräume. Sie wird gemessen in g/cm³ und maßgeblich vom Wassergehalt des Holzes beeinflusst. Je höher der Wassergehalt, desto höher ist auch die Rohdichte.
  • Schubfestigkeit
    Unter Schub- und Scherfestigkeit versteht man den Widerstand gegen die Verschiebung der Holzfasern in Längs-und Querrichtung.
  • Spätholz
    Als Spätholz werden die Holzzellen genannt, die im Spätsommer und im Herbst gebildet werden. Zusammen mit dem Frühholz bilden sie die Jahresringe.
  • Splintholz
    Die äußeren Jahresringe eines Baumes, die der Saftführung des Baumes dienen.
  • Splintholzbaum
    Besitzt nur Splintholz, z. B. Erle, Weißbuche, Spitzahorn, Birke.
  • Reifholz
    Holz, was verkernt ist, d. h. nur noch im geringen Maße zur Ernährung des Baumes dient, sich jedoch farblich nicht vom Splintholz absetzt.
  • Reifholzbaum
    Baum, der einen Kern besitzt, sich farblich jedoch nicht vom Splintholz unterscheidet, z. B. Birnbaum, Fichte, Linde, Tanne.
  • Sehnenschnitt
    Längsschnitt durch den Stamm, jedoch nicht durch die Mitte des Stammes (Radialschnitt). Jahresringe erscheinen als typische Fladerung.
  • Spaltfestigkeit
    Die Spaltfestigkeit ist der Widerstand des Holzes gegen das Eindringen eines keilförmigen Gegenstandes in Längsrichtung.
  • Spiegel
    Die Markstrahlen sind bei einigen Holzarten im Radialschnitt als blanke, glänzende Flächen, quer zu den Jahresringen sichtbar. Die Flächen nennt man auch Spiegel.
  • Torsionsfestigkeit
    Unter Torsionsfestigkeit, auch Verdrehungsfestigkeit genannt, versteht man  den Widerstand des Holzes gegen Verdrehen und Abdrehen um die Längsachse.
  • Verblauung
    Durch den Bläuepilz verursachte Verblauung des Holzes, sowohl Nadel- als auch Laubbäume, jedoch vorzugsweise Kiefernsplint. Das Holz ist in seiner Festigkeit nicht beeinflusst.
  • Wechseldrehwuchs
    Kommt in der Regel bei tropischen und subtropischen Holzarten vor. Die Zellen dieser Holzarten wechseln periodisch nach ein paar cm Dickenwachstum den Drehsinn. Dadurch entsteht im Radialschnitt eine typische, durch unterschiedliche Helligkeit hervorgerufene Streifigkeit.
  • Wimmerwuchs
    Ist ein Wuchsfehler, den man an der welligen, konzentrischen Form der Jahresringe erkennt. Dieses Holz ist ein begehrtes Möbelholz (z. B. Vogelaugenahorn, Riegelesche).
  • Zugfestigkeit
    Bei der Zugfestigkeit unterscheidet man die Quer- und Längszugfestigkeit. Dabei ist bei allen Holzarten die Längszugfestigkeit, d. h. längs zur Faser wesentlich größer.
    Die Querzugfestigkeit, d. h. quer zur Faser, beträgt weniger als 10 % der Längszugfestigkeit.

1. Eigenschaften der Fichte: Was macht sie so besonders?

Die Fichte ist ein schnellwachsender, immergrüner Nadelbaum, der in vielen Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas heimisch ist. Ihre Nadeln sind steif, spitz und etwa 1–2 cm lang. Die Rinde der Fichte ist an jungen Bäumen glatt und silbergrau, wird aber mit zunehmendem Alter rauer und dunkler. Der Stamm wächst gerade und zylindrisch, was das Holz der Fichte besonders wertvoll macht. Weitere Details zu den Eigenschaften der Fichte im Video:

Kurzes Video: Alles über die Fichte

Länge: 3 Minuten

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2. Formen und Arten der Fichte: Eine vielfältige Gattung

