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Wer ein richtiger Heimwerker, Bastler und Tüftler ist, der benötigt bekanntermaßen auch das passende Werkzeug dazu. Denn, was nutzt all das Wissen, die Fingerfertigkeit und das geschulte Know-how, wenn einem nur mäßiges Werkzeug zur Verfügung steht? Nichts. Denn, wer gute und ganze Arbeiten abliefern will, muss auch mit den richtigen Utensilien an Bord unterwegs sein können. Und eines der wichtigsten Werkzeuge des Handwerkers und Hobbybastlers ist mitunter natürlich die Säge. Kein Brett, keine Fußleiste, keine Tischplatte und Co. kann ohne eine passende Säge zugeschnitten werden. Und für jede Sägearbeit selbst muss die richtige Säge im Werkzeugschuppen oder in der Garage und im Werkkeller vorhanden sein.

 
 

Punkt 1

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Kappsäge - schnell, kurz und präzise

Die Kappsäge ist eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es ums Zuschneiden und Kürzen von Holz geht. Wie das Wort schon in sich verrät, ist sie besonders gut prädestiniert für das Kappen von Holzlatten, Brettern und Co. die im Anschluss beispielsweise weiterverwendet werden, ums sie einzubauen, anzulegen, zu verlegen und mehr. Der Zuschnitt dieser Bretter in einem sehr präzisen und schnellen Vorgang erledigt diese Säge besonders gut.

Der Clou bei dieser Säge ist, dass sie von oben herab mit einem senkbaren Sägeblatt versehen ist. Während das Pendant die Untertischkappsäge, die meist in großem Stil bei industriellen Arbeiten beispielsweise verwendet wird und mit einem kreisenden Messerblatt die Werkstücke quasi von unten schneidet, ist die Kappsäge der King für den Hobbywerkler. Sie kann als kombinierbares Element auf einem Tisch oder sonstigen stabilen Untergründen befestigt und genutzt werden. Sie werden auf dem Markt auch gerne Zug- oder auch Gehrungssäge benannt. Die Flexibilität der Sägen durch die einfache Winkeleinstellung ermöglicht ein Maximum an Präzision beim Zuschnitt und Verkleinern der Holzstücke. Wer noch mehr über den Umgang mit dieser speziellen Säge erfahren möchte, kann man unter dem Link Kappsäge - kraftvoll und präzise Sägen viel Wissenswertes finden.

Punkt 2

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Der Fuchsschwanz

In keiner Werkstatt von heute darf der klassische Fuchsschwanz fehlen. Diese leichte Säge ist vielseitig anwendbar und dank ihrer Flexibilität und Steifigkeit zugleich ist sie ideal für viele Zuschnitte, insbesondere auch bei Holz. Während die Feinsäge beispielsweise mit einem verdickten Rücken versehen ist, ist der Fuchsschwanz total beweglich im recht dicken Sägeblatt an sich.

Je nach Blatt kann er im Stoß- und Zugverfahren angewendet werden und oftmals sogar beim Durchsägen von sehr dicken Holzstücken von zwei Personen gleichermaßen benutzt werden. So gelingt ein sehr schnelles und auch kraftintensives Arbeiten.

Im Vergleich zur beliebten Japansäge, die nur als Zugsäge verwendet wird, kann der Fuchsschwanz einen wesentlich breiteren Schnitt erzeugen. Zudem lassen sich beim Sägen mit dem Fuchsschwanz noch sehr gut die Richtung und auch der Winkel des Schnittes korrigieren, was sehr vorteilhaft sein kann, wenn große Werkstücke wie Holzplatten zerteilt werden müssen.

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Die Stichsäge

Klein, flexibel und ungemein zuverlässig und praktisch. Das sind die Attribute der klassischen Stichsäge. Sie gehört ebenfalls zum Repertoire eines Heimwerkers, der immer wieder kleine Arbeiten und Zuschnitte und Co. an Holz, Metall und anderen Materialien durchführen muss und möchte.

Die Stichsäge ist eine einfache Handsäge, die mit einem sehr schmalen und feinen Sägeblatt versehen ist, welches nach Belieben durch unterschiedlich große und dicke Sägeblätter ausgetauscht werden kann.

Sehr gut eignet sich die Stichsäge für Ausschnitte in Holzplatten und mehr. Beispielsweise, wenn die Arbeitsplatte für die Küche als ganzes Holzelement gekauft wird und die jeweiligen Öffnungen für die Spüle und den Herd ausgeschnitten werden müssen. Das gelingt am besten mit dieser präzisen Säge. Sobald der Ausschnitt vorgezeichnet ist, kann die Säge ganz exakt und millimetergenau auf Linie angesetzt und zugeschnitten werden. Sie funktioniert elektrisch und kann je nach Anwendungsart auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten für das Sägen eingestellt werden.