Es gibt zahlreiche Arten von Fichten, von denen die Gemeine Fichte (Picea abies) die bekannteste ist. Sie ist in Europa weit verbreitet und wird oft auch als Rotfichte oder Rottanne bezeichnet. Die Gemeine Fichte kann bis zu 60 Meter hoch werden und erreicht ein Alter von mehreren Hundert Jahren. Weitere wichtige Fichtenarten sind:

  • Die Sitka-Fichte (Picea sitchensis), die an der Westküste Nordamerikas heimisch ist und besonders groß und schnellwachsend ist.
  • Die Blaufichte (Picea pungens), die durch ihre silbrig-blauen Nadeln auffällt und als Zierbaum beliebt ist.
  • Die Serbische Fichte (Picea omorika), die sich durch eine schlanke Wuchsform und besonders dekorative Zapfen auszeichnet.
Video: Gemeine Fichte – Bestimmung und Verbreitung

Länge: 10 Minuten

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Fichte findet sich in Möbeln, Zäunen, Regalen, Innenverkleidungen ...

3. Verwendung von Fichtenholz: Ein vielseitiger Rohstoff

Fichtenholz ist aufgrund seiner guten Bearbeitbarkeit, Festigkeit und relativen Leichtigkeit ein sehr beliebtes Material für die Holzverarbeitung. Es wird für zahlreiche Zwecke verwendet, darunter:

  • Bauholz: Fichtenholz wird häufig für den Bau von Häusern, Dachstühlen, Brücken und anderen Konstruktionen verwendet.
  • Möbelbau: Aufgrund seiner hohen Stabilität und guten Bearbeitbarkeit eignet sich Fichtenholz hervorragend für die Herstellung von Möbeln wie Betten, Schränken und Regalen.
  • Papierherstellung: Fichtenholz ist aufgrund seiner langen und starken Fasern ein hervorragender Rohstoff für die Papierherstellung. Es wird oft zu Zellstoff verarbeitet, der dann als Grundlage für verschiedene Papiersorten dient.
  • Paletten und Verpackungen: Fichtenholz ist ein gängiges Material für die Herstellung von Transportpaletten und Holzverpackungen.
  • Innenausbau: Fichtenholz wird häufig für den Innenausbau von Häusern verwendet, insbesondere für Wandverkleidungen, Decken und Fußböden. Es verleiht Räumen eine warme, natürliche Atmosphäre und ist zudem leicht zu verarbeiten und zu pflegen.

Neben den bereits erwähnten Anwendungen gibt es noch einige weitere interessante Verwendungsmöglichkeiten der Fichte:

  1. Fichtenholz in der Parfümindustrie: Das ätherische Öl, das aus Fichtennadeln gewonnen wird, findet in der Parfümindustrie Verwendung. Es verleiht Parfums und Duftkerzen einen frischen, harzigen und erdigen Duft.
  2. Medizinische Anwendungen: Fichtenharz und Fichtennadeln werden in der Naturheilkunde eingesetzt, um Atemwegsbeschwerden, Muskelverspannungen und Hautprobleme zu behandeln. Fichtenharz kann auch äußerlich auf Wunden aufgetragen werden, da es antibakterielle Eigenschaften besitzt und die Heilung fördert.
  3. Fichtensprossen und Fichtennadeln in der Küche: Fichtensprossen, also die jungen Triebe der Fichte, können in der Küche verwendet werden, um Sirup, Gelee oder Tee herzustellen. Fichtennadeln können auch zur Aromatisierung von Gerichten verwendet werden, indem man sie beispielsweise beim Kochen von Wildgerichten hinzufügt.
  4. Bienenweide: Fichtenblüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Der aus Fichtenblüten gewonnene Honig hat einen kräftigen, würzigen Geschmack und ist bei Honigliebhabern sehr geschätzt.
  5. Bau von Spielgeräten: Fichtenholz wird aufgrund seiner Stabilität und Unbedenklichkeit auch für den Bau von Spielgeräten wie Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten verwendet. Seine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Pilzbefall macht es zu einer idealen Wahl für den Einsatz im Freien.

Wofür ist Fichtenholz deiner Meinung nach noch besonders gut geeignet?

 

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Diese Liste zeigt, dass die Fichte auf vielfältige Weise genutzt werden kann, von der Industrie über die Medizin bis hin zur Küche. Die Fichte bleibt damit ein wichtiger und vielseitiger Bestandteil unseres Lebens und unserer Umwelt. Details zu einigen Punkten im Video:

Video: Verwendung der Fichte

Länge: 19 Minuten

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4. Das Besondere an Fichtenholz

Fichtenholz hat einige besondere Eigenschaften, die es von anderen Hölzern unterscheiden. Zum einen ist es vergleichsweise leicht und elastisch, was es für den Bau von Konstruktionen, bei denen Gewicht und Flexibilität eine Rolle spielen, sehr attraktiv macht. Zum anderen hat Fichtenholz eine gute Schallisolierung und wird daher gerne für den Bau von Musikinstrumenten wie Gitarren, Geigen und Klavieren verwendet.

5. Bearbeitung von Fichtenholz: So geht's

Fichtenholz ist leicht zu bearbeiten und kann sowohl mit Handwerkzeugen als auch mit Maschinen gut geschnitten, gehobelt, gebohrt und geschliffen werden. Es neigt allerdings dazu, bei unsachgemäßer Bearbeitung auszureißen, daher ist es wichtig, scharfe Werkzeuge zu verwenden und vorsichtig vorzugehen.

5.1. Ein Tipp von dir?

Kannst du einen Tipp zur Bearbeitung dieses Holzes ergänzen?

Vielen Dank!

 

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5.2. Artikel zur Holzbearbeitung

Beitrag: So schleifst du Holzflächen

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Holzflächen schleifen: So wird Holz sauber und eben geschliffen

Beim Schleifen von Holzflächen können durch unbedarftes Schleifen Schäden auf der Oberfläche und an der Maserung entstehen. Unser Artikel zeigt, wie Sie beim Schleifen unterschiedlicher Holzoberflächen richtig vorgehen.

Mit vielen Profi-Tipps!

Hier weiterlesen

Beitrag: Welche Körnung für welchen Schliff?

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Welche Körnung zum Abschleifen? Profi-Schleif-Tipps für viele Materialien

Je nach Werkstück sollte man unterschiedliche Körungen für Grob-, Zwischen- und Feinschliff verwenden. Wir haben Körnungsempfehlungen für verschiedene Materialien und Untergründe zusammengestellt.

Hier weiterlesen

Video: Wie du Holz wie ein Fachmann selber beizt oder färbst

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Das Beizen und Färben von Holz sind uralte Handwerkstechniken. Schon immer wollten die Menschen ihre Holzmöbel und -bauten mit Farbe verschönern. In diesem Beitrag geht es um die Grundlagen:

  • Farbmittel,
  • Farbstoffe und Pigmente und
  • natürliche und synthetische Beiz-und Färbemittel.

Länge: 12 Minuten

Hier weiterlesen

Grundlegende Geräte zur Holzbearbeitung

Video: Top-5-Werkzeuge zur Holzbearbeitung für Anfänger

Länge: 14 Minuten

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Video: Mit diesen Geräten kannst du (fast) alles aus Holz bauen!

Länge: 18 Minuten

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Video: Beizen für Anfänger

Länge: 6 Minuten

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Video: Drechseln für Einsteiger

Länge: 10 Minuten

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Video: Grundlagen zum Hand-Schleifen von Holz

Länge: 5 Minuten

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Video: Wann welchen Schleifer benutzen?