Die Stichsäge kann Holz, Aluminium, Blech und Gips ohne Probleme mit dem richtigen Sägeblatt durchsägen.

Ein Anwendungsbeispiel:

Schnitte mit der Pendelstichsäge

Die Pendelstichsäge (kurz Stichsäge genannt) ist die richtige Maschine, wenn es um Form- bzw. Kurvenschnitte jeglicher Art geht. Aber auch Ausklinkungen und Ausschnitte z. B. in Küchenarbeitsplatten können mit einer Stichsäge schnell und zuverlässig erledigt werden.

Punkt 4

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Die Kreissäge

Sie wird in der Regel hauptsächlich zur Trennung von Holzstücken, Kunststoff, Metallen, Baustoffen jeglicher Art, Natursteinen und mehr genutzt. Sie ist ungemein stark und kraftvoll. Allerdings auch sehr gefährlich: Denn begibt sich das Sägeblatt einmal in Bewegung, ist äußerste Vorsicht geboten. Schutzbekleidung ist hier oberstes Gebot.

Als stationäre Säge ist sie sehr standhaft und wird nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie regelmäßig genutzt werden kann. Mit Kreissägen können Winkelschnitte wie auch das Innenlochtrennen und Co. insbesondere beim Zuschneiden von Möbelstücken und Arbeiten im Tischlerbereich mühelos getätigt werden.

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Historie der Sägen

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Der Grieche Daidalos – ein brillanter Erfinder, Techniker, Baumeister und Künstler – soll die erste Säge erfunden haben. Inspiration dafür holte er sich an der Fischgräte aus der Natur.

Die ersten Sägen aus Metall fanden sich in Ägypten, auch die alten Römer nutzten schon solche Schneidewerkzeuge. Bis ins Mittelalter hinein hat sich die Sägetechnik kaum fortentwickelt. Erst im 15. Jahrhundert wurden dann Sägen aus Stahl gefertigt, die auch beim Baumfällen zum Einsatz kamen. Erste stationäre Sägen, die maschinell betrieben wurden, kamen zum Einsatz.

Über einen langen Zeitraum hinweg bestimmten Handsägen die Sägetechnik. Eine Hauptunterteilung der Handsägen erfolgt in Strecksägen (gespannte Sägen) wie die Bügelsäge, die Gestellsäge oder die Laubsäge und Heftsägen (ungespannte Sägen) wie den Fuchsschwanz, die Feinsäge oder die japanischen Sägen.

Die Eigenschaften einer guten Handsäge sind

  • ein festes Sägeblatt
  • scharfe Sägezähne
  • ein arbeitsfreundlicher Griff
  • die Verwendung von rostfreiem Stahl

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Weitere Anwendungsbeispiele

Anleitung: Zuschnitte mit der Handkreissäge

ImageWährend die Stichsäge hauptsächlich bei Kurven- bzw. Formschnitten eingesetzt wird, ist die Handkreissäge die richtige Maschine für den präzisen und absolut gerade verlaufenden Zuschnitt von jeglichem Plattenmaterial. Damit Sie diese Präzision auch erreichen, benötigen Sie ein Führungsschienensystem. Eine Führungsschiene in Verbindung mit einer Handkreissäge und dem passenden Sägeblatt ergibt auf der Baustelle oder beim ambitionierten Heimwerker eine perfekte Schnittqualität in nahezu jedem Material.

Fußleiste sägen

ImageDas Sägen von Fußleisten, Zierleisten, Viertelstäben etc. gehört und gehörte schon immer zu den Arbeiten eines Tischlers. Bisher war aber besonders das Schneiden dieser Leisten für nicht rechtwinklige Ecken problematisch, da in diesen Fällen die Winkel abgegriffen werden mussten, anschließend die Winkelhalbierende berechnet werden musste und schließlich mit Hilfe einer Gehrungssäge der entsprechende Schnitt ausgeführt wurde. Durch Sägen wie die Symetric 70 entfallen diese aufwendigen Messungen.

Gipsfaserplatten zusägen

ImageIn diesem Anwendungsbeispiel wird das Zusägen von Gipsfaserplatten mit einer Tauchsäge beschrieben.

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Welche Säge soll ich kaufen? Das Säge FAQ für verschiedene Materialien

Welche Säge(n) braucht ein Heimwerker? Das hängt davon ab, was er alles zersägen will. Weitere Faktoren kommen hinzu: Wie viel muss gesägt werden? Wie fein soll der Schnitt ausfallen? Wir geben in diesem Artikel konkrete Empfehlungen für unterschiedliche Sägearbeiten.

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