Länge: 37 Minuten

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Video: Grundlagen zum Schnitzen

Länge: 13 Minuten

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Holz richtig ölen

Auch beim Ölen gilt es einige Punkte zu beachten:

  1. Auswahl des richtigen Öls: Es gibt verschiedene Holzöle, jedes mit spezifischen Eigenschaften. Naturöle wie Leinöl und Tungöl sind beliebt für ihre natürliche Ausstrahlung und Umweltfreundlichkeit. Hartöle und Wachsöle bieten zusätzlichen Schutz und sind besonders strapazierfähig.
  2. Das Holz muss sauber, trocken und frei von alten Lacken oder Ölen sein. Vor dem Ölen sollten glatte Holzoberflächen angeschliffen werden, damit das Öl gut eindringen kann.
  3. Öl mit einem Auftragspad, einem sauberen Tuch oder einem Pinsel auftragen. Arbeite es sorgfältig in die Holzfasern ein. Achtung: Weniger ist mehr - das Öl sollte keine schwimmende Schicht auf dem Holz bilden, sondern vollständig einziehen. Zu viel Öl hinterlässt für lange Zeit klebrige Oberflächen.
  4. Warte 10-15 Minuten. Danach wische überschüssiges Öl mit einem sauberen Lappen in Faserrichtung ab.
  5. Ein zweiter Auftrag kann meist nach 3 bis 6 Stunden erfolgen. Für ein tieferes Finish und zusätzlichen Schutz können mehrere dünne Schichten aufgetragen werden. Zwischen den Aufträgen sollte das Öl trocknen und das Holz kann bei Bedarf leicht angeschliffen werden, um eine noch glattere Oberfläche zu erzielen.

Für die vollständige Durchtrocknung brauchen die meisten Öle einige Tage. Weitere Tipps und tiefergehende Erläuterungen finden sich in folgenden Videos:

Kurzes Video: Holz richtig ölen | Tipps vom Tischlermeister

Länge: 5 Minuten

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Längeres Video: Holz richtig ölen | Profitipps

Länge: 25 Minuten

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Siehe dazu auch:

Beitrag: Holz innen schützen

Holz schützen innen: Vorteile und Nachteile der Möglichkeiten in Innenräumen

Holz verleiht Innenräumen eine wohnliche, warme Atmosphäre. Nicht nur Möbel aus Massivholz sind gefragt, sondern auch Holzböden, rustikale Deckenbalken aus Holz, Wandbeläge aus Holz sowie hochwertige Wohnaccessoires. Obwohl es sehr gute Holzdekore gibt, sind Optik und Beständigkeit vom echten Massivholz unerreicht.

Allerdings braucht das edle Echtholz eine aufmerksame Pflege. Nur sehr schonende Reinigungsmittel dürfen verwendet werden. Vor hartnäckigen Flecken und Schrammen sollten die Holzflächen nach Möglichkeit gut geschützt werden. Wir erläutern, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt.

Hier weiterlesen

Beitrag: Holz aussen schützen

Holz schützen außen: Vor- und Nachteile der Möglichkeiten

Im Außenbereich eines Hauses können viele Holzelemente verbaut sein. Daneben stehen Holzmöbel auf einer Terrasse und um das Gartenbeet wurde ein Jägerzaun aus Holz gezogen. Es gibt so viele Möglichkeiten rund um das Haus Holzelemente zu setzen oder zu stellen. Vielleicht wurde sogar ein Gartenhaus in eine Ecke des Gartens gesetzt, um hier gemütliche Abende zu verbringen. All diese, im eigenen Bereich, verbauten Holzarten müssen aber auch entsprechend geschützt werden.

Hierfür sind spezielle Holzöle, -wachse und -lacke für den Außenbereich geeignet, mit dem die schönen Stücke gestrichen werden sollten. ► Vor- und Nachteile von Lack, Farbe, Lasur und Holzöl ► konstruktiver Holzschutz ► Anleitung Holz ölen ► Umfrage: wie schützt du? 

Hier weiterlesen

6. Resistenz der Fichte: Ein natürlicher Schutz

Fichtenholz ist im Vergleich zu anderen Nadelhölzern relativ resistent gegen Schädlinge und Pilzbefall. Dennoch sollte es, insbesondere im Außenbereich, mit einem Holzschutzmittel behandelt werden, um es vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Insekten zu schützen.

7. Stabilität der Fichte: ein hartes Holz?

Fichtenholz ist ein mittelhartes Holz, das sich durch eine gute Festigkeit und Elastizität auszeichnet. Es ist nicht so hart wie Eichen- oder Buchenholz, aber dennoch stabil genug für zahlreiche Anwendungen im Bauwesen und Möbelbau.

8. Gesundheitsaspekte der Fichte

Fichtenholz ist im Allgemeinen gesundheitlich unbedenklich. Es enthält keine giftigen Substanzen und verströmt einen angenehmen, harzigen Duft, der von vielen Menschen als wohltuend empfunden wird. Einige Studien deuten darauf hin, dass der Duft von Fichtenholz und Fichtenöl eine beruhigende Wirkung haben kann und Stress abbaut.

9. Haltbarkeit von Fichtenholz

Fichtenholz ist ein langlebiges Material, das bei richtiger Pflege und Verarbeitung viele Jahre oder sogar Jahrzehnte halten kann. Im Innenbereich können Fichtenmöbel und -konstruktionen problemlos mehrere Generationen überdauern. Im Außenbereich ist es jedoch ratsam, das Holz regelmäßig mit einem Holzschutzmittel zu behandeln, um seine Lebensdauer zu verlängern.

10. Preis und Verfügbarkeit von Fichtenholz

Fichtenholz ist ein relativ günstiges Holz, das in vielen Regionen Europas und Nordamerikas leicht verfügbar ist. Der Preis variiert je nach Qualität und Herkunft, aber im Vergleich zu anderen Hölzern wie Eiche oder Kirsche ist Fichtenholz deutlich kostengünstiger.

11. Pflege von Fichtenholz

Fichtenholz benötigt wenig Pflege. Es sollte regelmäßig mit einem trockenen Tuch abgewischt und gegebenenfalls mit einem milden Reinigungsmittel gereinigt werden. Im Außenbereich ist es ratsam, das Holz alle paar Jahre mit einem Holzschutzmittel zu behandeln, um es vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Insekten zu schützen.

12. Spirituelle Bedeutung der Fichte

In vielen Kulturen wird der Fichte eine spirituelle Bedeutung zugeschrieben. Sie gilt als Symbol für Standhaftigkeit, Ausdauer und Schutz. In der keltischen Mythologie war die Fichte beispielsweise ein Zeichen für Stärke und Unsterblichkeit. Im alten Rom wurden Fichten als Symbol für den Gott Jupiter verehrt, der für Gerechtigkeit und Ordnung stand. Auch in der nordischen Mythologie spielt die Fichte eine wichtige Rolle: Sie wurde oft als Lebensbaum Yggdrasil dargestellt, der die Verbindung zwischen Himmel, Erde und Unterwelt symbolisiert.

13. Schnitzen mit Fichtenholz: Eine gute Wahl?

Fichtenholz eignet sich aufgrund seiner guten Bearbeitbarkeit und Festigkeit grundsätzlich gut zum Schnitzen. Allerdings ist es etwas weicher als Linden- oder Ahornholz, das häufig für feine Schnitzarbeiten verwendet wird. Für Anfänger oder weniger detailreiche Schnitzprojekte ist Fichtenholz jedoch eine gute Wahl.

14. Brennwert von Fichtenholz: Ein guter Energieträger

Fichtenholz hat einen mittleren Brennwert und eignet sich gut zum Heizen. Es verbrennt relativ schnell, aber gleichmäßig und erzeugt dabei eine angenehme Wärme. Der Brennwert von Fichtenholz liegt bei etwa 1,500 KWh pro Raummeter.

Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter

Festmeter, Schüttmeter und Raummeter von Brennholz erläutert

festmeter schuettmeter raummeter 1000

Der Unterschied zwischen Festmeter, Schüttmeter und Raummeter ist für viele, die Brennholz kaufen oder verkaufen, von großer Bedeutung. Diese Maßeinheiten werden verwendet, um das Volumen von Brennholz zu bestimmen und somit den Preis für den Kauf oder Verkauf festzulegen. Hier werden die Unterschiede zwischen den drei Maßeinheiten erläutert:

  1. Festmeter (FM)
    Der Festmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Holz ohne Berücksichtigung von Luft- und Zwischenräumen. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) reiner Holzmasse ohne Rinde. Um den Festmeter zu berechnen, wird das Volumen der einzelnen Holzstücke addiert, ohne die Zwischenräume zu berücksichtigen. Der Festmeter ist die am häufigsten verwendete Maßeinheit in der Forstwirtschaft und wird oft für Rundholz oder unverarbeitetes Holz verwendet.
  2. Schüttmeter (SRM)
    Der Schüttmeter ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das lose geschüttet und nicht aufgeschichtet ist. Ein Schüttmeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) geschüttetem Holz, einschließlich Luft- und Zwischenräumen. Im Gegensatz zum Festmeter wird beim Schüttmeter das Volumen des Holzes inklusive der Zwischenräume gemessen. Da das Holz nicht ordentlich gestapelt ist, sind die Zwischenräume größer und somit ist auch das Volumen größer als beim Festmeter. Ein Schüttmeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern.
  3. Raummeter (RM) oder Ster
    Der Raummeter, auch als Ster bezeichnet, ist eine Maßeinheit für das Volumen von Brennholz, das ordentlich aufgeschichtet ist. Ein Raummeter entspricht einem Kubikmeter (1 m x 1 m x 1 m) gestapeltem Holz, einschließlich der Luft- und Zwischenräume. Durch das ordentliche Stapeln des Holzes sind die Zwischenräume geringer als beim Schüttmeter, aber immer noch vorhanden.

Das Verhältnis der 3 Maßeinheiten untereinander

Faustformel: Ein Raummeter entspricht in der Regel etwa 0,7 Festmetern und etwa 1,4 Schüttmetern.

EinheitFestmeter (FM)Schüttmeter (SRM) bei 33 cm ScheitlängeRaummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge
Festmeter (FM) ist gleich 1 2 1,43
Schüttmeter (SRM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,5 1 0,7
Raummeter (RM) bei 33 cm Scheitlänge ist gleich 0,7 1,43 1
 Hinweis: BeimSchüttmeter wurde lose geschüttetes Holz angenommen.

Heizwerte (Brennwerte) verschiedener Hölzer

Tabelle Brennwerte

Alle Angaben sind Durchschnittswerte. Sie schwanken, wie bei einem Naturprodukt üblich.

HolzartBrennwert (KWh/RM)Brennwert (KWh/kg)Heizöl-Äquivalent (Liter/RM)
Ahorn 1900 4,1 180
Birke 1900 4,3 165
Birnbaum 2100 X X
Buche 2100 4 180
Douglasie 1700 4,4 170
Eibe 1400 4,4 x
Eiche 2100 4,2 195
Erle 1500 4,1 130
Esche 2100 4,1 180
Fichte 1500 4,5 130
Kastanie 2000 4,2 200
Kiefer 1700 4,4 170
Kirsche 1800 4,3 170
Lärche 1700 4,4 185
Linde 1500 4,2 130
Nußbaum (Walnuss) 1800 4,2 x
Pappel 1200 4,1 100
Robinie 2100 4 180
Rotbuche 2100 4 180
Tanne 1400 4,4 125
Ulme 1900 4,1 190
Wacholder Hoch, gut zum Anzünden X X
Weide 1400 4,1 140
Hackschnitzel 900 4 90

Erläuterungen: Holz als Naturprodukt unterliegt in Aufbau und seine Zusammensetzung Schwankungen. Das kann sich auch auf den Heizwert pro Masse (zum Beispiel in kWh/kg) oder pro Volumen (zum Beispiel in kWh/rAUMMETER) auswirken. 

Der Heizwert von feuchtem Holz ergibt sich aus dem Heizwert der in ihm enthaltenen Trockenmasse, von welchem die Energie abgezogen werden muss, die zum Verdampfen des Wasseranteils benötigt wird. Darum sollte man Holz immer nur gut getrocknet verbrennen. Beim Brennwert wird auch die durch Kondensation der Abgase gewonnene Energie berücksichtigt. Aber oft wird umgangssprachlich beim Brennholz der Heizwert Brennwert genannt. Darum haben wir hier in der Tabelle den Heizwert auch mit Brennwert beschriftet.

Absolut trockenes Laubholz hat einen Heizwert von etwa 5 kWh/kg. Der Heizwert von Nadelholz liegt mit 5,2 kWh/kg aufgrund der anderen chemischen Zusammensetzung (höherer Harzanteil) des Holzes sogar etwas höher.

Ergänzung: Und wie heizt das Holzhacken? Ordentlich! Der Kalorienverbrauch beim Holzhacken schwankt zwischen 400 und 1.300 kcal in der Stunde.

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15. Holzarten, die der Fichte ähneln

Es gibt einige Holzarten, die in ihren Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der Fichte ähneln. Dazu zählen:

  • Kiefer: Kiefernholz ist etwas schwerer und härter als Fichtenholz, aber dennoch leicht zu bearbeiten und vielseitig einsetzbar. Es hat eine ähnliche Farbe und Maserung wie Fichtenholz, neigt aber stärker zur Harzbildung.
  • Tanne: Tannenholz ist weicher und leichter als Fichtenholz, aber dennoch stabil und gut zu bearbeiten. Es hat eine ähnliche Farbe wie Fichtenholz, ist jedoch meist etwas heller und feinporiger.
  • Douglasie: Douglasienholz ist härter und schwerer als Fichtenholz, hat jedoch eine ähnliche Maserung und Farbe. Es eignet sich gut für den Bau von Konstruktionen und Möbeln und ist besonders resistent gegen Feuchtigkeit und Insekten.

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16. Besonderheiten der Fichte: Ein interessanter Baum

Neben ihren vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften hat die Fichte noch einige weitere interessante Aspekte:

  • Fichtenwälder: Fichten sind sehr gesellige Bäume und bilden oft große, dichte Fichtenwälder, die einen wichtigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bieten.
  • Fichtensamen: Die Samen der Fichte werden von Vögeln, insbesondere von Fichtenkreuzschnäbeln, verbreitet. Diese haben einen speziell geformten Schnabel, mit dem sie die Samen aus den Zapfen lösen können.
  • Fichtenharz: Fichtenharz, auch als Pech bekannt, wurde früher zur Herstellung von Klebstoffen, Dichtungsmitteln und als Heilmittel verwendet. Es hat eine antiseptische Wirkung und kann bei der Behandlung von Wunden und Hauterkrankungen helfen.
  • Fichtenmast: In manchen Jahren produzieren Fichten besonders viele Samen, ein Phänomen, das als Fichtenmast bezeichnet wird. Dies zieht zahlreiche Tiere wie Vögel, Nagetiere und Wildschweine an, die sich von den Samen ernähren.
  • Fichten in der Weihnachtszeit: Fichten sind auch als Weihnachtsbäume sehr beliebt. Die Nordmanntanne, eine Unterart der Fichte, gilt dabei als der "König der Weihnachtsbäume" aufgrund ihrer gleichmäßigen Form und langen Nadelhaltbarkeit.

17. Zusammenfassung

"Wer im Wald die Fichte ehrt, dem wird die Natur viel Wert."

Altes Sprichwort

Die Fichte ist ein faszinierender Baum mit vielfältigen Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten. Sie ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer Wälder und ein vielseitiger Rohstoff für die Holzverarbeitung, sondern auch ein Symbol für Standhaftigkeit und Ausdauer. Ob als Bauholz, Möbelstück, Heilmittel oder Weihnachtsbaum – die Fichte hat ihren festen Platz in unserem Leben und unserer Kultur. Ihre guten Bearbeitungseigenschaften, ihre Stabilität und ihre relative Leichtigkeit machen sie zu einem unverzichtbaren Material für Handwerker, Künstler und Heimwerker gleichermaßen. Mit der richtigen Pflege und Behandlung kann Fichtenholz viele Jahre Freude bereiten und als nachhaltiger, natürlicher Rohstoff einen wichtigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Zukunft leisten.

Punkt 1

18. Ergänzung oder Frage von dir?

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Antwort 1
Kaffeeflecken entfernen: dieputzigenelfen.de schreiben: Kaffeeflecken vom Teppich oder Polster zu entfernen, braucht ein wenig Geduld. Man nehme ein Mittel gegen Kaffeeflecken aus dem Drogeriemarkt und beachtet die Herstellerangaben bzgl. der Farb- und Materialverträglichkeit. Falls dies mit dem textilen Belag vereinbar ist, gibt man das Mittel auf den Fleck und arbeitet das Mittel auf den Fleck ein. Anschließend legt man ein feuchtes Tuch auf diese Stelle und lässt das Mittel mehrere Stunden einwirken (3–6 h). Danach wird der angelöste Fleck mit einem trockenen Baumwolltuch aufgenommen. Um die restlichen Chemie- und Schmutzrückstände zu entfernen, gibt man löffelweise Wasser auf diese Stelle und ein trockenes Baumwolltuch, welches die Feuchtigkeit mit den Rückständen aufsaugt. Bei bedarf mehrmals wiederholen. Grundsätzlich gilt, je länger der Kaffeefleck im textilen Belag sitzt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit bleibenden Farbrückständen rechnen muss.

Punkt 1

19. Im Zusammenhang interessant

19.1.

19.2. Holzarten für Heimwerker: Nadel- und Laubhölzer Europas und der Welt

Entdecke die Welt der europäischen Hölzer mit ihrer beeindruckenden Vielfalt und den einzigartigen Eigenschaften, die sie zum idealen Material für Heimwerker und Bauherren machen. Von der robusten Eiche, die seit Jahrhunderten in der Möbelherstellung und im Schiffsbau verwendet wird, bis hin zur flexiblen Weide, die für ihre leichte Verarbeitbarkeit bekannt ist. Erfahre mehr über ihre ökologischen Vorteile, traditionellen Anwendungen und wie du das beste aus jedem Holztyp herausholen kannst, ob für den Bau einer gemütlichen Pergola oder die Anfertigung eines eleganten Schreibtisches.

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19.3. Die Holzarten im Baumarkt

video holzwerkstoffe s 564

Heimwerker-Grundwissen: Das Video zeigt die jeweiligen Besonderheiten der Holzwerkstoffe aus dem Baumarkt:

  • Laubholz,
  • Nadelholz,
  • Sperrholz,
  • Spanplatte,
  • Faserplatte,
  • OSB,
  • MDF,
  • HDF und
  • Laminat.

Länge: 20 Minuten

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19.4. Heimwerken mit Holz: Wann nehme ich welche Holzart? Grundlagen & Entscheidungshilfen

Als Holz werden umgangssprachlich meist jene Teile von Bäumen oder Sträuchern bezeichnet, die von einem Tischler weiterverarbeitet werden können. Hauptsächlich kommen dafür die Stämme von Bäumen zum Einsatz, doch zum Teil findet sich auch in den Ästen oder sogar in den Wurzeln verwertbares Material.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise der Feuchtigkeitsgrad, aber auch die Richtung der Fasern. Holz ist also nicht gleich Holz und wer will, der kann daraus eine echte Wissenschaft machen.

Für Heimwerker kommt es bei der Wahl der richtigen Holzart vor allem darauf an, was damit gebaut werden soll.

In diesem Artikel erfährst du, wonach sich Holzarten unterscheiden lassen und welches Holz zu welchem Zweck eingesetzt werden kann.  ► Wichtige Eigenschaften ► Welches Holz für Innen? ► Welches Holz für Aussen ► Eigenschaften von Geruch bis Härte ► Welches Holz braucht Holzschutz? ► Typische Holzprojekte für Heimwerker

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20. Weiterlesen

Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Das Bauen-und-Heimwerken-Projekt entstand aus einer Dachdämmungs-CD-ROM, die Peter zusammen mit mehreren Mitstreitern Anfang der 2000er in eine Heimwerker-Seite umwandelte. Als Hausbesitzer, Gartenbetreiber und leidenschaftlicher Holzwerber bereitet es ihm viel Freude, über Heimwerkerprojekte zu recherchieren, Experten zu befragen und sich eine möglichst einfache und anschauliche Umsetzung der Sachverhalte und How-Tos zu überlegen.

https://www.bauen-und-heimwerken.de

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